Beiträge

Hamburg von oben

Der Sommer kommt, die Sonne scheint, höchste Zeit für neue Perspektiven. Hamburg ist zwar sehr flach, doch es gibt Möglichkeiten, die Stadt „von oben“ zu betrachten. Welche? Hier kommen die zehn besten Spots:

Auf Müll gebaut

panorama-energieberg_c_FelixWilleke-klein-ausschnitt
Rundum Grün: der Energieberg Georgswerder (Foto: Felix Willeke)

Der Energieberg Georgswerder ist die höchste Erhebung im Bezirk Mitte. Mit fast 40 Metern Höhe überragt er sogar die historische Windmühle Johanna, die man von hier sehen kann. Wo ehemals Trümmer aus dem zweiten Weltkrieg und später Sondermüll aufgeschüttet wurden, ist der als „Giftberg von Georgwerder“ bezeichnete Hügel 2013 im Rahmen der internationalen Bauausstellung zugänglich gemacht worden. Mittlerweile ist er einer der schönsten Spots, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Alternativ kann man dieser Tage bei bestem Wetter auf dem 900 Meter langen Horizontweg die Aussicht genießen.

Energieberg Georgswerder
1. April–31. Oktober; Di–So jeweils 10–18 Uhr; bei Gewitter (und -warnung) ist das Außengelände geschlossen

Aus drei mach eins

muellberg-hummelsbuettel_c_FelixWilleke.jpg-klein
Einer der schönsten Ausblicke der Stadt: der Müllberg in Hummelsbüttel (Foto: Felix Willeke)

Fast 80 Meter hoch, nahezu komplett freistehend, das garantiert eine tolle Aussicht. Der Müllberg Hummelsbüttel existiert seit den 1970er-Jahren. Seitdem wurde hier Müll abgelagert, zuerst auf drei und später auf einem Hügel. Irgendwann hatte sich ein Berg von fast 80 Metern Höhe aufgetürmt. Seit den 2000er-Jahren darf hier kein Müll mehr abgeladen werden. Seitdem grünt es auf und um den Berg. Dazu kommen viele, die hier eine einmalige Aussicht auf Hamburg und Schleswig-Holstein genießen wollen: Egal ob die Mundsburg-Türme, die Hauptkirchen, die Elbphilharmonie oder das Planetarium, hier hat man alles im Blick. 

Überm Wasser und den Sternen

planetarium-hamburg_c_FelixWilleke-klein
Vom Planetarium Hamburg gibt‘s zu jeder Jahreszeit einen tollen Ausblick (Foto: Felix Willeke)

1916 gebaut gehört das Planetarium Hamburg zu einem der bekanntesten Gebäude der Stadt. Mitten im Stadtpark diente der 64,5 Meter hohe Turm einst der Wasserversorgung der Stadt. Heute ist es das mit Abstand das bestbesuchte Planetarium im deutschsprachigen Raum. Neben dem Sternensaal gibt es auch noch eine Aussichtsplattform. Auf über 40 Metern Höhe kann man nicht nur den Helmut Schmidt Flughafen überblicken, sondern hat auch noch einen 360 Grad Rundumblick über einen Großteil der Stadt. Wer eine Veranstaltung im Planetarium besucht, für den ist die Plattform kostenlos, alle anderen zahlen 2 Euro (ermäßigt 1 Euro).

Planetarium Hamburg
Di. 9–13.30 Uhr, Mi.–Do. 9–21 Uhr, Sa. 12–22 Uhr, So. & Feiertags 10–20 Uhr

Hamburgs Höchster

Aussicht Elbblickturm Wildpark Schwarze Berge_c_Wildpark Schwarze Berge-KBugenhagen-klein
Direkt um die Ecke vom Hasselbrack gibt‘s im Wildpark Schwarze Berge nicht nur Tiere, sondern auch den Blick von ganz oben auf die Stadt (Foto: Wildpark Schwarze Berge/K. Bugenhagen)

Im Vergleich zu den anderen deutschen Millionenstädten ist Hamburg wirklich flach. Selbst Berlins höchster Punkt liegt höher als der in der Hansestadt. Doch trotzdem kann man sich auch in Hamburg in ein Gipfelbuch eintragen. Dieses liegt auf Hamburgs höchsten Punkt, dem Hasselbrack. Mit über 115 Metern höhe überragt dieser „Berg“ sogar die Elbphilharmonie. Mitten im Wald der Hamburger Berge kann man zwar keine atemberaubende Aussicht genießen, jedoch gibt es diese Gelegenheit gleich um die Ecke. Im Wildpark Schwarze Berge steht der 45 Meter hohe Elbblickturm, von dem aus man doch noch einen Blick über die Baumwipfel wagen kann.

Wildpark Schwarze Berge
April-Oktober: 8–18 Uhr, November–März: 9–16.30 Uhr

Über den Wolken

segelflug_c_Maxnustedt-unsplash-klein
Segelfliegen in Hamburg – Mitflug möglich (Foto: unsplash/Max Nüstedt)

Hamburg ist groß, wie groß, das lässt sich häufig erst beim Anflug auf den Helmut Schmidt Flughafen erahnen. Noch besser geht das vielleicht nur mit einem Rundflug über die Stadt. Gab es bis vor ein paar Jahren noch die Möglichkeit, mit dem Wasserflugzeug die Stadt zu überfliegen, geht das heute nur noch mit dem Kleinflugzeug oder Hubschrauber. Gestartet wird am Helmut Schmidt Flughafen und vom Flugplatz Uetersen-Heist. Die Flugdauer variiert von zehn Minuten bis zu 1,5 Stunden. Der Spaß kostet zwischen 100 bis zu 500 Euro. Die etwas sanftere Variante gibt es am Stadtrand in den Boberger Dünen oder in der Fischbeker Heide. Hier sind zwei Segelflugclubs zu Hause und bieten Mitflüge an. Für die Rund 15 Minuten in der Luft kosten pro Person ab 40 Euro.

HAC Boberg & Segelflug-Club Fischbek

Hoch und lecker

Skyline Bar 20up©Empire Riverside Hotel-klein
In Hamburg gibt es viele Gelegenheiten für einen Cocktail mit Ausblick (Foto: Empire Riverside Hotel)

Wer weit oben ist, darf mehr als nur den Blick genießen. Hamburg hat so einige Bars, die einen großartigen Blick über die Stadt bieten: Da gibt es die alteingesessene Tower Bar im Hotel Hafen Hamburg, mit zwei Stockwerken voller guter Drinks und einem tollen Weitblick. Wer es noch ein bisschen schicker mag, der findet nur 500 Meter weiter mit dem 20up gleich die nächste schöne Bar mit Ausblick hoch über den Dächern der Stadt. Wem das nicht reicht und wer noch mehr Anregungen braucht, für den gibt es beim Genuss Guide Hamburg die schönsten Dachterrassen der Stadt im Überblick.

