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Top 10: Events über Ostern in Hamburg

Ostern 2022 findet nicht mehr im kleinsten Kreis und mit nächtlicher Ausgangssperre statt, deswegen gibt es auch wieder mehr zu Erleben. Die besten Events in Hamburg gibt’s hier:

Freitag, 15.04. | Theater | Don Carlos | Ernst Deutsch Theater

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Sebastian Eggers als Don Carlos (mitte) und Hannes Hellmann als König Philipp II. (rechts) am Ernst Deutsch Theater (Foto: Oliver Fantitsch)

Drei Stunden spanischer Hof, das ist Don Carlos im Ernst Deutsch Theater. Regisseurin Mona Kraushaar bringt Schillers Klassiker auf die Bühne. Während Sebastian Egger als Kronprinz Don Carlos mit dem Liebeskummer ringt, spielt Hannes Hellmann einen König zwischen verletztem männlichen Ego und der Macht des Einzelnen. Im Stück wird dabei nicht weniger als die Zukunft Europas verhandelt. Durch die aktuellen Ereignisse hat dieses Thema nur noch mehr an Relevanz gewonnen. Noch bis zum 16. April ist die Inszenierung an der Mundsburg zu sehen.

Don Carlos im Ernst Deutsch Theater
15. & 16. April 2022, jeweils 19:30 Uhr

Freitag, 15.04. | Nachtleben | Friday I’m in love | Molotow

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Molotow: Getanzt wird immer (Foto: Erik Brandt-Höge)

Tanzverbot an Karfreitag? Gibt‘s auf‘m Kiez nicht! Deswegen lädt das Molotow ab 23 Uhr auch zu einem „Feuerwerk aus 60 Jahren Rock’n’Roll und Pop“. Bei Friday I’m in love legen die DJ‘s Axelmania und Jet Boy alles auf, was das Tänzer:innenherz begehrt. Der Eintritt kostet 5 Euro für alle Floors und das Ganze ist eine 2G-Plus-Veranstaltung.

Friday I’m in love
15. April 2022, 23 Uhr

Samstag, 16.04. | Musik | Dan Gotthalls‘s – Artful Earfull | Birdland

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Steht bei Dan Goothall’s – Artful Earful mit auf der Bühne: Die Hamburgerin Sandra Hempel (Foto: Natascha Protze)

Altehrwürdig und ein Klassiker, das ist das Birdland in Hamburg. Seit 1985 gibt es im Kellerclub in der Gärtnerstraße besten Jazz, so auch am Ostersamstag. Bei „Dan Gotthalls‘s – Artful Earfull“ geben sich fünf außergewöhliche Künstler:innen die Ehre. Neben dem Posaunisten Dan Gottshall sind unter anderem die Hamburger Gitarristin Sandra Hempel und der Kieler Pianist Buggy Braune mit von der Partie. Das Konzert ist eine 2G-Plus-Veranstaltung und kostet 19,90 Euro.

Dan Gotthalls‘s – Artful Earfull
16. April 2022, Einlass 19 Uhr und Beginn 20:30 Uhr

Samstag, 16.04. | Sonstiges | Osterfeuer | Ganz Hamburg

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2022: Die Osterfeuer sind zurück in Hamburg (Foto: pixabay/floerio)

Egal ob im eigene garten, bei Freunden oder am Elbstrand: Das Osterfeuer gehört zu Ostern wie das Eiersuchen. Dieses Jahr ist es auch wieder möglich, denn die Kontaktbeschränkungen wie 2021 gibt es nicht mehr. Neben den traditionsreichen Feuern in Blankenese gibt es noch viele weiter öffentliche, zum Beispiel im Strandbad Farmsen oder an der Kreuzkirche in Stellingen.

Osterfeuer in Hamburg
16. April 2022, diverse Orte, Beginn meistens zum Sonneruntergang

Samstag, 16.04. | Nachtleben | Hip-Hop | Chief Brody

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Im Chief Brody gibt‘s zu Ostern was zum Tanzen (Foto: unsplash / Sam)

Auch im Kellerclub auf der Schanze darf zu Ostern natürlich getanzt werden. Im Fokus: Richtig guter Hip-Hop. Während sich Karfreitag Ticklish & Buzz-T die Ehre geben, gibt es am Ostersamstag von Dipped in Colors & Draft X was auf die Ohren. Los geht‘s um 23 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro und das Ganze ist eine 2G-Plus-Veranstaltung.

