Beiträge

Top-Liste: Zehn Bücher zum Lesen und Verschenken

Weihnachten steht vor der Tür und draußen ist es nass, kalt und dunkel, Zeit für ein richtig gutes Buch. Die Redaktion hat in ihren Lieblingsbuchläden nachgefragt und neun Bücher zum Verschenken und gemütlichen Schmökern gefunden – dazu gibt es einen Tipp vom Literaturexperten der SZENE HAMBURG

Text: Felix Willeke & Rosa Krohn

 

Empfohlen von der Buchhandlung Ida von Behr (Foto: Kein & Aber Verlag)

Empfohlen von der Buchhandlung Ida von Behr (Foto: Kein & Aber Verlag)

Buchhandlung Ida von Behr (Volksdorf):

„Wo der Wolf lauert“ von Ayelet Gundar-Goshen

 

„Das Buch haben fast alle Kolleginnen gerne gelesen. Es dreht sich um eine israelische Familie, die aus dem Land vor dem Terror flieht und in die USA nach Kaliforniern geht. Dort arbeitet der Vater in der IT-Branche, die Mutter ehrenamtlich. Als an der High School des Sohnes bei einer Party ein schwarzer Mitschüler ermordet wird, entspinnt sich die Geschichte weiter. Auch der Sohn wird verdächtigt und als Leser:in kommt man ins Nachdenken.“

Ayelet Gundar-Goshen: „Wo der Wolf lauert“, Kein & Aber Verlag, 352 Seiten, 25 Euro

 

Empfohlen vom Büchereck Niendorf (Foto: Hanser Verlag)

Empfohlen vom Büchereck Niendorf (Foto: Hanser Verlag)

Büchereck Niendorf:

„Die Verteidigung“ von Fridolin Schley

 

„‚Die Verteidigung’ von Fridolin Schley ist ein unheimlich spannender Roman mit einer großartigen Mischung aus historisch interessanten Fakten und einer besonders persönlichen Art der Schilderung der Perspektive der Hauptperson. Das Buch dreht sich um den Prozess gegen Ernst von Weizsäcker, der bei den Nürnberger Prozessen angeklagt war. Erzählt wird der Roman dabei aus Sicht seines Sohnes: Dem späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Dieser war zur Zeit des Prozesses Jurastudent und als solcher im Team der Verteidigung mit dabei.“

Fridolin Schley: „Die Verteidigung“, Hanser Verlag, 272 Seiten, 24 Euro

 

Empfohlen von Ulrich Hoffmann (Foto: Suhrkamp Verlag)

Empfohlen von Ulrich Hoffmann (Foto: Suhrkamp Verlag)

Buchhandlung Ulrich Hoffmann (Barmbek):

„Ritchie Girl“ von Andreas Pflüger

 

„In diesem Buch geht es um Paula Bloom, eine immigrierte Deutsche, die 1946 nach dem Krieg, als amerikanische Besatzungsoffizierin nach Deutschland zurückkehrt. In Frankfurt arbeitet sie fortan für die Amerikaner. Das Buch zeigt auf, wie viele NS-Schergen wieder in offizielle Ämter eingesetzt wurden. Dabei ist ‚Ritchie Girl‘ wie ein Kriminalroman geschrieben und geht dabei wirklich unter die Haut.“

Andreas Pflüger: „Ritchie Girl“, Suhrkamp Verlag, 464 Seiten, 24 Euro

 

Empfohlen vom Buchladen Osterstraße (Foto: Mare Verlag)

Empfohlen vom Buchladen Osterstraße (Foto: Mare Verlag)

Buchladen Osterstraße (Eimsbüttel):

„Gesammelte Werke“ von Lydia Sandgren

 

„Ein Buch über Freundschaft, Familie, Liebe und Kunst. Den Verleger Martin Berg und den Künstler Gustav Becker verbindet eben diese sehr tiefe Freundschaft. Sie reisen durch Paris, Berlin, Göteborg und Stockholm, immer auch auf den Spuren ihrer großen Vorbilder. Während Berg an seinem Romanprojekt verzweifelt, ist Becker ein gefeierter Künstler. Eine tolle Kombination aus Literatur, Kunst und den persönlichen Geschichten. Insgesamt ein spannendes Buch, das einen in seinen Bann zieht.“

Lydia Sandgren: „Gesammelte Werke“, Mare Verlag, 880 Seiten, 28 Euro

 

 

Empfohlen von der Buchhandlung am Mühlenkamp (Foto: Rowohlt)

Empfohlen von der Buchhandlung am Mühlenkamp (Foto: Rowohlt)

Buchhandlung am Mühlenkamp (Winterhude):

„Crossroads“ von Jonathan Franzen

 

„Dieser groß angelegte Familienroman spielt Anfang der 1970er Jahre in einer heilen amerikanischen Welt und zeigt dabei trotzdem die wahnsinnigen Abgründe dieser Welt auf. Das Buch ist unfassbar gut geschrieben. Jonathan Franzen ist schon über Jahre ein etablierter, großartiger Autor – mit „Crossroads“ hat er sich noch einmal selbst übertroffen.“