Die Kirchen

michel-blick_c_pixabay-norberthentges-klein
Den Blick vom Michel kennen die meisten, doch was ist mit den anderen Kirchen? (Foto: pixabay/norberthentges)

Hamburg hat viele Gotteshäuser, egal ob christlich, muslimisch, jüdisch oder anderweitig religiös. Doch nur wenige ragen in der Stadt so hervor wie die Hauptkirchen in der Innenstadt. Den Michel (St. Michaeliskirche) kennen dabei vermutlich alle. Auch auf dem 132 Meter hohen Turm waren schon viele. Besonderes Highlight hier: der Nachtmichel. Hierbei kann man das abendliche Hamburg vom Turm der bekanntesten Kirche aus erleben. Dazu kommen allerdings noch die weniger bekannten Aussichtspunkte. Zum einen die Plattform im Mahnmal der St. Nikolai (73 Meter) und zum anderen der Turm der St. Petri Kirche. Hier versteckt sich sogar mit 123 Metern der (noch) höchste Aussichtspunkt der Stadt.

Michel-Turm: November–März tägl. 10–18 Uhr; April & Oktober tägl. 9–19 Uhr; Mai–September tägl. 9–20 Uhr; Nachtmichel tägl. ab 18.30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai: Mi.–So. 10–18 Uhr
St. Petri Kirche (Turm): Mo.–Sa. 10–16.30 Uhr, So. 11.30–16.30 Uhr

Gegen die Höhenangst

Klettern im Kletterwald Hamburg_c_KletterwaldHamburg-klein
Hoch hinaus im Kletterwald Hamburg (Foto: Kletterwald Hamburg)

Auch für die sportlich Ambitionierten gibt es die Möglichkeit, Hamburg von oben zu sehen. Klettern ist nicht nur Trendsport, sondern auch außerhalb der Halle an vielen Orten in der Stadt möglich. In Wilhelmsburg gibt es den Hanserock, im Norden der Stadt den Kletterwald im Volksdorfer Wald und im Süden den Kletterpark im Sachsenwald. Spektakulär hoch hinaus geht es zudem auf der Rickmer Rickmers im Hafen. Und wer schon Erfahrung hat, für den gibt es in der Stadt viele Outdoor-Kletterwände wie am Kilimanschanzo oder dem Kletteraugust

Kletterwald Hamburg, täglich 10–19 Uhr, Preis: 26 Euro (Kinder 20 Euro)
Klettern im Sachsenwald, Fr. 14-20, Sa.&So. 10–20 Uhr (in den Ferien länger), Preis: 27 Euro (Kinder 21 Euro)
Klettern auf der Rickmers Rickmers, Samstags nach Online-Reservierung, Preis: 39 Euro pro Person

Erinnerungen an die Vergangenheit

Genusstour am Energiebunker Wilhelnburg_c_JéromeGerull-klein
Nicht nur die Aussicht ist immer wieder beeindruckend – der Energiebunker in Wilhelmsburg (Foto: Jérome Gerull)

58 Meter hoch, 20 Meter mehr als ursprünglichen Nutzung, so sieht der Flakturm auf St. Pauli heute aus. Mit den Jahren wurde aus dem NS-Bunker ein Ort der Kultur. Neben Übel&Gefährlich und dem resonanzraum gibt und gab es hier etliche Proberäume für Bands und lange Jahre war im Bunker St. Pauli auch das legendäre Musikgeschäft von JustMusic zu Hause. Seit 2019 wird der Bunker aufgestockt und bekommt mit der Georg-Elser-Halle – benannt nach dem Widerstandskämpfer Georg Elser – unter anderem eine Konzerthalle. Mitte bis Ende 2022 soll alle fertig sein und der alte Nazi-Bau dann dank viel Bepflanzung in Grün statt Grau erstrahlen.

Schon lange „grün“ ist der Energiebunker in Wilhelmsburg. Von außen ist der ehemalige Flakbunker immer noch als solcher zu erkennen, doch im Inneren sorgt ein modernes Öko-Kraftwerk, das große Teile Wilhelmsburgs mit Strom und Wärme versorgt, für das grüne Image. Oben auf dem alten Turm befindet sich neben der Photovoltaikanlage auch das Café Vju. Auf 30 Meter höhe bietet es einen tollen 360 Grad Blick über den Süden der Stadt. 

Vju im Energiebunker
Sa. 14–18 Uhr, So 11–18 Uhr

Der Blick in die Zukunft

Fernsehturm-hamburg_c_FelixWilleke-klein
Bald wieder offen für die Hamburger:innen: der Fernsehturm (Foto: Felix Willeke)

Erinnert sich noch jemand an den Dezember 2000? Stimmt, das ist lange her, aber es waren die letzten Tage, an dem der Fernsehturm in Hamburg noch zugänglich war. Seitdem ist die Gastronomie- und Aussichtsplattform geschlossen. Das soll sich jetzt ändern. Seit 2020 ist bekannt, dass ein Team aus Online Marketing Rockstars (OMR), dem Immobilienentwickler Home United und der Hamburg Messe den Turm 2023 wieder für das Publikum öffnen will. Dann ist es wieder möglich, die Stadt aus 130 Metern Höhe zu überblicken. 


Hoch hinaus mit CD

Verlosung

CD-Helikopter-Verlosung-klein
Hoch hinaus: Wir verlosen zusammen mit CD eine Helikopterflug über Hamburg

Na, Lust auf noch mehr oben und die „Große Freiheit“? Dann kommt hier die Gelegenheit: SZENE HAMBURG verlost zusammen mit CD Körperpflege einen Helikopterflug über der schönsten Stadt der Welt. Ganz nach dem Motto „Groß Freiheit“ geht es in luftige Höhen und man genießt einen fantastischen Blick auf Hamburg.

Einfach bei SZENE HAMBURG auf Instagram vorbei schauen, den Beitrag liken, SZENE HAMBURG und @cdkoerperpflege folgen und den „Große Freiheit“-Buddy in den Kommentaren markieren, den Beitrag in der Story teilen und vielleicht geht es dann schon bald in die Luft.

Teilnahmeschluss ist der 15. Juli 2022.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Top 10: Events über Ostern in Hamburg

Ostern 2022 findet nicht mehr im kleinsten Kreis und mit nächtlicher Ausgangssperre statt, deswegen gibt es auch wieder mehr zu Erleben. Die besten Events in Hamburg gibt’s hier:

Freitag, 15.04. | Theater | Don Carlos | Ernst Deutsch Theater

220314_Fantitsch_EDT_DonCarlos310-klein
Sebastian Eggers als Don Carlos (mitte) und Hannes Hellmann als König Philipp II. (rechts) am Ernst Deutsch Theater (Foto: Oliver Fantitsch)

Drei Stunden spanischer Hof, das ist Don Carlos im Ernst Deutsch Theater. Regisseurin Mona Kraushaar bringt Schillers Klassiker auf die Bühne. Während Sebastian Egger als Kronprinz Don Carlos mit dem Liebeskummer ringt, spielt Hannes Hellmann einen König zwischen verletztem männlichen Ego und der Macht des Einzelnen. Im Stück wird dabei nicht weniger als die Zukunft Europas verhandelt. Durch die aktuellen Ereignisse hat dieses Thema nur noch mehr an Relevanz gewonnen. Noch bis zum 16. April ist die Inszenierung an der Mundsburg zu sehen.

