Beiträge

Neuer Club: Aus Moloch wird die Anderswelt

Das Oberhafenquartier ist ständig im Wandel. Über fünf Jahre war das Moloch ein subkultureller Club-Stachel in der fortschreitenden Bebauung der HafenCity. Nun verkündete die Betreiber-Crew das Ende. Doch es geht spannend weiter. Für mindestens zehn Monate wird aus Moloch die Anderswelt.

Interview und Fotos: Ole Masch

Lange wurde gehofft, spekuliert, Gerüchte gestreut. Es folgte Abschiedsparty nach Abschiedsparty. Anfang September war es offiziell. Die Kerncrew des beliebten Underground Clubs Moloch, von Gästen liebevoll Mutti genannt, verkündete ihr „Closing ohne Closing“ und beendete damit nach fünf Jahren ein Projekt unzähliger legendärer elektronischer Nächte (und Tage). Man sei sich mit dem Gängeviertel, welches die Fläche verwaltet, nicht über die Modalitäten zur Fortführung einig geworden.

 

Neues Clubprojekt

 

Damit verliert Hamburg eines der innovativsten und mehrfach ausgezeichneten Clubprojekte der letzten Jahre – und gewinnt gleichzeitig etwas Neues. Wie das Gängeviertel mitteilte, geht im Oberhafen die Anderswelt an den Start: „Ein kollektiver, partizipativer und basisdemokratischer Ort für kulturelle und künstlerische Projekte und natürlich exzessive Clubkultur“.

Mehrere Wochen sei von zahlreichen Kollektiven und über 100 Beteiligten geplant, gebaut und entworfen worden. SZENE HAMBURG sprach mit Freya und Gwen vom Anderswelt-Kollektiv über das neue Kulturprojekt.

 

Anderswelt3-c-ole-masch

Die Tür zur Anderswelt steht offen (Foto: Ole Masch)

 

SZENE HAMBURG: Freya und Gwen, wer genau macht die Anderswelt?

Freya: Es ist ein Projekt des Gängeviertel e. V., welches aus einem neuen internen Betreiber-Kollektiv und vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern aus der subkulturellen Club- und Kreativszene besteht.

Wir als Kollektiv wollen einen Freiraum für Kunst und Kultur aller Art schaffen und sehen uns nicht nur als reinen Club-, sondern auch als Kreativbetrieb, den man in Form von Dekoration, Licht, Ton und Entertainment in zehn verschiedenen Welten erleben kann. Ein bisschen Hippie-Charme ist auch dabei (grinst).

Wofür steht der Name?

Freya: Anderswelt klingt so schön unkonventionell. Nach Utopie, nach Freiheit und nach Möglichkeiten. In unserem Fall durch Partizipation im Projekt in vielerlei Form, besonders bei der Gestaltung.

Die keltische Mythologie hinter dem Begriff haben wir erst danach entdeckt, finden sie aber auch sehr inspirierend – unsere erste Welt hatte diesen mystischen Look, die nächste wird ganz anders, versprochen!

 

Anderswelt2-c-ole-masch

Arbeit im Kollektiv: neuer Außenbereich (Foto: Ole Masch)

 

Welche Veränderungen gibt es gegen­ über des Molochs?

Gwen: Musikalisch wollen wir ein breiteres Publikum ansprechen, das dennoch in die Location passt. Also Countrymusic wird es nie werden (lacht). Beim Opening hatten wir zum Beispiel das erste Mal eine reine Bassnight mit Trap, Grime und ordentlich Ghetto-Tech! Auch Psy-Trance, DnB, und eine Menge Live-Acts sind geplant.

Freya: Außerdem möchten wir die Diversität von Geschlechtern, Herkunft und so weiter zur Normalität werden lassen – das ist uns ein großes Anliegen.

Und räumlich?

Freya: Wie es bei uns aussieht? Kommt vorbei! Wir haben zwei neu gestaltete Floors und einen neuen Außenbereich, drei Bühnen, Installationen und interaktives Geschehen, das sich jeden Monat verändert und erweitert.

Es geht also auch draußen weiter?

Gwen: Ja! Wir hoffen, den goldenen Oktober nutzen zu können, um noch mal ein bisschen Festival-Feeling in den Herbst zu holen – ansonsten geht es im nächsten Frühjahr draußen weiter. Vielleicht überlegen wir uns auch noch was für den Winter, lasst euch überraschen!

 

„Die Anlagen sind der Shit und die Halle scheppert nicht mehr!“

 

Kämpft ihr für eine dauerhafte Nutzung?

Freya: Das ist geplant, ja. Wir sind in Gesprächen mit den entsprechenden Stellen wie Kreativgesellschaft oder Hafencity GmbH und generell daran interessiert, dass Hamburg wichtige subkulturelle Orte erhalten bleiben. Wie genau eine langfristige Nutzung der Fläche aussehen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Wann endet die aktuelle Betriebs­erlaubnis?

Freya: Im Juni 2020.

Das Moloch hatte immer wieder mit Lärmbeschwerden zu kämpfen. Wie geht ihr damit um?

Gwen: Wir haben ein paar Dinge an der Soundtechnik und den Einbauten so verändert, dass wir Lautstärke einsparen können, aber nicht auf besten Klang verzichten müssen. In anderen Worten: Die Anlagen sind der Shit und die Halle scheppert nicht mehr!

Außerdem hoffen wir auf die Akzeptanz eines Clubbetriebs, der auf ein Veranstaltungswochenende im Monat reduziert ist und kommunizieren so viel wie möglich mit unseren Nachbarn im Oberhafen.

Und wie öffnet ihr an diesen Wochen­enden?

Gwen: Die Winteröffnungszeiten – je nach Wetterlage ab Oktober oder November – sind: Freitag 24 Uhr – Samstag 11 Uhr, dann wieder Samstag 24 Uhr – Sonntag 22 Uhr. Ab dem Frühjahr werden wir wieder durchgängig drei Tage geöffnet haben. Das Ganze von September 2019 bis Juni 2020. Zehn Monate, zehn Parallelwelten.

 

Anderswelt1-c-ole-masch

Die Discokugel dreht sich schon (Foto: Ole Masch)

 

Welche Gäste wünscht ihr euch?

Freya: Wie schon erwähnt, versuchen wir musikalische Vielfalt anzubieten, daher auch ein breiteres Spektrum an Gästen. Das kann auch mal bunt werden, aber so und nicht anders, soll es ja auch sein. Das gilt auch für unsere Clubpolitik: Generell wollen wir die größtmögliche Freiheit für jeden; und niemanden – abgesehen von Rassisten, Sexisten, Homophoben und andere – aufgrund von Äußerlichkeiten oder Verhalten ausschließen.

