Beiträge

Videokunst: Flimmern bei DHL

Künstlerische Expedition am Diebsteich: Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Raum und Mensch

Text: Sabine Danek

 

Dieser Weg zur Kunst führt an einen wenig bekannten Ort: In das DHL Paket-Verteilzentrum am Diebsteich, dessen künftige Nutzung ungewiss ist, weil wie so oft, kulturelle Interesse ökonomischen entgegenstehen.

Mit diesem Ringen um Stadt, um Veränderung, Aneignung und Zerschlagung beschäftigen sich acht Videoarbeiten und Dokumentarfilme, die in der Heizzentrale des Paketzentrums einen vielfältigen Blick auf Räume und Menschen werfen, in Hamburger Stadtviertel und Berliner Fußgängerzonen führen, nach Kopenhagen und Chicago. Dort erforscht Doro Carl mit welchen Benachteiligungen man aufgrund seiner Herkunft zu kämpfen hat.

Das Kollektiv total refusal hingegen lässt Avatare durch dystopische Stadtlandschaften ziehen während Josephin Böttger, Markus Fiedler und Maren Grimm die ökonomischen Interesse freilegen, die hinter der Zerstörung und Neubebauung von Städten liegen und Moritz Herda das nächtliche Hamburg als Gratwanderung zwischen Verheißung und Bedrohung zeigt.

Räume und Menschen, Eröffnung: 20.8., 19–22 Uhr, mit einer Einführung von Dr. Claudia Reiche und der Performance ROLLATOR, Heizzentrale DHL Paketpost (Zugang über Isebekstraße), bis 5.9.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

#allesdichtmachen: Berechtigte Kritik oder unangebrachter Zynismus?

Mit einer Videoaktion auf YouTube und Instagram unter dem Motto #allesdichtmachen haben Schauspielerinnen und Schauspieler die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie kritisiert. Berechtigte Kritik oder unangebrachter Zynismus?

Text: Anna Meinke

 

Mit einer Aktion unter dem Motto #allesdichtmachen haben rund 50 deutsche Schauspieler und Schauspielerinnen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie vermeintlich kritisieren wollen. Dazu veröffentlichten sie am Donnerstagabend ironisch zugespitzte Videos auf Facebook und Instagram – und ernteten prompt massive Kritik. Vor allem Schauspielkollegen distanzierten sich von den Teilnehmenden der Aktion, unter denen beispielsweise Jan Josef Liefers, Volker Bruch, Ulrike Folkerts und Wotan Wilke Möhring sind. Die Aktion sei in der aktuellen Situation unangebracht, die Ironie für viele Menschen verletzend. Unter dem Hashtag #allenichtganzdicht machte sich die Empörung auf Twitter Luft.

 

Was Nora Tschirner & Christian Ulmen sagen.
(voia @DragonLi_) pic.twitter.com/CIjEZnSG18

— Armin Wolf (@ArminWolf) April 23, 2021

 

Lob für die Aktion kam hingegen aus den Reihen der AfD-Bundestagsfraktion und von Hans-Georg Maaßen. Diese Zustimmung veranlasste beispielsweise Heike Makatsch, die auch Teil der Aktion war, dazu, sich zu distanzieren und auch ihr Video zu löschen. Auch Jan Josef Liefers wies jegliche Nähe zu Querdenkern und zur AfD zurück. Und dennoch – eine solche Aktion spielt Querdenkern und Parteien wie der AfD wohl oder übel in die Hände.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Kulturbranche: Till Brönner veröffentlicht dringenden Appell

Der deutsche Musiker und Fotograf Till Brönner wendet sich in einem Video an Politik und Kultur

Der deutsche Musiker und Fotograf Till Brönner hat einen dringenden Appell an die Politik und die Kulturbranche gerichtet. In einem knapp siebenminütigen Video ruft Brönner dazu auf, das Problem der angeschlagenen Kulturlandschaft ernst zunehmen. Auch ruft er seine Kollegen aus der Veranstaltungs- und Kulturbranche dazu auf, lauter zu werden.

Die Existenz der Bühnenkünstler steht laut Brönner “fundamental auf dem Spiel” und die Lage sei “dramatisch”. Gerade Deutschland sei als Land der Dichter und Denker dazu verpflichtet, eine Lösung für die Branche zu finden, in der sehr viele Menschen beschäftigt sind.