Dipped in Colors & Draft X im Chief Brody
16. April 2022, jeweils 23 Uhr

Sonntag, 17.04. | Sonstiges | Street Food Festival | Landhaus Walter

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Es geht auch mexikanisch beim Street Food Festival am Landhaus Walter (Foto: unsplash)

Ostern kann man fein dinieren, brunchen oder einfach mal neues Ausprobieren. Viel Neues gibt es beim Street Food Festival am Landhaus Walter unter dem Motto „New Yorker Food Klassiker“. Von Süßem über mexikanische Leckerbissen bis zum klassischen Hot Dog ist für jede:n etwas dabei. Der Eintritt kostet 5 Euro, alle unter 12 Jahren kommen gratis rein.

Street Food Festival
17. April 2022, 11:30 bis 18:30 Uhr

Sonntag, 17.04. | Sonstiges | U96 mit Claude-Oliver Rudolph | Planetarium

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Führt als Nautilus durch die Jules Verne Experience: Claude Oliver-Rudolph (Foto: The Jules Verne Experience)

Jules Vernes Science-Fiction-Romane haben Millionen fasziniert. 150 Jahre nach der Erstausgabe von „20.000 Meilen unter dem Meer“ haben die Elektronik-Band U96 daraus ein bild- und klanggewaltiges Unterwasser-Erlebnis geschaffen. Schauspieler Claude-Oliver Rudolph entführt das Publikum als Kapitän Nemo an Bord der Nautilus in eine fantastische Unterwasserwelt – eine 360-Grad-Tauchfahrt in nie gehörte und nie gesehene phantastische Welten. Das 60-minütige Erlebnis kostet 14 Euro und ist für Menschen ab 10 Jahren empfohlen.

U96 mit Claude-Oliver Rudolph – 20.000 Meilen unter dem Meer
17. April 2022, 17:30 Uhr & weitere Termine

Sonntag, 17.04. | Nachtleben | Soul Allnighter | Mojo Club

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Ein Klassiker kehrt zurück: Der Soul Allnighter (Foto: unsplash/Vishnu R Nair)

Corona ist gefühlt schon fast vorbei. Höchste Zeit, das Nüske & Berge aus der Corona-Pause zurückkehren. Beim mittlerweile traditionellen und fast schon legendären Soul Allnighter legen die beiden wieder so lange auf, bis alle tanzen und jede Sohle qualmt. Am 17. April ab 22 Uhr darf also wieder bester Soul genossen werden, für 10 Euro Eintritt und natürlich unter 2G-Plus-Bedingungen.

Soul Allnighter
17. April 2022, 22 Uhr

Montag, 18.04. | Sonstiges | Kulturflohmarkt | Museum der Arbeit

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Flohmarkt geht immer (Foto: pixabay)

Feiertag, Zeit zum Stöbern, Feilschen und Entdecken. Am besten geht das auf einem der vielen Flohmärkte der Stadt. Ein guter alter Bekannter ist dabei der Kulturflohmarkt am Museum der Arbeit. Am Ostermontag ist Start für die Saison 2022. Bei hoffentlich bestem Wetter lässt es sich auf dem Gelände nach Lust und und Laune verweilen, schlendern und echte Schätze entdecken.

Kulturflohmarkt am Museum der Arbeit
18. April 2022, 9 bis 16 Uhr

Montag, 18.04. | Musik | Soulounge | Fabrik

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Soulounge in der Fabrik: Ein Live-Erlebnis für die Seele (Foto: Marcus May)

Wie kommt man am besten raus aus dem Osterwochenende? Mit Musik für die Seele! Genau das gibt es am Ostermontag in der Fabrik. Hier feiern Soulounge ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Alle, die die Band schonmal erlebt haben wissen, Soulounge ist ein ganz besonderes Live-Erlebnis – auch nach 20 Jahren. Einlass für das Konzert in der Fabrik ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr und die Tickets kosten 19 Euro im Vorverkauf. Auch dieses Konzert ist eine 2G-Plus-Veranstaltung.

Soulounge in der Fabrik
18. April 2022, 20 Uhr


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Livestream-Konzert: Hamburgerin Zoe Wees

Die Hamburger Sängerin Zoe Wees präsentiert ihr erstes Livestream-Konzert via YouTube

Text: Felix Willeke

 

Am 27. März 2020 wurde die erste Single von Zoe Wees, „Conrtrol“, veröffentlicht und hat bis heute über 43 Millionen Views auf YouTube. Jetzt gibt die Hamburger Sängerin ihr erste Livestream-Konzert am 1. Juli 2021 um 19 Uhr auf ihrem eigenen YouTube-Kanal.

