Literaturkritik: Udo Fröhliche

Stärker als die Zeit
Udo Lindenberg und Benjamin von Stuckrad-Barre auf dem Buchcover des Romans „Udo Fröhliche“
Udo Lindenberg und Benjamin von Stuckrad-Barre auf dem Buchcover des Romans „Udo Fröhliche“ (©Kiepenheuer & Witsch)

Dass Benjamin von Stuckrad-Barre der größte Udo-Lindenberg-Verehrer und -Versteher unter der literarischen Sonne ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben – nachzulesen unter anderem auch in seinem autobiografischen Roman „Panikherz“. Anlässlich von Lindenbergs 80. Geburtstag, den er am 17. Mai feiert, ist dieser Tage nun auch Stuckrad-Barres „Udo Fröhliche“ erschienen – seine alphabetische Abhandlung des Udoversums. Von Aufstieg und Absturz bis Zigarre und Zeitlosigkeit dekliniert Udo-Freund Stuckrad-Barre sich einmal quer durch Udopia und baut dem großen deutschen Musiker damit ein 256-Seiten starkes Denkmal, das auch für manch einen Lindenberg-Fan noch die eine oder andere Überraschung und spannende Neuigkeit bereit hält. Auch dieses Udo-Lexikon ist eine Neuauflage, denn erstmals ist es 2016 erschienen, hat anlässlich von Udos rundem Geburtstag nun aber noch einmal einen neuen Anstrich verpasst bekommen – und das ist gut und richtig und wichtig. 

Diese Kritik ist zuerst in der SZENE 05/26 erschienen.

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