MS Dockville 2018 – Es wird angedockt

Drei Tage, mehr als 130 Bands: volles Programm bei der 12. Ausgabe des Wilhelmsburger Festivals.

Anfänglich kamen 5.000 Menschen nach Wilhelmsburg, um beim Dockville-Festival dabei zu sein. Dass der Standort zwischen grünem Deich und Industrie-Charme zu Größerem taugt, war allen Beteiligten schnell klar. Mittlerweile sind es rund 60.000 Menschen jährlich, die für Kunst und Musik vor einer faszinierenden Kulisse auf die Elbinsel strömen.

Die Szenerie für alles wird beim MS Artville kreiert. Künstler aus verschiedenen Ländern leben und arbeiten eine Woche lang zusammen und haben mit dem anschließenden Festival die denkbar beste Ausstellungsmöglichkeit für die Ergebnisse.

Der Dockville-Soundtrack wird dieses Jahr gestaltet von u. a. Alt-J, Bonobo, First Aid Kit, Cigarettes After Sex, Fink, Faber, Superorganism, Erobique, Chefboss, Leyya, Trettmann und Granada (Foto). Speziell ­ letztere, fünf Gitarrenpopper aus Graz, werden mit den Songs aus ihrem kürzlich veröffentlichten Album „Ge Bitte“ die eh schon immer gute Dockville-Stimmung steigen lassen.

Mitreißende Melodien, melancholisches Akkordeonspiel und Geschichten übers Schwitzen in der Sauna, Lust auf Saufen und Tanzen passen aufs Dockville-Gelände wie das Schirmchen in den eiskalten Festival-Cocktail.

Text: Erik Brandt-Höge
Beitragsbild: Carina Antl

MS Dockville (Schlengendeich 12)
17. –19.8.18


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2018. Das Magazin ist seit dem 28. Juli 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Unsere Leute – Andreas Dorau und Gereon Klug

Andreas Dorau und Gereon Klug haben ein Musical, ähm, eine musikalische Dramödie erschaffen: „König der Möwen“. Es geht um einen strauchelnden Plattenhändler, die Identitätssuche einer Band und eine moderne Scheinstadt. Die Macher im Kurzgespräch.

SZENE HAMBURG: Andreas und Gereon, was ist so schlimm am Begriff „Musical“?

Gereon: Unser Anliegen mit dem „König der Möwen“ ist es gar nicht, ein Anti-Musical oder Ähnliches zu machen. Wir haben ein Theaterstück geschrieben, in dem viel Musik vorkommt. Damit wird man beinahe automatisch zum Musical in der Einordnung. Ob Andrew Lloyd Webber oder Disney das Genre zu Tode formatiert haben, interessiert uns eher weniger.

„König der Möwen“ nennt ihr dennoch lieber eine „musika­lische Dramödie“. Es geht um den taumelnden Plattenhändler Hans, der an der ­Gentrifizierung der Stadt zu scheitern droht …

Gereon: … und vor allem um eine Identitätssuche: Eine junge Band sucht ihr Ich, indem sie sich permanent häutet, während die Altvorderen in Gestalt von Hans und seinen Stammkunden versuchen, wiederum ihr Ich zu bewahren, obwohl HH-Marketing und die restliche Welt schon versuchen, dies auszuhöhlen und zu korrumpieren.

Andreas: Hans und die Band sind umzingelt vom Wahn, keine Lücken mehr zu lassen für nicht auswertbare Ideen, fürs Ausprobieren und fürs Sein ohne Geld.

Hans wird irgendwann auch stückweise zum Gentrifizierer. Kennt ihr das Dilemma aus eigener Erfahrung?

Andreas: Ja, Hans geht auf den Deal ein, seinen Laden aus finanziell starken und moralisch schwachen Gründen in die HafenCity zu verlegen. Als Potemkinsches Dorf. Noch eine Fassade in der modernen Scheinstadt. Damit man zeigen kann, dass auch Subkultur berücksichtigt wird.