 

 

Das Konzert schließt an die Veröffentlichung ihrer zweiten Single „Girls like us“ an und gibt zusammen mit der EP „Golden Wings“ einen Vorgeschmack auf ihre Europa Tournee ab März 2022, die am 19. April 2022 mit einem Konzert in Hamburg endet.


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Kurzes Vergnügen: Kurzfilm Festival Hamburg startet

Nachdem im vergangenen Jahr das Kurzfilm Festival zunächst verschoben und dann abgesagt werden musste, gibt es in diesem Jahr eine digitale – und teilweise analoge – Veranstaltung mit vielen spannenden Einsichten

Text: Marco Arellano Gomes

 

Die gute Nachricht: Das 37. Kurzfilm Festival (1.–7. Juni) findet wieder statt, wenn auch vorwiegend digital. Nachdem es im vergangenen Jahr erst verschoben und dann ausfallen musste, ist es ein Lichtblick in der Welt der Hamburger Filmfeste. „I am because we are“ („Ich bin, weil wir sind“) lautet das Motto. Es ist eine Anlehnung an Ubuntu, jener südafrikanischen Philosophie der Verbundenheit, Menschlichkeit, Nächstenliebe – und dies erscheint nach der langen Zeit des Social Distancing mehr als passend.

 

Drei Wettbewerbe – 92 Kurzfilme

 

„Kultur ist einer der entscheidenden Motoren, der die Gesellschaft zusammenhält, heißt es auf der Festival-Website. Und dazu gehören eben auch Kurzfilme, die in kürzester Zeit Verständnis schaffen, Perspektiven eröffnen und Gedanken provozieren. Digital? Analog? Hauptsache gemeinsam! Die insgesamt 92 Kurzfilme treten wie bekannt in den drei Wettbewerben an: dem Internationalen, dem Deutschen und Dreifachen Axel (Filme mit maximal drei Minuten). Die Preisverleihung hat einen Gesamtwert von 19.000 Euro.

Besonders ins Auge fällt ein optisch an den Film „Mad Max“ angelehnter Animationsfilm mit dem Titel „Mad Mask: Fury Roll“, in dem eine Klorolle in einer Wüste vor einer Horde Menschen mit Einkaufswagen und auf Motorrädern fahrenden Corona-Kugeln davonläuft. Das ist nicht nur visuell brillant, sondern auch zum Totlachen komisch. So langsam beginnt sie also, die Verarbeitung der vergangenen Monate. Auch die Filmemacher kommen in Online-Videos ausführlich zu Wort.

 

Ein buntes Programm

 

Die Sektion „Labor der Gegenwart“ bietet drei Schwerpunkte: „Gestimmtheiten – Das Kino und die Gesten“, „Afrotopia – In the Sense“ und die „Hamburger Positionen“, die sich den Kulturräumen und der Stadtentwicklung zwischen Utopie und Wirklichkeit widmen. Welche Möglichkeiten und Grenzen haben Kunst und Kultur, aktiv Einfluss auf die Stadtentwicklung zu nehmen? Dieser Frage wird – exemplarisch an den Stadtteilen Diebsteich und Grasbrook – nachgegangen.

Highlight ist eine Diskussion, an der unter anderem Oberbaudirektor Franz-Josef Höing teilnimmt, moderiert von Christoph Twickel („Die Zeit“). Das „Archiv der Gegenwart“ wiederum gewährt Einblick in die kritischen Perspektiven kanadischer Filmschaffender und den Schwerpunkt auf dem Werk der Avantgardekünstlerin Joyce Wieland. Zudem bietet das „Open Space“ die Installation „Dance to the End of Love“ von Akram Zaatari. Je nach Infektionsgeschehen, wird die Ausstellung „Open Space“ im ehemaligen Heizkraftwerk auf dem Postgelände am Kaltenkircher Platz für Besucher und Besucherinnen geöffnet sein. Für den Besuch wäre eine Anmeldung erforderlich.

 

 

Das Kurzfilm Festival Hamburg gehört zu den renommiertesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals Europas und findet seit 1986 statt. Auch das Mo&Friese Kinder Kurzfilm Festival (30. Mai–7. Juni) findet in diesem Jahr als Teil des Kurzfilm Festival Hamburg online statt und richtet sich an ein junges Publikum von 4–18 Jahren. In den drei Wettbewerben des jungen Programms Neon (ab 14 und 16 Jahren) erleben Zuschauer und Zuschauerinnen Energie, Raserei, Mut, Toleranz, Rückzug, Party, Protest, Aktion, Freundschaft, Provokation und Utopie. Das Ganze ist selbstredend äußerst kurzweilig.

festival.shortfilm.com | moundfriese. shortfilm.com


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juni 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Mai 2021 im

Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Das Leben ist ein Wunschkino!

