Beiträge

Altona und Eimsbüttel – Pop-Up-Bikelanes bleiben

Was im September und November 2020 eingerichtet wurde, soll nun bleiben: Die Fahrradstreifen auf der Straße Beim Schlump und auf der Max-Brauer-Allee

Text: Felix Willeke

Eine Idee aus den USA: Einfach kurzfristig mit gelben Markierungen einen Radfahrstreifen entstehen lassen, eine sogenannte Pop-Up-Bikelane. Damit soll getestet werden, welchen Effekt die Einrichtung eines dauerhaften Radfahrstreifens haben kann. Genau das ist im September 2020 in der Straße Beim Schlump und im November 2020 auf der Max-Brauer-Allee passiert. In beiden Fällen wurde eine der zwei Fahrspuren pro Richtung in eine Pop-Up-Bikelane verwandelt und so vom Auto- zum Radfahrstreifen. Für ein Jahr wollte die Stadt testen, welchen Effekt dieser Radfahrstreifen haben kann und ob er dauerhaft installiert werden soll. 

Ein positives Fazit

Jetzt steht fest: Beide Radstreifen sollen bleiben. Grund dafür ist unter anderem, dass sich die Zahl der Unfälle in beiden Fällen reduziert, beim Schlump sogar halbiert hat. Zuerst hatte der NDR darüber berichtet.

Aktuell werden außerdem auf der Hallerstraße und in der HafenCity ebenfalls mit Pop-Up-Bikelanes die Einrichtungen dauerhaften Fahrradstreifen getestet.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Hier wird Fahrradkultur zelebriert

Endlich – es wird Frühling in Hamburg! Die Sonnenstrahlen kommen raus und und die Lust nach luftigen Tagesausflügen steigt. Der Weg zur Arbeit könnte auch wieder vergnügt mit dem Rad zurückgelegt werden. Bei diesen Adressen könnt ihr klapprige Drahtesel wieder flott machen, euch Tipps abholen oder Workshops machen und das eigene Traumfahrrad basteln.

Text: Fabio Zamboni

The #Brake

The #Brake ist eine kollektiv organisierte, für jeden offene Community im Gängeviertel, wo sich alles um DIY-Kultur und Fahrräder dreht. Es gibt eine Selbsthilfewerkstatt, in der man sich mit Anderen austauschen kann und ein Café, in dem immer wieder Events wie Vorträge, Open-Air-Filmvorführungen oder Release-Partys stattfinden.

Valentinskamp 28 A-B (Gängeviertel); brake.ilmondoegran.de

Fahrradhafen Hamburg

Christian und Ralph sind so verrückt nach Fahrrädern, dass sie sich dazu entschlossen haben, neben ihren eigentlichen Berufen spendenbasierte Workshops zum Fahrradselbstbau anzubieten. In einer alten Kakaolagerhalle auf dem Grasbrook haben sie dazu eine Werkstatt eingerichtet. Da man jedes einzelne Teil nach seinem Geschmack konfigurieren kann, ist dies wohl der beste Weg zum persönlichen Traumrad. Für Individualist:innen, die es lieben selber Hand anzulegen.

Am Windhukkai 5 (Kleiner Grasbrook); fahrradhafen.hamburg

XYZ CARGO

XYZ CARGO bauen individuell konfigurierbare, super robuste Lastenfahrräder. Nutzlasten bis 400 kg sind möglich. Ein XYZ-Fahrrad erkennt man sofort als solches, dank der Riffelblech-Optik, die einige Modelle auszeichnet, und dem typischen schlanken, minimalistischen Aluskelett. In Kopenhagen hat das kleine Unternehmen einen zweiten Laden.

Stockmeyerstraße 43, Halle 4K (Oberhafenquartier); xyzcargo.com

Le Vélo

Bei Le Vélo gibt es komplett generalüberholte Retrobikes. Wert legt Inhaber Senad Sarac insbesondere darauf, an den Oldtimern so wenig Teile wie möglich auszutauschen – sonst wären es ja keine Oldtimer mehr. Das ladeneigene Coffee Bike, das man zum Beispiel für Hochzeiten mieten kann, wartet mit frisch gebrühtem Kaffee.

Große Bleichen 31 (Neustadt); levelo-bikes.de

Suicycle

Bei den zwei Meistern und mehreren Angestellten sind reparaturbedürftige Bikes in guten Händen. Es werden auch Fahrräder nach Wunsch individuell aufgebaut und Workshops angeboten. Auf der Seite findet sich eine beeindruckend lange Fotogalerie aller als Unikat aufgebauten Fahrräder. Es gibt ein umfangreiches Ersatzteillager, das auch über den eigenen Onlineshop einsehbar ist. Der Laden ist mittlerweile so kultig, dass sie auch eigenen Merch verkaufen. 

Wohlwillstraße 12 (St. Pauli); suicycle-store.com

Fahrradzentrum Hoheluft

Das Fahrradzentrum in der Gärtnerstraße beinhaltet gleich 3 Fahrradläden: Der Name Brompton steht für kompakte Falträder, die Filiale im Center ist die größte Norddeutschlands.Gazelle, eine der beliebtesten und tradtionsreichsten Hollandradmarken, ist ebenfalls dort vertreten, der offizielle Store umfasst auch eine Serviceabteilung und Werkstatt.

