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#seeforfree 2022: Freier Eintritt in über 30 Museen

Bei #seeforfree gibt es auch in diesem Jahr am Reformationstag freien Eintritt in über 30 Hamburger Museen

Text: Felix Willeke

 

Auch am 31. Oktober 2022 heißt es in Hamburg wieder #seeforfree. Zum diesjährigen Reformationstag gibt wieder es freien Eintritt in über 30 Hamburger Museen, damit sind es 2022 so viele wie nie zuvor. „Alle sind eingeladen, Kunst und Kultur zu entdecken und bei Führungen in verschiedenen Sprachen, Mitmachangeboten für Kinder oder Lesungen tiefer in Hamburgs vielfältige Museumslandschaft einzutauchen. So machen wir den Tag der Reformation in Hamburg zu einem echten Tag der Auseinandersetzung mit unserer Welt“, sagt Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

Klassiker und viel Neues

Bei #seeforfree sind 2022 natürlich die großen und etablierten Häuser wie die Hamburger Kunsthalle, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Museum für Kunst und Gewerbe. mit dabei. Dazu bietet der Aktionstag 2022 aber auch viel Neues. Darunter unter anderem das Universitätsmuseum, dass die bewegte Vergangenheit der Hamburger Universität erzählt. Ebenso neu dabei ist das vor—gänge. museum für alternative stadt, dass eine Ausstellung zur historischen Hamburger Innenstadt und zum aktuellen sozio-kulturellen Projekt Gängeviertel zeigt. Und in diesem Jahr wohl einmalig mit dabei ist die Artstadt, die Kreative Zwischennutzung des ehemaligen Karstadt Sport Gebäudes am Hamburger Hauptbahnhof.

Ein vielfältiges Begleitprogramm

Bei #seeforfree kommen die Besucher:innen nicht nur bei freiem Eintritt in die Museen, die Häuser bieten auch eine Reihe spezieller Führungen an. So gibt es im Altonaer Museum und im Museum für Bergedorf und die Vierlande Führungen auf Ukrainisch und Russisch. Das Museum der Arbeit bietet neben englischen auch französische und spanische Highlight-Führungen. Dazu kommen reguläre Führungen, Rundgänge auf Plattdeutsch, für blinde und seheingeschränkte Menschen sowie Angebote in Gebärdensprache.

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Mining Photography zeigt im Museum für Kunst und Gewerbe den ökologische Fußabdruck der Bildproduktion – zu sehen bei freiem Eintritt im Rahmen von #seeforfree (©Museum für Kunst und Gewerbe)

Diese Museen sind 2022 bei #seeforfree mit dabei:


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Wenn Würfel tanzen wollen

Was Minimal Art ausmacht und wo ihre Grenzen liegen, ist noch bis Ende April 2022 in einer minimalistischen Schau im Bucerius Kunst Forum zu sehen

Text: Karin Schulze

Minimal ist an dieser Ausstellung viel. Ihr Gegenstand ist die ab den frühen 1960er-Jahren in den USA entstandene Kunstrichtung, die Minimal Art genannt wird. Minimal ist auch die Bestückung der Schau: Es werden gerade einmal 17 Arbeiten von neun Künstlern und einer Künstlerin gezeigt. Im Nu ist man durch die Schau hindurch und nicht wenige fragen dann: Wo geht es jetzt weiter?

Minimal war auch der Transportweg der Exponate. Die vielleicht schönsten beiden Arbeiten – Donald Judds Untitled (Stack) von 1968–1969 und Robert Morris’ Filzarbeit von 1974 – kommen aus der Münchner Pinakothek der Moderne. Drei Viertel der Exponate aber entstammen der Hamburger Kunstsammlung von Christoph Seibt. Dem Wirtschaftsanwalt gehören mehrere Hundert Werke des Minimalismus und der Konzeptkunst. Sie füllen seine Stadtvilla, ein Schaulager in Billbrook und zukünftig vielleicht auch sein eigenes Ausstellungshaus.

Minimal sind die Materialien, Formen und Ideen, auf die die Minimal Art setzt: Reduktion auf grundlegende, meist geometrische Formen und industrielle Materialien, klare Erkennbarkeit der Werkidee und radikale Kappung von gestischer Expressivität, künstlerischer Spontanität und subjektivem Ausdruck. Denn schließlich war es die um 1960 dominierende Malerei des Abstrakten Expressionismus, die Künstler wie Dan Flavin, Sol LeWitt oder Donald Judd dazu trieb, den Bildraum zu verlassen und die grundlegenden Formen optischen Ausdrucks mit klaren Kanten kühl in den realen Raum hinauszutreiben.

