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Jacqueline: „Kinder zeigen uns, wie Glück funktioniert“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Wir fischen sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Jacqueline begegnet.

Protokoll: Max Nölke

 

„Kinder haben offene Gedanken, sie beschränkt kaum etwas. Das macht die Arbeit mit ihnen aus. Es ist wirklich erfüllend. Weil ich als Erzieherin mehr von ihnen lernen kann als von sonst wem, denn Kinder können einem zeigen wie Glück funktioniert. Wir Erwachsenen haben viel zu hohe Ansprüche und brauchen mehr, um wirklich glücklich zu sein. Kinder sind offen für alles – und brauchen doch nur kleine Dinge.

Seit September arbeite ich in einer Ganztagsgrundschule, bin also Berufsanfängerin. Das ist für mich ein ganz neues Lebensgefühl. In der Ausbildung hatte ich kaum Geld, weil die Arbeit nicht vergütet wird. Das hieß für mich, dass ich in den letzten Jahren bei vielem zurückstecken musste. Ich war zum Beispiel ewig nicht im Urlaub, weil ich in den Ferien gearbeitet habe, um mich über Wasser zu halten.

 

Zeit alleine verbringen

 

Heute bin ich unabhängig, bekomme ein geregeltes Einkommen und fühle mich sicher. Ich könnte kein einziges Problem nennen, das ich momentan habe. Klar, da ist Corona. Aber ein wirkliches Problem? Für mich? Es gibt keins.

Ich erfreue mich viel zu sehr an dem, was ich habe, dass ich gesund bin und jetzt zur Arbeit laufe. Bald wird man auch wieder reisen können und dann möchte ich mich alleine auf den Weg machen. Denn ich glaube, es gibt unheimlich viel an dir selber zu entdecken. Es lohnt sich, Zeit alleine zu verbringen. So wie Kinder das ständig tun.“


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Kuscheltiere: Stoff zum Knuddeln

Kuscheltiere erfreuen sich als Weihnachtspräsent auch in Zeiten von Smartphones und Tablets großer Beliebtheit – und zwar bei Groß und Klein. Welche Rolle sie dieser Tage psychologisch spielen und warum viele Erwachsene nicht von ihnen lassen können

Text: Marco Arellano Gomes

 

Abends werden sie ins Bett gebracht, morgens geweckt, sie sitzen am Esstisch, begleiten beim Museumsbesuch und fliegen mit in den Urlaub: Kuscheltiere. Und es sind längst nicht nur Kinder, die ihre plüschigen Gefährten ständig um sich haben wollen. Knapp 50 Prozent der Erwachsenen spielen und reden einer repräsentativen GfK-Umfrage von 2013 zufolge mit ihren Plüschtieren. Das geschieht freilich meist im Geheimen. Im Gegensatz zu Kindern, möchte kaum ein Erwachsener mit dem Kuscheltier im Arm gesehen werden.

 

Das Ich entwickeln

 

Kuscheltiere gelten in der Psychologie als Übergangsobjekte. Sie sollen vor allem Kleinkindern dabei helfen, zeitliche und körperliche Trennungen von den Eltern zu überbrücken und sich emotional von den Eltern abzunabeln. Sie sind eine Stütze, um das eigene Ich zu entwickeln. Dabei entwickeln Kinder in der Regel eine sehr enge Beziehung zu ihrem Stofftier, das sie über Jahre – bei manchen aber auch das ganze Leben lang – begleitet. Kosenamen wie Teddy, Bäri, Mausi oder Hasi bezeugen diese liebevolle Hinwendung bereits phonetisch.

In der Jugend lassen die meisten von ihren plüschigen Weggefährten ab. Das trifft aber nicht auf alle zu. Knapp die Hälfte der Erwachsenen haben noch immer einen starken Bezug zu ihren Kuscheltieren. Einige mehr, andere weniger. Während viele ihr Lieblingskuscheltier aus der Kindheit behalten und prominent im Wohnzimmer platzieren, gibt es auch Erwachsene, die noch immer mit ihrem Stofftier interagieren. Selbst Paare kommunizieren spielerisch über Stofftiere miteinander. All das sind keine kuriosen Einzelfälle.