Gereon: Da geht es ihm wie jedem Kulturschaffenden: Irgendwann werden sie in die HafenCity das Dagegen auch professionell einbauen.

Was wäre denn, wenn man euch nach der Premiere einen der berühmten Musical-­Schauplätze an der Elbe gegenüber den Landungsbrücken für eure Dramödie anbieten würde?

Gereon: Hans plant ja, die Möwe als Wappentier Hamburgs zu etablieren. Berlin hat den Bären, München den Löwen und Hamburg hat kein Tier. Wenn man ihm und uns einen Prachtbau in Form einer Riesenmöwe neben Blohm + Voss errichtet, nehmen wir das natürlich an …

Andreas: … und lassen ihn von allen norddeutschen Möwen zuscheißen.

Interview: Erik Brandt-Höge 

Foto: Brigitta Jahn

9.8.18, Kampnagel, 19 Uhr (Premiere); Album „König der Möwen“ erscheint am 3.8. (Tapete)


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2018. Das Magazin ist seit dem 28. Juli 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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SZENE HAMBURG Redaktionskonzert … mit ME+MARIE

Hip Hip Hooray! Wir sind umgezogen und können wieder Redaktionskonzerte veranstalten! Gewinnt Gästelistenplätze für unser erstes Konzert in Altona am 26.7.2018 mit ME+MARIE.

Vivie Ann, Fotos, Yakoto und  Tim Vantol sind schon bei unseren Redaktionskonzerten im alten SZENE HAMBURG-Hauptquartier in Eppendorf aufgetreten. Äußere Umstände zwangen uns allerdings dazu, das Format einschlafen zu lassen.

Und jetzt? Viele haben es vielleicht schon mitbekommen: Wir haben ein neues Büro im warmherzigen Ottensen bezogen und endlich wieder Platz für viele neue Redaktionskonzerte. Und weil wir es kaum erwarten können, geht es jetzt auch schon los!

Feiert mit uns und ME+MARIE unser erstes Redaktionskonzert in Altona!

Los geht’s am Donnerstag, 26.7.18, um 19 Uhr in der Gaußstraße 190c.

Beitragsbild: Tibor Bozi

 Wir verlosen 12×2 Tickets!

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

Das jüngste Album von ME+MARIE „Double Purpose“ erscheint am 17.8. 2018. Mehr von ME+MARIE auf Facebook und Instagram.


So war das damals in Eppendorf:

 


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Werde Teil unseres Teams bei der SZENE HAMBURG!

Die Kumst Medien Vermarktungsgesellschaft sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mediaberater (m/w).

Wir suchen kreative Köpfe mit viel Leidenschaft für Print-Magazine und großem Interesse an allen Formen der digitalen und analogen Kommunikation!

Die Kumst Medien Vermarktungsgesellschaft macht genau das, was der Firmenname aussagt: Wir vermarkten Magazine wie SZENE HAMBURG, SZENE HAMBURG Essen+Trinken, hamburg:pur, verschiedene Wirtschaftstitel und zahlreiche Online-Portale.

Unsere Magazine und Kunden sind genauso vielfältig wie wir. Wir brauchen Deine kreative und fachmännische Unterstützung in der Betreuung von Online- und Anzeigenkunden, der Neukundenakquisition und der aktiven Vermarktung von Sonderthemen, Crossmedia- und Onlineprodukten.

Was wir von Dir erwarten:
– Spaß an Deiner Aufgabe
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Was wir Dir bieten:
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Quereinsteiger sind willkommen!

Du fühlst Dich angesprochen? Dann schicke uns bitte Deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail an tanya.kumst@kumst-media.de.

Bitte vergiss nicht uns mitzuteilen, ab wann Du bei uns anfangen könntest und welche Gehaltsvorstellungen Du hast.

Wir freuen uns auf Dich!

