Nicht-Festival: Keiner kommt, alle machen mit

Der Verein MenscHHamburg veranstaltet ein Festival, das niemals stattfindet. Die Einnahmen kommen aber ganz real der Hamburger Kulturlandschaft zugute. Noch bis zum 12. Mai kann gespendet werden.

 

„Kauft Tickets und kommt nicht vorbei. Wir freuen uns sehr, euch dort nicht zu sehen“, empfiehlt das Bundesjugendballett kurz vor dem „Keiner kommt, alle machen mit“-Festival. Seit März sammelt die vom Verein MenscHHamburg initiierte Aktion Spenden für die von der Corona-Krise betroffenen privaten Hamburger Theater- und Musikbühnen, die Hamburger Filmwirtschaft, die Hamburger Clubs und die freien Kulturschaffenden.

Bis zum 12. Mai kann gespendet werden, und bis zu diesem Datum können Kulturschaffende und -Einrichtungen mit Förderbedarf Anträge unter keinerkommt.de/antrag stellen, um Unterstützung zu bekommen. Es ist fast schade, dass dieses Festival nie stattfinden wird, das fiktive Programm wurde im Lauf der Zeit um Familienveranstaltungen, Literaturzelt und Podcast-Arena erweitert.

Viele Künstlerinnen und Künstler aus diversen Genres wie Klaas Heufer-Umlauf, Mareile Höppner, H.P. Baxxter, Olli Schulz und Rolf Zuckowski unterstützten die Aktion mit Videobotschaften und Aufrufen. Bis zum 5. Juni will ein 15-köpfiges Experten-Gremium über die Anträge und die Aufteilung der Spenden entscheiden. Mit dabei sind Filmregisseurin Nora Fingscheidt, Moderator Tobias Schlegl, Schauspielerin Johanna Wokalek, Musiker Rolf Zuckowski, Rapper Disarstar und weitere Persönlichkeiten aus Kultur und Medien.

Alle Infos und Tickets unter www.keinerkommt.de

 

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