Gärtnerstr. 18e (Hoheluft-West); fahrradzentrum-hoheluft.com


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

7 Orte zum Spazieren und Radeln in Hamburg

Ein Spaziergang in der Stadt gleicht einem Slalomlauf, wobei Abstand halten nicht immer möglich ist. Sich breitmachen und durchatmen geht hervorragend an diesen sieben Orten. Zuletzt aktualisiert 10/2021

boberger-duenen-c-marco-gomes
Die Boberger Dünen bieten Platz, reichlich Sand und viel Erholung (Foto: Marco Gomes)

 

Klövensteen

Kürzer als viele denken: 36 Minuten braucht man mit der S1 vom Hauptbahnhof bis nach Rissen. Und für die, die nicht wissen, wo Rissen liegt: Es ist der letzte westliche Hamburger Stadtteil vor Schleswig-Holstein. Und liegt direkt am Klövensteen, der sich über 513 Hektar bis ins benachbarte Bundesland erstreckt. Ein Mischwald wie er im Buche steht. Wer hier spazieren geht, läuft auf Moos, Sand oder Mulch und kleine, dicht bewachsene Pfade schlängeln sich durch das Gehölz. Man kommt an Teichen vorbei und gelangt auf Lichtungen. Natürlich sind auch gut ausgebaute Wanderwege vorhanden und Hamburgs größtes zusammenhängendes Reitwegenetz.

Ein besonders schönes Fleckchen liegt im Südwesten: das Schnaakenmoor. Hier treffen Binnendünen auf Feuchtwiesen und Heidegräser, Kanäle ziehen sich durch das Hochmoor und in den unterschiedlichen Gräsern und Pflanzen hocken der Moorfrosch, die Kreuzkröte und die Sumpfschrecke. Stundenlang kann man durch das rund 100 Hektar große und wunderschöne Naturschutzgebiet streifen, immer wieder Neues entdecken und zwischendurch am Bach die Picknickdecke ausbreiten – durchatmen und den Rest der Welt vergessen.

Friedhof Ohlsdorf

Der Ohlsdorfer Friedhof darf ruhig mal ein bisschen angeben: Er ist nicht nur beliebte letzte Ruhestätte der Hamburger Prominenz und Hamburgs größte Grünanlage, sondern mit rund 390 Hektar Fläche auch der größte Parkfriedhof der Welt. Die überwältigende Größe garantiert auch eine gigantische Vielfalt – hier findet wirklich jeder das perfekte Stückchen Grünfläche zum Durchatmen. Geschichtsexperten können die vielen historischen Gräber und Mausoleen bestaunen, Hobbybotaniker sich der Rhododendren erfreuen und kleine Entdecker den Naturlehrpfad erforschen. Kerzengerade Alleen und verschlungene Pfade führen vorbei an Blumengärten, Waldstücken, Tümpeln und Seen.

Wer hin und wieder etwas vom Pfad abweicht, entdeckt alte, moosbewachsene Grabplatten, die von der Natur langsam zurückerobert werden. Neben der großen landschaftlichen Palette birgt die schiere Fläche des Ohlsdorfer Friedhofs noch einen ganz anderen Vorteil: Entzerrung. Da kann es schon mal vorkommen, dass man beim Streifzug über den Friedhof eine gute halbe Stunde keinem anderen Besucher begegnet.

Wandse

Jeder weiß: Hamburg hat mehr Brücken als Venedig. Die dazugehörigen Kanäle, Bäche und Flüsse eignen sich hervorragend für lange Spaziergänge, im Hamburger Osten zu empfehlen: die Wandse. Der rund 20 Kilometer lange Fluss entspringt bei Siek in Schleswig-Holstein und schlängelt sich auf seinem Weg bis zur Mündung durch einige botanische Highlights. Erster Halt ist das Naturschutzgebiet Höltigbaum, ein ehemaliger Militärübungsplatz, der heute nicht nur eine große Vielfalt an Fauna und Flora beherbergt, sondern auch flauschige Galloway- und Highlandrinder.

Über die Hamburger Stadtgrenze hinweg fließt die Wandse anschließend durch Rahlstedt, wo sie kurz unter dem dortigen Einkaufszentrum verschwindet. Ab hier zieht sich die Wandse entlang einer grünen Ader vorbei am Friedhof Tonndorf, durch den Botanischen Sondergarten Wandsbek und den Eichtalpark bis zur S-Bahn-Station Friedrichsberg. Hier, im Eilbek Park, wird die Wandse zum Eilbekkanal und fließt durch den Kuhmühlenteich schließlich in die Außenalster. Für einen ausgiebigen Spaziergang lohnt sich der Streckenabschnitt zwischen den Bahnstationen Friedrichsberg und Tonndorf oder Rahlstedt.