Jonathan Franzen: „Crossroads“, Rowohlt Verlag, 832 Seiten, 28 Euro

 

Empfohlen von der Buchhandlung Samtleben (Foto: Aufbau Verlag)

Empfohlen von der Buchhandlung Samtleben (Foto: Aufbau Verlag)

Buchhandlung Samtleben (Uhlenhorst):

„Hast du uns endlich gefunden“ von Edgar Selge

 

„Zuerst denkt man: ‚Oh nein, nicht schon wieder ein Schauspieler, der meint, seine Biografie veröffentlichen zu müssen.’ Aber beim Lesen wird schnell klar, dass Selges literarisches Debüt eine unglaubliche Tiefe hat. Dabei vermischt er biografisches – wie die Arbeit seines Vaters als Gefängniswärter – mit fiktiven Elementen auf eine sehr berührende und dramatische Art und Weise. Ein sehr lesenswertes Buch.“

Edgar Selge: „Hast du uns endlich gefunden“, Rowohlt Verlag, 304 Seiten, 24 Euro

 

 

Empfohlen von der Buchhandlung Felix Jud (Foto: Verlag Galiani Berlin)

Empfohlen von der Buchhandlung Felix Jud (Foto: Verlag Galiani Berlin)

Buchhandlung Felix Jud (Neustadt):

„Sein oder Nichtsein“ von Klaus Pohl

 

„Dieses Buch beschreibt eine Theaterinszenierung. Um genau zu sein, die Inszenierung von Hamlet von Peter Zadek in Straßburg aus dem Jahr 1999. Pohl war dabei selbst Teil der Inszenierung. Bei der Erzählung steht das Innenleben des Theaters stellvertretend für den Irrsinn des täglichen Daseins. Ein unglaublich amüsantes Buch, das gleichzeitig spannend ist und nie langweilig wird.“

Klaus Pohl: „Sein oder Nichtsein“, Verlag Galiani Berlin , 288 Seiten, 23 Euro

 

 

Empfohlen von Strips & Stories (Foto: Edition Moderne)

Empfohlen von Strips & Stories (Foto: Edition Moderne)

Strips & Stories (St. Pauli):

„Anna“ von Mia Oberländer

 

„Diese Graphic Novel spielt in der süddeutschen Provinz und dreht sich um drei Generationen. Die in Hamburg lebende Mia Oberländer hat ihr Buch wunderbar gezeichnet. ‚Anna‘ ist Oberländers Bachelorarbeit und wurde gleich mit einem der bedeutendsten Preise, dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung, ausgezeichnet. Was mir besonders gut gefällt: Sie transportiert ganz viel Inhalt über die eindrucksvolle Bildsprache. Darüber hinaus ist das Buch komplex erzählt und macht nachdenklich. Oberländer setzt sich insbesondere mit Stereotypen und Geschlechterrollen in der süddeutschen Provinz auseinander.“

Mia Oberländer: „Anna“, Edition Moderne, 220 Seiten, 25 Euro

 

Empfohlen von der Buchhandlung Lüdemann (Foto: Aufbau Verlag)

Empfohlen von der Buchhandlung Lüdemann (Foto: Aufbau Verlag)

Buchhandlung Lüdemann (Wilhelmsburg):

„Was fehlt Dir“ von Sigrid Nunez

 

„Abschied und Tod sind keine leichten Themen. Mit ihrem im Sommer erschienenen Roman schafft es Sigrid Nunez jedoch, diese hoffnungslos heiter und ganz leicht zu behandeln. Die Autorin selbst ist eine spannende Person mit einer bewegenden Lebensgeschichte. ‚Was fehlt dir‘ ist ein autobiografischer und philosophischer Kurzroman und handelt von der Begleitung einer Person, die sich dazu entschieden hat, sterben zu wollen. Ein Buch, das sehr leicht zu lesen ist und noch lange nachhallt.“

Sigrid Nunez: „Was fehlt dir“, Aufbau Verlag, 222 Seiten, 20 Euro

 

Empfohlen Ulrich Thiele (Foto: Kiepenheuer & Witsch)

Empfohlen von Ulrich Thiele (Foto: Kiepenheuer & Witsch)

Ulrich Thiele, Ressortleiter Literatur der SZENE HAMBURG:

„Wie alles begann und wer dabei umkam“ von Simon Urban

 

„Schon als Kind nimmt der Anti-Held in Simon Urbans grandios bösem Schelmenroman das Recht in die eigene Hand – und verurteilt seine tyrannische Großmutter in Abwesenheit zum Tode. Berufung nicht möglich. Sein Jurastudium bricht er mit einem Paukenschlag ab und begibt er sich auf Weltreise für ein ‚Studium der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in Theorie und Praxis‘ und entwirft ein universelles Rechtssystem, in dem auch Kategorien wie Rache und die Todesstrafe Platz bekommen. Es macht verdammt viel diebischen Spaß, die Entwicklungsgeschichte dieses soziopathischen, außermoralischen Charakters über wirklich niemals langweilige 500 Seiten zu begleiten. Warum? Die Antwort hat der Autor im Interview mit SZENE HAMBURG selbst auf den Punkt gebracht: Die große Möglichkeit der Literatur sei es‚ sich ‚in menschliche Köpfe und Denkräume vorzutasten, die uns normalerweise nicht zugänglich sind.‘ Urbans Gesellschaftssatire gelingt es mit ruchloser Bravour Bereicherung, Erkenntnis, Perspektivwechsel, Spaß am Zynismus und der Verdorbenheit eines Charakters zu vereinen.“