Die Zeise Kinos erwachen als erstes Hamburger Programmkino aus dem Corona-Lockdown und starten das „Wunschkino“. Auch das Freiluftkino ist in Planung.

Text: Isabel Rauhut

 

Ein Kinosaal, ganz für sich alleine? Das geht: Die Zeise Kinos bieten ab Freitag, 28. Mai, das „Wunschkino“ an! Dann kann einer der Kinosäle angemietet, aus einem Angebot von 161 Filmen gewählt und alleine oder als Gruppe mit maximal 50 Personen auf der 60 Quadratmeter großen Leinwand das Kinoerlebnis gefeiert werden. Wie wäre es mit Thomas Vinterbergs „Der Rausch“? Oder dem Oscar-prämierten „Nomadland“? Das ganze Filmangebot und die geltenden Hygienemaßnahmen gibt’s hier.

Während des Lockdowns hat das Zeise eine neue Tonanlage in den Sälen eingebaut – es gibt also besten Dolby 7.1.-Sound in der neuesten Generation.

Kindervorstellungen starten ab 70 Euro für bis zu zehn Personen und Erwachsenenvorstellungen bei 150 Euro für bis zu 15 Personen. Wer sich nach dem Kinoerlebnis sehnt, schreibt eine Mail mit Wunschfilm, Datum, Uhrzeit und Personenanzahl an info@zeise.de.

 

Indoor- und Outdoor-Kinobetrieb

 

Ab spätestens 1. Juli soll auch der reguläre Indoor-Kinobetrieb starten – mit drei Oscar-Filmen: „Nomadland“ (Start: 1.7.), „Minari – Wo wir Wurzeln schlagen“ (Start: 8.7.) und „Der Rausch“ (Start: 22.7.). Außerdem haben die Planungen für das Zeise Open Air 2021 begonnen – ebenfalls ab dem 1. Juli soll das Freiluftkino im Innenhof des Altonaer Rathaus wieder möglich sein.

zeise.de


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Metropolis+: Programmkino als Stream

Das Metropolis Kino bietet einen virtuellen Kinosaal an

Text: Marco Arellano Gomes

 

Das von Filmliebhabern geschätzte Metropolis Kino bietet ab 22. April einen virtuellen Kinosaal an. Metropolis+ heißt das Onlineportal und zeigt zeitlose Filmklassiker, aktuelle Filmperlen, aber auch Hintergrundgespräche mit den Filmemachern.

Monatlich sollen sechs bis zehn neue Titel gezeigt werden, kuratiert, wöchentlich ergänzt und in thematischen Reihen wie „Hamburg im Film“, „Tage des Exils“ und „Kinohighlights des vergangenen Jahres“ geordnet. Auch Sneak Previews wird es geben. Nutzerinnen und Nutzer des Portals unterstützen das aufgrund der Corona-Krise noch immer geschlossene Kino. Das Mieten eines Filmes kostet 3,50 Euro, es werden auch vergünstigte Abos angeboten.

metropoliskino.de


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Streaming-Show: „Einer kommt, alle machen mit 2021“

„Einer kommt, alle machen mit 2021“ geht in die nächste Runde!

Text: Anna Meinke

 

Genau ein Jahr nach dem ersten Solidaritäts-Nicht-Festival startet MenscHHamburg eine neue Hilfsaktion für Kulturschaffende: „Einer kommt, alle machen mit 2021“ geht in die nächste Runde! Denn Unterstützung kann die krisengeschüttelte Kulturszene noch immer gebrauchen.

Hamburger Kulturorte wie das Molotow, das St. Pauli Theater und die Markthalle werden ab dem 12. Mai zur Bühne für namhafte Künstler, Autoren und Schauspieler – und das alles ganz ohne Live-Publikum. Die Spendeneinnahmen der Streaming-Show gehen direkt an Hamburger Kulturschaffende. Mit dabei im bunten Programm sind unter anderem Älice von Chefboss, Bjarne Mädel und Ina Müller. Tickets gibt’s hier.

