Literaturkritik: 1999 Meter über dem Meer

St. Moritz – Treffpunkt der Schönen und Reichen. Mittendrin: Samara, die schon seit Längerem auf der Suche nach sich selbst ist, sich bisher aber noch nicht gefunden hat
Buchcover „1999 Meter über dem Meer“
Buchcover „1999 Meter über dem Meer“ (© Rohwolt)

Seit Caroline Wahl 2023 ihren Debütroman „22 Bahnen“ veröffentlicht hat, dürfte sich das Leben der mittlerweile 31-Jährigen ordentlich auf den Kopf gestellt haben. Nicht nur, dass dazu mittlerweile eine ebenso gelungene Verfilmung vorliegt, sie mit „Windstärke 17“ einen nicht minder gefeierten Nachfolger vorgelegt hat und sie als eine der spannendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur gilt, sie hat nun auch tatsächlich schon wieder den nächsten Roman fertig: „1999 Meter über dem Meer“. Die Höhenlage des Titels bezieht sich auf den Schweizer Kurort St. Moritz – Treffpunkt der Schönen und Reichen. Mittendrin: Samara, die schon seit Längerem auf der Suche nach sich selbst ist, sich bisher aber noch nicht gefunden hat. In St. Moritz hat sie sich – das ist ihr Ding – wieder mal eine neue Identität zugelegt. Und dieses Mal scheint alles auch ganz gut zu laufen, sie fühlt sich zum ersten Mal richtig frei. Oder? Man muss wohl kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass auch „1999 Meter über dem Meer“ wieder ein voller Erfolg werden wird. Zu Recht.

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