Don Carlos im Ernst Deutsch Theater
15. & 16. April 2022, jeweils 19:30 Uhr

Freitag, 15.04. | Nachtleben | Friday I’m in love | Molotow

Molotow_© Erik Brandt-Höge-klein
Molotow: Getanzt wird immer (Foto: Erik Brandt-Höge)

Tanzverbot an Karfreitag? Gibt‘s auf‘m Kiez nicht! Deswegen lädt das Molotow ab 23 Uhr auch zu einem „Feuerwerk aus 60 Jahren Rock’n’Roll und Pop“. Bei Friday I’m in love legen die DJ‘s Axelmania und Jet Boy alles auf, was das Tänzer:innenherz begehrt. Der Eintritt kostet 5 Euro für alle Floors und das Ganze ist eine 2G-Plus-Veranstaltung.

Friday I’m in love
15. April 2022, 23 Uhr

Samstag, 16.04. | Musik | Dan Gotthalls‘s – Artful Earfull | Birdland

JazzSandraHempel_c_Natascha Protze-klein
Steht bei Dan Goothall’s – Artful Earful mit auf der Bühne: Die Hamburgerin Sandra Hempel (Foto: Natascha Protze)

Altehrwürdig und ein Klassiker, das ist das Birdland in Hamburg. Seit 1985 gibt es im Kellerclub in der Gärtnerstraße besten Jazz, so auch am Ostersamstag. Bei „Dan Gotthalls‘s – Artful Earfull“ geben sich fünf außergewöhliche Künstler:innen die Ehre. Neben dem Posaunisten Dan Gottshall sind unter anderem die Hamburger Gitarristin Sandra Hempel und der Kieler Pianist Buggy Braune mit von der Partie. Das Konzert ist eine 2G-Plus-Veranstaltung und kostet 19,90 Euro.

Dan Gotthalls‘s – Artful Earfull
16. April 2022, Einlass 19 Uhr und Beginn 20:30 Uhr

Samstag, 16.04. | Sonstiges | Osterfeuer | Ganz Hamburg

osterfeuer_pixabay-floerio-klein
2022: Die Osterfeuer sind zurück in Hamburg (Foto: pixabay/floerio)

Egal ob im eigene garten, bei Freunden oder am Elbstrand: Das Osterfeuer gehört zu Ostern wie das Eiersuchen. Dieses Jahr ist es auch wieder möglich, denn die Kontaktbeschränkungen wie 2021 gibt es nicht mehr. Neben den traditionsreichen Feuern in Blankenese gibt es noch viele weiter öffentliche, zum Beispiel im Strandbad Farmsen oder an der Kreuzkirche in Stellingen.

Osterfeuer in Hamburg
16. April 2022, diverse Orte, Beginn meistens zum Sonneruntergang

Samstag, 16.04. | Nachtleben | Hip-Hop | Chief Brody

sam-9BaKZ5JNh18-unsplash-klein
Im Chief Brody gibt‘s zu Ostern was zum Tanzen (Foto: unsplash / Sam)

Auch im Kellerclub auf der Schanze darf zu Ostern natürlich getanzt werden. Im Fokus: Richtig guter Hip-Hop. Während sich Karfreitag Ticklish & Buzz-T die Ehre geben, gibt es am Ostersamstag von Dipped in Colors & Draft X was auf die Ohren. Los geht‘s um 23 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro und das Ganze ist eine 2G-Plus-Veranstaltung.

Dipped in Colors & Draft X im Chief Brody
16. April 2022, jeweils 23 Uhr

Sonntag, 17.04. | Sonstiges | Street Food Festival | Landhaus Walter

jarritos-mexican-soda-ygOKCle9Y44-unsplash-klein
Es geht auch mexikanisch beim Street Food Festival am Landhaus Walter (Foto: unsplash)

Ostern kann man fein dinieren, brunchen oder einfach mal neues Ausprobieren. Viel Neues gibt es beim Street Food Festival am Landhaus Walter unter dem Motto „New Yorker Food Klassiker“. Von Süßem über mexikanische Leckerbissen bis zum klassischen Hot Dog ist für jede:n etwas dabei. Der Eintritt kostet 5 Euro, alle unter 12 Jahren kommen gratis rein.

Street Food Festival
17. April 2022, 11:30 bis 18:30 Uhr

Sonntag, 17.04. | Sonstiges | U96 mit Claude-Oliver Rudolph | Planetarium

Nemo_Nautilus_Innen_c_The Jules Verne Experience-klein
Führt als Nautilus durch die Jules Verne Experience: Claude Oliver-Rudolph (Foto: The Jules Verne Experience)

Jules Vernes Science-Fiction-Romane haben Millionen fasziniert. 150 Jahre nach der Erstausgabe von „20.000 Meilen unter dem Meer“ haben die Elektronik-Band U96 daraus ein bild- und klanggewaltiges Unterwasser-Erlebnis geschaffen. Schauspieler Claude-Oliver Rudolph entführt das Publikum als Kapitän Nemo an Bord der Nautilus in eine fantastische Unterwasserwelt – eine 360-Grad-Tauchfahrt in nie gehörte und nie gesehene phantastische Welten. Das 60-minütige Erlebnis kostet 14 Euro und ist für Menschen ab 10 Jahren empfohlen.

U96 mit Claude-Oliver Rudolph – 20.000 Meilen unter dem Meer
17. April 2022, 17:30 Uhr & weitere Termine

Sonntag, 17.04. | Nachtleben | Soul Allnighter | Mojo Club

vishnu-r-nair-m1WZS5ye404-unsplash-klein
Ein Klassiker kehrt zurück: Der Soul Allnighter (Foto: unsplash/Vishnu R Nair)

Corona ist gefühlt schon fast vorbei. Höchste Zeit, das Nüske & Berge aus der Corona-Pause zurückkehren. Beim mittlerweile traditionellen und fast schon legendären Soul Allnighter legen die beiden wieder so lange auf, bis alle tanzen und jede Sohle qualmt. Am 17. April ab 22 Uhr darf also wieder bester Soul genossen werden, für 10 Euro Eintritt und natürlich unter 2G-Plus-Bedingungen.

Soul Allnighter
17. April 2022, 22 Uhr

Montag, 18.04. | Sonstiges | Kulturflohmarkt | Museum der Arbeit

flea-market-g7fc328ed6_1920-klein
Flohmarkt geht immer (Foto: pixabay)

Feiertag, Zeit zum Stöbern, Feilschen und Entdecken. Am besten geht das auf einem der vielen Flohmärkte der Stadt. Ein guter alter Bekannter ist dabei der Kulturflohmarkt am Museum der Arbeit. Am Ostermontag ist Start für die Saison 2022. Bei hoffentlich bestem Wetter lässt es sich auf dem Gelände nach Lust und und Laune verweilen, schlendern und echte Schätze entdecken.