 


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Corona in Hamburg: Kultur im Käfig

Seit fast einem Jahr leiden die Kulturbetriebe unter den Coronabeschränkungen. Nach den Lockerungen im Sommer wurden sie im Herbst wieder geschlossen – doch der künstlerische Betrieb läuft vielerorts eingeschränkt weiter

Text: Sören Ingwersen

 

Die Welt werden nicht gleich untergehen, wenn die Theater mal ein paar Monate geschlossen sind, ließ Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard jüngst verlauten. Die Schauspiel-, Opern- und Konzerthäuser stehen derzeit zwar vor ihrer größten Herausforderung der Nachkriegszeit. Aber kann die Kunst an Herausforderungen nicht auch wachsen? Keine attraktive These in einer Zeit, in der der direkte Faden zwischen Schauspielern und Publikum radikal durchtrennt ist, in der die kulturellen Räume, in denen gesellschaftliche Debatten unter künstlerischen Vorzeichen öffentlich geführt werden, schmerzlich fehlen und in denen nicht zuletzt viele Kreativschaffende in eine existenzbedrohende finanzielle Schieflage geraten.

 

Menschenleere Säle

 

Ein gruseliges Panorama – wie jene menschenleeren Säle, Räume, Gänge und Treppenhäuser des Deutschen Schauspielhauses, die derzeit als Filmkulisse für die Online-Streaming-Serie „Haus der Geister“ dienen: In kurzen Episoden entfesseln einzelne Ensemblemitglieder einen Spuk, von dem nach altem Aberglauben vorzugsweise verlassene Theatergebäude heimgesucht werden. Wie auf den Internetseiten des Thalia Theaters, der Staatsoper oder Kampnagel sind auch abendfüllende Aufführungen als Stream abrufbar, im November gab es sogar eine Online- Premiere: Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“. Hier ließ Regisseurin Heike M. Goetze vermummte Menschen auftreten, die ihre sozialen Distanzen nicht überwinden können. Kommt einem irgendwie bekannt vor.

Und zwischen den beiden Lockdowns? „Ab Anfang Mai hatte ich Proben für die Saisoneröffnung ,Reich des Todes‘, und ab da lief es für mich fast wieder normal“, berichtet Ensemblemitglied Markus John. „Nach der Sommerpause hatte ich dann in kurzer Zeit mit den Wiederaufnahmen schon wieder sieben, acht Stücke laufen, nur dass eben sehr viel weniger Zuschauer im Saal sitzen durften und dass die Vorsichtsmaßnahmen auf und hinter der Bühne eine große Rolle spielten.“

 

„Nicht frei und normal-menschlich“

 

Noch stärker – aufgrund der kleineren Räumlichkeiten – schlugen die Sicherheitsvorkehrungen in den Privat- und Off-Theatern zu Buche. „Man spürte, dass man in eine Art Käfig gestellt wurde, und dadurch nicht frei und normal-menschlich auf der Bühne agieren konnte“, erinnert sich Mezzosopranistin Feline Knabe an ihre Proben zu „Carmen“ am Allee Theater. Auf der engen Bühne blieb den Liebenden nichts anderes übrig, als sich „wie Tiger auf Abstand“ zu umkreisen, wobei die Sängerinnen und Sänger auch dem mit nur drei Musikern besetzten Orchestergraben nicht zu nahekommen durften.

In Händels Barockoper „Alcina“ verzichtete man ganz auf eine Inszenierung, ließ die drei Sänger einzeln mit ausgewählten Arien auftreten, während Lutz Hoffmann als Erzähler durch die Handlung führte. In der Vorweihnachtszeit wollte man dann Humperdincks „Hänsel und Gretel“ auf die Bühne bringen: „Als der Lockdown losging, waren wir gerade mit den Proben fertig. Wir waren voller Enthusiasmus, endlich loszulegen. Dann wurde der Premierentermin gestrichen.“ Für Knabe, die hier als Hexe im Einsatz war, eine doppelte Enttäuschung: „Meine sechsjährige Tochter spielte den Engel. Sie war so aufgeregt und wollte so gerne vor Publikum auftreten. Dass es dann keine Aufführung gab, war für sie ganz schwer zu akzeptieren.“

Schwer umzusetzen waren die Hygienevorschriften auch von den räumlich noch begrenzteren Off-Theatern. Umso mehr zeugt es von künstlerischer Leidenschaft, wenn etwa das Theater das Zimmer als kleinstes Theater der Stadt seinen Spielbetrieb im September mit vier Inszenierungen wieder aufnahm, wobei die regulären 40 Sitzplätze auf 12 reduziert wurden und auf der winzigen Spielfläche bis zu drei Darsteller den Mindestabstand einhalten mussten.

 

Digitaler Raum

 

Das Lichthof Theater konnte dagegen während der Pandemie seinen Zuschauerkreis sogar erweitern. „Wir haben schon den ersten Lockdown genutzt, um mit dem #lichthof_lab Schritte in den digitalen Raum zu machen und Projekte entwickelt, die speziell für dieses Format entstanden sind“, erzählt Matthias Schulze-Kraft, der künstlerische Leiter des Hauses. Mit dem Hilfsprogramm des Bundes „Neustart Kultur“ habe man die nötige Streaming-Technologie angeschafft, sodass auch für die Zeit der Corona-bedingten Theaterschließungen Projekte ausgeschrieben und realisiert werden konnten.