Wir haben während der Veranstaltungen ein Awarenessteam, Psy-Care und Deutschlands einzige reine Frauentürstehercrew, die sich um Wohlbefinden und Sicherheit kümmern. Aber allem voran schreien wir „Rave on, Hamburg!“.

Anderswelt: Stockmeyerstraße 43 (HafenCity), Anderswelt #Zwei, 11.-13.10., 24 Uhr


Szene-Oktober-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Oktober 2019. Titelthema: Neu in Hamburg. Das Magazin ist seit dem 28. September 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Golden Pudel Club wieder mit Café: Barboncino Zwölphi

Seit Ende Juli ist der Pudel wieder ganz. Das Barboncino Zwölphi ist das neue Café im Obergeschoss des berühmten Clubs. Passionierter Pudel-Freund und Mitglied im VerFüGe e.V. ist der Musiker Viktor Marek. Im Interview spricht er über Architektur, geplante Veranstaltungen und gesellschaftliche Solidarität in Zeiten des Rechtsrucks

Interview: Jan Paersch
Foto (o.): Ole Masch

 

Der erste Eindruck: ganz schön bunt. Draußen scheinen Farbeimer explodiert zu sein, so sehr strahlen den Besucher die grünen, pinken und blauen Pastellfarben an. Im Innenraum: mehrere Holzwände mit verschieden gestalteten Tapeten, große Hängelampen, rot und giftgrün gepolsterte Stühle. Eine teuer aussehende Espressoma­schine blinkt hinterm Tresen. Etliche Fenster geben den Blick auf die Werft Blohm+Voss auf der anderen Elbseite frei.

Eine Etage darüber, in den Räumen direkt un­ter dem markanten Sheddach, ist die Unterbringung des Park Fiction­-Archivs geplant. Auf der Mittagstisch-­Speisekarte im Café: arabische Spezialitäten. Gebratene Möhren, Couscous­-Salat, Belugalinsen, Hummus und Falafel – der große Teller für 7,50 Euro, ermäßigt für 6 Euro.

Es ist Anfang August, das Barboncino Zwölphi im oberen Stockwerk des Golden Pudel Clubs ist erst seit ein paar Tagen geöffnet. Frischer Holzgeruch hängt noch im Raum. An der Theke lehnt ein Pärchen und lobt das Konzept des in der Karte verzeichneten Espressos zum „schnell am Tresen trinken und abhauen.“ Nur einen Euro kostet das im Stehen genossene Heißgetränk hier – wie an einer italienischen Autobahnraststätte.

„Den Preis habe ich durchgesetzt“, grinst Viktor Marek. Der Musiker und Produzent ist auch Mitglied im Verein für Gegenkultur e.V., kurz VerFüGe und war maßgeblich an der Planung des neuen Cafés und Kulturraums beteiligt.

Lange Jahre wurde die obere Etage von einem Pudel­fremden Betreiber dominiert. Mit finanzieller Unterstützung der Mara­-&-­Holger­-Cassens-­Stiftung kaufte der Pudel­-Verein im Juli 2016 den Anteil des damaligen Miteigentümers auf. Der Club war zu dem Zeitpunkt aufgrund von Brandschäden geschlossen – nun darf im Pudel wieder unten und oben gefeiert werden.

pudel-barboncino-credit-Jan-Paersch

„Müssen solidarisch miteinander umgehen“: Viktor Marek / Foto: Jan Paersch

SZENE HAMBURG: Viktor Marek, ihr habt euch schon in der Vergangenheit als „Elbphilharmonie der Herzen“ bezeichnet. Musstet ihr das jetzt noch einmal unterstreichen, indem ihr euch den Zusatz „Zwölphi“ gegeben habt?

Viktor Marek: Ja, wir können’s nicht lassen. Wir brauchen immer einen mehr als die Elphi. Lauter, teurer, besser (lacht). Barboncino war uns irgendwie zu wenig. Die Kombination mag schwer merkbar sein, aber vielleicht etabliert sich noch eine Abkürzung. „Pudel oben“ wäre für uns auch okay.

Ihr meintet mal, ihr würdet kein weiteres Café auf St. Pauli eröffnen wollen. Was ist das Barboncino dann?

Das ist einfach ein Pudelchen oben­ drauf – Barboncino heißt wörtlich „Pudelchen“ auf italienisch. Die reine Café-Idee reicht uns tatsächlich nicht. Man kann bei uns nett sitzen und auf die Elbe gucken, aber es soll schon politisch aufgeladen sein, und die Veranstaltungen sollen das auch widerspiegeln. Von Anfang an wollten wir unbedingt mit Geflüchteten arbeiten.

Der Mittagstisch kommt vom Catering- Service Chickpeace, der von geflüchteten Frauen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Irak und Somalia betrieben wird.

Genau. Wichtig ist uns, dass deren Bezahlung anständig ist. Momentan ist ihre Küche vor allem arabisch angehaucht, aber auch da werden sich die Dinge vielleicht noch ändern.

Ihr habt auch einen ermäßigten Preis beim Essen.

Auch wer wenig Kohle hat, sollte bei uns essen können. Wir wollen auf keinen Fall ein weiterer Gentrifizie­rungs-­Apparat in St. Pauli-­Süd sein. Wer hier schon seit Ewigkeiten wohnt, ist herzlich eingeladen, vorbei zu kom­men.

Seid ihr schon früher so auf die Nachbarn zugegangen?

Nun, als der Pudel gegründet wurde, war es wichtig, sich von der Gesellschaft abzugrenzen. Heute macht das keinen Sinn mehr, im Gegenteil: Wir müssen solidarisch miteinander umgehen. Der Rechtsruck ist eine riesige Gefahr. Wenn der Staat das schon nicht hinbekommt, müssen wir wenigstens untereinander zusammenhalten.

Uns haftete lange das Bild der hippen Künstler an, aber so wollen wir nicht mehr wahrgenommen werden. Wir bieten auch ein Flaschenbier für 2,20 Euro an – das ist fast so günstig wie in einer Eckkneipe.

 

„Wir wollen immer Raum für Quatsch lassen“

 

Im Golden Pudel Club kommen „Selbstbestimmtheit, Kratzbürstigkeit, Beklopptheit und Wärme zusammen“, heißt es in der Präambel eurer Stiftung. Wie verrückt darf ein Café sein?

Ich finde, es muss bekloppt sein. Hier oben wird vermutlich nicht ganz so viel mit Alkohol experimentiert. Aber wir wollen immer Raum für Quatsch lassen. Die Dinge sollen auch mal schiefgehen können.

Jetzt, wo das Grundstück gesichert ist und wir über die nächsten 40, 50 oder gar mehr Jahre nachdenken können, können wir eine gewisse Grundentspanntheit mitbrin­gen. Früher haben wir von Jahr zu Jahr gelebt und wussten gar nicht, ob wir nicht doch bald schließen müssen.