 

Perfekte Zuhörer

 

Die Tiere aus weichem, kuscheligen Stoff mit ihren drolligen Kulleraugen spenden Trost, sind perfekte Zuhörer und lassen sich stets bereitwillig in den Arm nehmen. In therapeutischen Sitzungen wird die Nutzung von Stofftieren nicht selten empfohlen, um Gefühle wie Geborgenheit und Zuneigung aktiv zu fördern.

„Wir haben sehr viele erwachsene Kunden, die Steiff-Tiere für sich selber kaufen, gerade zur Weihnachtszeit. Das sind nicht nur Sammler“, erzählt Oliver Arnold, Leiter des Steiff Shop Hamburg im Levantehaus. „Es gibt beispielsweise ein Pärchen, dass uns regelmäßig besucht und jährlich nach Schottland reist. Kurz vor Reiseantritt kaufen sie immer das selbe Schaf als Plüschtier und lassen auf diese Weise ihre Herde wachsen. Die Urlaubsbilder zeigen sie uns dann voller stolz und teilen diese über Social Media.“

 

 

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Früher hätte man ein solches Verhalten möglicherweise belächelt. Heute erntet man Likes dafür. Es ist schwer zu beurteilen, welchen Anteil die sozialen Medien daran haben, aber „der Umgang mit Stofftieren ist für Erwachsene unverkrampfter, offener geworden“, so Arnold. Aus seiner Sicht kann man „nie zu alt für Kuscheltiere“ sein.

Es ist gerade dieses Spielerische, das den Menschen ausmacht. Der Mensch entwickele seine kulturellen Fähigkeiten vor allem über das Spiel, behauptete schon der Kulturhistoriker Johann Huizinga in seinem Werk „Homo Ludens“. Es ist kein Zufall, dass Jack Nicholson in dem Horror-Klassiker „The Shining“ von Kultregisseur Stanley Kubrick in die Schreibmaschine die berühmt gewordenen Worte „All work and no play, makes Jack a dull boy“ tippt (frei übersetzt: „All die Arbeit und kein Spiel machen Jack zu einem stumpfsinnigen Jungen).

 

„… das Gefühl, dass die Welt für einen Moment wieder in Ordnung ist“

 

Der Mensch hat die Fähigkeit der Ernsthaftigkeit des Lebens etwas Spielerisches, Fantasievolles entgegenzusetzen – und zwar von Geburt an. Es ist erstaunlich, dass Kinder geradezu instinktiv und mit größter Leichtigkeit fantasieren können, diese natürliche Fähigkeit im Laufe der Sozialisation aber weitestgehend verlernen. Das Spielen mit Stofftieren ist ein Aspekt dieses Spieltriebs, aber zurzeit vielleicht ein sehr hilfreicher. Das Tolle daran: Es ist auch in Corona-Zeiten bedenkenlos. Eine Maskenpflicht besteht nicht, der Abstand von 1,5 Metern ist nicht nötig und wenn das Stofftier nicht allzu oft den Besitzer wechselt, ist auch keine Hygieneprozedur notwendig.

In einer Welt, die unübersichtlich, kompliziert und unsicher wirkt, in der Kontaktbeschränkungen zur neuen Normalität werden und die Weihnachtszeit mit gedämpften Erwartungen daherkommt, hat das fantasievolle Spiel mit Stofftieren eine ungeahnt wichtige Bedeutung gewonnen – und zwar für Groß und Klein.

Denn diese kleinen Gefährten aus Plüsch können einem das Gefühl geben, dass die Welt für einen Moment wieder in Ordnung und in einem Gleichgewicht ist. Vielleicht brauchen die Menschen der- zeit dringender denn je ein Übergangs- objekt. Ein Stück Stoff zum Knuddeln, Lachen, Schmusen und Einschlafen. Das ist gut für Geist und Körper. Und so kommt auch keiner aus der Übung, bis der Tag erreicht ist, an dem die alte Nor- malität wieder zur alleinigen wird.