Simon Urban: „Wie alles begann und wer dabei umkam“, Kiepenheuer & Witsch, 544 Seiten, 24 Euro


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Nachhaltige Weihnachtsbäume

Tim Laumanns, Revierförster in Bergedorf, kümmert sich um den Anbau und den Verkauf sogenannter ökolo­gischer Weihnachtsbäume. Ein Gespräch über die umweltfreundliche Alternative, die Missstände in der Weihnachtsbaumproduktion und die Symbolkraft des Tannenbaums

Interview: Rosa Krohn

 

SZENE HAMBURG: Tim Laumanns, wann denken Sie im Jahresverlauf erstmals an Weihnachten?

Tim Laumanns: Weihnachten beginnt für diejenigen, die sich beruflich mit Weihnachtsbäumen beschäftigen, im Juni. Das ist die Zeit, in der man sich zu fragen beginnt, wie viele Weihnachtsbäume benötigt werden. Im Verlauf des Jahres müssen die Weihnachtsbäume von Menschen ausgesucht werden und entsprechend zur Ernte markiert werden. Ab August beginnt die Kreuzspinnenzeit, da möchten Sie nicht mehr durch Weihnachtsbaumkulturen schlendern. Ende August, Anfang September kommt dann in den Weihnachtsbaumkulturen außerdem extreme Feuchtigkeit hinzu. Auf den Nadeln sammelt sich sehr viel Wasser und man kann erst mittags bei gutem Wetter rein – ärgert sich dann aber auch noch über Tausende von Kreuzspinnen. Das ist unangenehm, auch für jemanden, der keine Probleme mit Spinnen hat (lacht). Insofern muss man Anfang Juni planen und bis Mitte August seine Auslese in den Kulturen getroffen haben. Verkauft wird dann im Dezember, in diesem Jahr ab dem 10.

 

Öko bedeutet viel Aufwand

 

Sie arbeiten mit Öko-Weihnachtsbäumen. Wofür genau steht bei Ihnen das „öko“?

Das „öko“ steht für verschiedene Aspekte im Anbau der Bäume. Zuerst einmal gibt es keine „Roundup“-Behandlung. Insbesondere bei den jungen Bäumen, aber auch bei älteren muss die Graskonkurrenz weg. Die jungen Bäume wachsen andernfalls nicht und bei den Älteren führt sie dazu, dass das Gras in den untersten Kranz des Baumes hineinwächst und für unschönes Nadelwachstum sorgt. Also: Das Gras muss weg. Ein Problem, das im klassischen Anbau mit Glyphosat gelöst wird.

Im ökologischen Anbau hingegen, wird das Gras entweder manuell oder durch Schafbeweidung entfernt. Ein weiterer Punkt ist die Düngung. Normalerweise wird mit Kunstdünger gearbeitet, der energieaufwendig erzeugt wird. Im biologischen Anbau wird mit Biodünger gearbeitet, wie zum Beispiel Hühnerkot. Der stammt seinerseits von biologisch gehaltenen Tieren. Eine weitere Hürde beim Anbau: Jedes Jahr bildet der Baum einen neuen, sogenannten Jahrestrieb. Wenn dieser aufgrund guter Witterungsbedingungen stark wächst, muss er im Verlauf kurzgehalten werden. Ansonsten entstehen im Laufe seines Wachstums Löcher im Baum, weil die Abstände der Astquirle zu groß werden und oben auf dem Baum eine zu lange Spitze entsteht. Also muss eine sogenannte Wuchsreduzierung vorgenommen werden. Im klassischen Anbau wird die Spitze dafür mit einem kleinen Chemikalienschwämmchen behandelt.

Und bei Ihnen ohne Chemikalien …

… genau, bei uns wird dem Baum manuell mit einer Zange eine kleine Verletzung zugefügt, damit er vorerst seine Kraft darauf verwendet, diese zu heilen und so stufig und dicht bleibt. Was uns schließlich zusätzlich vom konventionellen Weihnachtsbaumhandel unterscheidet, ist, dass wir nicht nur eine Tannenart anbieten: Neben der klassischen Nordmanntanne bieten wir die Nobilistanne, die Rotfichte, die Blaufichte und die Kiefer an. Diese „altgedienten“, schönen Weihnachtsbaumarten dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

 

Weihnachtsbäume sind ein landwirtschaftliches Produkt

 

Tim Laumanns setzt bei Weihnachtsbäumen auf Nachhaltigkeit (Foto: privat)

Tim Laumanns setzt bei Weihnachtsbäumen auf Nachhaltigkeit (Foto: privat)

Was bedeutet dieser Anbau im Vergleich zum konventionellen Weihnachtsbaumanbau in Bezug auf Arbeitsaufwand und Kosten?

