Gewinnt 2×2 Konzertkarten für Kapelle Herrenweide & Shred Kelly/Sommer in Altona

Sie sind wohl eine der energiegeladenste Kapellen Hamburgs: Kapelle Herrenweide.  Und am 24. August treffen die Jungs auf mehrfach Award-ausgezeichneten Powerpop aus Kanada: Shred Kelly!

Beide Bands verbinden tanzwütigen Off-Beats und grenzenloser Spielfreude. Während die Kapelle Herrenweide die lokale Szene seit vielen Jahren mit intelligenter, deutschsprachiger Punkpoesie und euphorisch-positiver Melancholie bereichert, setzen die Kanadier Shred Kelly für ihre Pophymnen auf temporeiche Banjo-Riffs und Mehrstimmigkeit. 

Sommer in Altona, Kapelle Herrenweide & Shred Kelly, 24. 8.17, 19.30 Uhr

 

Wir verlosen 2×2 Gästelistentickets für Kapelle Herrenweide und Shred Kelly

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

  • Mail senden an verlosung@vkfmi.de
  • Betreff: Kapelle Herrenweide & Shred Kelly
  • Einsendeschluss: 22.8.17, 10 Uhr

Bitte gebt euren vollständigen Namen an. 

Gewinnt 2×2 Konzertkarten für Jochen Distelmeyer / Sommer in Altona

Am 23. August betritt Jochen Distelmeyer, Hamburger Musik-Ikone, die Bühne des Zirkuszeltes beim Sommer in Altona. Und wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für das Konzert

Der ehemalige Frontmann der legendären Band Blumfeld kann sich über den Erfolg seines  Akustikalbums „Songs from the Bottom Vol. 1“ freuen. „Nach all den Jahren, in denen ich auf Deutsch meine eigenen Songs geschrieben habe, hat es Spaß gemacht, Lieder anderer Künstler zu interpretieren und dafür in ein anderes Fach zu wechseln“, sagt er selber.

Versionen von Britney Spears’ „Toxic“ über „Video Games“ von Lana Del Rey und The Verves „Bitter Sweet Symphony“ sowie Evergreens und Instant Classics von Kris Kristofferson, Al Green, Avicii, Joni Mitchell und Radiohead werden durch die Produktion von Swen Meyer und Distelmeyers Gesang zu seinen eigenen.

/ Beitragsbild: Sven Sindt

Sommer in Altona / Jochen Distelmeyer
23.8.17, 20 Uhr

Tickets: 18 Euro

 

Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für das Konzert!

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

Bitte gebt für die Teilnahme euren vollständigen Namen an

Sommer in Altona: Kultur im Biergarten

Das Zirkuszelt am Nobistor feiert Bergfest. Knapp zwei Wochen hat der Sommer in Altona jetzt schon auf dem Buckel – jetzt kommt die Kultur in den Biergarten – für lau und open air!

Klar ist: Das Konzept begeistert. Das Festival aus Musik und Kunst hat sich schon in die Herzen der Hamburger gespielt. Für sie gab’s laue Nächte im Zirkuszelt, unter anderem mit Tinariwen, Ronja von Rönne, Lambchob oder Me And My Drummer.

Jetzt legt das Sommerfestival noch einen drauf:

Neben den Konzerten im Zelt gibt’s ab nächster Woche jede Menge toller Events im Biergarten:

Mo, 14.08. Tim Jaacks / Hamburger Küchensession gehen raus!
Mi, 16.08. Leserpistole (Lesung)

Do, 17.08. OVE / Hamburger Küchensession gehen raus!

Sa, 19.08. „Zwei wie Ironie & Sarkasmus“ / Geschichten aus der Hölle des Alltags: Ein Biergarten-Abend mit Viktor Hacker und Jan Turner

Di, 22.08. Sebastian Hackel / Hamburger Küchensession gehen raus!
Sa, 26.08. Joe Astray

Eintritt: Ein Experiment – jeder gibt das, was es ihm wert ist.

Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr.

 

Sommer in Altona, 30.7-30.8.17, www.sommerinaltona.de

 


Diese Konzerte im Zelt solltet ihr auch nicht verpassen:


Dalida

Melancholisches und berührendes Portrait eines Mega-Stars, der vergeblich von bürgerlicher Idylle träumte.

Dalida beging am 3. Mai 1987 Selbstmord, 54 Jahre war sie alt und eine der berühmtesten Chansonsängerinnen Frankreichs. Mehr als 2000 Lieder in 15 Sprachen hat sie aufgenommen, produzierte einen Hit nach dem anderen: „Ciao, ciao bambina“, „Am Tag, als der Regen kam“, „Besame Mucho“, „Gigi L’Amoroso“ oder auch „Paroles, paroles”. Als erste Künstlerin erhielt sie eine Diamantene Schallplatte – doch Zahlen sagen wenig über den Menschen aus.

Lisa Azuelos (“LOL”) gelingt mit „Dalida” das scheinbar Unmögliche, eine Annäherung an den Mythos. Die französische Regisseurin und Drehbuchautorin schildert die Protagonistin ihres Films zwischen Triumphen und Niederlagen als eine Frau voller Widersprüche: auf der Bühne glamourös, atemberaubend, privat oft verzweifelt, einsam, auch wenn die Männer, gleich welchen Alters sie umschwärmen. Ihre Schönheit, Eleganz, ihr Lächeln, jene unvergleichliche Stimme mit dem tiefen, dunklen Timbre und dem rollenden „R“ verzaubert sie alle.

Dalida, 1933 als Kind italienischer Einwanderer in Kairo geboren, heißt mit bürgerlichem Namen Yolande Gigliotti. Sie ist eine unkonventionelle, mutige Frau, ihrer Zeit weit voraus, bereit, wenn es sein muss, jedes Tabu zu brechen. Und doch taugt sie nicht zur Rebellin. Im Gegenteil, eigentlich würde die begnadete Sängerin nur zu gern mit einem ihrer Fans tauschen, Kinder haben, daheim den Haushalt führen, die Karriere aufgeben.

Grandios, wie sich Sveva Alviti in Dalida verwandelt, als Ikone der Popkultur im Scheinwerferlicht zur Chronistin ihres eigenen Leids wird. Während die Chansons dreier Jahrzehnte mit der Handlung verschmelzen, begreift der Zuschauer zum ersten Mal wirklich die Texte, die Tragweite ihrer Worte, den Schmerz, die Hoffnungslosigkeit („Je suis malade”). Ob Heirat oder Liaison, alle Beziehungen enden ohne Ausnahme tragisch. Ihre große Liebe, der italienische Sänger Luigi Tencon, bringt sich 1967 während des Festivals in San Remo um, als der gemeinsame Beitrag “Ciao amore, ciao“ bei der Jury durchfällt. Wenig später will auch Dalida sterben. Mehrere Tage liegt sie im Koma. Selbst der Tod hätte sie nicht gewollt, sagt sie später.

Regie: Lisa Azuelos. Mit Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio, Jean-Paul Rouve. Ab 10. August

/ Text: Anna Grillet / Fotos: Luc Roux