Es kann auch zuviel Minimalismus sein

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Dan Flavin: untitled (to Barnett Newman) four, 1971 (Estate of Dan Flavin / VG Bild Kunst, Bonn 2022 / Foto: David Zwirner Gallery, New York)

Die Ausstellung zeigt auch, wie schon in den Jahren 1966 bis 1968, als die Minimal Art auf dem Höhepunkt war, die fabelhafte Charlotte Posenenske mit ihren Reliefs und Vierkantrohren in die Männerdomäne einbrach, ohne allerdings damals groß wahrgenommen zu werden. Sie unterminierte die Minimal Art konzeptuell und politisch, indem sie den Warencharakter der Werke attackierte: Sie überließ das Arrangement ihrer seriellen Skulpturen dem Sammler oder Kurator, verzichtete auf Signaturen, limitierte die Auflagen nicht oder verkaufte zum Selbstkostenpreis.

Ein Zuviel aber gibt es in der Ausstellung auch. Denn die schlanke Reihe der hochkarätigen Minimalisten wird durch gleich fünf Arbeiten des Beuys-Schülers Imi Knoebel gesprengt, die mit ihren Verschiebungen von Quadraten und Vielecken auch noch gehörig auf der Stelle treten. Seibt soll Dutzende Werke des Künstlers haben. Schade, dass das Bucerius Kunst Forum der Vorliebe des einflussreichen Sammlers nicht Ausgewogenheit entgegengesetzt hat.

Tanzen

Sehr, sehr toll ist dagegen der Schlussakzent, den man, ohne es abwertend zu meinen, einen Schlussgag nennen könnte: Jeppe Hein antwortet auf den Cube-Cube (1965) von Sol LeWitt im ersten Teil der Schau. Der 1974 geborene Postminimalist Hein setzt dezidiert auf die Mitwirkung des Betrachtenden und zwar auf eine, die in die Erscheinung des Kunstwerks eingreift. Sein Würfel Changing Neon Sculpture besteht wesentlich aus blinkenden Neonröhren. Ihr Flackern beruhigt sich erst, wenn sich ihnen jemand nähert.

Hatte der US-Kunstkritiker Michael Fried 1967 in einem berühmten Essay der Minimal Art vorgeworfen, sie attackiere die Autonomie des Kunstwerks, weil ihre Werke theatralisch den Raum um sich herum zur Bühne machten, so zwinkert Heins Neonkubus einem jeden zu: Ich bin nicht nur ein Ding, das den Raum belebt. Ich kann auch tanzen und ich tanze mit dir!

Minimal Art. Körper im Raum, noch bis zum 24. April 2022 im Bucerius Kunst Forum


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Minimalismus im Bucerius Kunst Forum

Die Ausstellung „Minimal Art. Körper im Raum“ widmet sich der sinnlichen Wahrnehmung bedeutender Werke des Minimalismus im Kontrast zu zeitgenössischen Werken

Text: Marco Arellano Gomes

Vom 12. Februar bis zum 24. April 2022 widmet sich das Bucerius Kunst Forum in der Ausstellung „Minimal Art. Körper im Raum“ der Kunst des Minimalismus und zeigt Werke der US-amerikanischen Gründungsväter der 1960er-Jahre, im Vergleich zu zeitgenössischen Werken. Das Besondere dieser Kunstrichtung ist die damit verbundene Demokratisierung der Kunst. So kann und soll jeder Betrachtende individuell und ohne spezifische Vorkenntnisse einen Zugang zu den Objekten finden. Lediglich siebzehn ikonische Werke werden ausgestellt, um diesen den nötigen Raum zur Entfaltung zu geben. Es sind Werke von Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Morris, Imi Knoebel, Charlotte Posenenske, Gerold Miller, Frank Gerritz und Jeppe Hein. Die Auswahl der aus Leihgaben aus deutschen Museen und Privatsammlungen stammenden Werke und Künstler steht paradigmatisch für die Kunstrichtung.

