Smarte Hamburger Start-Ups

Die Start-Up Branche an Alster und Elbe boomt – und das nicht nur seit der Pandemie. Aus den zahlreichen Ideen der enthusiastischen Hamburger Gründer:innen entstehen smarte Start-Up Unternehmen mit großem Potential. Ein wichtiger Fokus der zahlreichen innovativen Ideen liegt darauf, das Leben umweltbewusster und nachhaltig(er) zu gestalten. Wir stellen euch zehn Hamburger Start-Ups vor, die ihr verfolgen solltet

Text: Katharina Stertzenbach

Plazy: Reiseplanung für Faulpelze

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Kathrin und Inka die beiden Gründerinnen von Plazy (Foto: playzy/instagram)

Die beiden Hamburgerinnen Kathrin und Inka haben mit Plazy eine App entwickelt, die einem die Reiseplanung abnimmt. Kostenlos werden User:innen passende und nach den persönlichen Vorlieben gestaltet Restaurants, Freizeit- und Kulturangebote des Urlaubsziels vorgeschlagen. Wie das funktioniert? Bevor die App genutzt werden kann, müssen Fragen beantwortet werden und dann geht‘s los.

Plan3t: Cashback für nachhaltige Einkäufe

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Kasper, Lukas und Christian, die drei Gründer von Plan3t (Foto: Pla3t / instagram)

Wer umweltbewusst einkauft, sollte die Plan3t-App downloaden und so zu einem Planteteer werden, denn diese werden durch ihr nachhaltiges Shoppen mit nützlichen Tipps, Gutscheinen und Gewinnspielen belohnt. Mittlerweile sind mehr als 50 Unternehmen Partner von Plan3t. Den eigenen Co2 Fußabdruck durch umweltbewussteren Konsum minimieren und cashback erhalten in einer App.

Strandbutler: Vom Sofa in den Strandkorb

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Hinter der App stecken die Köpfe von Jens, Christian, Bernhard (Foto: Strandbutler/instagram)

Jens, Bernhard und Christian, die Gründer von Strandbutler, haben eine Mission: Die Vermietung von Strandkörben revolutionieren. Das passiert bereits mit der eigens entwickelten App, mit der Strandkörbe schon vor dem Strandbesuch reserviert werden können. Wer einen ganzen Tag am Meer im Strandkorb verbringt ist nach einer gewissen Zeit hungrig und durstig. Wie gut, dass man über die Strandbutler-App Getränke und Essen bestellen und zum Strandkorb ordern lassen kann.

Vulvani: Wissenslücken schließen  

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Das Team von Vulvani: Britta und Jamin (Foto: vulvani/instagram)

Vulvani ist eine digitale Bildungsplattfrom made in Hamburg, die sich mit den Themen Menstruation, Zyklusgesundheit und Sexualität beschäftigt. 2019 starteten Britta und Jamin, die beiden Gesichter hinter der Plattform, das Projekt. Die Vulvani-Online-Kurse, Artikel und der Social-Media-Content sorgen dafür, dass einstige Tabu-Themen keine bleiben. So kann jede:r nötiges und wichtiges Wissen über den weiblichen Körper erlangen.

entire stories: Mode mit transparentem Background

Mode online zu shoppen ist heute das Normalste der Welt. Viele von uns möchten aber auch nachhaltig und fair produzierte Mode online kaufen – und das ist meistens nicht so leicht. Wie gut, dass es mit entire stories eine Plattform gibt, bei der ausschließlich nachhaltige und faire Mode angeboten wird. Das Erfolgskonzept von entire stories heißt: Transparenz. Die Gesichter hinter den Labels stellen sich vor und erzählen über die Produktion ihrer Marken. Außerdem informiert das Hamburger Start Up redaktionell aufbereitet mit einem Magazin und einem Podcast über nachhaltige Mode.

boomerrang: Grüner Onlinehandel  

Wer kennt es nicht, der Papiercontainer des Vertrauens quillt mal wieder über – der Hauptgrund dafür ist, dass das Onlineshopping immer mehr Anhänger:innen findet. Übrig bleiben die Pappkartons in denen die neuen Sneakers, T-Shirts und Taschen geliefert wurden. Dieser Papp Müll verbraucht Ressourcen und CO2. Mit Versandtaschen aus recyceltem Material hat das Team von boomerrang ein Mehrwegsystem für Verpackungen erschaffen. Die Versandtaschen können bis zu 50 mal wiederverwertet werden. Boomerang sorgt so für eine nachhaltigere Lösung im Onlinehandel.