Jetzt habt ihr viel vor: Lesungen, Konzerte, Workshops.

Wir haben gleich den „Kaiserwetter“­-Dienstag wiederbelebt, der früher unten im Club stattfand. Da haben schon so illustre Gäste wie DJ Koze oder DJ DSL aufgelegt. Der Fokus liegt aber nicht auf Tanzmusik. Es darf stattfinden, was sonst auf der Strecke bleibt.

Ich selbst werde 7­inch-­Platten von Flohmärkten in Palermo, Athen und Tokio auflegen. Lesungen von Kathrin Weßling und Gereon Klug sind auch geplant, dazu Salonabende mit Rocko Schamoni und Schorsch Kamerun, Filmabende von der HfbK und eine Veranstaltung vom Hamburger Comicfestival. Die „Untüchtigen“ sollen auch wieder stattfinden, eine politische Reihe, die schon im mittlerweile geschlossenen Golem stattfand.

Was hat das Barboncino gekostet?

Wir haben circa 200.000 Euro an Spenden und 100.000 Euro an öffentlichen Geldern von der Bezirksversammlung Altona bekommen, aber die Summe hat nicht gereicht. Das fehlende Geld hat uns die Mara­-&-­Holger­-Cas­sens­-Stiftung geliehen, das zahlen wir über einen langen Zeitraum zurück.

 

Krone und Pudel-Frisur

 

Wie kamt ihr auf das markante Dach mit den drei aneinander gelehnten Pultdächern?

Wir tranken Bier mit dem Architekten, und der zeichnete diese Krone gleich auf eine Serviette. Die Gestaltung erinnert an eine alte Fabrik, die typischerweise mit einem Sheddach da­herkommt. Und es erinnert natürlich an das Logo des berühmten englischen New­-Wave­-Labels Factory Records. Es soll demonstrieren: Hier wird gearbeitet, hier soll etwas geschaffen werden. Aber es bezieht sich natürlich auch auf eine Pudel­-Frisur.

Wenn man sich drinnen so umschaut – ganz schön viel Holz hier.

Am Anfang war es zu holzig hier – es sah aus wie eine Sauna! Wir haben mit der individuellen Tapetengestaltung dagegen gearbeitet.

Mir gefällt besonders das Spielkartenmuster. Wie seid ihr die Gestaltung des Innenraumes angegangen?

Der Regisseur Lars Jessen hat ein­mal einen Film über sterbende Gasthöfe in Dithmarschen gemacht. Eine der Kneipen stand in Meldorf, und nachdem die schließen musste, übernahm Lars die komplette Einrichtung und lagerte sie ein. Er ist ein Freund von Rocko Schamoni, und kontaktierte uns gleich, als er von dem Projekt hörte.

Wir wollten die Möbel aber nicht bloß auf museale Art ausstellen. Also gab es eine Zwischenlösung: Lampen und Möbel sind zum größten Teil aus dem alten Gasthof, der Tresen mit seiner Sechzigerjahre­-Anmutung wurde dagegen komplett neu gebaut. Wir wollten auch keine hohe, brachiale Bühne, es sollte eher eine Stufe sein. Das macht das ganze demokratischer.

Der Pudel – ein Hort der Demokratie?

Nun ja. Letztlich sind wir wohl doch Anarchisten.

Barboncino Zwölphi: St. Pauli Fischmarkt 27


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

 

Indiecon: Das Independent Publishing Festival

Unabhängige Magazinkunst: Das Independent Publishing Festival zeigt an diesem Wochenende im Oberhafen, wie schrill und kreativ Heftmachen sein kann

Text: Erik Brandt-Höge
Foto: Malte Spindler / Die Brueder Publishing

 

Schon lange einer der fruchtbarsten Nährböden für Hamburgs Kreative: der Oberhafen. In den Lagerhallen des ehemaligen Güterbahnhofs wird getüftelt, gewerkelt, aus­probiert, verworfen und wieder neu angefangen. Zig kurz­ und langfristige Kulturprojekte entstanden und entstehen genau hier. Ein jährliches Highlight auf dem Areal zwischen Hauptbahnhof und HafenCity ist die Indiecon, ein Festival für unabhängige Publikationen aller Formen und Farben, das seit 2014 von Die Brueder Publishing organisiert wird.

Die Idee des in Hamburg und Berlin sitzenden Verlags: Macher von Magazinen, Zines, Comics und Artbooks präsentieren sich, tauschen sich aus, inspirieren und lassen sich inspirieren, vernetzen sich. Gut 80 Aussteller aus dem In-­ und Ausland haben sich für die Indiecon 2019 angekündigt.

 

Indiecon-Die_Brueder_Publishing_LuckyPunchPress

Konventionelles gibt es fast überall – aber nicht bei diesem Festival

 

An drei Tagen wird eine der Oberhafenhallen zum Ausstellungsort schlauer, schicker, schriller und vor allem unkonventioneller Arbeiten. Denn: Indie, das bedeutet nichts anderes, als dass die Publisher auch die Chefs der Magazine und des­halb inhaltlich und finanziell voll verantwortlich sind. Mehr redaktionelle Hoheit geht nicht. Und da wie immer jede Menge erfahrene Herausgeber, Coaches und Vermarktungsprofis vor Ort sind, ist ein schnelles Feedback garantiert – eine Messe also, von der alle profitieren.

In diesem Jahr zählt zu den Ausstellern unter anderem ein Wiener Kollektiv, das „Auslöser“ veröffentlicht, ein bilinguales Magazin (Deutsch und Eng­lisch) für Fotografen und Fotografie-­Fans, das sich vor allem auf die Geschichten hinter den Bildern fokussiert. Die erste Ausgabe ist im März erschienen.

Der Hamburger Dominik Ritter zeigt „Nox“, eine 2014 gegründete Zeitschrift für deutsch­sprachige Gegenwartsliteratur. Dreimal jährlich erscheint „Nox“ und ist vor allem für junge, oft unveröffentlichte Schriftsteller interessant, denen Ritter eine Bühne zu geben versucht.

 

Indiecon-Die_Brueder_Publishing_Indiecon_2018

Ausstellen, entdecken, Horizont erweitern: Indiecon im Oberhafen

 

Ebenfalls Indiecon­-Gäste: Jack Hale und Eddy Rhead vom viertel­jährlich im Norden Englands herauskommenden „The Modernist“. Hale und Rhead bilden darin Architektur und Design aus dem 20. Jahrhundert ab – Nachrichten, Besprechungen und natürlich besondere Fotos inklusive.