Das Verhältnis zum Raum und den Betrachtenden

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Donald Judd Untitled_Stack_Judd Foundation_VG BildKunst, Bonn 2022 (Foto: BPK / Bayrische Staatsgemäldesammlun)

Der Minimalismus entstand in den frühen 1960er-Jahren als Gegenbewegung zum Abstrakten Expressionismus und hatte zum Ziel, einen nüchternen, sinnfreien und äußerst einfachen Stilentwurf zu kreieren. Monochrome und geometrische Farbflächen in der Malerei, einfache Volumen und geometrische Grundstrukturen bei Skulpturen: Alles Subjektive, Symbolische und Illusionistische sollte in dieser durch reduzierte Formensprache gekennzeichneten Kunstrichtung verbannt werden. Neuartige, industriell gefertigte Materialien kamen zum Einsatz, um ein hohes Maß an Oberflächenästhetik zu erreichen.

Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Morris revolutionierten und erweiterten damit die Spannbreite der Kunst. Von großer Bedeutung ist hierbei das Verhältnis zum Raum und den Betrachtenden. Wesentlich ist die direkte, individuelle Erfahrbarkeit und Verständlichkeit. Das Wechselspiel zwischen Objekt, Raum und Betrachtenden sowie der Gedanke der Demokratisierung von Kunst sind die Leitlinien der Ausstellung, bei dem mit Imi Knoebel und Charlotte Posenenske auch prominente deutsche Vertreterinnen präsent sind. Ist Minimal Art die äußerste Grenze, der Beginn, die Basis von Kunst – in ihren elementaren Bestandteilen?

Intensiv, konzentriert und minimalistisch

Die Ausstellung „Minimal Art. Körper im Raum“ ist die Gelegenheit, dies selbst zu entdecken und zu beurteilen. Zu sehen gibt es Originalwerke der Minimal Art-Pioniere, unter anderem: „45 Degree Swipe“ von Carl Andre (1969), das aus sieben Stahlplatten besteht, die in einem Winkel von 45 Grad zueinander angeordnet sind; Dan Flavins „Untitled (to Barnett Newman) four“ (1971), dessen vier Leuchtstoffröhren mit ihrem rot-blauen Licht die Erscheinung des Raums und des eigenen Körpers verändern und Donald Judds „Untitled (Stacks)“ (1991), das – aus Plexiglas bestehend – ebenfalls mit den Lichtwirkungen und Spiegelungen spielt. Zehn identische Kästen sind hierbei übereinander angeordnet und spiegeln sich gegenseitig. Die Zwischenräume leuchten orange. Die Ausstellung schließt mit zeitgenössischen Werken wie dem interaktiven „Changing Neon Sculpture“ vom dänischen Künstler Jeppe Hein (2006), das sein Erscheinungsbild im Sekundentakt ändert, indem die Neonröhren in wechselnder Konstellation aufleuchten. Intensiv, konzentriert, minimalistisch – wie die Ausstellung selbst.

„Minimal Art. Körper im Raum“, noch bis Ende April 2022 im Bucerius Kunst Forum


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#seeforfree: Kunst und Kultur kostenlos erleben

Mit dem Reformationstag am 31. Oktober hat Hamburg seit 2018 einen zusätzlichen Feiertag. Mittlerweile ist es gute Tradition, dass an diesem Tag die Hamburger Museen mit freiem Eintritt locken, so auch 2021

Text: Felix Willeke

 

Das Altonaer Museum, das Archäologisches Museum, die Deichtorhallen Hamburg, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, das Museum der Arbeit, … Diese Liste ließe sich fast beliebig fortsetzen. Insgesamt 31 Museen sind bei „#seeforfree“ 2021 dabei und geben bei freiem Eintritt Zugang zu Kunst und Kultur. Mit dabei sind Highlights wie die aktuelle Ausstellung des MARKK „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“ oder die Ausstellung des Dänen Adam Christensen im Harburger Bahnhof.

 

Corona-Maßnahmen

 

Fiel der Tag im letzten Jahr Corona-bedingt noch aus, nimmt die Pandemie in diesem Jahr nur noch wenig Einfluss auf #seeforfree. 2021 gibt es in 27 der 31 Museen freien Eintritt nach dem 2G-Modell. Das heißt, nur Geimpfte und Genesene kommen in die Museen (Ausnahme: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren). Damit fallen in diesen Häusern auch Einschränkungen wie Maskenpflicht oder Abstandsgebote weg. In drei der vier Museen mit Einlass nach 3G müssen vorher Zeitslots für den Einlass gebucht werden.