Boberger Dünen

Ein Geheimtipp sind die Boberger Dünen schon lange nicht mehr: Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung im Hamburger Südosten ist weitläufig, sehenswert und an Wochenenden durchaus rege besucht. Dennoch ist der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ohne Weiteres einhaltbar. Eine Dünenlandschaft gibt es hier tatsächlich noch – wenn auch längst nicht in dem Ausmaß einstiger Zeiten. Sie lässt eine abgesagte Fahrt an die Nordseeküste zwar nicht verschmerzen, wer aber den Sand an den Füßen entlangrinnen spürt, bei dem stellt sich immerhin eine Prise Strand-Feeling ein. Jetzt einfach nach hinten in den Sand fallen lassen, den mitgebrachten Apfelsaft aus dem Rucksack ziehen und die Sonne genießen: Das flenst!

Einen See gibt es auch, die Badestelle ist am nordöstlichen Ufer. Und auch hier gilt 1,5 Meter Abstand zu Sande und zu Wasser. Oder man umrundet ihn ruhigen Schrittes und genießt dabei den Anblick des funkelnden Wassers. Wer ausgedehntere Wanderungen schätzt, kommt hier voll auf seine Kosten: Vier Wanderwege stehen zur Auswahl. Für Radtouren ist die Boberger Niederung ebenfalls bestens geeignet: Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, sieht auch mehr von der beeindruckenden Landschaft. Das Areal umfasst immerhin satte 350 Hektar. Wie auch immer man dieses Naturschutzgebiet erkundet

XL-Fahrrad-in-Entenwerder-c-hamburg-marketing
Ab aufs Fiets: mit dem Fahrrad entlang der Elbe (Foto: Hamburg Marketing)

Die Elbe runter

Nicht nur nach Osten hat die Elbe viel zu bieten: Vom Fischmarkt aus Richtung Westen kann man zum Großteil direkt an der Elbe entlangradeln. Wasser, Sonne und Ausblick! Über den Altonaer Balkon und vorbei am Rosengarten geht es bis nach Teufelsbrück. Wer keine kompletten 19 Kilometer zurücklegen möchte, kann auch von hier starten. Ab Teufelsbrück geht es immer entlang der Elbe, links das Wasser und rechts das Grüne.

Wer möchte, kann einen Abstecher durch Blankenese machen, oder immer weiter gerade- aus fahren, vorbei am Falkensteiner Ufer und durch die Wittenberger Heide bis zur Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft. Hier kann man entweder auf der Wiese entspannen und Landeshymnen erraten oder im Beachclub Wedel ein kühles Bier schlürfen. Zurück geht’s mit der Fähre.

Loop Wilhelmsburg

Los geht es an den Landungsbrücken, ab in den Aufzug des Alten Elbtunnels und einmal unter dem Fluss hindurch. Auf der anderen Seite radelt man über die Argentinienbrücke und dann die Klütjenfelder Straße entlang. Immer geradeaus kommt man schließlich auf den Loop Wilhelmsburg. Die Strecke ist durch gute Beschilderung und ebenen Belag angenehm zu fahren, außerdem kann man sowohl die imposanten Industrieanlagen und das ausnahmsweise mal leere Dockville-Gelände sehen. Von dort aus geht es entweder gleich zur S-Bahn – oder auf einen Abstecher in den Wilhelmsburger Inselpark.

Für Aussichtsfanatiker liegt außerdem der Energieberg Georgswerder in der Nähe, von dem aus man einen fantastischen Blick über Hafen, Elbphilharmonie und bis zum Michel hat. Zurück nach Hamburg fährt man über die Veddel.

Alster bis Tonndorf

Wassernähe bieten in Hamburg nicht nur Elbe und Alster – auch die Kanäle, die an vielen Stellen umgeben sind von Grünanlagen, sind im Sommer Anlaufpunkt für Spaziergänge, Kanufahrten oder Sonnenbaden. Startet man am unteren Ende der Außenalster in der Nähe von Dammtorbahnhof und Kennedybrücke, fährt man zunächst mit der Alster zur Linken bis zum Mundsburger Kanal.

Vorbei am Kuhmühlenteich wird dieser dann zum Eilbekkanal, und auf der Höhe des Eilbek Parks schließlich zur Wandse, die hier mündet. Durch den Eichtalpark erreicht man nach knappen zehn Kilometern Strecke schließlich das Ziel: das Freibad Ostender Teich. Hier lassen sich prima die Zehen in den Sand stecken.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Silvana: „Ich bin dankbar für das, was ich habe“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Begleitet von hvv switch fischen wir sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Silvana begegnet.

Protokoll: Kevin Goonewardena

 

„Ich gehe immer gerne in eine kleine Bar, dort bin ich an einem Abend einer Frau begegnet, die ich schon öfters dort gesehen hatte. Sie wohnte in meiner Straße und man kannte sich vom Sehen. Ich wusste, sie ist Autorin und Journalistin. An diesem Abend fragte sie mich, ob sie sich zu mir setzen könne. Sie bestellte sich ein Bier und wir kamen ins Reden. Es stellte sich heraus, dass sie eine ziemlich erfolgreiche Krimiautorin ist. Ihr Name: Simone Buchholz. Sie hat unsere Begegnung in ihren damals aktuellen Roman Blaue Nacht einfließen lassen. Ich habe mich total gefreut und auch geehrt gefühlt.