Cover_Szene_Hamburg_Dezember_2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2020. Das Magazin ist seit dem 28. November 2020 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Ohne Ernährungsregeln: Stevan Pauls neues Kochbuch

Wie kocht man eigentlich ein gutes klassisches Kartoffelgratin? Und was dazu? Mit „Kochen“ hat Foodjournalist und Kochbuchautor Stevan Paul ein 400 Seiten schweres Standardwerk geschaffen, mit dem intuitives Kochen wieder gelingt – ganz ohne starre Ernährungs- und Trendregeln, sondern: so wie es passt. SZENE HAMBURG verlost ein Kochbuch!

Interview: Laura Lück
Foto: Andrea Thode / Brandstätter Verlag

 

SZENE HAMBURG: Stevan, wieso ein Standardwerk? Haben wir das Kochen verlernt?

Stevan Paul: Definitiv! Das Versorgungkochen, wie es meine Mutter noch gemacht hat, ist verschwunden. Die Küchen werden immer kleiner und viele lernen das Kochen auch nicht mehr von zu Hause. Ich dachte dann, es wäre mal an der Zeit ein Standardwerk zu machen, damit dieses Wissen nicht verloren geht. Es geht nicht um die Anbetung des Feuers, sondern ums Weitertragen in diesem Buch.

Entgegen der Trends um Bowl-Gerichte und Superfoods soll „Kochen“ also zurück zum traditionellen Handwerk führen?

Das war die erste Idee des Buches. Wir leben in wilden Zeiten und alle wissen was eine Acai-Bowl ist, aber keiner kann mehr ein anständiges Kartoffelpüree machen. Das haben wir auch unserer schnelllebigen Zeit zu verdanken.

Wir arbeiten alle viel mehr und haben uns daran gewöhnt, auf industrielle Convenience-Produkte zurückzugreifen. Sie kommen jetzt gesünder daher, sind besser gemacht, aber dennoch von der Industrie zusammengeschweißt.

Statt Mikrowellenkost also nun französische Lehrbuchküche? Ist das überhaupt noch zeitgemäß? 

Französische Küche ist die DNA der nordeuropäischen Küche. Viele Klassiker und Standards basieren darauf, aber jedes Land kocht anders. Ich komme durch meinen Lehrberuf auch aus der französischen Ecke.

Es wäre aber nicht richtig zu sagen, dass „Kochen“ ein französisches Kochbuch ist. Es basiert darauf und vieles richtet sich danach. Tatsächlich steckt aber ganz Europa drin. Genau wie Anleihen an die asiatische Küche. Zweimal arbeite ich mit Dashi und einmal mit Kimchi, weil ich glaube, dass diese Dinge mittlerweile in den modernen Kanon einer Standardküche hineingehören. Deshalb gibt’s auch ein Kapitel über Umami.

Ich bin also weltoffen, aber französisch zentriert mit dieser nordischen Gradlinigkeit, die ich da auch noch reingeschmuggelt habe.

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Stevan Paul in seinem Element: tausend Töpfe auf dem Herd

Hast du auch Persönliches reingeschmuggelt? In deinen bisherigen Kochbüchern begleiten wir dich auf kulinarischen Reisen und folgen deinen Empfehlungen. Wie viel Stevan Paul steckt in „Kochen“?

Ganz viel! Ich habe Grenzen und Schubladen lustvoll hier und da verlassen, weil es trotz Standardwerk Stevan Paul sein soll. Ich bete nicht vor, ich biete ganz viel an. Ich habe zum Beispiel ein Käsekapitel eingebaut, das aus der Gliederung nach der französischen Restaurantküche herausfällt. Einen Käseposten gibt es so nicht.

Den macht normalerweise der Dessertverantwortliche oder die Gardemanger, die kalte Küche. Es gibt außerdem ein kleines Kapitel über Sherry, weil ich den über alles liebe und er vor allem so irre gut ist zum Kochen. Er bringt Aromen und Wumms in die Gerichte. Das sind die kleinen persönlichen Späßchen, die ich mir hier und da erlaube.

Im Vordergrund stehen dieses Mal aber die Vorlieben des Lesers. Deshalb sind deine Rezepte auch nach Baukastensystem strukturiert.

Ja, ich habe gemerkt, dass die Menschen sich das wünschen. Haben Sie ein tolles Rezept für Rotkraut
mit karamellisierten Maronen und sonstigem Schnickschnack gefunden, blättern sie jedes Mal bei Appetit auf Rotkraut los und kochen danach. Ohne Maronen und Chichi. Die wollen sie nämlich unter Umständen überhaupt nicht. Und so kam ich auf die Idee zu sagen: Kocht doch was ihr wollt und kombiniert selbst wie ihr mögt.