Als virtuelle Bühne und digitaler Experimentierraum bietet das #lichthof_lab Streams und Live-Streams von Veranstaltungen und Gesprächsrunden mit Künstlern etwa zum Thema „Theater, Digitales und Präsenz“. Das Lichthof Theater möchte mit seinem digitalen Angebot nicht bloß einen medialen Ersatz für das Live-Erlebnis im Theatersaal schaffen, sondern die ästhetisch-theatralen Möglichkeiten des Digitalen selbst ins Blickfeld rücken. Mit Erfolg: Die Online-Aufführung von Jane Austens Klassiker „Stolz und Vorurteil“ wurde von Zuschauenden aus ganz Deutschland und weltweit sogar bis nach Kanada begleitet: „Nur noch 30 Prozent der Tickets wurden in Hamburg verkauft. Das heißt, unser kleines Haus erweitert sich gerade enorm, und wir haben die Möglichkeit, unsere Produktionen einer viel größeren Öffentlichkeit zu zeigen.“

Auch bei der vorübergehenden Wiedereröffnung der Theater im Herbst wurde das Streaming-Angebot des Lichthof Theaters genutzt. Während bis zu 30 Leute im Zuschauerraum saßen, haben zeitgleich bis zu 120 Zuschauerinnen und Zuschauer das Bühnengeschehen online verfolgt. Das neue virtuelle Foyer soll zudem eine Plattform bieten, auf der Zuschauende sich austauschen und im Anschluss an den Live-Stream die beteiligten Künstler treffen können.

Das parallele Angebot von Präsenztheater und Online-Übertragung möchte Schulze-Kraft über Corona hinaus beibehalten, wobei die Digitalisierung auch neue Möglichkeiten der Theatervermittlung biete. Vielleicht kann man tatsächlich sagen, das Lichthof Theater sei an der Krise gewachsen. Trotzdem erwartet man auch hier sehnlich den Moment, an dem der Corona-Spuk ein Ende hat und sich die realen Theatertüren wieder öffnen. Schließlich ist und bleibt Theater vor allem eines: ein Ort der körperlichen Nähe und Begegnung.


SZENE-März-2021 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2021. Das Magazin ist seit dem 26. Februar 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Karsten Schölermann: „Konzerte können immer stattfinden“

Das Forum Veranstaltungswirtschaft will Konzerte auch während Corona möglich machen. Sechs Risikostufen sollen dabei helfen. Kurze Nachfrage bei Mit-Initiator Karsten Schölermann, Geschäftsführer des Knust

Interview: Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG: Karsten, sechs Risikostufen sieht das „Manifest Restart“ vor, die abhängig vom Inzidenzwert bestehen. Bedeutet das: Jedes Konzert könnte stattfinden?

Karsten Schölermann: Richtig. Konzerte können immer stattfinden. Wir können sie mit Schnelltests ganz normal ausverkauft mit Publikum durchführen oder ganz und gar ohne Publikum als Stream. Dazwischen haben wir auch Lösungsvorschläge. Es geht um die richtigen Einschränkungen zur richtigen Zeit.

Im „Manifest Restart“ findet man auf die jeweilige Situation angemessene Einschränkungen. Wer viele Maßnahmen ergreift oder vorhält, darf auch mehr machen. Kurz: Förderung von Maßnahmen, statt Förderung von Stillstand. Und: Testen, testen, testen. Deutschland liegt weltweit nur im Mittelfeld bezüglich der Anzahl von Tests. Auch hier können wir mit einem sogenannten „Test & Rock“, also Schnelltests vor dem Konzertbesuch, helfen.

Welches Feedback bekommt ihr derzeit von Seiten des Senats für „Manifest Restart“?

Wir als LiveKomm (Bundes-Clubverband; Anm. d. Red.) haben das Konzept unseren Landesverbänden gegeben – und setzen nun darauf, dass diese es in ihren Bundesländern in die politische Debatte einspeisen. Hier in Hamburg gelingt das mit dem Clubkombinat Hamburg ganz gut.

 

Teil der Lösung

 

Mit den Senatoren Carsten Brosda und Andreas Dressel haben wir Empathie-begabte und gleichwohl schlaue Ansprechpartner. Ich habe den Eindruck, dass unsere Vorschläge es mühsam, aber stetig in die regionalen Verwaltungen schaffen werden.