Kulturflohmarkt am Museum der Arbeit
18. April 2022, 9 bis 16 Uhr

Montag, 18.04. | Musik | Soulounge | Fabrik

Soulounge_2by MarcusMay-klein
Soulounge in der Fabrik: Ein Live-Erlebnis für die Seele (Foto: Marcus May)

Wie kommt man am besten raus aus dem Osterwochenende? Mit Musik für die Seele! Genau das gibt es am Ostermontag in der Fabrik. Hier feiern Soulounge ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Alle, die die Band schonmal erlebt haben wissen, Soulounge ist ein ganz besonderes Live-Erlebnis – auch nach 20 Jahren. Einlass für das Konzert in der Fabrik ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr und die Tickets kosten 19 Euro im Vorverkauf. Auch dieses Konzert ist eine 2G-Plus-Veranstaltung.

Soulounge in der Fabrik
18. April 2022, 20 Uhr


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Ostern in und um Hamburg

Ostern steht vor der Tür und das Wetter könnte sogar mitspielen. Hier kommen zehn Ideen für ein entspanntes, gemütliches oder ereignisreiches Osterfest – von Eiersuche bis zu fernen Galaxien

Osterhasen in Hamburgs Stadtnatur

Das Osterwochenende bringt den Frühling zurück! Hamburgs Naturschutzgebiete eignen sich dann wieder hervorragend für ausgiebige Spaziergänge. Im Naturschutzgebiet Höltigbaum kann man zum Beispiel ideal auf Spurensuche gehen und den Lebensraum unserer tierischen Nachbarn erforschen. Vielleicht gibt es sogar den einen oder anderen Osterhasen zu entdecken. Für alle, die die Galloway Rinder im Höltigbaum noch nicht kennen, lohnt sich der Ausflug allemal.

Tierische Natur gibt es aber auch an vielen anderen Orten der Stadt: egal ob Damwild im Niendorfer Gehege oder Heidschnucken in der Fischbeker Heide. Die Loki-Schmidt-Stiftung und einzelne Parks bieten darüber hinaus auch verschiedene Workshops und Aktionen.

Traditionsreiche Hamburger Osterfeuer 

In den letzten zwei Jahren waren sie aufgrund der Corona-Pandemie verboten, jetzt kehren die traditionsreichen Osterfeuer zurück – auch privat ist wieder mehr möglich. Die Osterfeuer in Stellingen oder Langenhorn sind beispielsweise wieder als organisierte Osterfeuer-Highlights dabei. Eine Übersicht über öffentliche Osterfeuer gibt es auf hamburg.de.

Aber auch private Osterfeuer sind wieder nahezu unbeschränkt möglich. Aber egal ob im kleinen Kreis oder gemeinsam mit der Nachbarschaft – das Osterfeuer gehört in Hamburg einfach dazu!

„Prostern“ mit Rum oder Eierlikör

In der 2ten Heimat gibt es am Ostermontag einen echten Geheimtipp für alle Rum-Liebhaber:innen. Die Expert:innen Ueli und Frau Antje entführen alle Teilnehmer in die Karibik und versüßen den Abend mit karibischen Rum-Köstlichkeiten und kubanischen Zigarren. Beginn ist um am 17. April um 17:00 Uhr. Tickets gibt es ab 73 Euro.

Wer es an Ostern lieber traditionell mag, greift vermutlich zum Eierlikör. Absoluten Kultstatus genießt in Hamburg der Eierlikör vom Eier Carl. Die berühmte Kneipe am Fischmarkt macht den Eierlikör noch selbst und steht für feinste Hamburger Qualität. Den Likör gibt es in verschiedenen Geschmackssorten und wer weiß, vielleicht wartet hier auch ein Osterspecial darauf vernascht zu werden. 

Norddeutsche Ostern am Kiekeberg

Am Ostermontag von 10 bis 18 Uhr gibt es im Freilichtmuseum am Kiekeberg ein Oster-Programm für die ganze Familie! Es wird gebastelt, marmoriert und dekoriert. Die Kids können Eierlaufen spielen und Ostereier suchen. Absolutes Highlight: Bei einer digitalen Rallye über die App „Actionbound“ kann das Gelände interaktiv erkundet werden. 

Auch für die Erwachsenen gibt es am 18. April Programm: In der Museumsbrennerei gibt es Frühschoppen zu plattdeutschen Liedern. Die Koffietied Rösterei und das Gasthaus Stoof Mudders Kroog versorgen alle Besucher:innen mit leckeren Snacks. Der Eintritt kostet 9 Euro für Erwachsene und ist für alle unter 18 Jahren frei. 

Klassische Ostern 

Wer es an Ostern gerne klassisch mag, für den ist die Auswahl groß: Angefangen beim Konzert des Landesjugendorchester Bremen (Sa., 16. April 2022, Laeiszhalle Großer Saal, 19:30 Uhr) über einen Klavierabend mit Marianna Shirinyan (Mo., 18. April 2022, Laeiszhalle Kleiner Saal, 17 Uhr) bis zum Ensemble Arabesques (Mo., 18. April 2022, Elbphilharmonie Kleiner Saal, 19:30 Uhr). Karten gibt es ab knapp 20 Euro und wenn das Konzert ausverkauft sein sollte, besonders an der Abendkasse der Elbphilharmonie ist die Chance auf Restkarten fast immer gegeben.

Es geht aber auch kostenlos, bei der Osternacht mit Johann Sebastian Bach am 16. April ab 20 Uhr in der Hauptkirche St. Michaelis – zeitiges kommen lohnt sich. Wer dennoch keinen Platz mehr in der Kirche ergattern kann, kann um Mitternacht dem Micheltürmer lauschen. Dieser läutet dann mit einem Auferstehungschoral das Osterfest ein. 

Kulinarische Ostern

Im Stadtrestaurant Hamburg im Reichshof (Restauranttest des Genuss Guide Hamburg) wartet am Ostersamstag nicht nur ein Vier-Gänge-Menü in edlem Ambiente, dazu gibt es auch Live-Musik der Hamburger Singersongwriterin tucumcari. Der Abend am 16. April kostet 79 Euro inklusive Weinbegleitung.

Wer abends schon etwas anderes vor hat, kann sich zu Ostern auch morgens bestens kulinarisch verwöhnen lassen: Bei diesen 10 Restaurants gibt es einen richtig guten Osterbrunch.

Trödeln und Stöbern statt Eiersuche

Nicht nur Ostereier warten darauf gefunden zu werden, sondern auch alte Schätze und Secondhand-Fundstücke. Egal ob Vintage, Antik, groß oder klein. In fast jedem Viertel Hamburgs gibt es einen beliebten Flohmarkt.