Ich wollte individuelles Kochen darstellen und zeigen, dass ein Gericht auch zerfallen und sich wieder anders zusammensetzen kann. Es geht um Variation.

 

„Ausprobieren, experimentieren, Lust haben, das ist mir wichtig“

 

So lernen wir auch wieder nachzuspüren, was uns eigentlich schmeckt?

Genau, ich möchte mit dem Buch dazu ermutigen, dir deine eigene Küche und deinen eigenen Geschmack wieder zu erarbeiten. Was schmeckt dir? Was magst du? Ausprobieren, experimentieren, Lust haben, das ist mir wichtig. Kochen ist so spannend. Gerade wenn man es nicht kann. Da helfe ich gern, es auch als Handwerk zu verstehen, aber auf dieser Basis kann man ganz toll kreativ werden.

Aber wie kann man sich nach einem langen Tag dazu motivieren?

Kochen ist Einstellungssache. Wenn man mit dem Gedanken rangeht: „Oh Gott, ich muss jetzt einen Berg Paprika schneiden“, dann ist das natürlich nicht der richtige Angang. Macht man sich dazu aber schöne Musik an und wird dann eine halbe Stunde später auch noch mit einem tollen selbst gekochten Gericht belohnt, dann ist das die schönste Wellness, die man sich vorstellen kann.

Oft scheitert der Versuch ja aber schon beim Einkauf und langen Zutatenlisten, für die man erst mal vier Feinkostläden durchforsten muss …

Ich habe Buchhändlerinnen nach der am meisten gestellten Frage vorm Kochbuchregal gefragt. Die Beschaffung der Zutaten ist tatsächlich die größte Sorge. Deshalb habe ich versucht, den Einkauf so weit wie möglich runter zu brechen. Wenn ich mir Gewürzregale in Privathaushalten ansehe, frage ich mich immer: Was macht ihr damit? In „Kochen“ habe ich die Top Five Spices aufgelistet. Damit kommt man ganz weit.

Auch mit den restlichen Zutaten bin ich sehr minimalistisch vorgegangen. Es gibt auch ein Kapitel über Nachhaltigkeit. Dort kann man lesen, wie man besser haushaltet und wirtschaftet. Außerdem koche ich im Buch nur mit Dingen, die du in jedem Supermarkt bekommst. Ich wollte unbedingt einen barrierefreien Zugang.

Gemüse-Bulgur

Geht auch vegetarisch: Spiegelei zum Gemüse-Bulgur

Es muss also nicht immer der Bio-Hofladen sein?

Ich habe versucht ohne Bauernhofromantik und Bio-Belehrung auszukommen. Ich habe selbst die Saisons rausgeschmissen, weil ich wollte, dass die Leser sich einfach mal locker machen und kochen. Ohne Vorgaben und ohne Wochenmarkt-Vorbild. Ich glaube aber auch, dass man irgendwann von ganz allein Lust auf gute Produkte bekommt, wenn man sich länger mit Kochen und Geschmack beschäftigt.

Wo in Hamburg kaufst du diese guten Produkte am liebsten ein?

Wochenmärkte sind natürlich toll, aber sie finden oft unter der Woche statt. In Eppendorf gibt’s samstags einen Bio-Wochenmarkt. Da kriegt man alles, was man für ein tolles Essen braucht. Selbiges gilt auch für die Hobenköök. Da bekommst du das gesamte regionale Angebot von Fleisch über Fisch bis Käse und Gemüse. Sogar Odefey Geflügel; das bekommt man sonst nur als Gastronom.

Frisch einzukaufen ist aber immer auch eine Kostenfrage.

Gesunde Ernährung basiert immer auf einer Mischkalkulation. Wenn du wenig Fleisch kaufst, hast du mehr Geld für Gemüse und auch das kostet nicht mehr die Welt, wenn du saisonal kaufst. Die Erdbeeren sind dann am günstigsten, wenn sie richtig gut sind. Deshalb weiß ich, dass eine gute Ernährung nicht am Geld hapert.

