Die Reeperbahn steht heute für Kultur, Musik, Nachtleben, Vielfalt und gesellschaftliche Freiheit. Ursprünglich war die sie aber der Ort, an dem Seile für den Hafen und die Schifffahrt hergestellt wurden. Anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Reeperbahn“ zeigt das Projekt „Regenbogenseil“, wie tief beide Identitäten der Reeperbahn miteinander verbunden sind, und schafft ein sichtbares Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Vor dem FC St. Pauli Fanshop steht am 29. Juli eine historische Reepschläger-Maschine, zur Verfügung gestellt vom Deutschen Hafenmuseum. Diese wird zum Protagonisten für ein einzigartiges Kunst-, Geschichts- und Pride-Projekt. Denn anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Reeperbahn“ werden am 29. Juli, während der Pride Week, auf der Maschine zahlreiche bunte Seilstränge auf historische Art und Weise – ganz wie vor 400 Jahren – gespannt, anschließend in einem gemeinsamen Marsch über die Reeperbahn bis auf die Große Freiheit getragen und dort um 16 Uhr als emotionaler Höhepunkt der Aktion zum geplant größten Regenbogenseil der Welt verbunden. Partizipieren sollen gerne alle! Von Besuchenden über Anwohnende, Kulturschaffende und Gäste der Reeperbahn. „So entsteht aus historischem Handwerk ein kraftvolles Symbol für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft“, heißt es in der offiziellen Pressemeldung. Realisiert wird das Projekt von BID Reeperbahn+, FC St. Pauli, dem Deutschen Hafenmuseum, dem Museum für Hamburgische Geschichte und Barkassen-Meyer.