Am Osterwochenende laden zum Beispiel der Flohdom auf der Bahrenfelder Trabrennbahn oder der Horner Rennbahn, aber auch der Kult-Flohmarkt Flohschanze zum Stöbern ein. Eine komplette Liste mit schönen Flohmärkten gibt es hier

Ostern auf dem Dancefloor

Das TurTur in Wilhelmsburg lädt am Freitag in seinen Räumen zur musikalischen „Nachtwanderung“ für Erwachsene ein. Die herrlich unkonventionelle Mischung aus Pizzeria, Bar und Club am Veringkanal ist bekannt für kreative Events, gute Partys und einen toleranten Dancefloor. Am 15. April stehen unter anderem Dj Knarf und Megaföön an den Reglern. 

Die Disco-Barkasse Frau Hedi legt am Samstag zu alten Underground-Disco-Perlen ab und schippert durch den Hamburger Hafen. Die Crew verspricht: „keine ollen Kamellen aus dem Radio, sondern liebevollst ausgewählte Perlen“. Angesteuert wird übrigens ein großes Osterfeuer.

Entspannte Oster-Wellness

Ein langes Osterwochenende, der perfekte Zeitpunkt für Wellness und Selfcare. Kaum etwas sorgt für mehr Entspannung, als im Spa die Seele baumeln zu lassen. Orientalische Wellness gibt es zum Beispiel im Hamam Hafen Hamburg auf St. Pauli. Auf die Besucher wartet ein großer Wellnessbereich mit Kissenlandschaft, beheizten Marmor-Podesten, Körperpeelings und Seifenschaummassagen. Individuelle Behandlungen gibt es hier bereits ab 35 Euro.

Aber natürlich finden sich auch in anderen Teilen der Stadt viele weitere Wohlfühloasen. Klassische und beliebte Anlaufstellen sind zum Beispiel das Meridian Spa, die Kaifu Lodge oder das Heavenly Spa im Westin.

Ostern in den Sternen

Nicht alle können mit den klassischen Ostern etwas anfangen! Wer statt Eiersuche gerne in ferne Galaxien reisen möchte, kommt am 16. April ab 19:30 Uhr in Barclays Arena auf seine Kosten. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg bringt unter der Leitung von Ben Palmer bei Star Wars in Concert die Rückkehr der Jedi-Ritter musikalisch auf die Bühne. Tickets gibt es ab 47,75 Euro.

Und für alle anderen hat das Planetarium auch an Ostern diverse Blicke ins All, in die Welt der Musik und unter Wasser zu bieten.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Der Herbst ist da: Zehn Tipps für kühle Tage

Es ist Herbst, die Tage werden kürzer, draußen ist es nass und kalt und der sogenannte Herbstblues setzt ein. Hier kommen zehn Tipps, um aus dieser Jahreszeit einen goldenen Herbst zu machen

Text: Felix Willeke & Henry Lührs

 

Ausflug zum Kürbisparadies Hof Adolf

 

Auf dem Hof Adolf gibt es Kürbis satt (Foto: unsplash/Alexas Fotos)

Auf dem Hof Adolf gibt es Kürbis satt (Foto: unsplash/Alexas Fotos)

Der Herbst bringt nicht nur Schmuddelwetter und viel Laub, sondern auch den Kürbis und alles, was dazugehört. Das große, orange Fruchtgemüse macht sich nicht nur gut in der eigenen Wohnung, auch die Kürbissuppe ist ein absolutes Herbst-Highlight. Ganz zu schweigen von den vielen verschiedenen Grusel-Grimassen, die sich zu Halloween in die Kürbisse schnitzen lassen. Umso besser, dass es in und um Hamburg verschiedene Kürbishöfe gibt.

Der Hof Adolf vor den Toren der Stadt bietet in seinem Kürbisparadies 200 verschiedene Sorten an. Aber auch viele selbsterzeugte und regionale Kürbisprodukte wie Sekt, Marmeladen oder Öl locken auf den Hof. Schnitzvorlagen und Schnitzwerkzeug für die Grusel-Party liegen für die Besucher bereit. Bis Ende Oktober ist das Kürbisparadies jeden Tag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Hof Adolf, Im Dorf 8 (Braak); hof-adolf.de


 

Gemütliches Filme-Gucken gegen den Herbstblues

 

Der Filmraum in Eimsbüttel, ein Programmkino mit gemütlicher Atmosphäre (Foto: filmRaum)

Der Filmraum in Eimsbüttel, ein Programmkino mit gemütlicher Atmosphäre (Foto: filmRaum)

Nirgendwo lässt sich ein verregneter, kühler Herbsttag besser verbringen als in einem muckeligen Kino. Neben den großen Blockbuster-Kinos gibt es in Hamburg aber auch die kleinere, gemütliche Variante. Der Filmraum im Herzen von Eimsbüttel erinnert mit seinem Kinosaal eher an ein zweites Wohnzimmer.

Das kleine Programmkino setzt auf alten Kino-Charme und Filme fernab des Mainstreams. Arthouse-, Spiel- und Dokumentarfilme laufen hier in Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Seit über 10 Jahren hat sich der Filmraum im Viertel, aber auch in ganz Hamburg als wichtiger Kulturraum etabliert. Für den Klönschnack danach lohnt sich die heiße Schokolade oder der Chai Tea im Herz und Bauch Cafe gegenüber.

Müggenkampstraße 45 (Eimsbüttel); filmraum.net


 

Herbstliches Basteln und kreatives Gestalten

 

Im Herbst ist Zeit für Kreativität (Foto: unsplash/Vladimir Proskurovskiy)

Im Herbst ist Zeit für Kreativität (Foto: unsplash/Vladimir Proskurovskiy)

Wenn es draußen früher dunkel und kühler wird, ist es Zeit, um drinnen wieder kreativ zu werden. In Hamburg gibt es dazu zum Glück viele Möglichkeiten, Veranstaltungen und Workshops. In der Diele in Ottensen dreht sich am 30. Oktober 2021 zum Beispiel alles um die Trockenblume. Mit Floristentape und Basteldraht werden bei einem Workshop Kränze für das eigene Wohnzimmer hergestellt.

Bei der Veranstaltung „Malen, Basteln, Werkeln“ im Bucerius Kunst Forum werden am 7. November neue künstlerische Wege mit Materialien aus dem Haushalt erforscht. In der Kreativwerkstatt Hamburg Ottensen gibt es am 19. November eine Einführung in die Kunst des Plisseefaltens. Kugeln im Origami-Stil werden hierbei aus dem individuellen Lieblingspapier gefaltet. Aber auch in den eigenen vier Wänden lässt es sich natürlich wunderbar kreativ werden. Viele Anleitungen, zum Beispiel zum Thema Upcycling, gibt es auf Youtube.