„Design und Mobilität“ heißt auch ein Titel aus dem Fruehwerk Verlag, worin es zum Beispiel um die Frage geht, ob es tatsächlich bald ein Leben ganz ohne Autos geben könnte. Nicht weniger spannend ist das Frueh­werk-­Magazin „Kapsel“. Junge Science-­Fiction-­Literatur Chinas wird hierfür ins Deutsche übersetzt.

Es gibt vieles zu entdecken auf der Indiecon 2019, jedes Aufschlagen der ausgestellten Publikationen erweitert den Horizont von Heftmachern und Liebhabern unabhängiger Magazinkunst. Unnötig zu erwähnen, dass alle Teilnehmer beim feinen kulinarischen Rahmenprogramm sowie einer ordentlichen Party am Samstag (7.9. ab 22 Uhr) nach all dem Input auch entspannen und feiern können – und das vor eben jener kreativen Oberhafenkulisse.

Indiecon Festival 2019: 6.-8.9., Der Oberhafen, Stockmeyerstraße 43 (HafenCity) 


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

 

Clubkombinat: Vereint für die Clubvielfalt der Stadt

Das Clubkombinat ist Hamburgs Interessenvertretung für Musikspielstätten und ihre Betreiber. Kürzlich wurde der Verein 15 Jahre alt. SZENE HAMBURG sprach mit Geschäftsführer Thore Debor über Lobbyarbeit, Meilensteine und Brachflächen der Clublandschaft

Interview: Ole Masch
Foto (o.): Clubkombinat

 

SZENE HAMBURG: Thore, am 6. Juli hattet ihr 15. Geburtstag. Wurde groß gefeiert?

Thore Debor: Wir sind zu diesem Anlass mit zwei Themen nach draußen gegangen: Die Veröffentlichung des Clubtüren-Posters, auf dem wir 81 Clubtüren vereinen und die Vielfalt der Clublandschaft zeigen. Und gleichzeitig mit einer Reportage auf unsere Website, die die Anfänge und Geschichte des Clubkombinats nachzeichnet. Im August gibt es dann unser Sommerfest, wo wir richtig die Korken knallen lassen.

Was macht ein Geschäftsführer im Clubkombinat? 

Thore-Debor-clubkombinat-c-peter-eichelmann

Geschäftsführer Clubkombinat: Thore Debor / Foto: Peter Eichelmann

Er ist dafür eingesetzt die Beschlüsse des Vorstands umzusetzen. Meine erste Aufgabe war es einst, die Umzugskisten zu packen und sie von der Lerchenstraße in unsere jetzige Geschäftsstelle in der Kastanienallee zu verfrachten. Damals umfasste der Personalstamm eine Mitarbeiterin auf Minijob-Basis. Das konnte erst im Jahr 2012 mit der Ausschreibung dieser Stelle geändert werden.

Und seitdem bist du in dieser Position?

Ja, einer meiner ersten Jobs nach dem Studium der Kulturwissenschaften war der Aufbau des Klubsen in Hammerbrook. Damit war ich automatisch Mitglied im Clubkombinat.

Ein Fazit meiner Magisterarbeit war, dass es einen Bundesverband für die Vertretung von Live-Musik-Spielstätten geben müsste. Und dann wurde eine geteilte Stelle ausgeschrieben, die zum einen solch einen Bundesverband, die LiveKomm, mit aufbauen sollte und zum anderen die Geschäftsführung des Clubkombinats beinhaltete.

 

„Hamburg ist viel mehr als Musicals oder Staatsoper“

 

Warum wurde einige Jahre vorher das Clubkombinat gegründet?

Der Druck, der damals von außen auf die Clubs einwirkte, war so groß, dass man dagegen besser als Gemeinschaft vorgehen wollte. Ein Thema war die Plakatierung für Veranstaltungen. Vieles deckt sich mit den Problemen von heute. Zum Beispiel Lärmbeschwerden oder die Stellplatzabgabe.

Außerdem mangelte es damals aus Künstlerperspektive an Auftrittsorten. Um diese dicken Bretter zu bohren, braucht man mehrere Bohrer.

Welche Dinge konntet ihr als junger Verband erreichen?

Zum Beispiel das monatliche Clubplakat. Viele konnten sich Werbung allein nicht mehr leisten. Bei einem Plakat mit Programm von bis zu 40 Clubs, bekommen auch die Kleineren eine Chance sich zu präsentieren. Dieser Evergreen ist nach wie vor ausgebucht, weil es wichtig ist zu zeigen, dass die Musikstadt Hamburg viel mehr als Musicals oder Staatsoper ist. Auch als politisches Statement.

Clubkombinat-Club-Tueren-gesamt-c-Clubkombinat

Die Clubtüren unserer Stadt / Foto: Clubkombinat

Wie seid ihr vernetzt?

Über die schon erwähnte Gründung des Bundesverband und darüber hinaus über den europäischen Verband Live DMA. Die Mitglieder aus 15 Ländern setzen sich gerade damit auseinander, dass die WHO in ihren neuen Richtlinien für Europa, Konzert- und Clublärm genauso gesundheitsgefährdend einstuft wie Motor- und Straßenlärm. Sie empfiehlt daher nur zwei Konzerte im Jahr zu besuchen. Aus unserer Sicht ist die Vernetzung gerade jetzt so wichtig, weil wir schon einwirken können, bevor sich solche Empfehlungen in der Gesetzgebung niederschlagen.

Das Bretterbohren bleibt also?

Ja, neben der Vernetzung der Szene ist es Kern des Verbandes, die Rahmenbedingungen für Live-Musik in Hamburg zu verbessern.

Vor ein paar Jahren habt ihr die Clubstiftung gegründet. Welchem Zweck dient sie?

Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Stadt. Sie ist als gemeinnützig anerkannt und hat trotzdem den Fokus, eine Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen zu sein. Das war juristisch gar nicht so einfach darzulegen, dass wir damit kein wirtschaftliches, sondern ein kulturelles Interesse verfolgen.

Wie finanziert sie sich?

Zum einen aus unserem Ticketing FairTix. Über 40 Veranstalter machen dort mit und im letzten Jahr wurden so 56.000 Tickets verkauft, von denen jeweils ein Euro in die Stiftung fließt. Und dann gibt es den ein oder anderen Mäzen, der gern im Hintergrund bleiben möchte, aber sagt, dass Musik sein Leben geprägt hat und er gerne etwas zurückgeben möchte. Das können natürlich gerne noch mehr werden (grinst).

Wen fördert die Stiftung konkret?

Wir haben zum Beispiel damals den Wiederaufau des Golden Pudel Club unterstützen können. Spenden, zu denen er selber aufgerufen hat, konnten dann über die Clubstiftung zweckgebunden und steuervergünstigt eingesammelt werden.