 

Das ganze Video seht ihr hier:

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Lichthof Theater: Probebühne Internet

Der Vorhang bleibt zu, die Webcam geht an: Wie viele andere Häuser stellt auch das Lichthof Theater gerade auf digitale Formate um. Im Interview spricht künstlerischer Leiter Matthias Schulze-Kraft über erste Schritte im Netz, die Chance, nicht perfekt sein zu müssen und die neue Reihe „Lichthof Lab“

Interview: Sophia Herzog

Matthias-Schulze-Kraft-_c_G2-Baraniak

Probiert gerne digitale Tools aus: Matthias Schulze-Kraft (Foto: G2 Baraniak)

SZENE HAMBURG: Matthias Schulze-Kraft, wie alle anderen Veranstaltungsorte des Landes hat auch das Lichthof Theater geschlossen. Wie sieht Ihr Arbeitstag unter diesen neuen Umständen aus?

Matthias Schulze-Kraft: Ich arbeite, wie viele gerade, mehr oder weniger von zu Hause. Interessanterweise habe ich mehr zu tun denn je. Das hätte ich nicht gedacht. Zum einen müssen wir uns um die Finanzierung und Organisation des Theaters kümmern. Wir haben zum Beispiel die Renovierungen vorgezogen, die sonst während der Sommerpause gemacht würden. Zum anderen müssen wir die ganzen Verschiebungen und Absagen koordinieren, also schauen, welche Premieren zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden können oder für welche wir vielleicht ein Online-Format entwickeln können.

Die Online-Angebote des Lichthof Theaters sammeln Sie in der neuen Reihe „Lichthof Lab“. Worum geht es dabei?

Wir haben einen Aufruf an die Künstlerinnen und Künstler gestartet, die eng mit dem Lichthof Theater verbunden sind, und gefragt, ob sie Ideen haben, die sie als Online-Formate entwickeln möchten. Da kamen viele Ideen zurück.

Ende April haben wir zum Beispiel die interaktive Serie „Boy H. Werner gibt Instruktionen am Montag“ eingeführt. Boy H. Werner ist Literaturkritiker und eine Kunstfigur der Hamburger Theatermacherin Charlotte Pfeifer. Er stellt jeden Montag Aufgaben an Künstler und Künstlerinnen, aber auch an eine interessierte Öffentlichkeit. Die Ergebnisse bewertet und diskutiert er dann immer in der nächsten Woche.

Außerdem stellen einige der Künstler, die in dieser Zeit Premiere gehabt hätten, im Livestream ihre Arbeit vor. So bleiben wir sichtbar und können den Künstlerinnen und Künstlern immerhin eine virtuelle Bühne bieten.

 

„Beim Theater über Video geht viel verloren“

 

Viele Theater stellen gerade außerdem Livestreams online. Lässt sich denn Theater so einfach eins zu eins ins Netz übertragen?

Nein. Man kann natürlich Mitschnitte von Theaterstücken streamen, dafür braucht es aber eine qualitativ hochwertige Aufnahme. Wir streamen gerade nur zwei Produktionen, die bei uns Premiere gefeiert haben, das Musiktheater „Strandrecht“ und „Cum-Ex Papers“. Beide Stücke wurden aufwendig aufgenommen, mit mehreren Kameras und Schnitten, wurden also filmisch aufbereitet. Trotzdem finde ich Theater über Video nur mäßig spannend, dabei geht einfach viel verloren. Bei Streaming-Angeboten sieht man vor allem, was uns entgeht. Wenn wir wirklich Produkte wollen, die einen Mehrwert haben, dann muss man neue Formate für das Web erfinden.

Eine große Frage ist dabei aber auch: Wie sieht das aus mit der Entlohnung?

Ja, das stimmt. Die Künstler haben in ihre Arbeiten natürlich viel Arbeit gesteckt, aber eben nicht dafür, dass die Werke dann noch wochenlang kostenlos gestreamt werden. Man sieht ja, wie schwer sich schon Verlage tun, sich hinter Bezahlschranken zu stellen, schon rein technisch. Dafür finden wir so ad hoc auch keine Lösung.

Die Hamburger können das Lichthof Theater im Moment mit einem freiwilligen Ticketkauf für die Streams unterstützen. Wie lange kann so ein Modell funktionieren?

Das kann ich konkret gar nicht beantworten. Online-Angebote ersetzen natürlich nicht das, was wir sonst machen, langfristig kann es nur ergänzen. Ich glaube aber, dass so eine Schiene auch in Zukunft bestehen bleiben wird, wenn die Theater wieder öffnen. Mit diesem Ziel haben wir auch das „Lichthof Lab“ gestartet, und wir wollen in diesem Gebiet weiterhin Erfahrungen sammeln.