Das Aufwendige ist, die oben beschriebene Kette an ökologischen Arbeitsschritten zu gewährleisten. Angefangen bei den ökologisch gehaltenen Tieren, deren Kot wir als Dünger verwenden, bis hin zur Wuchsreduzierung, die durch entsprechendes geschultes Personal, das die Bäume kennen muss, durchgeführt werden muss. Natürlich bedeutet das erheblichen Mehraufwand und auch Mehrkosten.

Findet der gesamte Prozess in der Revierförsterei Bergedorf selbst statt?

Nein. Es gibt eine gemeinsame Försterei, in der die Weihnachtsbäume angebaut werden. Die Herkunft des Weihnachtsbaums wird aus emotionalem Grund im Wald verortet. Aber Sie müssen verstehen: Jedes Jahr werden allein in Deutschland an die 25 Millionen Bäume innerhalb von sechs Wochen benötigt. Es handelt sich also um ein hoch professionalisiertes, landwirtschaftliches Produkt. Mittlerweile ist die Nachfrage nach ökologischen Weihnachtsbäumen sogar so hoch, dass wir allein den Bedarf nicht mehr decken können. Deshalb beziehen wir den Restbedarf von einem Produzenten, der nach unseren Standards produziert.

 

Eine Tanne kostet zwischen 40 und 60 Euro

 

Sie erleben also eine steigende Nachfrage, was Öko-Weihnachtsbäume angeht. Demnach auch mehr Bewusstsein für den Klimawandel?

Ja, das glaube ich schon. Die Leute, die bei uns einen Weihnachtsbaum einkaufen, tun dies auch aus einem Nachhaltigkeitsbewusstsein heraus. Aber es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Für viele ist das Erlebnis des Kaufs wichtig und Teil des Weihnachtszaubers. So sind sie bereit, zwischen 40 und 60 Euro für eine Tanne auszugeben. Denn der Verkauf unserer Weihnachtsbäume hat einen richtigen Eventcharakter.

Wie läuft denn der Verkauf ab?

Andere Forstwirte und ich stehen als Ansprechpartner für diverse Fragen rund um den Forst zur Verfügung. Außerdem gibt es unter normalen Bedingungen auch noch einen Weihnachtsmarkt. Da gibt es unsere regionale Wildbratwurst, dänische Waffeln, leckeren Glühwein und sogar ein großes Lagerfeuer, um das sich Klein und Groß versammeln. Dieses Jahr geht das natürlich aufgrund der Corona-Situation nicht. Der Verkauf findet zwar statt, aber die Leute müssen sich mit uns zufriedengeben. Sie können kommen und sich ihren Baum aussuchen, und wir stehen für Fragen oder einen netten Schnack zur Verfügung.

 

„Land- und Forstwirte sind die Leidtragenden“

 

Was läuft im konventionellen Weihnachtsbaumgeschäft schief?

Es läuft nichts schief. Wie beim Schweinefleisch läuft es schlicht nach Angebot und Nachfrage. Solange es Menschen gibt, die Weihnachtsbäume bedingungslos zu kleinen Preisen kaufen, wird sich immer jemand finden, der sie produziert. Den Anbietern kann man keinen Vorwurf machen, genau so wenig den Käufern, die sich vielleicht den teureren, ökologischen Baum nicht leisten können. Das Problem ist ein systematisches: Primärproduzenten wie Land- und Forstwirte können Mehrkosten, höhere Ansprüche oder Ähnliches an niemanden mehr abwälzen. Sie sind die Leidtragenden, denn sie sind vor die Tatsache gestellt, zu Dumpingpreisen ihre Ware zu produzieren.

Ich würde behaupten, keiner der konventionellen Weihnachtsbaumproduzenten möchte der Umwelt schaden. Sie sind zu der gegebenen Wirtschaftsart gezwungen und können auch nicht einfach auf einen ökologischen, deutlich teureren Anbau umsatteln, denn sie müssen sich als Unternehmer dem Markt anpassen und in der Lage sein, die nötigen Kosten zu tragen. Insofern möchte ich hier ungern die konventionellen Weihnachtsbaumproduzenten an den Pranger stellen.

 

„Der Weihnachtsbaum ist eine wichtige Tradition“

 

Halten Sie in Anbetracht der Gesamtsituation die jährliche Anschaffung eines Baumes für absurd?

Der Weihnachtsbaum gehört zu Weihnachten und ist eine ganz wichtige, alte Tradition. Er ist für mich ein Symbol des familiären Zusammenkommens. Wenn der Weihnachtsbaum fehlt, fehlt etwas in der Atmosphäre und ein Stück der Heimeligkeit. Ich gelte bei uns als der größte Weihnachtself im Haus (lacht). Mir ist es von daher total wichtig, dass die Familie zusammenkommt, die Bude voll ist und wir lecker essen und trinken und tagelang in dieser Blase gemeinsam verbringen.