 

Kulturraum braucht Schutz

 

Womit befasst ihr euch heute?

Zum Beispiel, dass Clubs künftig in der Baunutzungsverordnung nicht mehr als Vergnügungsstätten eingeordnet werden, sondern als Anlagen kultureller Zwecke.

Vergnügungsstätten sind nach allgemeiner Lesart Orte, die schadhafte Auswirkung auf die Stadtentwicklung haben. Damit stehen wir auf einer Stufe mit Wettbüros, Spielhallen und Sexshops. Wir wollen damit einen sogenannten Kulturraumschutz einleiten.

Mit welchem Ziel?

Es geht letztlich immer um die Frage, was unsere Städte lebenswert macht. Die Programme der Clubs machen eine Stadt attraktiv. Deswegen ziehen hier junge Leute hin und eine Stadt profitiert davon sehr reichhaltig.

Mit zunehmenden Luxussanierungen kommt aber auch ein anderes Klientel. Die lesen über die Wohnung im Szeneviertel und haben die Besichtigung Montagvormittag. Natürlich haben sie das gesetzlich verbriefte Recht die Dorfruhe einzuklagen, man fragt sich aber, ob sie wirklich nicht wissen, dass es Samstagabend mal lauter wird. Wir sind da als Sprachrohr der Clubs gesprächsbereit, aber würden uns wünschen, dass es manche Anwohner auch ein wenig häufiger wären.

Die Stadt müsste ein Interesse daran haben, dass beide Seiten miteinander leben können.

Das hat sie. Nicht zuletzt durch unser Einwirken, wurden dafür von der Stadt zum Beispiel Mittel aus dem Sanierungsfonds verwendet, um private Musikclubs im Sinne des Lärmschutz abzudichten. Das konnten wir bei etwa neun Clubs bereits machen.

Wo konkret?

Zum Beispiel bei der Prinzenbar. Es wurde eine Lüftungs- und Klimaanlage installiert, die dazu führt, dass es während des Clubbetriebs, nicht mehr so heiß wird und die Leute zum Rauchen und Abkühlen nach draußen müssen. Dafür gilt ein Dank in Richtung Bürgerschaft.

Das klingt erst mal sehr positiv …

Ja. Früher wurden Clubbesitzer häufig so behandelt, als seien sie Luden und die unterste Schublade an Gewerbetreibenden. Da hat sich viel gewandelt. Man hat begriffen, dass die Arbeit unserer Mitglieder einen Wert für die Stadt hat. Und natürlich sind mittlerweile in der Politik auch Menschen unterwegs, die durch die Clubszene sozialisiert wurden.

Wenn man auf Hamburg guckt, sind zwei der spannendsten Clubprojekte wie Moloch und Südpol, mit befördert durch die Kreativgesellschaft. Das ist eine städtische Einrichtung, die solche Freiräume ermöglicht. Das zeigt aber auch, dass die Trüffelschweine von früher, die es alleine geschafft haben solche Orte zu finden, es nicht mehr sehr leicht haben.

Die Stadt übernimmt ein Stück weit diese Aufgabe, um große Player wie die Deutsche Bahn oder die HafenCity GmbH davon zu überzeugen, dass dort Clubs nicht weh tun.

 

paloma-brach-c-ole-masch

Kein Molotow in Sicht: Blick aus dem Clubkombinat auf das ehemalige Esso-Gelände / Foto: Ole Masch

 

Um sich damit zu schmücken?

Wenn man es ermöglicht, darf man sich auch damit schmücken. Die beiden erwähnten Clubs sind ein positives Beispiel, dass man in Hamburg Menschen an Orte bewegen kann, die sonst fürs Nachtleben weniger bekannt sind.

Gibt es zurzeit überhaupt das häufig zitierte Clubsterben?

Wir wären die Ersten, die den Begriff offiziell in den Mund nehmen. Im Moment geht es aber weniger darum, dass Orte wegsterben und keine neuen Musikspielstätten entstehen, sondern darum, was in den Orten passiert. Also qualitativ an Programm.

Durch höhere Gewerbemieten und Auflagen wird alles teurer und wirkt sich negativ auf die gestalterische kreative Freiheit aus. Wir befürchten, die Vielfalt an musikalischem Programm könnte dadurch in Zukunft schwerer gewährleistet werden.

Hamburg hat bundesweit auf die Einwohnerzahl gemessen die höchste Konzertanzahl und Clubdichte und diesen Platz zu halten ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Mit der Kogge ist gerade ein Ort gestorben. Eigentlich wollte sie auf das ehemalige Esso-Gelände ziehen. Stattdessen nur Brachfläche. Wie steht das Clubkombinat zu den Entwicklungen rund um das geplante Paloma-Viertel?

Durch Verzögerungen die hier entstanden sind, ist die Kogge jetzt wohl fatalerweise nicht mehr zu retten. Allerdings wurde seitens der Stadt gegenüber der Bayerischen Hausbau scheinbar nicht konsequent zu Ende verhandelt. Die freut sich, weil sie sich ungebunden durch den städtebaulichen Vertrag frei jemanden aussuchen können. Ob das Molotow dort wieder einziehen kann ist ähnlich fraglich.

Durch gesteigerte Auflagen in Kellerclubs muss man breitere Treppen als Fluchtwege bauen. Dafür will eine Bayerische Hausbau die entsprechende Miete haben. Das kann ein Molotow sich aber kaum leisten.

Was wäre die Lösung?

Dass die Bayerische Hausbau zu ihren Ursprungsaussagen steht und die alten Mieter dort wieder eine Heimat finden. Sie hat sich ja im Prinzip dazu verpflichtet, ein solches Angebot zu machen.

Durch teure Wohnungen auf dem Dach könnten die Clubs im Keller quer subventioniert werden. Wenn sie dazu nicht bereit ist, wird es kaum ein Molotow im Paloma-Viertel geben. Das wäre sehr unerfreulich, denn das Molotow gehört ursprünglich dorthin.

Clubkombinat.de


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Top 10 – Mit diesen Partys tanzt ihr bestens in den Mai

Hip-Hop, Partyklassiker oder Indie-Hits: Mit diesen Partys tanzt ihr am Dienstag bestens beschwingt in den 1. Mai.

Text: Martin Tege
Foto: Tsuyuri via Unsplash

1) MAI AHOI auf der Cap San Diego

Volle Fahrt in Richtung Mai: Auf der Cap San Diego finden Feierwillige auf vier Arealen alles, was das Herz begehrt. Neben aktuellen Club-Tracks, einem Floor mit R’n’B- und Oldschool-Sounds ist auch für Partyklassiker der 70er- bis 90er-Jahre gesorgt.

