Hamburgerinnen und Hamburger des Monats: Hamburgs Top 10

Seit vielen Jahren stellen wir in dieser Rubrik besondere Menschen aus der Hansestadt vor. Wir sprechen mit ihnen über ihre Arbeit, ihre Projekte und ihren ganz persönlichen Weg. Dabei geht es um die Frage, was sie antreibt, ihre Fähigkeiten, wo ihre Grenzen liegen und was Hamburg für sie ausmacht. In dieser Auswahl präsentieren wir zehn unserer bemerkenswertesten Gäste 
Cornelia Poletto im Kraeutergarten
Cornelia Poletto im Kraeutergarten (©Jan-Peter Westermann)

„Mir geht es um die Pflege meiner Gäste“

Cornelia Poletto Die Hamburger Star-Köchin steht für Genuss – so weit, so bekannt. Aber nicht alle wissen um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten, was es mit den Entenkeulen für Senioren auf sich hat und einen Instagram-Takeover für Ärzte und Pfleger des Altonaer Kinderkrankenhauses
Fabian Narkus bei Channel Aid – Live in concert (©Franziska Krug/Channel Aid via Getty Images)

„Wir wollen eine große Community aufbauen“

Fabian Narkus Als Initiator und Gründer von Channel Aid unterstützt er mit der Konzertreihe weniger privilegierte Menschen, indem sie YouTube-Auftritte internationaler Stars monetarisiert. Im Interview sprach er über Social Media und das damit verbundene soziale Gewissen
Olli Zeriadtke vor dem Regenbogenhaus auf der Reeperbahn (©Ollis Regenbogenhaus)

„Ich habe in meinem Leben mehr Glück als Verstand gehabt“

Olli Zeriadtke Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Antje Blum führt das Paar „Olli’s Regenbogenhaus“ auf der Reeperbahn. Der ehemalige Kiezhaudegen verhilft Menschen in sozialen Notlagen zu bezahlbarem Wohnraum. Im  Gespräch ging es um das Leben und die Überraschungen, die es gern mal mit sich bringt
Anke Harnack (©Markus Gölzer)

„Lasst euch nicht kaputtmachen!“

Anke Harnack Sie ist Moderatorin, Hochbahn-Stimme und hat 50 Kilo abgenommen. Im Interview ging es über Dickenfeindlichkeit und warum Dünnwerden auch mit Abnehmspritze harte Arbeit ist
Heikedine Körting (©Brita Plath)

„Wir brauchen mehr schöne Geschichten“

Heikedine Körting Sie ist Hörspielproduzentin, Regisseurin und vor allem der kreative Kopf – oder die „Dirigentin“, wie sie sich selbst nennt – hinter dem Label Europa und Kult-Serien wie „Die drei ???“, „TKKG“ und „Fünf Freunde“. Im Interview in ihrer Hamburger Villa ging es um die Magie von Hörspielen, Lieblingsgeräusche und darüber, warum es der heutigen Zeit an schönen Geschichten fehlt
Sabine Hirsch und Hilde Vollmayr sind Omas gegen Rechts (©Markus Gölzer)

„Oma sein ist eine Haltung“

Sabine Hirsch und Hilde Vollmayr Sie sind aktiv bei der Initiative Omas gegen Rechts. Die Omas setzen sich ein für eine freie Gesellschaft auf Basis des Grundgesetzes. Sie bekämpfen Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und jegliche Art von Diskriminierung. Im Interview sprachen sie über gelungene Aktionen, misslungene Einschüchterungsversuche und warum Zuhören wichtig ist
Dr. Sally Riedel (©Sally Riedel) 

„Sprache bedeutet Macht“

Dr. Sally Riedel Sie hat 2020 MOSAIQ e. V., gegründet. Der Verein arbeitet gegen antimuslimischen wie anti-Schwarzen Rassismus und gibt marginalisierten Menschen eine Stimme
Ziba Sharareh Ahghari (©Amad Hamed)

„Menschenrechte sind das Fundament“

Ziba Sharareh Ahghari Sie setzt sich für Menschenrechte ein, arbeitet als Kunst- und Kulturvermittlerin, ist Autorin, ausgebildete systemische Coachin sowie Trainerin in der Erwachsenenbildung. Im Interview erzählte sie von vielen Möglichkeiten des Engagements
Dusko Milanovic (©Markus Gölzer)

„Ich kenne die meisten persönlich“

Dusko Milanovic Er steuert die Blankeneser „Bergziege“ durch die engen Gässchen des Elbvororts. Der Busfahrer dreht hier seit 30 Jahren seine Runden und das soll bis zur Rente auch so bleiben. Er sprach über treue Fahrgäste, schöne Touren und kaputte Rückspiegel
Mehmet Dagci in seiner Ottensener Foodkitchen (©Paula Budnik)

„Hamma! Mehr geht nicht!“ 

Mehmet Dagci Er betreibt seit 2020 die Ottensener Foodkitchen. Im April 2026 wurde er mit dem Genuss-Michel für soziales Engagement ausgezeichnet. Der Grund: Seit der Eröffnung seines Betriebs verteilt er einmal jährlich 500 Mahlzeiten an obdachlose Menschen – eine Aktion, für die er unter anderem in den sozialen Medien große Anerkennung erfährt

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