Rebowl

FoodSZENE – Nachhaltig essen mit der Rebowl-Lunchbox

Nach Recup ist jetzt ein neues Pfandsystem an den Start gegangen: die wiederverwendbare Lunchbox Rebowl. Bisher nur in München – bald auch in Hamburg?

Text: Jasmin Shamsi

Seit seiner Gründung 2016 hat das Münchener Startup Recup sein Mehrweg-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher in elf deutschen Städten etabliert. In Hamburg sind die hübschen Pfandbecher aus robustem, recycelbarem Kunststoff seit April 2018 im Umlauf. Unterstützt wird die Aktion im Übrigen von der Umweltbehörde.

Das Prinzip in Kürze: Die Becher sind gegen einen kleinen Pfand in den teilnehmenden Cafés erhältlich und können deutschlandweit bei allen Recup-Partnern abgegeben werden. Sie werden dann vor Ort gereinigt und dem Pfandsystem anschließend wieder zur Verfügung gestellt.

Nun hat das Münchener Unternehmen ein neues Projekt auf den Weg gebracht: die wiederverwendbare Lunchbox „Rebowl“. Die ist seit Mitte Mai in fünf Münchener Restaurants gegen eine Pfandgebühr von 5 Euro erhältlich. Man kann in ihr kalte wie warme Speisen transportieren und sie sogar – ohne Deckel – in die Mikrowelle stellen. Anschließend gibt man sie einfach wieder in einem der teilnehmenden Lokale ab.

 

Doggybags in hübsch und nachhaltig

 

Jetzt heißt es warten, dass die Testphase erfolgreich läuft. Dann könnte es die Rebowl vielleicht auch bald in Hamburg geben. Theoretisch wäre die Box in diversen Lokalitäten einsetzbar: in Restaurants, Cafés, Imbissen oder auch an Salatbars in Supermärkten. In Regensburg kooperiert das Münchener Unternehmen sogar mit dem verpackungsfreien Lieferdienst Vanilla Bean.

Nach einem Interview mit Tim Mälzer Anfang 2018, in dem wir unter anderem über die Themen Lebensmittelverschwendung und nachhaltige Doggybags sprachen, kommt das Pilotprojekt wie gerufen. Die Unterstützung der Stadt Hamburg ist auch hier wieder unabdingbar. Immer mehr Gastronomien und Großveranstaltungen in Hamburg setzen auf Müllvermeidung, etwa der Zero-Waste-Beachclub Karo Beach oder auch die neue Food Lane im Stadtpark. Ein positiver Trend, den es zu unterstützen lohnt!

 

 

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Foto: Philipp Jung

Unsere Kollegin Jasmin Shamsi schlemmt sich für uns durch Hamburg. Als Foodredakteurin schlägt ihr Herz für Kultur und Kulinarik – die zwei großen Ks, für die sie brennt. Für uns spürt sie die Geschichten über Macher und Marken auf und serviert sie brühwarm und immer neu gewürzt – online und in jeder Ausgabe der SZENE HAMBURG.


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