Gerade ist das teilweise alles noch ein bisschen unperfekt. Den ersten „Friday Online Talk“, ein festes Format des Lichthof Labs, haben wir zum Beispiel über Zoom abgewickelt. Dabei haben ungebetene Gäste den Talk torpediert und wir mussten die Übertragung abbrechen. Jetzt streamen wir über Youtube.

Trial and Error also …

Genau, und das ist auch total spannend. Es macht Spaß, sich das Technische anzueignen, aber auch zu schauen, wie wir Inhalte online präsentieren können.

 

Foyer-Lichthof-c_Sabrina-Twele

Das leere Foyer im Lichthof Theater (Foto: Sabrina Twele)

 

Sie haben gerade das Wort „unperfekt“ genannt. Sind die Zuschauer bei kleinen Fehlern gerade nachsichtiger?

Komplett. Wir hätten das Format unter anderen Umständen so nicht einführen können. Das Lichthof Lab hatten wir eigentlich als großes Projekt geplant, waren aber in Planungs- und Finanzierungsfragen noch gar nicht so weit. Online-Formate wie dieses hätten wir immer erst in einem perfekten Zustand veröffentlicht.

Jetzt ist es aber gerade jeder gewohnt, unperfekte Dinge zu sehen. Alleine in den Zoom-Konferenzen, in denen sich das Private und das Berufliche so extrem überlagern. Wir können das jetzt nutzen, um gemeinsam zu lernen. Nicht nur wir als Theatermacher, sondern auch mit den Zuschauern, für die das ja ebenso neu ist.

Das passt zur „Krise als Chance“, die gerade häufig genannt wird. Welche Chancen sehen Sie denn für Privat- und Off-Theater?

Erst einmal eignen wir uns natürlich gerade bestimmte Tools an, die wir langfristig für begleitende Angebote zum regulären Theaterprogramm einsetzen können. Wir werden Online-Formate selbstverständlicher mit ins Portfolio aufnehmen können, das sehe ich schon als große Chance.

Und dann ist es so, dass man Künstler und Künstlerinnen, gerade freischaffende, sowieso nicht stoppen kann. Die sind es gewohnt, selbstbeauftragt zu arbeiten. Die warten nicht, bis jemand kommt und Ansagen macht, sondern fangen jetzt an zu experimentieren. Da werden ganz neue Dinge entstehen. Ich denke, das wird das Theater nachhaltig verändern.

 

„Es kann sein, dass Theater das nicht überleben“

 

Verstärkt die Krise außerdem das Bewusstsein für die meist prekären Arbeitsverhältnisse von Künstlern?

Die Krise trifft natürlich gerade Menschen, die überhaupt keinen Cent auf der hohen Kante haben. Dass jetzt ein Blick auf uns gerichtet wurde, auf die Verletzlichkeit von Künstlern, das denke ich schon. Ob wir als Gesellschaft aber von der Krise lernen und die Effekte anhalten, da bin ich eher skeptisch.

Wird die Theaterbranche in Hamburg nachhaltig strukturelle Schäden erhalten?

Das hängt davon ab, wie lange diese Situation noch anhält. So unterschiedlich die Hamburger Theaterlandschaft ist, so unterschiedlich werden auch die Auswirkungen sein. Das hängt davon ab, wie abhängig Theater von den Abendeinnahmen oder wie hoch die institutionelle Förderung ist.

Die Kulturbehörde ist super kulant und war sehr schnell mit den Hilfsmaßnahmen, zumindest was uns betrifft. Aber es kann auch sein, dass Theater das nicht überleben. Und dann entstehen natürlich empfindliche Lücken in der Hamburger Theaterlandschaft.

lichthof-theater.de


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2020. Das Magazin ist seit dem 30. April 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Bühne frei für den Genuss-Michel!

Zum allerersten Mal hat die SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN einen eigenen Gastropreis verliehen: den „Genuss-Michel“! Hier zeigen wir euch, wie es war: Die Verleihung des Hamburger Genussmichel im Film und auf Bildern.