 

Offen gegenüber Menschen

 

Diese Anekdote beschreibt ganz gut meine Offenheit gegenüber Menschen. Ich lerne oft neue Leute und ihre Geschichten kennen. Ich finde Menschen interessant, will wissen, wie sie sind, wo sie herkommen, was sie machen oder wie sie heißen. Man nennt es Pareidolie, wenn man in Dingen und Mustern vertraute Gesichter erkennt. So geht mir das immer wieder hier auf St. Pauli. Die ganzen Plakate, Street Art, Kreidezeichnungen, die Kinder auf die Straße gemalt haben, irgendwo hat irgendwer was weggeworfen, irgendwo steht Zeug rum, das sind alles Sachen, die Bilder erzeugen und Geschichten erzählen. Diese Dinge inspirieren mich zu den Illustrationen, die ich mache. Ich könnte gar nicht auf Dauer irgendwo abgeschnitten leben. Auf St. Pauli habe ich die Hälfte meines Lebens verbracht. Seit meinem Kommunikationsdesign-Studium lebe ich der Nähe der Elbe.

 

Verbindungen und eine Erkenntnis

 

Für mich lässt sich die am besten mit dem Fahrrad und zu Fuß entdecken. Dabei fügt sich Stück für Stück zusammen, stellen sich Verbindungen her. Hamburg auf diese Art zu entdecken, aber auch den Menschen zu begegnen, das war mir dieses Jahr so gut wie gar nicht möglich. Ich hatte eine längere, schwere Verletzung. Dadurch konnte ich nicht zeichnen. Das war eine Zeit, in der ich sehr große existenzielle Angst hatte, Angst, dass es nicht mehr wie früher gehen wird. In dieser Zeit habe ich gelernt, den Augenblick zu genießen und im Hier und Jetzt zu leben. Ich möchte nicht mehr warten und denken ‚Irgendwann mal‘. Ich bin dankbar für das, was ich habe, diese Freiheit, dieses bunte Leben, diese Leichtigkeit, die man dann doch in allem so lebt und liebt. Dem liegt eine gewisse Ernsthaftigkeit zugrunde, die darf man nicht aus den Augen verlieren, auch wenn man immer so schnell dabei ist.“


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

„Fahr ein schöneres Hamburg“ auf dem Kultursommer

Fitte Beine, besseres Klima und mehr Sicherheit: Fahrradkampagne „Fahr ein schöneres Hamburg“

 

Hamburg will Fahrradstadt werden und die Anfänge sind gemacht. Inzwischen wissen wir alle: das Rad ist das perfekte Verkehrsmittel um die Stadt zu entdecken und schnell, unkompliziert und umweltbewusst von A nach B zu kommen. Perfekt auch, um den Kultursommer zu genießen und von einer Veranstaltung zur nächsten zu radeln. So entfällt auch die lästige Parkplatzsuche und der Besuch des Kultursommers ist gleich viel entspannter. Mit der Kampagne “Fahr ein schöneres Hamburg” macht die Stadt momentan auf den eingeschlagenen Weg hin zur fahrradfreundlichen Stadt aufmerksam.

 

Fahrradinfrastruktur

 

Tattoo- Fiete, Fahrrad-Testimonials wie der Blödel-Barde Otto, die “lächelnde Kreuzung”, der ÖPNV-Knoten und Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße und Hamburgs erste „Protected Bikelane“ im südlichen Harburg, all diese Projekte stärken die städtische Fahrradinfrastruktur und werden über die Kampagne bekannt gemacht. Mit Spaß Radfahren lernen und dabei sicher ans Ziel kommen, können derweil Kids diesen Sommer ab dem 22. Juli auch beim Erlebnis-Parcours „Fiete und der Schatz der Speichenstadt“.

Im Kultursommer ist aktuell das Fahrradfahren sehr empfehlenswert. Die vielen Bekannten und auch unbekannteren Locations lassen sich im Rahmen des Kultursommer Hamburgs prima als Fahrradtour mit Kultur-Highlights planen. Tschüss Parkplatzsuche, hallo Kulturrausch!

 

Kultursommer-Reporterin Daphne war schon etwas mit dem Bike unterwegs:

Mehr radfreundliche Informationen zu den Aktionen gibt es auf fahrrad.hamburg


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Fahrradstadt Hamburg: In sechs Gängen zum Ziel

Das ambitionierte Ziel, die Verkehrswende zu schaffen, ist nicht im Singlespeedmodus zu erreichen. Nun ist Hamburg dabei, einige Gänge hochzuschalten

Text: Matthias Greulich

 

Sechster Gang: Ungeplanter Rückenwind

 

In der Mobilitätsforschung wird von push-Maßnahmen gesprochen, die Menschen dazu bewegen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Das funktioniert mal besser, mal schlechter. Der größte Push-Moment der Stadt kam dann allerdings ungeplant: Im Frühjahr 2020 stieg die Mobilität auf zwei Rädern binnen weniger Wochen Corona-bedingt so stark an wie noch nie. Viele Städter holten in der Pandemie das Rad aus dem Keller, um mal rauszukommen. Andere, um mangels anderer Sportangebote fit zu bleiben. „Die Pegelmessungen haben für 2020 einen Anstieg von 33 Prozent im Radverkehr ergeben. Deshalb sind die tollen Werte aus 2020 für uns auch ein großer Ansporn, im Jahr 2021 genauso weiterzumachen“, so Verkehrssenator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen).