Wir sind nicht das Problem – wir sind Teil der Lösung. Das haben wir schon letzten Sommer bewiesen, als wir in der ganzen Stadt Corona-gerechte Sitzkonzerte unter anderem auf dem Knust Lattenplatz veranstaltet haben. Es gab keine einzige nachgewiesene Infektion. Und das ist das Maß, um das es am Ende geht. Wir sind kein Treiber der Pandemie. Wir müssen die Gesellschaft wieder zurück ins Licht bekommen.


SZENE-März-2021 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2021. Das Magazin ist seit dem 26. Februar 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Plattenkünstler Ludwig Mausberg streamt bei YouTube

Der DJ und Produzent Ludwig Mausberg streamt seit Sommer über seinen YouTube-Kanal. Mit SZENE HAMBURG spricht er über hohe Reichweiten, den Austausch in Pandemiezeiten und Kommerz. Die Corona-Hilfen kritisiert er scharf

Interview: Ole Masch

 

SZENE HAMBURG: Ludwig, wie erlebst du als DJ die Pandemie?

Ludwig Mausberg: Für mich ist das Nachtleben ein integraler Bestandteil meines Lebens. Im Moment kann ich dort nicht auflegen und viele soziale Kontakte sind weggebrochen. Die sind für mich als Künstler aber sehr wichtig, da ich dadurch Inspiration bekomme. Austausch mit anderen Leuten hat eine Auswirkung auf die Musik. Das geht nicht nur mir so.

Wir alle brauchen diesen Austausch. Trotzdem sehe ich ein, dass die Beschränkungen notwendig sind. Es schränkt ein, aber wir müssen sie in Kauf nehmen, damit es besser wird.

Wann hast du das letzte Mal vor Leuten aufgelegt?

Das war zur „Little Deeper“-Party, Mitte Februar im Pudel. Es frustriert mich sehr. Seit ich 13 bin gehört es für mich dazu, mit Leuten, die im Raum sind, Musik zu teilen. Es ist keine Brosche, die einem vom Revers gerissen wird und für die man Ersatz bekommt. Es ist etwas, wofür ich 20 Kilometer wegen eines Kabels durch den dunklen Wald gelaufen bin, nur um es möglich zu machen.

Es bedeutet für mich die Welt. Aber da diese Welt kostbar ist, ist sie schützenswert. Deswegen ist es ist gut, sich jetzt zurückzuziehen, damit es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass man miteinander Musik erlebt hat.

Was hat sich noch für dich verändert?

Ich habe sehr große finanzielle Einbußen. Zum Glück habe ich eine Anstellung als Radkurier bei Thomas i Punkt. Die haben mich von Anfang an unterstützt und nicht hängengelassen. Großer Respekt dafür. Das machen nicht alle Unternehmen. Trotzdem fehlt mir eine Menge Geld vom Auflegen und Live-spielen.

Zu den klassischen Solo-Selbstständigen zählst du also nicht?

Seit drei, vier Jahren nicht mehr. Das hängt ein bisschen damit zusammen, dass ich dabei bin, unser Label The Crate als GbR aufzubauen und dort alles hinein investiere. Also noch einen Job habe, um hundert Prozent zu geben.

 

Nicht gewünscht, nicht gedacht

 

Konntest du irgendwelche Hilfen in Anspruch nehmen?

Natürlich habe ich davon gehört, aber als ich mir das richtig angeschaut habe, waren es im Prinzip alles Hilfen für Leute, die vorher schon finanziell gut aufgestellt waren. Ich möchte auch nichts hinterhergeworfen oder geschenkt bekommen und habe erarbeitet, was mir gehört.

Welche Unterstützung hättest du dir gewünscht?

Richtige Hilfen für richtige Künstler. Leute, die schon alles haben und in der Künstlersozialkasse nie Probleme hatten, die brauchen diese Scheißunterstützung nicht. Ich bin wirklich wütend, denn diese Hilfen greifen für die wenigsten und sind nur für diejenigen gedacht, die sowieso durchkommen.

Musiker, die wirklich ihre eigene Vision durchboxen wollen, können sich in dieser Verwertungsgesellschaft nicht aufstellen. Das ist nicht gewünscht und nicht gedacht. Man muss den ganzen Kommerz mitmachen und das ist armselig.

Was bräuchte es stattdessen?

Einen Twist der öffentlichen Wahrnehmung. Dass Musiker wieder dort gesehen werden, wo sie sind. Ganz viel im Nachtleben, mit zig Knochenjobs nebenbei und es trotzdem nicht reicht. Musiker, die alles geben, weil sie es irgendwie schaffen wollen und komplett hinter ihrer Sache stehen.