#seeforfree: 31. Oktober 2021, ab 10 Uhr


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Der Herbst ist da: Zehn Tipps für kühle Tage

Es ist Herbst, die Tage werden kürzer, draußen ist es nass und kalt und der sogenannte Herbstblues setzt ein. Hier kommen zehn Tipps, um aus dieser Jahreszeit einen goldenen Herbst zu machen

Text: Felix Willeke & Henry Lührs

 

Ausflug zum Kürbisparadies Hof Adolf

 

Auf dem Hof Adolf gibt es Kürbis satt (Foto: unsplash/Alexas Fotos)

Auf dem Hof Adolf gibt es Kürbis satt (Foto: unsplash/Alexas Fotos)

Der Herbst bringt nicht nur Schmuddelwetter und viel Laub, sondern auch den Kürbis und alles, was dazugehört. Das große, orange Fruchtgemüse macht sich nicht nur gut in der eigenen Wohnung, auch die Kürbissuppe ist ein absolutes Herbst-Highlight. Ganz zu schweigen von den vielen verschiedenen Grusel-Grimassen, die sich zu Halloween in die Kürbisse schnitzen lassen. Umso besser, dass es in und um Hamburg verschiedene Kürbishöfe gibt.

Der Hof Adolf vor den Toren der Stadt bietet in seinem Kürbisparadies 200 verschiedene Sorten an. Aber auch viele selbsterzeugte und regionale Kürbisprodukte wie Sekt, Marmeladen oder Öl locken auf den Hof. Schnitzvorlagen und Schnitzwerkzeug für die Grusel-Party liegen für die Besucher bereit. Bis Ende Oktober ist das Kürbisparadies jeden Tag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Hof Adolf, Im Dorf 8 (Braak); hof-adolf.de


 

Gemütliches Filme-Gucken gegen den Herbstblues

 

Der Filmraum in Eimsbüttel, ein Programmkino mit gemütlicher Atmosphäre (Foto: filmRaum)

Der Filmraum in Eimsbüttel, ein Programmkino mit gemütlicher Atmosphäre (Foto: filmRaum)

Nirgendwo lässt sich ein verregneter, kühler Herbsttag besser verbringen als in einem muckeligen Kino. Neben den großen Blockbuster-Kinos gibt es in Hamburg aber auch die kleinere, gemütliche Variante. Der Filmraum im Herzen von Eimsbüttel erinnert mit seinem Kinosaal eher an ein zweites Wohnzimmer.

Das kleine Programmkino setzt auf alten Kino-Charme und Filme fernab des Mainstreams. Arthouse-, Spiel- und Dokumentarfilme laufen hier in Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Seit über 10 Jahren hat sich der Filmraum im Viertel, aber auch in ganz Hamburg als wichtiger Kulturraum etabliert. Für den Klönschnack danach lohnt sich die heiße Schokolade oder der Chai Tea im Herz und Bauch Cafe gegenüber.

Müggenkampstraße 45 (Eimsbüttel); filmraum.net


 

Herbstliches Basteln und kreatives Gestalten

 

Im Herbst ist Zeit für Kreativität (Foto: unsplash/Vladimir Proskurovskiy)

Im Herbst ist Zeit für Kreativität (Foto: unsplash/Vladimir Proskurovskiy)

Wenn es draußen früher dunkel und kühler wird, ist es Zeit, um drinnen wieder kreativ zu werden. In Hamburg gibt es dazu zum Glück viele Möglichkeiten, Veranstaltungen und Workshops. In der Diele in Ottensen dreht sich am 30. Oktober 2021 zum Beispiel alles um die Trockenblume. Mit Floristentape und Basteldraht werden bei einem Workshop Kränze für das eigene Wohnzimmer hergestellt.

Bei der Veranstaltung „Malen, Basteln, Werkeln“ im Bucerius Kunst Forum werden am 7. November neue künstlerische Wege mit Materialien aus dem Haushalt erforscht. In der Kreativwerkstatt Hamburg Ottensen gibt es am 19. November eine Einführung in die Kunst des Plisseefaltens. Kugeln im Origami-Stil werden hierbei aus dem individuellen Lieblingspapier gefaltet. Aber auch in den eigenen vier Wänden lässt es sich natürlich wunderbar kreativ werden. Viele Anleitungen, zum Beispiel zum Thema Upcycling, gibt es auf Youtube.


 

Entspannen in den Wellnessoasen von Hamburg

 

Entspannen, das geht im Kaifu Sole (Foto: Bäderland Hamburg)

Entspannen, das geht im Kaifu Sole (Foto: Bäderland Hamburg)

Die Herbst- und Wintermonate können gerne mal richtig stressig werden. Der Urlaub ist ausgeschöpft und die Ferien wieder in weiter Ferne. Bei Studierenden rauscht das Wintersemester rein und die ersten Abgaben oder Vorträge stehen an. Aber auch auf der Arbeit steigt der Druck durch Fristen zum Jahresende. Kaum etwas sorgt für mehr Entspannung, als im Spa die Seele baumeln zu lassen. Orientalische Wellness gibt es zum Beispiel im Hamam Hafen Hamburg auf St. Pauli. Auf die Besucher wartet ein großer Wellnessbereich mit Kissenlandschaft, beheizten Marmor Podesten, Körperpeelings und Seifenschaummassagen. Individuelle Behandlungen gibt es hier bereits ab 35 Euro.