 

Fünfter Gang: Sprechende Räder

 

Fiete und Fienchen sind zwei Räder, die sprechen können. Mit ihnen fahren Paula und ihr kleiner Bruder Ben durch den Stadtpark. In zwei Pixi-Büchern, die kostenlos unter anderem in Kitas verteilt wurden, lernen Kinder schon früh, wie viel Spaß es machen kann, in der Stadt auf zwei Rädern unterwegs zu sein.

Die Bilderbücher sind Teil der Imagekampagne „Fahr ein schöneres Hamburg“, die 2019 startete und auf drei Jahre angelegt ist. Es gibt innovative Events rund ums Zweirad. Im vergangenen Sommer radelten 1.500 Besucher zum 1. Hamburger Fahrradkino auf dem Heiligengeistfeld. Auf der Kampagnenwebsite sind alle Angebote der Stadt zum Fahrradfahren übersichtlich zusammengefasst.

 

Vierter Gang: Mobil ohne eigenes Rad

 

Mit der Fähre zur 260. Stadtrad-Station der Stadt: Seit April stehen nun auch rote Räder am Fähranleger Finkenwerder. 2009 wurden die ersten Stationen eingeweiht, bis 2022 sollen Stadträder an allen U- und S-Bahnstationen verfügbar sein. Momentan bekommen rund 3.100 Bikes einen QR-Code unterhalb des Lenkers und am Schutzblech des Hinterrads verpasst. Beim Scannen mit dem Smartphone geht das Entleihen damit schneller als über die Stadtrad-App.

Mit fünf Euro im Jahr ist das Angebot, das von der Deutschen Bahn betrieben wird, deutlich günstiger als in Städten wie Berlin, wo daue haft zehn Cent pro Minute fällig sind. In Hamburg fährt man in der ersten halben Stunde abgesehen von der Jahresgebühr umsonst. Wechselt man das Rad alle 30 Minuten, kann man den ganzen Tag für null Euro fahren.

Anders als die Stadträder mit ihren roten Rahmen erkennt man die Bikes von Swapfiets an den hellblauen Vorderreifen. Es sind Fahrräder im Abo, die praktisch sind, wenn man wenig Stress mit Reparaturen haben will. Swapfiets verspricht, einen „Swapper“ genannten Mitarbeiter bei Problemen vorbeizuschicken. Fährt das Rad dann immer noch nicht, soll es in spätestens 48 Stunden ausgetauscht werden. Das auf Hamburger Radwegen sehr präsente „Deluxe 7“ mit – man ahnt es – sieben Gängen, ist für 19,90 Euro im Monat zu haben, zusätzlich werden einmalig noch einmal 19,50 Euro fällig.

Der niederländische Anbieter will demnächst auch ein robustes E-Bike für monatlich 75 Euro in Hamburg ausliefern. Abholen kann man die Räder im Swapfiets-Laden in der Holstenstraße 167 oder sie werden vom Swapper vorbeigebracht.

 

Dritter Gang: Bike+Ride

 

Die städtische P + R-Betriebsgesellschaft mbH macht nun auch in Fahrrädern. Sie ist dabei an allen U- und S-Bahnhöfen im Stadtgebiet neue Fahrradplätze zu schaffen. Die neuen Bike+Ride-Stationen sind gut auf die Bedürfnisse von Pendlern zugeschnitten. Es gibt überdachte kostenlose Plätze. Und wer sein teures E-Bike dort abstellt, kann den Akku im Schließfach verstauen und ebenso wie den Stellplatz abschließen. Kostet allerdings 126 Euro im Jahr. An der Kellinghusenstraße entsteht gerade das erste städtische Fahrradparkhaus mit 600 Plätzen. Es soll in diesem Frühjahr eröffnet werden, die Karte dazu gibt’s hier.

 

Zweiter Gang: Luft

 

Nicht an allen Tankstellen sind Radfahrer mit niedrigem Reifendruck willkommen. Eine charmante Idee ist es daher, dass auch an den silbernen Hightech-Toiletten der Stadtreinigung, die etwa am U- Bahnhof Feldstraße oder in Harburg Rathaus aufgestellt wurden, Luftstationen integriert sind. Und auch Kay Gätgens (SPD), passionierter Radler und Leiter des Bezirksamts Eimsbüttel, braucht ebenso wie Mitarbeiter und Besucher keine Luftpumpe mehr mitzunehmen. Mittlerweile gibt es hamburgweit über 20 Stationen, da ist, hüstel, aber noch Luft nach oben.

 

Erster Gang: Radwege

 

Beim Bau neuer Radwege muss Hamburg auf dem größten Ritzel fahren. Es wird eine gewaltige Kraftanstrengung nötig sein, bis das Radwegenetz komplett umgebaut sein wird. Für den leidenschaftlichen Radfahrer Anjes Tjarks mag es sich anfühlen, als ob er den Waseberg mit Bleiweste hinaufradeln müsste. Dabei hört sich Tjarks’ Bilanz zunächst nicht schlecht an: 62 Kilometer Radwege hat Hamburg im Jahr 2020 neu gebaut oder saniert.