 

Entspannen in den Wellnessoasen von Hamburg

 

Entspannen, das geht im Kaifu Sole (Foto: Bäderland Hamburg)

Entspannen, das geht im Kaifu Sole (Foto: Bäderland Hamburg)

Die Herbst- und Wintermonate können gerne mal richtig stressig werden. Der Urlaub ist ausgeschöpft und die Ferien wieder in weiter Ferne. Bei Studierenden rauscht das Wintersemester rein und die ersten Abgaben oder Vorträge stehen an. Aber auch auf der Arbeit steigt der Druck durch Fristen zum Jahresende. Kaum etwas sorgt für mehr Entspannung, als im Spa die Seele baumeln zu lassen. Orientalische Wellness gibt es zum Beispiel im Hamam Hafen Hamburg auf St. Pauli. Auf die Besucher wartet ein großer Wellnessbereich mit Kissenlandschaft, beheizten Marmor Podesten, Körperpeelings und Seifenschaummassagen. Individuelle Behandlungen gibt es hier bereits ab 35 Euro.

Natürlich finden sich auch in anderen Teilen der Stadt viele weitere Wohlfühloasen. Klassische und beliebte Anlaufstellen sind zum Beispiel das Meridian Spa in Poppenbüttel oder die Kaifu Lodge und Kaifu Sole in Eimsbüttel. Aber auch das Aspira in Uhlenhorst bietet neben verschiedenen Spa-Bereichen mehrere beheizte Innen- und Außenpools, die auch in den Herbst- und Wintermonaten geöffnet sind.

Seewartenstraße 10 (St. Pauli); hamam-hamburg.de


 

Schlemmen bei den Genuss-Touren Hamburg

 

Auf den Genuss-Touren Hamburg gibt es viele kulinarische Highlights (Foto: Jérome Gerull)

Auf den Genuss-Touren Hamburg gibt es viele kulinarische Highlights (Foto: Jérome Gerull)

Der Herbst ist da – kein Grund, sich drinnen zu verstecken. An der frischen Herbstluft lässt sich die Hamburger Gastro Szene ideal bei der Genuss-Tour Hamburg erforschen. Während der kulinarischen Entdeckungsreise durch Hamburgs Stadtteile kommen die Besucher in den Genuss der leckersten Pizza, des besten Burgers oder der gemütlichsten Bar.

Die Tourguides haben außerdem immer jede Menge Insidertipps parat. In Kooperation mit Urban Gurus werden alle Teilnehmenden dazu eingeladen, Hamburg kulinarisch zu entdecken und satt und zufrieden zurückzukehren. Gebucht werden können die Touren in vielen verschiedenen Vierteln wie Speicherstadt und Hafencity oder Altona und Ottensen.

genusstouren-hamburg.de


 

Sterne gucken und mehr

 

Einen Blick in die Sterne gibt's im Planetarium Hamburg (Foto: Jan-Rasmus Lippels)

Einen Blick in die Sterne gibt’s im Planetarium Hamburg (Foto: Jan-Rasmus Lippels)

Draußen hängen die Wolken tief und drinnen funkeln die Sterne. Das geht nicht? Doch und zwar bestens im Planetarium Hamburg. Egal ob Geschichten für die Kleinen, Wissen für alle oder spektakuläre Shows für die Größeren, das Planetarium bietet die ganze Bandbreite. Ab dem 1. November kommen sogar noch mehr Besucher:innen in den Genuss der Shows, denn das Haus stellt auf die 2G-Regel um.

Für die Zeit vor oder nach der Show gibt es außerdem im Erdgeschoss das Café Schmidtchen im Planetarium, im Foyer die Ausstellung „Mensch, Kosmos!“ mit Bildern des Hubble-Teleskops und ganz oben die fast schon legendäre Aussichtsplattform. Für alle mit Tickets zu einer Veranstaltung ist die Plattform im Preis enthalten, alle anderen Zahlen ein bis zwei Euro für einen der schönsten Blicke über die Stadt.

Linnering 1 im Stadtpark (Winterhude); planetarium-hamburg.de


 

Kunst, Kunst, Kunst

 

TOYEN: Die neue Welt der Liebenden; (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2021/Katrin Backes, Sylvain Tanquerel)

TOYEN: Die neue Welt der Liebenden; (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2021/Katrin Backes, Sylvain Tanquerel)

Über 80 Museen gibt es in Hamburg, dazu kommen unzählige Galerien und Pop-up-Räume, es spricht also nichts dagegen, den Herbst ins Zeichen der Kunst zu stellen. Sei es die aktuelle Toyen-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, die hochgelobte Ausstellung „Tom Sachs Space Program: Rare Earths“ in den Deichtorhallen (noch bis zum 10. April 2022) oder die wechselnden Ausstellungen im KuBaSta im Münzviertel.

Aktuell untersuchen Student:innen der HAW das menschliche Verhältnis zu Landschaft und Naturdarstellungen im Lichte der globalen Umweltveränderungen zeichnerisch in der Ausstellung „Landschaft als Metapher“. Los geht es im KuBaSta am 15. Oktober mit einer Vernissage, vom 16. bis zum 28. Oktober ist täglich von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

KuBaSta Repsoldstraße 45 (Hammerbrook); xpon-art.de


 

Raus ins Laub

 

Damwild, einfach schöne Tiere im Niendorfer Gehege (Foto: unsplash/Zhengyu Lyu)

Damwild, einfach schöne Tiere im Niendorfer Gehege (Foto: unsplash/Zhengyu Lyu)

Spaziergänge im Sommer, das können alle. Aber es gibt fast nichts schöneres als ein Spaziergang an einem Herbstmorgen, wenn der Tau noch über der Wiese liegt und der Morgennebel die Sonne in ein leicht milchiges Licht taucht.

Egal ob Damwild im Niendorfer Gehege beobachten, Galloway Rinder im Höltigbaum oder Heidschnucken in der Fischbeker Heide, neben der morgendlichen Frische gibt es in den Parks und Naturschutzgebiet in und um die Stadt herum noch viel mehr zu entdecken. Die Loki-Schmidt-Stiftung und die einzelnen Parks bieten darüber hinaus auch noch Führungen und Workshops an.


 

Herbstzeit ist Apfelzeit

 

Äpfel gibt es in Hamburg regional und saisonal immer im Herbst (Foto: unsplash/Matheus Cenali)

Äpfel gibt es in Hamburg regional und saisonal immer im Herbst (Foto: unsplash/Matheus Cenali)

Mittagspause, der Körper verlangt nach Vitaminen, da kommt der frische Apfel gerade recht. Noch besser ist er, wenn er nicht nur frisch, sondern auch selbst gepflückt ist. Und wie es die Natur will, hat Hamburg das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands direkt vor der Tür. Im Alten Land ist aktuell noch Zeit für die Apfelernte und auf Höfen wie dem Herzapfelhof Lühs kurz vor Jork kann man täglich selbst zum Pflücken vorbei kommen. Noch bis Ende Oktober 2021 hängen hier Sorten wie Jonagold oder Topaz an den Bäumen. Zum Pflücken braucht man eine Pflückkarte, die man bei der Anmeldung vor Ort bekommt.