Für die Verleihung des Genuss-Michel hat sich die Redaktion sieben ausgewiesene Food-Experten mit an Bord geholt. Sie sollten entscheiden: Wer ist der Newcomer des Jahres, welches das beste Restaurant 2019 und wer hat den Preis für das Lebenswerk verdient? Keine leichte Aufgabe – schließlich kann Hamburg mit einer vielfältigen Gastroszene trumpfen. Zum Release-Event der neuen Ausgabe – diesmal im Thalia Theater Gaußstraße – wurde das Geheimnis gelüftet: Bester Newcomer des Jahres wurde das 100/200 in Rothenburgsort, zum besten Restaurant 2019 wurde das Stüffel am Isekai gekürt, und der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an den kürzlich verstorbenen „Fischpapst“ Rüdiger Kowalke. Herzlichen Glückwunsch!

/ Film: Heiko Volkmer
/ Fotos: Roeler

 

Der Film zur Gala


Der Abend in Bildern


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg Gastroguide

 Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist ab dem 3. April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!

 

 


Auf den Geschmack  gekommen? Für mehr Stories aus Hamburgs #foodszene folge uns auf Facebook und Instagram.


Appetit auf mehr?


Unsere Leute – Filmproduzent Oliver Krupp

Vom Set-Runner zum Produzenten: Oliver Krupp ist mit seiner Filmproduktionsfirma mookwe kürzlich mit dem „Bestes Video national“-Echo ausgezeichnet worden (zusammen mit Auge Altona für „L auf der Stirn“ von den Beatsteaks feat. Deichkind). Ein Kurzgespräch über bewegte Bilder für Songs.

SZENE HAMBURG: Oliver, du warst Set-Runner, Aufnahmeleiter und Producer, hast Musik- und Filmwissenschaften studiert und bist jetzt Geschäftsführer der Hamburger Filmproduktionsfirma mookwe. Laut Firmenprofil bietet ihr vieles an, u. a. Ideenschmiede, Redaktion, Produktion und Postproduktion. Gibt es da überhaupt so etwas wie einen Arbeitsalltag?
Oliver Krupp: Im Bereich der Verwaltung gibt es so etwas schon. Aber was die Projekte bei mookwe betrifft, ist jedes anders, deswegen sind wir auch so breit aufgestellt. Bei klassischen Werbefilmen wird oft eine Idee an uns herangetragen, die wir dann weiterentwickeln, bis zum Endprodukt. Bei Musikvideos besteht oft mehr Freiheit, dort ist auch Platz für neue und ausgefallenen Ideen. Da die Herangehensweise dann auch oft unkonventionell ist, hat man viel Abwechslung im Arbeitsalltag.

Werden die Projekte nach dem klassischen Pitch-Modell vergeben?

Auch. Teils werden wir von Plattenfirmen exklusiv für einen bestimmten Künstler angefragt, aber bei vielen Videos gibt es im Vorfeld eben einen Pitch. Und dann geht es darum, dass man das beste Konzept und den besten Preis anbieten kann. Für Deichkind durften wir zum letzten Album sämtliche Videos produzieren. Das wurde uns durch die enge Zusammenarbeit mit dem Regie-Kollektiv Auge Altona ermöglicht. Wenn die Qualität gut ist und die Zusammenarbeit harmoniert, dann umgeht man für zukünftige Projekte oft einen Pitch.

Angenommen, der Auftrag geht an euch: Wie sehr mischen sich Plattenfirmen, also die Geldgeber fürs Video, in die Produktion ein?

Plattenfirmen übernehmen natürlich einen Großteil der Kosten, aber sie mischen sich kreativ weniger ein. Es geht dem Label und uns wirklich darum, dass für die Künstler alles passt. Unsere eigenen Ansprüche sind ebenfalls sehr hoch. Wir wollen immer das Beste für alle herausholen.

Was bedeutet denn das Beste bzw. ein Erfolg mit einem Musikvideo für euch?

Erfolg ist, wenn das Video mindestens so stark ist wie der Song. Und wenn es viral geht. Klar, es gibt noch ein paar Musiksender, aber viel mehr spielt sich einfach im Internet ab, und dort geht es um möglichst viele Klicks.

Lehnt ihr auch manchmal Projekte ab, obwohl es um Künstler geht, die geradezu Garanten für viele Klicks sind?

Wir sagen sehr viel ab. Wir sind ja eine kleine Firma, machen nicht sechs Musikvideos parallel, sondern konzentrieren uns auf wenige gute. Und es ist auch so, dass wir darauf achten, dass die Musik und die Regisseure zu uns passen.

Interview: Erik Brandt-Höge
Foto: Jasmin Shamsi

Alle Infos zur Produktionsfirma auf www.mookwe.com


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


Du willst mehr Stories aus Hamburg? Folge SZENE HAMBURG auf Facebook, Twitter und Instagram!


Mehr aus der #musikszene?