Cap San Diego

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Cap San Diego (@cap.san.diego) am


2) Revolver Club auf der MS Hedi

Auf der Partybarkasse MS Hedi schippert ihr beim Revolver Club zu Indie-Rock, New Wave und Britpop durchs Hafenbecken. Um 22:30 Uhr geht’s los, später zusteigen ist auch erlaubt. Ahoi!

MS Hedi


3) Tanznagel auf Kampnagel

Am Dienstag geht’s ebenfalls auf Kampnagel hoch her: DJ Deekay serviert Songs aus den 80ern, 90ern und Charts, und sorgt damit für eine stilvolle Party in der ehemaligen Maschinenfabrik.

Kampnagel


4) Sea-Watch-Soliparty

Bei dieser Party feiert ihr für den guten Zweck: Die Sea-Watch-Crew setzt sich für die zivile Seenotrettung Ertrinkender ein und hat schon mehr für Geflüchtete getan als viele Politiker. Ab 21 Uhr berichten sie im Hafenklang vom aktuellen Stand „lokaler Ungerechtigkeiten im Kontext der Migration“, ab 23 Uhr wird mit Crew und Freunden gefeiert.

Hafenklang

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Sea-Watch (@seawatchcrew) am


5) Raven im Moloch

Im Oberhafenquartier bringt euch der Bass gut durch die Nacht, denn im Moloch tanzt ihr zu fetten Techno- und Elektro-Tracks von DJs wie Ninze & Okaxy und Nils Twachtmann bis Mittwochabend.

Moloch


6) Single-Party im Terrace Hill

Bei dieser Party lassen Frühlingsgefühle sicher nicht lange auf sich warten. Im Terrace Hill steigt eine große Single-Party zum Flirten und Verlieben. Mit DJs, Live-Acts und einem Flying Dinner wird das mit Sicherheit ein gelungener Abend.

Terrace Hill

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von 𝗳 𝗿 𝗶 𝗱 𝗮 (@_frida.s_) am


7) Rockig in den Mai im Schmidts Tivoli und Theater

Wer den April gerne rockig beendet, ist im Schmidts Tivoli und Schmidts Theater am Spielbudenplatz richtig. Live-Musik gibt’s von Wanye Morris und seiner Band, und die DJs von Rock Antenne Hamburg legen Klassiker der Rock-Musik auf.

Schmidts Tivoli und Theater


8) Maitanz und Geburtstag im Hafenbahnhof

Im Hafenbahnhof wird am Dienstag gleich doppelt gefeiert: Der Club an der Großen Elbstraße wird 13 Jahre alt und lädt nicht nur zum Maitanz, sondern auch zur Geburtstagsparty. Musik kommt von MS Tobi, Mighty Mike & SteRix. Der Eintritt ist frei.

Hafenbahnhof


9) Flimmern im Uebel & Gefährlich

Mit den sphärischen Sounds von Rey&Kjavik und lokalen DJ-Größen wie Davidé und VABU starten Elektro-Fans im Uebel und Gefährlich in den Mai.

Uebel & Gefährlich

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von REY&KJAVÏK (@rkjvk) am


10) Hip-Hop und House im Nikki Tiger

Auch in der Talstraße auf St. Pauli tanzt man gepflegt in den Wonnemonat. Das Nikki Tiger beschert seinen Gästen hippen House von Iman Hanzo und Hip-Hop von H-Sixx. Los geht’s um 23 Uhr.

Nikki Tiger


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2019. Das Magazin ist seit dem 28. März 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

 

Meet the Resident – Lifka

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Resident-DJs vor, diesmal: Lifka ( Vinka Katt, Lucid, Ohne kommerziellen Wert) – präsentiert von hamburg elektronisch.

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

Szene Hamburg: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Lifka: Vitalisierend für Körper und Geist.

Was war dein Favorit-Gig in Hamburg?

2018 habe ich im Südpol gespielt – mit viel Nebel, spannendem Licht – das hat Spaß gemacht! Sonst sind es oft die kleineren Partys, die wir mit unserem DJ-Kollektiv Vinka Katt veranstalten, früher in den Kranichen, mittlerweile im Gängeviertel. Bei diesen unkommerziellen Partys bekommt man für den Aufwand zwar kein Geld, dafür aber unbeschreibliche Nächte – viel zwischenmenschliche Wertschätzung und Echtheit.

Welche ist deine Platte des Monats?

Black Moon EP (Snork Enterpises) und OHNE002 (Ohne kommerziellen Wert)

 

Hört hier in Lifkas Platten des Monats

 

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Die Technoszene ist im Kern zwar relativ klein, aber es gibt einen unglaublich guten Zusammenhalt zwischen einzelnen Crews, der sich durch Kombipartys, gegenseitige Bookings und Labelprojekte stärkt. Dazu gehört auch gemeinsames Abhängen, Planen, Musizieren. Es gibt einfach viel Austausch. Das finde ich sehr schön und wird Früchte tragen!

Auf wen sollte man momentan ein Auge haben?

Lucinee, Strathy, Stute, die Vinka Katt-Crew, aitch P. Hackster, Vuuduu & Valura!

Wo kann man dich als Nächstes hören?

Am 2. März bei NACKT, der neuen Partyreihe im PAL und am 22.3. bei Druck! im Fundbureau

 

Hört hier das aktuelle Set von Lifka im Podcast von hamburg elektronisch


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2019. Das Magazin ist seit dem 28. Februar 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Hamburgerin des Monats – Navina Nicke von Safe Night

Laute Musik, Nebel, eine ungewollte Hand am Hintern – bei Übergriffen im Nachtleben sind Betroffene oft hilflos. Akute Unterstützung bei Gewalt-Erfahrung bietet in einigen Clubs der Verein Safe Night. Die Mitinitiatorin und Türsteherin Navina Nicke über stereotypische Erwartungen und wie harmlose Momente ganz schnell kippen können.

Interview: Hedda Bültmann
Beitragsbild: Jakob Börner

SZENE HAMBURG: Navina, wer steht hinter Safe Night?

Navina Nicke: Das ist ein Zusammenschluss aus vier Clubs und einigen Freien, wie ich. Mit dabei sind das Uebel & Gefährlich, Moloch, Hafen- klang und Kulturelles Neuland e. V., die den Südpol betreiben. Den Verein haben wir Mitte 2017 gegründet und wir vom Club-Plenum arbeiten seit zweieinhalb Jahren ehrenamtlich.

Warum nur vier?

Das sind die, die sich anfangs zusammengetan haben und Lust dazu hatten. Mittlerweile gibt es auch Anfragen von anderen Clubs, aber wir können momentan leider strukturell nicht noch mehr Clubs aufnehmen.

Wo hakt es?