Natürlich finden sich auch in anderen Teilen der Stadt viele weitere Wohlfühloasen. Klassische und beliebte Anlaufstellen sind zum Beispiel das Meridian Spa in Poppenbüttel oder die Kaifu Lodge und Kaifu Sole in Eimsbüttel. Aber auch das Aspira in Uhlenhorst bietet neben verschiedenen Spa-Bereichen mehrere beheizte Innen- und Außenpools, die auch in den Herbst- und Wintermonaten geöffnet sind.

Seewartenstraße 10 (St. Pauli); hamam-hamburg.de


 

Schlemmen bei den Genuss-Touren Hamburg

 

Auf den Genuss-Touren Hamburg gibt es viele kulinarische Highlights (Foto: Jérome Gerull)

Auf den Genuss-Touren Hamburg gibt es viele kulinarische Highlights (Foto: Jérome Gerull)

Der Herbst ist da – kein Grund, sich drinnen zu verstecken. An der frischen Herbstluft lässt sich die Hamburger Gastro Szene ideal bei der Genuss-Tour Hamburg erforschen. Während der kulinarischen Entdeckungsreise durch Hamburgs Stadtteile kommen die Besucher in den Genuss der leckersten Pizza, des besten Burgers oder der gemütlichsten Bar.

Die Tourguides haben außerdem immer jede Menge Insidertipps parat. In Kooperation mit Urban Gurus werden alle Teilnehmenden dazu eingeladen, Hamburg kulinarisch zu entdecken und satt und zufrieden zurückzukehren. Gebucht werden können die Touren in vielen verschiedenen Vierteln wie Speicherstadt und Hafencity oder Altona und Ottensen.

genusstouren-hamburg.de


 

Sterne gucken und mehr

 

Einen Blick in die Sterne gibt's im Planetarium Hamburg (Foto: Jan-Rasmus Lippels)

Einen Blick in die Sterne gibt’s im Planetarium Hamburg (Foto: Jan-Rasmus Lippels)

Draußen hängen die Wolken tief und drinnen funkeln die Sterne. Das geht nicht? Doch und zwar bestens im Planetarium Hamburg. Egal ob Geschichten für die Kleinen, Wissen für alle oder spektakuläre Shows für die Größeren, das Planetarium bietet die ganze Bandbreite. Ab dem 1. November kommen sogar noch mehr Besucher:innen in den Genuss der Shows, denn das Haus stellt auf die 2G-Regel um.

Für die Zeit vor oder nach der Show gibt es außerdem im Erdgeschoss das Café Schmidtchen im Planetarium, im Foyer die Ausstellung „Mensch, Kosmos!“ mit Bildern des Hubble-Teleskops und ganz oben die fast schon legendäre Aussichtsplattform. Für alle mit Tickets zu einer Veranstaltung ist die Plattform im Preis enthalten, alle anderen Zahlen ein bis zwei Euro für einen der schönsten Blicke über die Stadt.

Linnering 1 im Stadtpark (Winterhude); planetarium-hamburg.de


 

Kunst, Kunst, Kunst

 

TOYEN: Die neue Welt der Liebenden; (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2021/Katrin Backes, Sylvain Tanquerel)

TOYEN: Die neue Welt der Liebenden; (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2021/Katrin Backes, Sylvain Tanquerel)

Über 80 Museen gibt es in Hamburg, dazu kommen unzählige Galerien und Pop-up-Räume, es spricht also nichts dagegen, den Herbst ins Zeichen der Kunst zu stellen. Sei es die aktuelle Toyen-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, die hochgelobte Ausstellung „Tom Sachs Space Program: Rare Earths“ in den Deichtorhallen (noch bis zum 10. April 2022) oder die wechselnden Ausstellungen im KuBaSta im Münzviertel.