Insbesondere beim Veloroutennetz tat sich einiges. Die Koordinatorin der Mobilitätswende Kirsten Pfaue bilanzierte: „Wo früher hubbelige und enge Radwege waren, entstehen mehr und mehr breite und komfortable Angebote und echte Verbindungen.“ Zusätzlich ließ ihre Behörde drei Pop-up-Radwege anlegen: Beim Schlump, in der Max-Brauer-Allee und zwischen Sandtorkai und Brooktorkai wurde der Platz für Radfahrer mit gelber Farbe verbreitert. Zum ersten Mal sind in Hamburg „Kopenhagener Radwege“ geplant. Auf Teilstücken der Elbchaussee wird die Radspur „baulich vom Kfz-und Fußverkehr getrennt“.

Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2020 wurden die Anstrengungen der Stadt von den 4.257 Befragten allerdings nicht honoriert. Hamburg bekam wie so oft in den Jahren zuvor ein schwaches Ausreichend (Durchschnittsnote 4,1) auf die Frage „Und wie ist Radfahren in Deiner Stadt?“. Die größten Kritikpunkte: Die Radwege seien häufig viel zu schmal und nicht vom Autoverkehr abgetrennt. Dadurch werde durch zu schnell fahrende oder falsch parkende Autos die Sicherheit der Radfahrer gefährdet. Tom Jakobi, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC Hamburg, kritisierte: „Obwohl in Hamburg punktuell Lichtblicke in Form von Protected Bike Lanes oder Kopenhagener Radwegen entstehen sollen, fehlen spürbare, hamburgweite Fortschritte. Wo wenig Verkehrsraum ist, wird bei Neuplanungen in der Regel nach wie vor zuerst an der Radwegebreite gespart, wie sich in der Umfrage bestätigt.“


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2021. Das Magazin ist seit dem 29. April 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Alles muss raus: Zentrales Fundbüro startet Auktion

Viele Kleinigkeiten aus dem Zentralen Fundbüro werden demnächst in Umzugskartons verpackt und ziehen an den neuen Standort in Bahrenfeld. Damit so wenig wie möglich mitgenommen werden muss, gibt es eine große Versteigerung

Text: Anna Meinke

 

Schnäppchenjäger aufgepasst: Das Zentrale Fundbüro Hamburg zieht um und versteigert bis zum 16. April etliche Fahrräder und andere FundstückeInteressierte können bis dahin online ihre Gebote einreichen – der Höchstbietende erhält den Zuschlag. 

Für das Fundbüro geht’s von Altona an die Trabrennbahn in Bahrenfeld. Die rund 4.700 Quadratmeter in der Luruper Chaussee 125 bieten künftig noch mehr Platz für die Lagerung der Fundstücke. Insbesondere die vielen gefundenen Fahrräder können so besser untergebracht werden, bis sie ihren neuen (oder alten) Besitzer finden.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Hamburg-Flucht: Die besten Ausflugsziele ins Umland

Wer Hamburg  – trotz aller Schönheit – ein wenig satt hat, der sollte den Blick auf das schöne Umland der Hansestadt werfen. Hier sind fünf Tipps für Ausflüge und Aktivitäten, die eine dringend benötigte Stadtflucht versüßen und leere Akkus wieder aufladen.

*Anmerkung der Redaktion: Öffnungszeiten und Verfügbarkeit können aufgrund der Corona-Krise eingeschränkt sein

Text: Felix Kirsch

 

Pilates und Maislabyrinth auf dem Erlebnisbauernhof Almthof

Vor den Toren Hamburgs befindet sich in Ahrensburg ein Bauernhof der ganz besonderen Art. Auf dem Erlebnisbauernhof Almthof kann man den Stadtblues so richtig loslassen und sich den verschiedensten Aktivitäten hingeben und ein wenig Landluft schnuppern. Wer für einen Tag das Landleben genießen will, kann das mit der einen oder anderen Attraktion nochmal aufwerten. Mit Golf und Pilates könnt ihr euch körperlich ertüchtigen, während euch Hühner und Kühe über die Schulter gucken. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Nach dem Sport könnt ihr euch am sogenannten Regiomat verschiedenste regionale Köstlichkeiten wie Eier, Käse und Nudeln ziehen. An der Milchtankstelle könnt ihr frische Milch in Flaschen abfüllen und euch für die nächsten Wochen in der Stadt eindecken.

Besonders zu empfehlen ist das Almthofer Maislabyrinth, das zwischen Juni und September für Besucher geöffnet ist. Zu der Zeit schießt der Mais in die Höhe und man muss sich einen Weg durch das Corn Maze suchen. Als Belohnung für geduldige Besucher warten an bestimmten Checkpoints Gutscheine und Stempelkarten, die zum Beispiel im Hofcafé eingelöst werden können.

 

Kayak-Tour über die Dove-Elbe

Als Großstädter will man es oft nicht zugeben, aber auch wir brauchen doch manchmal eine ordentliche Portion Wildnis. Wer es satt hat, sogar auf dem Wasser das wunderschöne, aber ewig gleiche Panorama zu sehen, der sollte den Blick gen Osten richten. Die Dove-Elbe ist ein stillgelegter Seitenarm der Elbe, der vor Jahren renaturiert wurde. Hier gibt es Natur pur und man begegnet höchstens einer Hand voll Menschen. Also einfach das eigene Kayak (oder sonst irgendeine Art von Boot) schnappen und flussabwärts paddeln.