Die Mitarbeiter der Clubs würden dann mit im Plenum sitzen, das sich re- gelmäßig tri , um zu besprechen, wie wir weiterarbeiten können. Das wäre ein noch größerer Orga-Aufwand. Und diese Clubs würden auch das Aware- ness-Team für seine Partys buchen. Außerdem würden wir auch die Mitarbeiter der Clubs schulen wollen zum Umgang mit sexualisierter Gewalt oder Handlungsstrategien bei Verdacht auf K.O.-Tropfen. Dafür haben wir aber zurzeit keine Kapazitäten.

 

„Ich weiß nicht, wie oft ich verfickte Feministin genannt wurde.“

 

Wofür ist das Awareness-Team auf Partys zuständig?

Das ist eine Dienstleistung, die wir anbieten und die ein Club buchen kann. Das Team ist verkürzt gesagt der Gegenpol zur Tür. Wenn in einem Club etwas passiert, gibt es eine gewaltausübende Person, die von der Tür rausgeschmissen wird. Aber es gibt ja auch eine betroffene Person, um die sich niemand im Club kümmern kann. Dafür ist das Awareness-Team da. Sie unterstützen Betroffene, wenn diese das möchten.

Wer ist das Awareness-Team?

Mittlerweile haben wir einen Pool von über 20 Leuten, die ausgebildet wurden in Krisenintervention und Gesprächsführung und die sich viel untereinander austauschen, wie sie Betroffene in Clubs unterstützen können.

 

„Wir helfen nicht nur Frauen.“

 

Wie kann man sich das vor Ort vorstellen?

Wenn das Team für eine Party gebucht wird, haben sie dort einen festen Stand. Dort können sie angesprochen werden, auch, wenn sich jemand generell für die Arbeit interessiert. Aber sie laufen im Club rum und sind durch ein leuchtendes A auf der Kleidung gekennzeichnet. Allerdings greifen sie nicht in akuten Situationen ein, sondern vermitteln den Leuten, dass sie da sind, wenn Unterstützung gewünscht wird. Es sind zweier Teams, die alle sechs Stunden wechseln.

Und welche Rolle spielt dabei Safe Night?

Der Verein kümmert sich zum einen um die Awareness-Teams und zum anderen veranstalten wir zukünftig Schulungen für Mitarbeiter der Clubs. Damit Leute vor Ort sind, die im Ernstfall vorbereitet sind. Die Bar zum Beispiel sieht am meisten, da sie am dichtesten am Dancefloor ist. Die Tür ist am weitesten weg, ist aber eigentlich dafür da, als erstes zu intervenieren, wenn etwas passiert. Deshalb ist es total wichtig, die Mitarbeiter zu schulen, wie sie bei Konflikten unterstützen können.

 

„Leider ist Gewalt schon lange normalisiert, auch im Kontext einer Party.“

 

Es scheint immer wichtiger zu werden, Frauen zu unterstützen …

Wir helfen nicht nur Frauen, es gibt auch Gewalt beispielsweise gegenüber Queers und Transmenschen. Viel Gewalt findet im Nachtleben statt, aber das war schon immer so. Nur wird das Bewusstsein dafür größer, Betroffene werden lauter und die öffentliche Aufmerksamkeit ist da. Dadurch werden dringend notwendige Diskussionen angestoßen. In der Vergangenheit wurde darüber einfach nicht geredet.

Aber im Nachtleben scheint es eine besondere Dringlichkeit zu haben …

Partys sind ein sehr spezieller Raum, der sich unkontrollierbar anfühlt. Dort ist viel Nebel, laute Musik, die Leute sind berauscht und für manche ist es ein Freibrief, um an anderen Gewalt auszuüben. Die ist oft so normalisiert ist, dass sie nicht wahrgenommen wird, wie zum Beispiel die Hand am Hintern. Oft ist es ein vermeintlich geregelter Ablauf, man geht in eine Bar, trinkt, fängt an zu knutschen und dann versucht man mit irgendjemand nach Hause zu gehen. Das ist ein großer Teil von dem, was Leute vom Feiern wollen. Was aber auch zur Katastrophe führen kann.

Da es ab einem gewissen Punkt ausartet?

Leider ist Gewalt schon lange normalisiert, auch im Kontext einer Party. Es liegt an der weit verbreiteten stereotypen Vorstellung, wie es abzulaufen hat und die nicht auf Konsens ausgelegt ist. Männern wird vermittelt, wenn sie sich auf eine bestimmte Weise verhalten, dann passt das schon bei der Frau. Wenn nicht, dann ist sie eine Spaßbremse. Wir leben in einer Gesellschaft, die Männern jederzeit ermöglicht, Gewalt auszuüben, ohne dass dies irgendeine Form von Sanktionierung erfährt.

Scheitert das Finden eines Konsenses oft am Alkohol?

Es scheitert an den nicht gestarteten Versuchen. Es ist ein allgemeines gesellschaftliches Problem, dass in bestimmten Situationen vorausgesetzt wird, dass beide Parteien einverstanden sind und beide dasselbe wollen. Und klar,ab einem bestimmten Pegel ist es nicht mehr möglich, eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Stimmt der äußere Eindruck, dass meist Männer auffällig werden?

Wenn es um sexualisierte Gewalt geht, ja, dann sind es meistens Männer, die gegenüber Nicht-Männern gewalttätig werden.

Wie reagieren Männer, wenn du, als weibliche Türsteherin, sie aus einer sexuell übergriffigen Situation raus aus dem Club ziehst?

Ich weiß nicht, wie oft ich allein gestern Nacht während meiner Schicht an der Tür, verfickte Feministin genannt wurde. Ich bekomme keine einzige Beleidigung ab, die nicht darauf abzielt, dass ich eine Frau bin. Letztens wurde ich Punkerfotze genannt und fand das mal eine Abwechslung (lacht).

 

„Die Tür ist das Medium, worüber der Club vermittelt, was für ein Ort er sein will.“

 

Wie wirkt sich die Türpolitik auf das Geschehen im Club aus?

Ich bemühe mich immer sehr, eine Anti-Rassistische und Feministische Türpolitik zu fahren und gucke, wie die Leute auf bestimmte Fragen von mir reagieren, wie sie überhaupt drauf sind, oder ob schon extrem betrunken. Die Tür ist das Medium, worüber die Kommunikation zwischen Club und Publikum stattfindet, wo der Club vermittelt, was für ein Ort er sein will. Einer, an dem sich alle Menschen wohlfühlen können, an dem darauf geachtet wird, dass alle miteinander respektvoll umgehen. Somit kann ich auch Einfluss darauf nehmen, welches Publikum im Laden ist oder aber auch als Argumentation, wenn ich jemanden rauswerfe.

Gibt es noch viele Türen, die anders handeln und denken als du?