Dabei spielt der Weihnachtsbaum – obgleich man damit einen Baum tötet – für uns als Gesellschaft eine essenzielle Rolle. Das Zusammenkommen an Weihnachten wird verloren gehen, wird sich nicht bewusst um den Baum versammelt. Auch deshalb will ich hier nicht die Käufer konventioneller Weihnachtsbäume verurteilen. Jeder verdient ein schönes Weihnachtsfest, und zwar mit Weihnachtsbaum. Menschen mit weniger Geld sollen ein genauso schönes, traditionsreiches Fest feiern können wie solche, die sich – zugespitzt – einen teuren Baum in ihre Villa tragen lassen können.

Was für ein Baum wird bei Ihnen zu Hause über Weihnachten stehen?

Ich habe natürlich die volle Auswahl (lacht). Wir haben schon viel ausprobiert, letztes Jahr hatten wir eine Rotfichte. Dieses Jahr wird es, glaube ich, die Nobilistanne. Sie hat genau so weiche und lang haltende Nadeln wie die Nordmanntanne. Ihre Nadeln haben eine besondere, stahlblaue Färbung und sie duftet. Die Nobilistanne wächst nicht so rund und harmonisch wie die Nordmanntanne, sie ist zackiger, robuster, ursprünglicher und in ihrer Gesamtheit wunderschön.

Revierförsterei Bergedorf


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2021. Das Magazin ist seit dem 27. November 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Geschenke stöbern: Adventsmarkt in der Koppel 66

Seit knapp 40 Jahren gibt es in der „Koppel 66“ einen Adventsmarkt der besonderen Art. Hier, in einer ehemaligen Maschinenfabrik, gibt es kreative, handgemachte Geschenkideen von Hamburger Künstlern und Handwerkern

Text: Marco Arellano Gomes

 

Dass das Gebäude einst als Dreherei genutzt wurde, merkt man ihm kaum an. Kein Wunder: Das war auch nur vier Jahre in den 1920er-Jahren der Fall. Nach dem Krieg wurde das 1924 im Stil des Art déco errichtete Haus vor allem als Lagerhaus für „1000 Töpfe“ genutzt, ehe es 1974 aufgrund privater Initiative des Hamburger Restaurators Hans Dieter Rommeney zu einem Haus für Kunst und Handwerk umgenutzt wurde. Ihm schwebte „eine öffentlich subventionierte soziale und kultur-politisch wirksame Institution“ vor, „die der gegenwärtigen Existenz und dem Fortbestand des Kunsthandwerks dient“. Der Erfolg gibt ihm recht.

 

St. Georg hat sich gewandelt

 

Noch heute gilt das Haus für Kunst & Handwerk unter Kunsthandwerkern als Treffpunkt, als Austauschs- und Ausstellungsmöglichkeit ihrer Arbeiten. Wichtig war ihnen allen von der ersten Stunde an, der interessierten Öffentlichkeit einen leichten Zugang zu den künstlerischen Werkstätten zu ermöglichen. Und welche Gegend hätte hierzu passender sein können als das damals vor allem aufgrund seiner Drogen- und Prostituiertenszene in Verruf geratene St. Georg – in dem einst unzählige Werkstätten und Gewerbebetriebe in den engen Gassen sesshaft waren.

Die Stadt stellte 1976 Haushaltsmittel bereit, um die Idee mit Leben zu füllen und einen Kulturwandel herbeizuführen. Es sollte noch etwas dauern, aber heute ist St. Georg in der Tat wie gewandelt: ein quirliges, lebendiges Ausgehviertel mit buntem Publikum und jeder Menge Cafés und Restaurants.

 

Kunst und Handwerk – made in Hamburg

 

Bunt wird es vor allem auch zur Adventszeit, wenn der inzwischen fest etablierte Adventsmarkt, der heute Messe geahnt wird, Koppel 66 wieder vom 26. November bis 19. Dezember an allen Adventswochenenden freitags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr im Hinterhof der Langen Reihe 75 stattfindet und Kunst- und Handwerksprodukte ausgestellt und angeboten werden. Seit 1981 ist diese ein fester Bestandteil im Haus für Kunst & Handwerk. Es wurde eigens ein Verein gegründet, der „Gemeinnützige Verein Förderkreis Koppel 66 e.V.“, der sich seither für die Idee, Kunst und Kunsthandwerk zu fördern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stark macht. 20 Künstler und Kunsthandwerkerinnen arbeiten in zwölf, dem Publikum offen stehenden Werkstätten und Ateliers.

Und für sie alle ist die alljährlich stattfindende Adventsmesse das Highlight. Hier – nicht am Nordpol! – werden die Geschenke hergestellt, die wahrlich einzigartig sind: Schmuck von Constanze Janssen, Claudia Westhaus und Christiane Becker, handgemachte Kerzen von Karimah Ashadu, Olivenöfseife von Zoe Iordanidou, Holzschnitt- und Buchkunst von Tita Rêgo da Silva, Strickwaren von Irena Russmann, Damenkleidung von Antonia Lattemann, Kleider von Ewa Kuich, Herrenschneidereien von Sandro Dühnforth, Hüte von Teresa Gaschler, Keramik von Nata Pestune, Fotografie von Charlotte Schreiber, Siebdrucke von Susanne Kühn sowie Malerei von Michael Sazarin und dem GEDOK Kunstforum, einem der ältesten Verbände von Künstlerinnen und Kunstfördernden in Europa.