Wer es nicht schafft, ins Alte Land zu fahren und trotzdem alte und regionale Apfelsorten probieren will, die zum Teil auch für Allergiker:innen in Frage kommen, der geht am besten zu Judith Bernhard und Eckart Brandt vom Boomgarden Projekt. Sie stehen mit ihrem Verkaufsstand noch bis zum 15. November immer montags von 12 bis 16 Uhr auf dem Burchardplatz vor dem Chilehaus.

Herzapfelhof Lühs, Osterjork 102 (Jork); herzapfelhof.de


 

Einfach Lesen

 

Herbstzeit ist Lesezeit (Foto: unsplash/Matias North)

Herbstzeit ist Lesezeit (Foto: unsplash/Matias North)

Während beim Discounter die Spekulatius schon wieder ausverkauft sind und die ersten Einzelhändler:innen sich auf Weihnachten vorbereiten, laden die Herbsttage zum Lesen ein. Am Anfang vom Lesen steht immer noch das Buch und Buchläden gibt es in Hamburg reichlich: Von den großen Buchhandlungen bis zu den kleinen Lieblingsläden um die Ecke wie die Buchhandlung Ulrich Hoffmann in Barmbek oder der Buchladen Osterstraße in Eimsbüttel. Hier gibt es beste Beratung auf dem Weg zum neuen Lieblingsbuch.

Doch wer noch mehr bedarf hat, der kann sich vom 2. bis 6. November 2021 auf Kampnagel in die Welt der Krimi-Ligatur entführen lassen. Beim 14. Hamburger Krimifestival warten rund 40 Autor:innen, darunter Nele Neuhaus oder Sebastian Fitzek, auf die Literaturfans.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Kosmisches Schauspiel über Hamburg

Am 10. Juni 2021 ist nach sechs Jahren am Himmel über Hamburg wieder eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen.

Text: Felix Willeke

 

Von 11:28 Uhr bis 13:41 Uhr kann man die „Ringförmige Sonnenfinsternis“ am Himmel über der Hansestadt beobachten. Dabei wird die Sonne um 12:33 Uhr mit 17,3 Prozent maximal bedeckt. Mehr ist nicht zu sehen, da es sich bei der „Ringförmigen Sonnenfinsternis“ um eine partielle, also keine komplette Sonnenfinsternis handelt. In diesem Fall schiebt sich der Erdtrabant bei Neumond vor die Sonne und ist dabei so weit von der Erde entfernt, dass er nicht die gesamte Sonnenscheibe bedecken kann. Um den Mond bleibt ein Ring aus Sonnenlicht sichtbar.

Während in Deutschland die Sonne zu maximal 21,3 Prozent bedeckt wird (zu sehen in List auf Sylt), ist die komplette ringförmige Sonnenfinsternis nur im Norden von Grönland zu beobachten, wie diese Simulation der NASA zeigt.

 

Vorsicht beim Blick in den Himmel

 

Wer sich das Ereignis bei gutem Wetter draußen selbst anschauen möchte, sollte sich schützen – eine normale Sonnenbrille reicht dabei nicht aus: Wer ohne eine Spezial-Sonnenfinsternisbrille in die Sonne schaut, riskiert schwere Augenschäden bis zur Erblindung. Die Spezial-Sonnenfinsternisbrillen schlucken die gefährlichen Anteile des Sonnenlichts vollständig und sind bei Bedarf beim Planetarium Hamburg erhältlich.

Gut beobachten lässt sich die Sonnenfinsternis besonders da, wo keine hohen Gebäude im Weg sind, wie auf der Aussichtsplattform des Planetariums oder auf dem ehemaligen Müllberg in Hummelsbüttel. Alternativ bietet das Planetarium ab 11:30 Uhr auch einen kommentierten Livestream via YouTube an.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Planetarium: Direktor Thomas W. Kraupe feiert Jubiläum

Planetarium-Direktor Prof. Thomas W. Kraupe im Interview zum 20-jährigen Dienstjubiläum über „eine schlafende Prinzessin“, den Umbau des Hauses und weitere große Pläne

 Interview: Erik Brandt-Höge

 

Thomas W. Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg

Thomas W. Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg (Foto: Wolfgang Koehler)

SZENE HAMBURG: Prof. Thomas W. Kraupe, erstmal herzlichen Glückwunsch zum Direktoren-Jubiläum! Erinnern Sie sich noch an Ihre Hauptziele, als Sie vor 20 Jahren Ihre Arbeit im Planetarium begannen?

Prof. Thomas W. Kraupe: Auf jeden Fall! Eines meiner Hauptziele war es, den monumentalen Wasserturm weiter zu erschließen. Das Gebäude, diese „Kathedrale des Kosmos“, erschien mir damals wie eine schlafende Prinzessin und der Wassertank ganz oben wie eine echte Schatzkammer. Es gab da Räume hinter Türen, die die Öffentlichkeit noch gar nicht kannte. Ich dachte: „Da kann man ja noch richtig viel gestalten!“ Immerhin haben wir mittlerweile auch gut die Hälfte des Turms erschlossen, auf den neuesten Stand gebracht und sogar angebaut.

Was zählte denn in den ersten Jahren zu Ihren größten Erfolgserlebnissen?

Nachdem ich mir ein gutes Netzwerk geschaffen hatte, um stark genug zu sein, wirklich etwas zu bewegen, stellten sich bald einige Erfolge ein. Zum Beispiel, was die Öffnung des Hauses betraf. Bis 2000 war das Planetarium nur mittwochs, freitags und sonntags geöffnet. Einzig Schulklassen kamen an jedem Werktag vormittags rein. Es hieß dazu, dass die Hamburger samstags nicht ins Planetarium gehen würden. Doch tatsächlich wurde der Samstag dann rasch der wichtigste Besuchstag für uns. Wir haben den Spielplan erweitert und mehr Veranstaltungen aufgenommen, insbesondere auch mehr für Familien und Kinder getan. Unser neues Ziel musste es sein, über die Hobby-Astronomen hinaus möglichst viele Menschen für das Planetarium zu gewinnen – und das ist uns durch das breitere Angebot auch schnell gelungen. Zudem konnten wir nach einer ordentlichen Gebäudeanalyse und viel Planung bereits 2002 den ersten Umbau des Hauses starten. Dabei haben wir mit neuer Digitaltechnik das Planetarium geradezu revolutioniert.

 

Durch Raum und Zeit

 

Was war in Ihren Augen der Kern dieser Revolution?

Ich denke, es war und ist die inhaltliche und technische Weiterentwicklung des Planetariums zu einem eindrucksvollen „Rundumtheater”. Als „Unendlichkeitsraum” führt es die Wahrnehmung und Gedanken der Besucherinnen und Besucher durch Raum und Zeit, mitten hinein in das kosmische Geschehen und vermag wie kein anderes Theater die ganz großen Zusammenhänge und Geschichten unserer Existenz zwischen Urknall und Ewigkeit erlebbar zu machen. Durch vielfältige neue Brückenschläge zwischen Wissenschaft, Kunst und Kultur konnten wir den Besuchern dabei ganz neue Blickwinkel auf unsere Welt und das Weltall eröffnen. Und unser Angebot wurde mehr als gut angenommen: Die Besucherzahl hat sich kurz darauf verdreifacht.