Ich glaube, es gibt viele Orte, die sich dringend mit diesem Thema befassen sollten und das überhaupt nicht auf dem Radar haben, weil es einfach nicht Teil ihrer Philosophie ist.

Es muss also an beiden Seiten gearbeitet werden, die Einstellung der Gäste und der Clubs?

Genau. Die Philosophie der Clubs zeigt sich dann aber an vielen Stellen, wie beispielweise die Frauen-Männer- Quote beim Line-up. Das sind ganz viele Faktoren, die auf das gleiche abzielen aber sehr unterschiedlichen Einfluss auf die faktische Party haben.

Hat eure Arbeit in den Clubs schon etwas merklich bewirkt?

Ja. Vor allem erlebe ich es in dem Club, wo ich an der Tür stehe, und das Awareness-Team regelmäßig arbeitet. In dem letzten halben Jahr hat sich viel verändert. Anfangs war seitens der Gäste viel Neugierde da, aber auch ein kleiner Schock nach dem Motto: „Ist es hier so schlimm, dass ihr das braucht?“ Was nicht der Fall war, aber die Betreiber und die Mitarbeiter wollen, dass es den Gästen gutgeht und sie einfach eine gute Zeit haben können. Es ist eher wie ein Goodie obendrauf. Die Gäste haben es dann sehr schnell angenommen und mittlerweile es auch oft ein Kriterium für die Leute geworden, ob sie in den Club gehen oder nicht.

Safe Night e.V.


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Februar 2019. Das Magazin ist seit dem 26. Januar 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Stories aus Hamburg?

 

Top 11 – Hamburgs coolste Silvester-Feten 2018

Silvester 2018 – „Was macht ihr Silvester?“ Um die passende Antwort parat zu haben, hat sich SZENE HAMBURG Nachtleben-Redakteur Ole Masch für euch umgehört und Hamburgs coolste Silvester-Feten zusammengetragen. Die letzte Nacht des Jahres muss nicht zwangsläufig lauter, voller und teurer sein. Lasst euch von unseren Top 11 Silvesterparties überzeugen.

1) Dein bestes Silvester

Von Motorbooty-Rock’n’Roll zu lauten Bässen und über Wolfgang Depri & Sad Damon mit Indie, HipHop und Pop. Im Molotow geht’s heute auf allen Floors und mit 200 Kilo Konfetti rund.

Molotow, 23 Uhr; www.molotowclub.com

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Heartphones (@heartphones) am

2) Drum’n’Bass Silvestro

Im Hafenklang tanzen Drumbule und Liquid Concrete mit ordentlich Bumms und für nur 10 Euro ins Bass-Jahr 2019.

Hafenklang, 23 Uhr; www.hafenklang.com

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Florian Nielsen (@florian_nielsen_photography) am

3) Entern und kentern

„Same procedure as every year“ sagt die Stubnitz. Vom Indie-Feuerwerk der KingKongKicks bis Elektronisches mit Oliver Schories, Yetti Meissner und Foolik. Getreu dem Motto „Schnaps statt Böller“ gibt es – so lange der Vorrat reicht – Pfeffi und Kümmel für lau.

MS Stubnitz, 22 Uhr; ms.stubnitz.com

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Motorschiff Stubnitz (@msstubnitz) am

4) Fuk schon wieder ein Jahr rum!

Freundlich & Kompetent sorgt für laute Musik, derbes Tresenpersonal, heiße Beats und kühle Drinks und meint: „Weil wir das so lieben, ist der Eintritt auch an Silvester bei uns frei, dafür kostet das Astra zwar 10 Euro, aber hey, irgendwo muss die Kohle ja herkommen – Spaß ’ne“.

Freundlich & Kompetent, 23 Uhr; www.freundlichundkompetent.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von FREUNDLICH+KOMPETENT (@freundlichundkompetent) am

5) Hip Cat Club

„Look at the lights go up!“ Das ist das Motto des Hip Cat Clubs und dieser kehrt für eine Nacht zurück ins Nachtasyl: For a New Years Mod & 60s Happening.

Nachtasyl, 21 Uhr; www.nachtasyl.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein von @ruvomg geteilter Beitrag am

6) Mojo Kickstart

2019 Im Club unter den Tanzenden Türmen spielt das DJ-Duo Suro & Mr.Tchu Soul und knallende Heartbeatz – ganz ohne nerviges Rumgeböller!

Mojo Club, 22 Uhr; www.mojo.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Enzo 😜 (@enzo.lol.renzo) am

7) New Years Eve Extravaganza

Abseits von Kieztouristen und Ballermannvolk zelebriert das Monkeys das neue Jahr mit Buffet, DJs und jede Menge Spaß. Weiteres Argument: Eintritt frei!

Monkeys Music Club, 21 Uhr; www.monkeys-hamburg.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von MONKEYS HAMBURG (@monkeys_hamburg) am

8) Silvester auf der Elbe

Die Hedi-Crew sticht mit zwei Booten in die Neujahrs-See. Während Malinka auf der MS 82 Claudia alles von Balkan bis Ska über Swing und Dub auf die Plattenteller haut, wird Stadler der Hedi eine Mischung aus Zirkus und Romahochzeit, Clubhit und Folkloreevergreen präsentieren.

Frau Hedi, 20.30 Uhr / Frau Claudia, 21 Uhr; frauhedi.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Chris (@hamburg_guy1) am

9) Silvesterfetz

Bevor ab 8 Uhr der Urknall Frühclub seine Türen öffnen, feiert das Uebel einen Indie-elektronischen Silvesterabend. Es spielen Ninze & Okaxy, JPattersson, Melbo, Bruna und das Mis-Shapes DJ-Team.

Uebel & Gefährlich, 24 Uhr; www.uebelundgefaehrlich.com

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Stefan Antosz (@stefanantosz) am

10) Silvester Maskenball

Die Tächno-Crew feiert mit elektronischen Beats und einem ausschweifenden Maskenball unter der Sternbrücke. Für Musik sorgen u. a. Mitch & Bruno, Christoph Kippig und Steven Shade. Prost Neujahr!

Fundbureau, 24 Uhr; fundbureau.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Fundbureau (@fundbureau_hh) am

11) Silvesterrave

Der Jahresausklang-Rave beginnt diesmal etwas früher. Bevor ab halb eins mit DJs wie Mathias Kaden, Sascha Braemer oder René Bourgeois die Luzi abgeht, wird im kleinen Kreis ab 22 Uhr in der Prinzenbar angestoßen.

Docks & Prinzenbar, 22 Uhr; www.docks-prinzenbar.de

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von ✨DREAM NAILS✨ (@dreamnailsband) am


Noch mehr Tipps für Silvesterparties findest du im SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2018. Das Magazin ist seit dem 29. November 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Stories aus Hamburgs Nachtleben?