Rund dreieinhalb Jahre nach dem riesigen Erfolg „Komet“ zusammen mit Apache 207 ist der Musiker Udo Lindenberg grade wieder in aller Munde. So ist am 16. April das neue Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre „Udo Fröhliche: Alles über Udo Lindenberg – von Alkohol bis Zigarre“ im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Zu lesen gibt es biografische Kurzgeschichten über den Musiker, erzählt von seinem langjährigen Freund Stuckrad-Barre. Das Buch war bereits 2016 im Springer Verlag erschienen und wurde nun zum Anlass des Geburtstags Udo Lindenbergs neu aufgelegt.
Seit 1995 lebt Udo Lindenberg im Hotel Atlantic, dort, auf seinem Balkon, endet auch das Musikvideo von „Komet“, in dem die beiden Musiker einen Ort für ihre Freiheitsstrafe wählen dürfen. Dass das Hotel Atlantic sein fester Wohnsitz ist, ist wohl ein Fakt, den jeder Hamburger und jede Hamburgerin kennt. Und so liegt es nahe, dass es auch in Udos Wahlheimat Hamburg rund um seinen Geburtstag und bis zum 4. Oktober eine Ausstellung zum Leben und Werk des Künstlers gibt. Im stilwerk Hamburg macht das UDOVERSUM ab dem 30. April 2026 unter dem Motto „Mehr Panik geht nicht“ die Welt Lindenbergs in all ihren Facetten erlebbar. In den letzten 56 Jahren hatte der Künstler unzählige Erfolge, aber auch Rückschläge, Brüche und Exzesse zu verzeichnen. In diese Höhe und Tiefen gibt die Ausstellung Einblicke.
Hierzu zählen neben seiner Musik, persönlicher Notizen, Fotografien und Erinnerungen, Instrumenten und Bühnenoutfits auch eine Vielzahl seiner Kunstwerke, mit besonderem Fokus auf seine sogenannten Likörelle, Werke, die er mit farbenfrohen Likören wie Blue Curaçao, Campari oder Eierlikör gemalt hat. Begleitet wird das Ausstellungserlebnis von einer neu produzierten Hörführung, die die Besuchenden durch seine Musik, Malerei und Große Show führt. „Das ,Udoversum‘ ist die Feier eines außergewöhnlichen Lebens, das die deutsche Rockmusik wie kein zweites geprägt hat“, heißt es in der Pressemitteilung zur Ausstellung.