 

Im Café Koppel treffen sich alle

 

Im Erdgeschoss befindet das Café Koppel, das sich längst zum Treffpunkt etabliert hat und mit allerhand Kaffee- und veganen Spezialitäten überzeugen kann. Seit Jahren besuchen Menschen von alt bis jung die Adventsmessen der Koppel 66. Und jedes Jahr finden sie wieder etwas Neues und Besonderes. Location und Atmosphäre sind einfach unverwechselbar. Das Künstler- und Handwerker-Kollektiv versteht sich seit jeher als Gegenbewegung zur Massenproduktion – mit Erfolg.

In der Adventsmesse sind nicht nur ihre eigenen Kreationen ausgestellt, sondern auch die von Künstlern und Handwerkern aus ganz Deutschland – nach strengen Kriterien ausgewählt und eingeladen von einer Fachjury. Eine wahre Fundgrube. Wo, wenn nicht hier findet man wirklich individuelle, außergewöhnliche Geschenkideen von hoher Qualität, Originalität und Vielfältigkeit? Hingehen, stöbern, staunen.

Adventsmesse in der Koppel 66, vom 26. November bis 19. Dezember 2021 an allen Adventswochenenden freitags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2021. Das Magazin ist seit dem 27. November 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Kuscheltiere: Stoff zum Knuddeln

Kuscheltiere erfreuen sich als Weihnachtspräsent auch in Zeiten von Smartphones und Tablets großer Beliebtheit – und zwar bei Groß und Klein. Welche Rolle sie dieser Tage psychologisch spielen und warum viele Erwachsene nicht von ihnen lassen können

Text: Marco Arellano Gomes

 

Abends werden sie ins Bett gebracht, morgens geweckt, sie sitzen am Esstisch, begleiten beim Museumsbesuch und fliegen mit in den Urlaub: Kuscheltiere. Und es sind längst nicht nur Kinder, die ihre plüschigen Gefährten ständig um sich haben wollen. Knapp 50 Prozent der Erwachsenen spielen und reden einer repräsentativen GfK-Umfrage von 2013 zufolge mit ihren Plüschtieren. Das geschieht freilich meist im Geheimen. Im Gegensatz zu Kindern, möchte kaum ein Erwachsener mit dem Kuscheltier im Arm gesehen werden.

 

Das Ich entwickeln

 

Kuscheltiere gelten in der Psychologie als Übergangsobjekte. Sie sollen vor allem Kleinkindern dabei helfen, zeitliche und körperliche Trennungen von den Eltern zu überbrücken und sich emotional von den Eltern abzunabeln. Sie sind eine Stütze, um das eigene Ich zu entwickeln. Dabei entwickeln Kinder in der Regel eine sehr enge Beziehung zu ihrem Stofftier, das sie über Jahre – bei manchen aber auch das ganze Leben lang – begleitet. Kosenamen wie Teddy, Bäri, Mausi oder Hasi bezeugen diese liebevolle Hinwendung bereits phonetisch.

In der Jugend lassen die meisten von ihren plüschigen Weggefährten ab. Das trifft aber nicht auf alle zu. Knapp die Hälfte der Erwachsenen haben noch immer einen starken Bezug zu ihren Kuscheltieren. Einige mehr, andere weniger. Während viele ihr Lieblingskuscheltier aus der Kindheit behalten und prominent im Wohnzimmer platzieren, gibt es auch Erwachsene, die noch immer mit ihrem Stofftier interagieren. Selbst Paare kommunizieren spielerisch über Stofftiere miteinander. All das sind keine kuriosen Einzelfälle.

 

Perfekte Zuhörer

 

Die Tiere aus weichem, kuscheligen Stoff mit ihren drolligen Kulleraugen spenden Trost, sind perfekte Zuhörer und lassen sich stets bereitwillig in den Arm nehmen. In therapeutischen Sitzungen wird die Nutzung von Stofftieren nicht selten empfohlen, um Gefühle wie Geborgenheit und Zuneigung aktiv zu fördern.

„Wir haben sehr viele erwachsene Kunden, die Steiff-Tiere für sich selber kaufen, gerade zur Weihnachtszeit. Das sind nicht nur Sammler“, erzählt Oliver Arnold, Leiter des Steiff Shop Hamburg im Levantehaus. „Es gibt beispielsweise ein Pärchen, dass uns regelmäßig besucht und jährlich nach Schottland reist. Kurz vor Reiseantritt kaufen sie immer das selbe Schaf als Plüschtier und lassen auf diese Weise ihre Herde wachsen. Die Urlaubsbilder zeigen sie uns dann voller stolz und teilen diese über Social Media.“

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Steiff (@steiff_official)

 

Früher hätte man ein solches Verhalten möglicherweise belächelt. Heute erntet man Likes dafür. Es ist schwer zu beurteilen, welchen Anteil die sozialen Medien daran haben, aber „der Umgang mit Stofftieren ist für Erwachsene unverkrampfter, offener geworden“, so Arnold. Aus seiner Sicht kann man „nie zu alt für Kuscheltiere“ sein.