Die Leute haben verlernt auch mal nur mit Gemüse zu kochen und denken immer, es muss Fleisch dabei sein. Und dann sparen sie genau daran und bekommen Quälfleisch aus der Tierfabrik.

 

„Genuss heißt vor allem, sich Zeit zu nehmen“

 

Wir müssen also generell unsere Genusskultur überdenken. Was bedeutet Genuss für dich?

Das Wort Genuss ist bei uns oft falsch platziert. Darum haben wir auch eine Politik, die sich nicht für Genuss interessiert, weil sie denkt, dass er Überfluss bedeutet. Genuss heißt aber vor allem, auch sich Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen zur Mahlzeit, selbst zu wissen, was drin ist und sich vor allen Dingen möglichst unabhängig von industriell hergestellten Lebensmitteln zu machen – und das, ohne in eine religionsartige Gesundheits-Esoterik umzuschlagen. Deswegen ist einfach draufloszukochen eigentlich die schönste Art zu genießen.

Zum Genuss gehört auch die entsprechende Optik eines Gerichts. Die Teller sind im Buch wahnsinnig schön fotografiert. Wie klappt die kunstvolle Drapierung auch zu Hause?

Dafür habe ich extra ein Kapitel übers Anrichten drin. Wenn man ein paar Dinge beherzt, dann klappt das auch. Am allerwichtigsten sind aber warme Teller. Denn stehst du stundenlang in der Küche und richtest auf kalten Tellern an, dann ist das Sößchen auf dem Weg zum Tisch schon erfroren. Ich bin der Botschafter für warme Teller. Das ist ganz, ganz wichtig!

Bevor wir nun alle loslegen: Wie sieht eine sinnvolle Grundausrüstung für die eigene Küche aus? Was braucht man wirklich in Zeiten von Thermomix und Avocadoschäler?

Mit einem scharfen Messer und einem Brett kommst du echt schon weit. Dazu einen großen und einen kleinen Topf und ein bis zwei Pfannen, die nicht sofort verbiegen. Pürierstab find ich super, eine Küchenwaage kann nicht schaden und vielleicht ein Sparschäler. Und dann haben wir es eigentlich schon. Es braucht viel weniger, als man denkt.

stevanpaul.de


 Wir verlosen ein Kochbuch „Kochen“ von Stevan Paul!kochen-stevan-paul

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

Bitte gebt für die Teilnahme Euren vollständigen Namen an. Viel Glück!


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2019. Das Magazin ist seit dem 29. November 2019 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Von Hamburg in die Welt – per Anhalter

Das Hamburger Paar Rochssare Neromand-Soma und Morten Hübbe trampt gemeinsam durch die Welt. Und wir können ihnen folgen

Rochssare Neromad-Soma

Wichtigstes Reise-Accessoire: der Daumen

Sie leben, wovon andere träumen. Rochssare Neromand-Soma und Morten Hübbe beschlossen 2011, mit dem Rucksack Südamerika zu erkunden. Per Anhalter waren sie rund zwei Jahren unterwegs, entdeckten die Gletscher Patagoniens, übernachteten als Couchsurfer in Studenten-WGs, chillten an karibischen Traumstränden und trieben mit Marktbooten den Amazonas hinunter.

Autoren

Welt-Tramper Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma

Ihr Reisebericht „Per Anhalter durch Südamerika“ ist gerade bei Piper erschienen. Ein spannendes Stück Reiselektüre von zwei Hamburgern, die raus wollten in die Ferne und sich fernab von Klischees und Mainstream bewegten.

Wer so viel sah, den hält es nicht lange daheim: Auch jetzt sind Rochssare und Morten wieder unterwegs. Derzeit trampen sie durch Asien.

Auf ihrem Blog www.nuestra-america.de können wir ihren Touren folgen.

Unser Tipp: Reinzuschauen in den Blog und sich vom Fernweh anstecken zu lassen. Hamburg ist schön. Manchmal ist der Blick über den Tellerrand aber auch ganz hübsch… Text: REM / Fotos: nuestra-america.de

 

Rochssare Neromad-SomaMorten Hübbe & Rochssare Neromand-Soma: „Per Anhalter durch Südamerika“, Piper, 432 Seiten, 16 Euro