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Unsere Leute – Filmproduzent Oliver Krupp

Vom Set-Runner zum Produzenten: Oliver Krupp ist mit seiner Filmproduktionsfirma mookwe kürzlich mit dem „Bestes Video national“-Echo ausgezeichnet worden (zusammen mit Auge Altona für „L auf der Stirn“ von den Beatsteaks feat. Deichkind). Ein Kurzgespräch über bewegte Bilder für Songs.

SZENE HAMBURG: Oliver, du warst Set-Runner, Aufnahmeleiter und Producer, hast Musik- und Filmwissenschaften studiert und bist jetzt Geschäftsführer der Hamburger Filmproduktionsfirma mookwe. Laut Firmenprofil bietet ihr vieles an, u. a. Ideenschmiede, Redaktion, Produktion und Postproduktion. Gibt es da überhaupt so etwas wie einen Arbeitsalltag?
Oliver Krupp: Im Bereich der Verwaltung gibt es so etwas schon. Aber was die Projekte bei mookwe betrifft, ist jedes anders, deswegen sind wir auch so breit aufgestellt. Bei klassischen Werbefilmen wird oft eine Idee an uns herangetragen, die wir dann weiterentwickeln, bis zum Endprodukt. Bei Musikvideos besteht oft mehr Freiheit, dort ist auch Platz für neue und ausgefallenen Ideen. Da die Herangehensweise dann auch oft unkonventionell ist, hat man viel Abwechslung im Arbeitsalltag.

Werden die Projekte nach dem klassischen Pitch-Modell vergeben?

Auch. Teils werden wir von Plattenfirmen exklusiv für einen bestimmten Künstler angefragt, aber bei vielen Videos gibt es im Vorfeld eben einen Pitch. Und dann geht es darum, dass man das beste Konzept und den besten Preis anbieten kann. Für Deichkind durften wir zum letzten Album sämtliche Videos produzieren. Das wurde uns durch die enge Zusammenarbeit mit dem Regie-Kollektiv Auge Altona ermöglicht. Wenn die Qualität gut ist und die Zusammenarbeit harmoniert, dann umgeht man für zukünftige Projekte oft einen Pitch.

Angenommen, der Auftrag geht an euch: Wie sehr mischen sich Plattenfirmen, also die Geldgeber fürs Video, in die Produktion ein?

Plattenfirmen übernehmen natürlich einen Großteil der Kosten, aber sie mischen sich kreativ weniger ein. Es geht dem Label und uns wirklich darum, dass für die Künstler alles passt. Unsere eigenen Ansprüche sind ebenfalls sehr hoch. Wir wollen immer das Beste für alle herausholen.

Was bedeutet denn das Beste bzw. ein Erfolg mit einem Musikvideo für euch?

Erfolg ist, wenn das Video mindestens so stark ist wie der Song. Und wenn es viral geht. Klar, es gibt noch ein paar Musiksender, aber viel mehr spielt sich einfach im Internet ab, und dort geht es um möglichst viele Klicks.

Lehnt ihr auch manchmal Projekte ab, obwohl es um Künstler geht, die geradezu Garanten für viele Klicks sind?

Wir sagen sehr viel ab. Wir sind ja eine kleine Firma, machen nicht sechs Musikvideos parallel, sondern konzentrieren uns auf wenige gute. Und es ist auch so, dass wir darauf achten, dass die Musik und die Regisseure zu uns passen.

Interview: Erik Brandt-Höge
Foto: Jasmin Shamsi

Alle Infos zur Produktionsfirma auf www.mookwe.com


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Auf einen Song … mit Kiddo Kat

Mitte Juli erscheint das Debüt-Album „Piece of Cake“ von Kiddo Kat. Release-Konzert ist am 12.7.2018 in der Hebebühne.