Aktuell untersuchen Student:innen der HAW das menschliche Verhältnis zu Landschaft und Naturdarstellungen im Lichte der globalen Umweltveränderungen zeichnerisch in der Ausstellung „Landschaft als Metapher“. Los geht es im KuBaSta am 15. Oktober mit einer Vernissage, vom 16. bis zum 28. Oktober ist täglich von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

KuBaSta Repsoldstraße 45 (Hammerbrook); xpon-art.de


 

Raus ins Laub

 

Damwild, einfach schöne Tiere im Niendorfer Gehege (Foto: unsplash/Zhengyu Lyu)

Damwild, einfach schöne Tiere im Niendorfer Gehege (Foto: unsplash/Zhengyu Lyu)

Spaziergänge im Sommer, das können alle. Aber es gibt fast nichts schöneres als ein Spaziergang an einem Herbstmorgen, wenn der Tau noch über der Wiese liegt und der Morgennebel die Sonne in ein leicht milchiges Licht taucht.

Egal ob Damwild im Niendorfer Gehege beobachten, Galloway Rinder im Höltigbaum oder Heidschnucken in der Fischbeker Heide, neben der morgendlichen Frische gibt es in den Parks und Naturschutzgebiet in und um die Stadt herum noch viel mehr zu entdecken. Die Loki-Schmidt-Stiftung und die einzelnen Parks bieten darüber hinaus auch noch Führungen und Workshops an.


 

Herbstzeit ist Apfelzeit

 

Äpfel gibt es in Hamburg regional und saisonal immer im Herbst (Foto: unsplash/Matheus Cenali)

Äpfel gibt es in Hamburg regional und saisonal immer im Herbst (Foto: unsplash/Matheus Cenali)

Mittagspause, der Körper verlangt nach Vitaminen, da kommt der frische Apfel gerade recht. Noch besser ist er, wenn er nicht nur frisch, sondern auch selbst gepflückt ist. Und wie es die Natur will, hat Hamburg das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands direkt vor der Tür. Im Alten Land ist aktuell noch Zeit für die Apfelernte und auf Höfen wie dem Herzapfelhof Lühs kurz vor Jork kann man täglich selbst zum Pflücken vorbei kommen. Noch bis Ende Oktober 2021 hängen hier Sorten wie Jonagold oder Topaz an den Bäumen. Zum Pflücken braucht man eine Pflückkarte, die man bei der Anmeldung vor Ort bekommt.

Wer es nicht schafft, ins Alte Land zu fahren und trotzdem alte und regionale Apfelsorten probieren will, die zum Teil auch für Allergiker:innen in Frage kommen, der geht am besten zu Judith Bernhard und Eckart Brandt vom Boomgarden Projekt. Sie stehen mit ihrem Verkaufsstand noch bis zum 15. November immer montags von 12 bis 16 Uhr auf dem Burchardplatz vor dem Chilehaus.

Herzapfelhof Lühs, Osterjork 102 (Jork); herzapfelhof.de


 

Einfach Lesen

 

Herbstzeit ist Lesezeit (Foto: unsplash/Matias North)

Herbstzeit ist Lesezeit (Foto: unsplash/Matias North)

Während beim Discounter die Spekulatius schon wieder ausverkauft sind und die ersten Einzelhändler:innen sich auf Weihnachten vorbereiten, laden die Herbsttage zum Lesen ein. Am Anfang vom Lesen steht immer noch das Buch und Buchläden gibt es in Hamburg reichlich: Von den großen Buchhandlungen bis zu den kleinen Lieblingsläden um die Ecke wie die Buchhandlung Ulrich Hoffmann in Barmbek oder der Buchladen Osterstraße in Eimsbüttel. Hier gibt es beste Beratung auf dem Weg zum neuen Lieblingsbuch.

Doch wer noch mehr bedarf hat, der kann sich vom 2. bis 6. November 2021 auf Kampnagel in die Welt der Krimi-Ligatur entführen lassen. Beim 14. Hamburger Krimifestival warten rund 40 Autor:innen, darunter Nele Neuhaus oder Sebastian Fitzek, auf die Literaturfans.


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Ensemble Resonanz unter freiem Himmel: Alte Helden am Alten Wall

Mit der Reihe „urban string“ verwandelt das Kammermusikorchester Ensemble Resonanz den öffentlichen Raum regelmäßig in eine Konzertbühne. Im Rahmen des Kultursommers  ließen die Musiker:innen nun gemeinsam mit der Bucerius Stiftung den Alten Wall erklingen

Text: Kevin Goonewardena

 

Zeitgenössische Musik und klassisches Repertoire in lebendige Zusammenhänge stellen, dass ist die Idee hinter dem Streicherensemble Ensemble Resonanz. Am Alten Wall konnten  die Zuschauer:innen Interpretationen der Werke alter Helden nun einen Abend lang genießen. 