Wird Ihnen neben dem sehr speziellen, weil sehr schwierigen Jahr 2020 noch ein weiteres Jahr in Ihren ersten 20 Direktoren-Jahren besonders in Erinnerung bleiben?

Sicherlich das Jahr 2004, gleich nach der ersten Modernisierungsphase. Es gab damals einen riesigen Ansturm aufs Planetarium. Ein Wahnsinns-Erfolgsjahr, das uns zeigte, dass wir Herz und Verstand der Besucherinnen und Besucher gleichermaßen erreicht haben mit unserem neuen Konzept.

Gibt es auch etwas, das Sie unbedingt noch schaffen wollen, und womit sich Ihre anfänglichen Ziele vollends erreichen ließen?

Wenn wir auch den oberen Gebäudeteil mit dem Wasserkessel erschließen und die Sammlung von Aby Warburg wieder ins Haus holen könnten, so wäre mein großer Traum von damals, 2000, voll erfüllt. Das stoße ich auch gerade an, es gibt schon Pläne der Architekten, und demnächst wollen wir das Vorhaben Förderern und Stiftungen, Bund und Ländern vorstellen. Es wäre ein großer Wurf für das Haus, wenn das gelingen würde – sogar von internationaler Bedeutung.

planetarium-hamburg.de


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Planetarium: Erste Blicke ins Innere der Sternenkuppel

Hamburg hat sein geliebtes Planetarium wieder. Bald. Am 17. Februar eröffnet es offiziell für alle Besucher. Aber zuvor durften bereits einige geladene Gäste erste Blicke in das Foyer und den Sternensaal werfen. Wir waren dabei!

Langsam steigt die Spannung. Am 17. Februar 2017  öffnet das Planetarium seine Sternentore.  Einige ausgewählte Gäste kamen aber bereits heute in den Genuss einer Besichtigung. Mit dabei waren unter anderem der Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Bezirksamtsleiter Harald Rösler, und natürlich der Direktor des Planetariums, Thomas Kraupe.

 Foyer Planetarium

Blick ins Foyer

Zu Beginn gab es eine Menge Vorschusslorbeeren. „Es sind einzigartige Orte wie dieser, die wir brauchen, an denen wir uns begegnen können“, sagte Kultursenator Dr. Carsten Brosda und nannte das Planetarium eine „Arena für Träume und Sehnsüchte“. Bezirksamtsleiter Harald Rösler setzte noch einen drauf. Das Planetarium sei ein Schmuckstück für Hamburg-Nord. “Wenn ich könnte, würde ich den Eröffnungstag zu einen Feiertag erklären.”

Harald Roesler, Dr. Carsten Brosda und Thomas Kraupe

Blick in den Sternenhimmel: Harald Rösler, Dr. Carsten Brosda und Direktor Thomas Kraupe

So weit die Theorie. In der Praxis, und das ist das Schöne, überzeugt das Planetarium aber auch. In 3D durch die Saturnringe fliegen oder die Pyramiden in Ägypten erkunden, all das kann das neue System – mit Brillanz.

Das Eröffnungswochenende ist schon zu 97 Prozent ausverkauft. Persönlicher Tipp: Die beste Sicht hat man auf den Sitzen in Nord-Ost!

PS: Mit dem Sternensaal öffnet auch das Café Nordstern seine Türen. Und das nicht nur für die Gäste des Planetariums, sondern für alle Besucher des Stadtparks. / Text  & Fotos: Melina Mork

 

Planetarium Hamburg. Start frei fürs Sternentheater

Am 14. Februar 2017 gibt das Planetarium Hamburg endlich wieder den Blick in die Sterne frei

PlanetariumHH

Foto/Visualisierung: Planetarium Hamburg / ViSU-L GmbH

Anderthalb Jahre dauerte der Umbau des Planetariums im Hamburger Stadtpark. Umfangreiche Erweiterungsarbeiten, vor allem im Sockelbereich des Turmes, wurden umgesetzt, mehr Raum geschaffen – und damit eine neue Bühne für den Blick in die Weite initiiert. Denn neben einem großzügigen Foyer bietet das Planetarium Hamburg einen Ausstellungsbereich, eine Gastronomie mit dem Café „Nordstern“ sowie einen barrierefreien Zugang bis hinauf zur Aussichtsplattform.

Planetarium wir sind sterne

Visualisierung: NSC Creative

Start frei also für einen kosmo-galaktischen Tripp. Schließlich ist das Planetarium bekannt für seine technische Ausstattung. An der riesigen Sternenkuppel dieses Gebäudes wird die Geschichte unserer Welt und des Weltalls erlebbar.

Das Planetarium Hamburg ist das erste Sternentheater weltweit, in dem ein immersives 3D-Bild mit 3D-Sound zu einem Rundum-Erlebnis verschmilzt. Die naturgetreue Zeiss-Sternenprojektion, eine digitale 8K-3D-Ganzkuppelprojektion, die 3D-Soundanlage und die weltgrößte Showlaser- und Lichtanlage in einem Planetarium bilden das herausragende Instrumentarium für Reisen ins All.

Am 14. Februar 2017 wird das Planetarium festlich wiedereröffnet. Ab dem 17. Februar greift dann das umfangreiche Programm in den Sparten „Unsere Welt“, „Unser Kosmos“ und „Unsere Stars“. Sternenreisen durch Zeit und Raum, Produktionen für Kinder (ab 4 Jahren), Vorträge zu Fachthemen,  Musikshows mit  Raumklang-, Licht- und Lasereffekten, i Konzerterlebnisse,  Lesungen und vieles mehr können Gäste hier erleben.

Planetarium HH

Foto: Planetarium de Saint Etienne

Im 1. Quartal 2017 feiern allein fünf neue Produktionen im Planetarium ihre Deutschland- oder sogar Weltpremiere:

„Wir sind Sterne – 3D“ (auf dem Spielplan ab 17.02.2017), „Polaris und das Rätsel der Polarnacht“ (auf dem Spielplan ab 18.02.2017), „Lichtmond – Days of Eternity“ (auf dem Spielplan ab 24.02.2017), „Limbradur und die Magie der Schwerkraft – 3D“ (auf dem Spielplan ab 15.03.2017) und „Space Tour 3D – Unser Kosmos live und in 3D“ (auf dem Spielplan ab 17.03.2017). Text: REM / Foto: Michael Björnson

Tickets:  Telefon 428 86 52 10, www.planetarium-hamburg.de 

 

Eröffnung: 14.02 (geladene Gäste), ab dem 17.02.2017 öffentlich zugänglich