SZENE HAMBURG: Kiddo Kat, du zeigst, dass englischsprachige Popmusik aus Deutschland funktionieren kann. Welchen Song von ­anderen deutschen Künstlern magst du?
Kiddo Kat: Zum Beispiel „No Roots“ von Alice Merton. Mit dieser Hammer-Nummer wurde Alice bei sämtlichen deutschen Plattenfirmen abgelehnt, hat daraufhin ihr eigenes Label gegründet und ist mit dem Song durch die Decke gegangen. „No Roots“ erinnert mich daran, wie wichtig es ist, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Orientierst du dich beim ­Songschreiben gezielt am inter­nationalen Markt?
Ich höre einfach gerne und viel internationale Musik und ziehe permanent Inspiration aus der Musik, die mich flasht. Das ist fester Bestandteil des kreativen Schaffensprozesses. Input, dann Output. Wichtig ist aber folgende Spielregel: Inspiration ist Gold, Abkupfern ein No-Go!

In deinem Song „Growing Under Pressure“ geht es um deinen schnellen Erfolg im Internet. Hättest du etwas dagegen, wenn deine Bühnen bald nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern größer werden würden, oder ­verläuft dir deine Karriere schon rasant genug?
Im Song verarbeite ich die Eindrücke und Prozesse, die auf mich eingewirkt haben, als ich über Nacht mit einer Kiss-Interpretation in der U-Bahn bekannt geworden bin. Ich habe mir nie Illusionen gemacht: Das Internet ist schnelllebig, 100 Millionen Leute im Netz bedeuten nicht zwingend ein genauso großes Publikum in der Realität. In diesem Jahr gehe ich im Herbst erst mal auf Deutschland-Tour und spiele das ­Release-Konzert zu meinem Debütalbum „Piece Of Cake“ (Veröffentlichung 13.7.18; Anm. d. Red.) in der Hamburger ­Hebebühne.

Interview: Erik Brandt-Höge
Bietragsbild: Niculai Constantinescu

Hebebühne
12.7.18; 20 Uhr



 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juni 2018. Das Magazin ist seit dem 26. Mai 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!


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Samy Deluxe & Haspa Musikstiftung: „Eine super Synergie“

Zig aufstrebende Künstler haben bereits von der Förderung der Haspa Musikstiftung profitiert, u. a. die Mitglieder des DeluxeKidz e. V., der Kindern und Jugendlichen die Welt des HipHop näherbringt. Zum zehnten Geburtstag der Stiftung: Ein Gespräch mit DeluxeKidz-Gründer Samy Deluxe.

SZENE HAMBURG: Samy, erinnerst du dich an deinen ersten Förderer?

Samy Deluxe: Als Siebtklässler war ich ein halbes Jahr in England, dort hatte ich einen Privatlehrer, der einmal in der Woche Zeit mit mir verbracht hat. Ein derbe flashiger Dude, der schon die ganze Welt bereist hatte. In seinem Haus standen bestimmt hundert Instrumente, von Mandolinen bis zu den krassesten Riesentrommeln aus dem afrikanischen Dschungel. Mit ihm habe ich Musik gemacht und die Natur an der Küste bei Cornwall erkundet. Ich war damals ein kleiner Trouble-Jugendlicher. Dieser Typ hat Kreativität mehr geschätzt als Disziplin und es geschafft, dass ich viele Dinge für mich entdecken konnte, u. a. das Texten, Malen, Graffiti und einiges mehr.

Und was denkst du ist generell das Wichtigste bei der Unterstützung junger Künstler?

Erst mal sollte es um Spaß und Ausdruck gehen. Wenn ich als Mentor die Karriere von Nachwuchskünstlern mit zu verantworten habe, ist es mir allerdings auch wichtig, mein Wissen weiterzugeben. Leidenschaft ist gut, aber man kann keine Karriere starten, ohne zumindest die Eckpfeiler des Business zu kennen.

Du betreust seit 2013 die DeluxeKidz, pushst viele aufstrebende Talente. Was steckt hinter dieser Arbeit: innerer Drang? Pflichtbewusstsein?