Mit Blick auf das Rathaus, die Handelskammer und die zweiteilige Skulpturen „Gesellschaftsspiegel“ des Künstlers Olafur Eliasson, wurden Auszüge der Werke des ehemaligen Kichendiektors Hamburgs G.F. Telemann, des zeitgenössischen US-Komponisten John King oder der musikalischen Adaption (durch Alan Ridout) des Kinderbuchlassikers „Ferdinand, der Stier“ von Munro Leaf, unter dem Motto „superhero serenade“, aufgeführt.


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Disney, Pollock und Warhol: Neue Ausstellung

Disney, Rockwell, Pollock und Warhol und ihr Beitrag zum American Way of Life

Text: Karin Schulze

 

Nach den Herren Ba­selitz, Richter, Pol­ke und Kiefer, die in den Deichtorhallen mit ihrem überwiegend durchaus ein­drucksvollen Frühwerk Hof halten, marschiert jetzt eine weitere Garde weißer männ­licher Megakünstler auf: Dis­ney, Rockwell, Pollock und Warhol. Kann das interessant sein? Welchen kühnen Faden schlingt die Ausstellung des Bucerius Kunst Forums um das heterogene Quartett aus einem Trickfilm­-Entrepreneur, einem Americana­-Illustrator und den zentralen Protagonisten des abstrakten Expressionismus und der Pop­ Art?

Alle vier jedenfalls haben Mitte des vergangenen Jahrhunderts die visuelle Kultur der USA entscheidend geprägt. Dabei versucht die Ausstellung zweierlei zu zeigen: Wie prägten ihre Protagonisten das Bild des American Way of Life? Und wie ebneten sie das Gefälle zwischen Avantgarde und Kulturindustrie ein, sodass am Ende, was vorher als „lowbrow“ (Disney), „middlebrow“ (Rockwell) und „highbrow“ (Pollock) galt, in die Pop ­Art Warhols mündete.

Der Trickfilmkünstler und ­produzent Walt Disney (1901– 1966) schaffte mit seinen technisch stets innovativen und mit­ unter auch gewagten Filmen wie „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ oder „Fantasia“ den Weg vom Cartoon zum Medien­imperium. Sein Hang zum Niedlichen stiftete einerseits zu kultureller Verkindlichung an, setzte aber auch ein neues verspieltes Kreativpotenzial frei.

 

 

Norman Rockwell (1894– 1978), der mit Disney befreundet war, schuf sein Werk vor allem in Gestalt der Coverentwürfe für das Massenblatt „The Saturday Evening Post“. Die Motive setzte er meist zuerst mit Modellen in Szene, die er über fotografische und gezeichnete Zwischenstufen am Ende in ein Ölbild übertrug. Sind seine Arbeiten lange konservativ und Moderne­ feindlich ausgerichtet, steht sein „The Connoisseur“ (1961) dann schon vor einem „Pollock“, den Rockwell durchaus ehrfurchtsvoll nachgeschöpft hat.

Jackson Pollocks (1912– 1956) Erfindung des Drip ­Paintings wird im Kalten Krieg als freiheitsliebend und typisch amerikanisch vermarktet. Und Andy Warhol (1928–1987), der Rockwell-­Fan war und zwei seiner Werke besaß, schuf einen Popkulturkosmos aus Siebdrucken, Objekten, Filmen, Partys und medialen Produkten, der die Grenzen zwischen Kunst und Ware, Starkult und Lifestyle einriss.

Interessant ist die Frage nach dem Beitrag der vier zu einer spezifischen US­-Kultur allemal. Vielleicht aber wäre dieser Stoff – distanziert und ernsthaft ideologiekritisch beleuchtet – zwischen Buchdeckeln besser aufgehoben.

Bucerius Kunst Forum: Amerika! Disney, Rockwell, Pollock, Warhol, bis 12.1.2020


szene-hamburg-november-2019
Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, November 2019. Titelthema: Sexualität. Das Magazin ist seit dem 27. Oktober 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Gewalt, Geld – und Glück

Warum die erste Ausstellung in den neuen Räumen des Bucerius Kunst Forums von Krieg, Katastrophen und Konsumterror handelt und trotzdem glücklich macht

Text: Karin Schulze
Foto (o.): Peter Piller: Zungen / Tongues (10), 2002–2004

 

Mit dicken schwarzen Kopfhörern auf den Ohren und auf einem Wall aus Sandsäcken hockend – so hat man den Besucher des Bucerius Kunst Forums bisher noch nicht gesehen. Der Titel der aktuellen Ausstellung „Here We Are Today“ verweist denn auch gleich dreifach auf neues Terrain: Er lädt stolz ein in das von Gerkan, Marg und Partner hinter der alten Fassade neu gebaute Haus am Neuen Wall. Er deutet auf eine programmatische Öffnung des bislang eher dem Altehrwürdigen zugeneigten Hauses auch für Gegenwartskunst. Und er benennt das Thema, das die Arbeiten der 18 ausgestellten Künstler skizzieren: den heutigen Zustand unserer Welt.