Versprochen: Nach dem Ausflug seht ihr Hamburg mit ganz anderen Augen, denn der Kontrast zur hektischen City ist echt krass. Alle Outdoor-Fans mit gültigem Angelschein dürfen übrigens sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus den Fischen nachstellen. Auf der Plattform “HejFish”  kann man sich die entsprechende Angelkarte besorgen. Petri Heil!

Die Dove-Elbe hat für Naturfreunde einiges zu bieten. Foto: Felix Kirsch

 

Picknick an der Oberalsterniederung

Ein paar Kilometer nordöstlich von Norderstedt befindet sich das Naturschutzgebiet Oberalsterniederung. Wie der Name bereits verrät, ist diese Moorregion ein optimaler Rückzugsort für gestresste Großstädter, die einfach mal wieder in die Natur wollen. Feuchtgebiete durch kleine Alsterärme, saftig grüne Wiesen und Wald wechseln sich ab und bilden einen perfekten Lebensraum für Reptilien, Vögel und Fische. Die volle Dröhnung Natur.

Unser Tipp: Packt euch einen Picknickkorb zusammen, sucht euch einen ruhigen Platz und picknickt mitten im Grünen während ihr die Umgebung auf euch wirken lasst. Aber passt auf jeden Fall auf die geschützten Arten in diesem besonderen Gebiet auf. Auf der Website des NABU könnt ihr nachschlagen, auf welche Tiere ihr besonders Acht geben solltet. Mit einem Fernglas könnt ihr dennoch alle Eindrücke der Oberalsterniederung hautnah aufsaugen, ohne das empfindliche Ökosystem zu stören.

 

Radtour durch das alte Land

Als Radfahrer lebt man in Hamburg einen stressigen Alltag. Etwas entspannter geht es südöstlich der Elbe im alten Land zu. Auch wenn die Region für ihren Obstanbau bekannt ist, gibt es im alten Land mehr zu sehen als Apfelbäume. Mit dem Drahtesel geht es vorbei an alten Fachwerkhäusern, urigen Cafés und mitten durch die berühmten Obstplantagen hindurch. Auf der Tourismusseite des alten Landes könnt ihr euch je nach Präferenz eine Route aussuchen. Besonders beliebt bei Radfahrern ist die sogenannte Altländer Route.

Die Tour führt euch mitten durch das schönste Grün direkt zu kleineren oder größeren Sehenswürdigkeiten der Region. Unter anderem das Museum “Altes Land” oder die St. Matthias Kirche. Alle Wasserraten können beruhigt sein: Mit dem Rad seid ihr nie weit von der Elbe entfernt und überquert sie sogar hin und wieder mit Hilfe von Brücke oder Fähre. Auch das nächste Fischbrötchen ist nicht weit – die Fahrradwege führen euch ohne Umwege zum Matjesbrötchen, das ihr mit direktem Blick auf die Elbe verzehren könnt.

 

Im alten Land gibt es mehr als nur Apfelbäume zu sehen. Ein Besuch lohnt sich. Foto: Marek Studzinski via Unsplah

 

Corona-konform: Einfach mal losfahren!

In Zeiten von Social Distancing und Lockdowns kann der Alltag in den eigenen vier Wänden ganz schön aufs Gemüt schlagen. Spontanität gibt es so gut wie gar nicht mehr momentan. Deswegen hier ein Spezial-Tipp um die Sehnsucht nach Abenteuer zumindest ein wenig zu stillen. Schnappt euch euer Fahrrad oder das Auto und fahrt einfach los.

Macht euch keine Pläne, setzt keine Ziele, zwingt euch keine Aktivitäten auf. Fahrt einfach drauf los und haltet dort an, wo ihr gerade sein möchtet. Ob einsamer Waldsee, eine Schotterstraße, die parallel zum Weizenfeld verläuft oder direkt zum Strand. Bleibt spontan und erkundet trotzdem eure Umgebung. Vielleicht wartet dort das eine oder andere Mikroabenteur, das den Großstadtblues zumindest temporär heilen kann.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Geschichten aus Hamburg?

Umsatteln: Fahrräder in Hamburg kaufen & leihen

Radfahren ist stark angesagt – nicht zuletzt seit der Corona-Pandemie. Viele satteln nun um, die Fahrradhändler kommen mit ihrem Angebot kaum nach. Doch wo erhält man das passende Fahrrad? Ein Überblick über Fahrradverleiher und -verkäufer in der Hansestadt

Text: Marco Arellano Gomes

 

Fahrrad leihen

StadtRAD Hamburg

Das rote StadtRAD ist aus dem Stadtbild kaum noch wegzudenken und denkbar einfach auszuleihen. Die ersten 30 Minuten pro Fahrt sind kostenlos. Das macht mobil und ist eine gute Alternative zu Bus und Bahn.