Es war vor gut zehn Jahren, als ich mir Gedanken über meinen bisherigen Weg gemacht habe. Darüber, wofür ich stehe, und ob ich bisher mehr Gutes oder mehr Schlechtes in die Welt gebracht habe. Ich hatte dann tatsächlich einen großen Drang nach so einem Hands-on-Aktivismus und habe einen ersten Verein gegründet, der inhaltlich ähnlich lief wie die DeluxeKidz jetzt, der also auf HipHop-Workshops basierte. Zu der Zeit ging ich teilweise dreimal die Woche mehrere Stunden an Schulen. Meine Arbeit wurde später von Freunden weitergeführt. Es war also ein Win-win-Konstrukt.

Für die DeluxeKidz bekommst du auch von anderen Seiten Förderung, etwa von der Haspa Musikstiftung. Wie wichtig ist das für deine Arbeit?

Es ist eine super Synergie. Die Stiftung ermöglicht uns den Start in ein neues Theaterprojekt, in dem die Kidz mit Unterstützung unserer Coaches ihre Themen mit Tanz, Gesang, Rap, DJing, Beatbox und Graffiti auf die Bühne bringen werden. Es ist ja so: Um junge Leute zusammenzubringen und zu motivieren, etwas auf die Beine zu stellen, sind Sport und Musik die größten Schnittstellen. Beim Fußball braucht man nur einen Ball, Tore baut man sich schon irgendwie zusammen. Aber in der Musik braucht man eben mehr: Turntables, Mikrofone und so weiter. Und auch unsere Coaches müssen bezahlt werden. Das wäre ohne Unterstützer nicht möglich. Es ist deshalb cool, was die Stiftung für den Nachwuchs macht.

Interview: Erik Brandt-Höge
Beitragsbild: Romanus Furhmann

www.haspa-musik-stiftung.de


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Sommer in Altona – Zappeln im Zelt

Festival mit Hippie-Charme am Nobistor.

Sommerzeit ist traditionell Festivalzeit, und in dieser Zeit sticht der „Sommer in Altona“ aus dem Meer von Festivals allein schon in optischer Hinsicht heraus. Ab Ende Juli verwandelt sich der Park am Nobistor für vier Wochen wieder in einen großen Zirkus, denn der Schauplatz des „Sommer in Altona“ ist keine gewöhnliche Bühne, sondern ein Zirkuszelt. Akrobatik und Zauberei werden dort zwar nicht im eigentlichen Sinne zur Schau gestellt – allerdings sorgen dafür nationale und internationale Pop-Künstler für akrobatische Gesangseinlagen und Sprachzauber in (hoffentlich) warmen Sommernächten. Im Herzen Hamburgs, nicht weit von Kiez, Hafen und Reeperbahn entfernt, stehen dann insgesamt 20 hochkarätige Kulturveranstaltungen auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk liegt dabei wieder auf der Konzertreihe.

Den Anfang des sehenswerten Line-ups machen am 28. Juli die Briten von Deaf Havana, deren jüngste Platte „All These Countless Nights“ Platz fünf der britischen Charts erreichte und auch in Deutschland für Aufsehen sorgte, wie die fast ausverkaufte Deutschland-Tour im vergangenen Frühjahr und Herbst demonstrierte. Am 31. Juli folgt der Singer-Songwriter Moritz Krämer mit seiner Band. Im August folgen weitere Schmankerl wie die Berliner Künstlerin Amanda, die in ihrer Musik Rap, Soul und Pop verbindet sowie die Singer-­Songwriterin Madeline Juno, die letztes Jahr ihr erstes deutsch­sprachiges Album veröffentlichte und die Hamburger-Schule-­Heroen Die Sterne. Außerdem: Mount Kimbie, Yo La Tengo, The Dead South und lilly among clouds & Tex sowie Lesungen von SICK – Shore, Stein, Papier. So wie es sich für ein Fes­tival gehört, ist in Form von Getränkeständen und Food-Trucks natürlich auch für kulinarische Verpflegung und Biergarten-Atmosphäre gesorgt.

Text: Ulrich Thiele
Beitragsbild: Alexander Schliephake

27.7.-31.8.2018; www.sommerinaltona.de

Ihr habt noch kein Ticket?
Dann hier entlang 👉 www.szene-hamburg.reservix.de

 


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