So sitzt man also mit Kopfhörern auf Sandsäcken und lauscht dem Videovortrag von Hito Steyerl, die – nicht erst seit ihrer diesjährigen Ausstellung im New Yorker Park Avenue Armory – weltweit zu den inhaltlich entschiedensten und zugleich ästhetisch überzeugendsten Künstlern zählt. Ihre Lecture Performance mischt Fakten mit absurden Scheinargumenten, wichtigtuerischen Enthüllungsgestus mit schelmischen Blicken.

 

Kunst und Krieg

 

So gelingt ihr das Kunststück, eine Fake-Argumentation von nahezu Trump’scher Perfidie abzuliefern und doch ihren Gegenstand – den Zusammenhang von Kunst und Krieg, von Museumssponsoring und Rüstungsindustrie – ernsthaft zu beleuchten und über die Augen, die Ohren und die barrikadenartige Sitzfläche in den Betrachter einsickern zu lassen.

Ein paar Meter weiter in dem luftig mit Arbeiten bestückten Ausstellungsraum trifft man auf die S/W-Porträtfotos von Samuel Fosso. Sie zeigen stets ihn selbst – aber im Outfit und der Pose von Malcolm X, Patrice Lumumba, Nelson Mandela oder Angela Davies. Als African Spirits vermitteln sie durch das Verkleidungs- und Verkörperungsspiel hindurch ein würdevolles Bild dessen, was Aimé Césaire als „Négritude“ bezeichnete.

 

bucerius-Erkan_OEzgen_Wonderland_2016

Erkan Özgen: Wonderland (Filmstill), 2016

 

Den stärksten Eindruck aber hinterlässt die Videoarbeit „Wonderland“ des türkischen Künstlers Erkan Özgen. Die Kamera fokussiert einen dreizehnjährigen gehörlosen Jungen, der mit seiner Familie aus dem nordsyrischen Kobanê in die Türkei geflohen ist. Gestisch und mimisch berichtet er von den Taten des Islamischen Staats, von Bomben, Folter und Enthauptungen. Tief verunsichernd sind die Intensität des erlebten Terrors, die Fassungslosigkeit im Blick des Kindes, aber auch die bange Frage, welcher vielleicht unheilbare Schaden in seiner von Gräueln und Granaten perforierten Seele angerichtet wurde.

 

„Sie sieht hin, wo es weh tut“

 

Kathrin Baumstark, der neuen Direktorin des Hauses, ist mit der Auswahl der Projekte von 18 Künstlern eine starke Schau geglückt. Mit den Kapiteln „Verbrechen“ „Heimat“ (dort etwa Eva Leitolfs fotografische Erkundungen rassistisch motivierter Gewalt) oder „Kapital“ (mit Andreas Gurskys Konsumhorror-Collage „Amazon“) wird klug ein Panorama der Bruchstellen gezeichnet, an denen sich unsere Zukunft entscheidet. Dabei ist vor allem realistisch-dokumentarisch agierende Kunst zu sehen.

Selbst dort, wo man vor abstrakten monochromen Bildtafeln zu stehen meint, schaut man in Wirklichkeit auf Abbilder des Schreckens: Johanna Diehl hat die farbigen Einbände der Tagebücher aufgenommen, in denen ihre Großmutter die Verdrängungsleistung erbrachte, alle historischen oder familiären Katastrophen auszublenden, die sich zwischen 1936 und 2009 ereigneten.

Ausblenden – genau das macht die Ausstellung nicht. Sie sieht hin, wo es weh tut. Und beglückt damit. Denn sie sieht die Welt durch die Augen und die widerständige Anverwandlungskraft der Künstler. Nicht resignierend, sondern als Form handelnden Einspruchs.

Bucerius Kunst Forum: Here We Are Today. Das Bild der Welt in Foto- & Videokunst, 7.6.-29.9.19, Alter Wall 12 (Altstadt)


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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