Und dann sieht man irgendwelche Bratzen, die seit einem halben Jahr auflegen, bei diesen ganzen konstitutionellen Sachen mitgemacht haben und die dann die Hilfen abbekommen. Das finde ich verachtenswert und enttäuscht mich sehr. Nicht nur als Künstler, sondern auch auf menschlicher Ebene.

 

Wegbrechende Verbindlichkeiten

 

Nimmst du auch etwas Positives aus dieser Zeit mit?

Ja, ganz viel! Es ist ein starkes Bewusstsein dahingehend entstanden, was wir aneinander haben. Und wie man miteinander Musik macht. Zum Beispiel hat sich die Studioarbeit sehr verändert. Weil keiner weg kann.

Vorher waren wir im Zeitalter der wegbrechenden Verbindlichkeiten. Jeder hat ein Telefon und kann fünf Minuten vorher mit irgendeinem triftigen Grund absagen. Jetzt gibt es keine triftigen Gründe mehr. Alle waren pünktlich und man hat einfach für drei Stunden etwas gemacht, weil da draußen nichts ist, was man verpassen kann.

Glaubst du, das bleibt?

Ich glaube, dass die Leute ein bisschen mehr Erfahrung mit sich selbst gesammelt haben und merken, was ihnen wichtig ist. Die Reduktion führt vor Augen, dass sich viele früher oft nur unterhalten lassen wollten. Aber menschliches Leben ist dafür zu schade.

Ich will aktiver Teil der Unterhaltung sein. Und ich habe die große Hoffnung, dass es einigen Leuten genauso ergangen ist und sie diese Gedankengänge in die Tat umsetzen, um irgendetwas mit ihrer Zeit zu machen.

Ist so auch die Idee für deinen YouTube-Kanal entstanden?

Nicht ganz. Den Kanal habe ich mit einem Freund ins Leben gerufen als wir 17 waren. Wir haben dort Underground HipHop aus den USA hochgeladen, um sie mal bei Freunden abzuspielen und damit sie überhaupt im Internet vorhanden ist.

 

 

Wir waren damals schon DJs. Ich bin morgens aufgestanden und so wie andere Computer spielten, habe ich stundenlang nach rarer Musik gegraben. Seit Corona nutze ich diesen Kanal zum Streamen von zu Hause oder aus verschiedenen Plattenläden.

Die Abrufzahlen einiger Videos gehen bis weit über die Millionen. Wie erklärst du dir diesen Zuspruch?

Damit, dass wir damals die ersten waren, die diese unbekannten HipHop- Tracks in sehr hoher Qualität hochgeladen haben. Wir sorgten damit für konstant gute Musik, die für eine hohe Zuschauerschaft anders nicht verfügbar war. Und da hängt sicher irgendein Algorithmus dahinter, wo man öfter vorgeschlagen wird, umso länger man dabei ist. So kamen wir irgendwann überall hin.

Wie nutzt du diese Reichweite?

Wir haben den Kanal gerade von Boobacrazy in Deeper umbenannt. Er heißt jetzt wie die Partyreihe unseres Labels. Wir können darauf hinweisen, was wir hier für Musik spielen. Also alle unterschiedlichen Genres, nicht nur HipHop. Auch weil es viele internationale Booking-Anfragen gibt.

Wir wollen dort, wenn es wieder losgeht, unsere Partys streamen und die Zuhörerschaft auf Spotify oder anderen Diensten erweitern, sodass Künstler von unserem Label dort regelmäßig Musik veröffentlichen können.

Ich arbeitete gerade mit der Sängerin Zariah an einer Veröffentlichung in Richtung Soul und Disco. Und eine House-Platte ist auch so gut wie fertig.

Lohnen sich solche Abrufzahlen auch finanziell?

Die monetären Möglichkeiten sind begrenzt. Ich mache damit null Geld. Aber die anderen sind viel besser, nämlich mit Leuten in den bereits erwähnten Austausch zu kommen. Wenn sich den Stream einige Tausend Leute anschauen, dann geben sie mir direktes Feedback und man spürt die Liebe und was es ihnen bedeutet.

Viele sind selbst im Lockdown und für sie ist Musik einfach eine Notwendigkeit, um diese Zeit mental irgendwie zu überstehen. Musik war auch für mich immer eine Therapie im Leben. Wenn ich anderen damit etwas geben kann, werde ich es sofort machen.

Livestream jeden Sonntag 17–20 Uhr

 

Gebt euch hier den Stream für den 17.01.2021:

 


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