Es ist gerade dieses Spielerische, das den Menschen ausmacht. Der Mensch entwickele seine kulturellen Fähigkeiten vor allem über das Spiel, behauptete schon der Kulturhistoriker Johann Huizinga in seinem Werk „Homo Ludens“. Es ist kein Zufall, dass Jack Nicholson in dem Horror-Klassiker „The Shining“ von Kultregisseur Stanley Kubrick in die Schreibmaschine die berühmt gewordenen Worte „All work and no play, makes Jack a dull boy“ tippt (frei übersetzt: „All die Arbeit und kein Spiel machen Jack zu einem stumpfsinnigen Jungen).

 

„… das Gefühl, dass die Welt für einen Moment wieder in Ordnung ist“

 

Der Mensch hat die Fähigkeit der Ernsthaftigkeit des Lebens etwas Spielerisches, Fantasievolles entgegenzusetzen – und zwar von Geburt an. Es ist erstaunlich, dass Kinder geradezu instinktiv und mit größter Leichtigkeit fantasieren können, diese natürliche Fähigkeit im Laufe der Sozialisation aber weitestgehend verlernen. Das Spielen mit Stofftieren ist ein Aspekt dieses Spieltriebs, aber zurzeit vielleicht ein sehr hilfreicher. Das Tolle daran: Es ist auch in Corona-Zeiten bedenkenlos. Eine Maskenpflicht besteht nicht, der Abstand von 1,5 Metern ist nicht nötig und wenn das Stofftier nicht allzu oft den Besitzer wechselt, ist auch keine Hygieneprozedur notwendig.

In einer Welt, die unübersichtlich, kompliziert und unsicher wirkt, in der Kontaktbeschränkungen zur neuen Normalität werden und die Weihnachtszeit mit gedämpften Erwartungen daherkommt, hat das fantasievolle Spiel mit Stofftieren eine ungeahnt wichtige Bedeutung gewonnen – und zwar für Groß und Klein.

Denn diese kleinen Gefährten aus Plüsch können einem das Gefühl geben, dass die Welt für einen Moment wieder in Ordnung und in einem Gleichgewicht ist. Vielleicht brauchen die Menschen der- zeit dringender denn je ein Übergangs- objekt. Ein Stück Stoff zum Knuddeln, Lachen, Schmusen und Einschlafen. Das ist gut für Geist und Körper. Und so kommt auch keiner aus der Übung, bis der Tag erreicht ist, an dem die alte Nor- malität wieder zur alleinigen wird.


Cover_Szene_Hamburg_Dezember_2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2020. Das Magazin ist seit dem 28. November 2020 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Weihnachtsmannwerk: Ein Santa via Zoom

Thilo Tamme ist der Gründer vom Weihnachtsmannwerk. Dort arbeiten Studenten, die als Weihnachtsmänner gebucht werden können. In diesem Jahr zögern viele jedoch mit einer Bestellung – weshalb Tamme alternativ einen Online-Weihnachtsmann anbietet

Interview: Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG: Thilo, wie ist die aktuelle Auftragslage für Vor-Ort-Weihnachtsmänner in Hamburg?

Thilo Tamme: Schlecht. Sehr schlecht sogar. Seit Anfang November, wenn es normalerweise richtig losgeht mit den Aufträgen, haben wir kaum Bestellungen reinbekommen.

Was bedeutet das in Zahlen?

Dass wir ungefähr 60 Prozent weniger Buchungen haben als in den Vorjahren – und das trotz eines guten Hygienekonzepts.

Was beinhaltet das Konzept?

Natürlich den nötigen Abstand, auch Handschuhe, die regelmäßig gewechselt werden. Und jeder Weihnachtsmann muss die Corona-Warn-App installiert haben und 14 Tage ein niedriges Risiko nachweisen können.

Ich kann das Zögern der Familien aber natürlich verstehen. Sie wollen erst mal schauen, wie sich die Situation entwickelt. Sie können ja noch bis zum 20. Dezember buchen. Und wenn sie sich aus bestimmten Gründen dagegen entscheiden, einen Weihnachtsmann einzuladen, bieten wir erstmals auch einen Online-Weihnachtsmann an.

 

„Zeig mal den Nordpol!“

 

Der ist laut Firmen-Homepage vergleichsweise günstig. Während der Vor-Ort-Weihnachtsmann ab 99 Euro zu haben ist, kriegt man den Online-Weihnachtsmann bereits ab 29 Euro.

Genau. Und wie beim normalen Weihnachtsmann gibt es auch für den Online-Weihnachtsmann drei Buchungsoptionen. Es gibt den Zoom-Weihnachtsmann, der 69 Euro kostet. Er kann mit den Kindern direkt interagieren. Der Video-Weihnachtsmann, der in einer umfassenden Botschaft direkt auf die Kinder eingeht, kostet 49 Euro. Und das günstigste Paket, ein Online-Weihnachtsmann mit einer kurzen Grußbotschaft, ist für 29 Euro erhältlich.