Swapfiets

Das Start-up Swapfiets ist auf Wachstumskurs. Die Bikes mit ihren charakteristischen blauen Vorderrädern erfreuen sich großer Beliebtheit in den Städten Europas und haben bereits Kultstatus. Vorteil: Die gemeinsam mit Premiumhersteller Gazelle hergestellten Räder werden im Abo für längere Zeiträume ausgeliehen und werden im Schadensfall umgehend repariert.

nextbike

Nextbike ist nach eigenen Angaben europäischer Marktführer im Bike Sharing. Seit 14 Jahren entwickelt das Leipziger Unternehmen nachhaltige Räder und bieten diese bereits in über 200 Städten an. Die Stiftung Warentest krönte das Unternehmen zum Testsieger 2019.

Zweiradperle

Zentral und nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, bietet die Zweiradperle nicht nur den Verleih von Fahrrädern an, sondern auch Touren für bis zu 8 Personen durch den Hafen, die Szene oder bis nach Wilhelmsburg. So bringt das Erkunden der Stadt Spaß.

Erfahre Hamburg

Der Anbieter Erfahre Hamburg hat sich auf E-Bikes spezialisiert. 70 Modelle sorgen für ein elektrisierendes Fahrerlebnis und ein entspanntes Ankommen. Wer Beratung benötigt, erhält diese samt Kartenmaterial und Geheimtipps vor Ort am Hafen.

 

Fahrrad kaufen

Bikefactory

In der Bikefactory wird das Fahrrad nicht als Fortbewegungsmittel, sondern als Lebenseinstellung betrachtet. Und so individuell wie der Mensch sollte auch dessen Fahrrad oder eBike sein. Ob im Alltag in der Stadt, zum Pendeln, oder auch als Dienstfahrzeug: Hier wird beraten, bis das passende Rad gefunden ist.

Altona (Stresemannstraße 130), Sternschanze (Rosenhofstraße 20)

Velo54

Diese Fahrrad-Manufaktur im Reiherstiegviertel in Wilhelmsburg ist ein echter Geheimtipp und steckt voller Überraschungen – unter anderem bietet er die für Kinder äußerst beliebten Räder der Marke Woom: der Porsche unter den Kinderfahrrädern.

Wilhelmsburg (Veringstraße 54)

Bergamont

In ihrem stylischen Flagshipstore in der Budapester Straße ist das Staunen vorprogrammiert. Nicht nur die Innenarchitektur ist überzeugend, auch die Bikes sind State of the Art. „Straight from St. Pauli“ nennen das die Inhaber. Hier sind ganz offensichtlich Menschen am Werk, die das, was sie tun, lieben, nämlich fantastische Bikes anbieten.

St Pauli (Budapester Straße 45)

Max Lange Zweiradfachgeschäft

Hier gibt es Qualität zu fairen Preisen, jede Menge Know-how und ein breites Angebot von 600 Rädern – mit oder ohne elektrische Unterstützung. Seit über 80 Jahren lebt dieses Familienunternehmen den Radsport und wird inzwischen in dritter Generation geführt.

Rahlstedt (Rahlstedter Str. 215)

Fahrrad.de Hamburg

Ob online oder in dem großzügigen Store in der Kieler Straße: fahrrad.de bietet eine unfassbar große Auswahl an Fahrrädern für Groß und Klein, für Spendable oder Sparsame. Wer hier nicht fündig wird, ist entweder zu wählerisch oder beratungsresistent.

Stellinger Höfe, Kieler Straße 561-573, 22525 Hamburg

B.O.C. Hamburg

Gleich an drei Standorten ist die Bike & Outdoor Company (kurz: B.O.C.) in Hamburg zu finden. Aus Begeisterung am Fahrrad wurde das Unternehmen 1999 in Hamburg gegründet und hat sich inzwischen deutschlandweit (36 Filialen) als auch online unter boc24.de breit aufgestellt.

Altona, Nedderfeld, Wandbek


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2020. Das Magazin ist seit dem 30. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Bikes und Blockbuster: Erstes Hamburger Fahrradkino

Am 7. August ab 17 Uhr heißt es Fahrradkino statt Autokino: Gemeinsam mit dem Autokino „Bewegte Zeiten“ wird das Areal auf dem Heiligengeistfeld für einen Tag in das erste feste Freiluft-Fahrradkino Hamburgs umfunktioniert

Mitten im Herzen der Stadt auf dem Heiligengeistfeld, wo in den letzten Wochen nur Autos in den Kinogenuss gekommen sind, sind nun die Fahrräder dran! Im Rahmen der Hamburger Radkampagne „Fahr ein solidarisches Hamburg“ wird das Autokino zum Fahrradkino verwandelt und zeigt am 7. August ab 17 Uhr auf zwei Großleinwänden vier Filme für Jung und Alt: Das perfekte Geheimnis, die Känguru Chroniken, Knives Out – Mord ist Familiensache und Lindenberg! Mach dein Ding.

Zu den Zuschauern an diesem Abend werden auch der Senator für Verkehr und Mobilitätswende, Anjes Tjarks, sowie Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Marketing GmbH gehören, die zwischen 21 Uhr und 21:10 Uhr in einer kurzen Pause mit dem Geschäftsführer des Zeise-Kinos, Matthias Elwardt, über das Thema Fahrradmobilität in Hamburg sprechen werden.

Tickets für die Filme können ab sofort hier gekauft werden.


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.