Sind die Online-Weihnachtsmänner eigentlich auf alle Eventualitäten vorbereitet? Zum Beispiel, wenn Kinder fordern: „Zeig mal den Nordpol!“

Ja. Grundsätzlich sind alle unsere Weihnachtsmänner geschult. Ich kenne auch alle persönlich, es werden also keine komplett Fremden losgeschickt. Und wenn Kinder den Nordpol oder Rentiere sehen wollen, haben wir verschiedene Hintergründe, die wir einfügen können.

Wird die Pandemie vom Online-Weihnachtsmann auch angesprochen?

Ja. Er wird dann so etwas sagen wie: „Ihr habt bestimmt mitbekommen, was da draußen los ist und warum ich in diesem Jahr nicht persönlich vorbeischauen kann.“

Abschließend auch bezüglich des Online-Weihnachtsmanns die Frage: Wie wird das Angebot angenommen?

Wir haben Buchungen für alle Online-Weihnachtsmann-Optionen. Zudem ist der Online-Weihnachtsmann ein Back-up für uns. Angenommen, es kommt ein kompletter Lockdown, können wir den Familien, die einen Vor-Ort-Weihnachtsmann gebucht haben, diese Alternative anbieten.


Cover_Szene_Hamburg_Dezember_2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2020. Das Magazin ist seit dem 28. November 2020 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Weihnachten: 10 Geschenkideen aus Hamburg

Alles aus Hamburg! Ganz hanseatisch: Nützliches in schönem Design

SZENE HAMBURG hat kleine und große Weihnachtsgeschenke für den kleinen und großen Geldbeutel zusammengesucht. Ganz nach dem Motto „shop local“ kommen alle Produkte von Hamburger Marken und Shops. Durch den Kauf folgender Produkte wird der lokale Einzelhandel unterstützt:

 

  1. Ob Tea- oder Cocktail-Time – mit dem wird auf jeden Fall stilsicher serviert. (Preis auf Anfrage)

weihnachtsgeschenk-barwagen-hamburg-more

Clic im Stilwerk
Große Elbstraße 68 (Altona-Altstadt)

 

2. Knallbunte Schlüsselanhänger von dekoop gibt es im Onlineshop oder im Ladenbüro auf der Kleinen Freiheit zu kaufen. (9,90 Euro)

weihnachtsgeschenk-schluesselanhaenger-hamburg-dekoop

dekoop
Kleine Freiheit 1 (St. Pauli)

 

3. Mit der Designerlampe „Trulla“ geht auch in den eigenen vier Wänden die Sonne auf. (349 Euro)

weihnachtsgeschenk-lampe-hamburg-clavo-design-haengeleuchte

clavo-design.de

 

4. „Gossip“ ist ein Stuhl von moij design aus Formholz – perfekt zum entspannten Zurücklehnen. (498 Euro)

weihnachtsgeschenk-hamburg-stuhl-interior-moij-design

moijdesign.de

 

5. Wie praktisch: Geschirrtücher mit aufgedruckten Rezepten gibt es bei Frohstoff. (15,60 Euro)

weihnachtsgeschenk-hamburg-geschirrtuch-frohstoff

Frohstoff
Wexstraße 38 (Neustadt)

 

6. Die Schalen in Origami-Optik von moij design liegen voll im Trend. (14 Euro)

 

weihnachtsgeschenk-geschirr-hamburg-moji-design

moijdesign.de

 

7. Der minimalistisch kreierte Kerzenständer passt zu jedem Einrichtungsstil. (79 Euro)

geschenk-hamburg-kerzenhalter-hauszeitdesign

hauszeitdesign.de

 

8. Wie elegant Tonkunst aus Hamburg sein kann, zeigt die Kollektion von tovaa. Das Geschirr wird direkt aus der Werkstatt heraus verkauft. (13 Euro)

 

geschenk-hamburg-geschirr-keramik-ton-tovaa

tovaa
Bernstorffstraße 133 (Altona)

 

9. „All Natural“ verspricht die Marke „Stop the Water While Using Me!“. Die flüssige Seife gibt es in verschiedenen Varianten. (10,90 Euro)

 

geschenk-weihnachten-stop-the-water-seife-hamburg

Kauf Dich Glücklich
Schulterblatt 18 (Sternschanze)

 

10. Süßes T-Shirt: In der B-LAGE gibt es Franzbrötchen-Patches zum Aufnähen auf diverse Kleidungsstücke. Ziem(t)lich cool! (7,90 Euro)

 

geschenk-weihnachten-hamburg-franzbroetchen-b-lage

B-LAGE
Kampstraße 11 (Sternschanze)


https://szene-hamburg.com/wp-content/uploads/2020/07/Cover-Living-Guide-2020.jpg SZENE HAMBURG WOHNEN+LEBEN 2020. Das Magazin ist seit dem 31. Juli 2020 im Handel und auch im Online Shop erhältlich! 

#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories und Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.