unown: Der 60/40 Kleiderschrank  

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Linda und Tina gründeten das nachhaltige Mode-Leasing-Konzept (Foto: unown/ instagram)

Ein Auto für einen begrenzten Zeitraum zu leasen ist mittlerweile für viele eine ideale Alternative um immer wieder die neusten Auto-Modelle für eine bestimmte Zeit zu fahren. Warum also nicht das gleiche Konzept für Mode etablieren? Das dachten sich auch die beiden Gründerinnen Linda und Tina und starteten 2019 das Start-Up unown. Die Idee hinter unown: Der 60/40 Kleiderschrank. Das heißt im Klartext: 60 Prozent im Kleiderschrank sind hochwertige Basic-Teile, die in jedem Kleiderschrank bereits vorhanden sind. Die anderen 40 Prozent sind Highlight-Pieces, die über unown ausgeliehen werden können. So werden abwechslungsreiche, nachhaltige und günstige Styles garantiert.

Jetlite: Gesundes Licht

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Das Team von Jetlite sorgt nicht nur für gute Laune sondern auch für gutes Licht (Foto:Jetlite/instagram)

Schon gewusst: Wir verbringen fast 90 Prozent des Tages mit künstlichem Licht. Dieses hat auch immer Auswirkung auf unseren Biorhythmus. Daher sind wir oft schneller müde, wenn wir alltäglich künstlichem Licht ausgesetzt sind. Das Team des Hamburger Start-Ups Jetlite hat ein intelligentes Beleuchtungssystem entwickelt, welches unseren Biorhythmus unterstützt.

traceless: Die nachhaltige Plastik-Alternative  

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Anne und Johanna gründeten traceless 2020 in Hamburg (Foto: traceless / instagram)

Anne und Johanna verfolgen mit ihrem Start-Up traceless die Version einer Welt ohne Verschmutzung und Müll. Zusammen haben sie ein Basismaterial in Granulatform, das als umweltfreundliche Alternative zu  herkömmlichen Kunststoffen und Biokunststoffen dient, entwickelt. Dafür gab es für das Hamburger Start-Up sogar den Wissenschaftspreis 2022.

rabot.charge: Smarter Strom tanken  

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Die Gesichter hinter rabot.charge: Jan und Maximilian (Foto:rabot.charge / instagram)

Das Hamburger Start-Up rabort.charge ist in diesen turbulenten Zeiten der steigenden Energiepreise wohl besonders gefragt. Denn das Team von rabot.charge hat mit Hilfe von künstlicher Intelligenz einen Algorithmus entwickelt, der genau dann Strom für die Ladung aktiviert, wenn diese vom Auto gebraucht wird und günstig ist.


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Pride Week Guide 2022

Endlich, nach zwei Jahren Pandemie-Pause wird es während der Pride Week vom 30. Juli bis zum 7. August wieder bunt in Hamburg! Eine Woche lang finden zahlreiche Partys, Talks, Konzerte, Theaterstücke, Workshops und viele weitere Events statt, um die  LGBTQIA+ Community zu feiern. Das Highlight und ein echtes Muss ist die Christopher Street Day-Demonstration, die dieses Jahr zum 42. mal in Hamburg unter dem Motto: „Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt!“ stattfinden wird.
In unserem Pride Week Guide findet ihr neben der CSD Demo viele weitere spannende Events, die während der buntesten Woche des Jahres in Hamburg stattfinden. Also packt eure Regenbogen Flaggen aus und feiert schön. Happy Pride Week!

Text: Katharina Stertzenbach

Hier beginnt die Party: Pride Night 2022

Eröffnet wird die Hamburger Pride Week mit der legendären Pride Night Party auf Kampnagel am Samstag, den 30. Juli. Los geht’s um 19.30 Uhr mit einem Sektempfang, danach startet das Bühnenprogramm unter anderem mit Acts von Marcella Rockefeller und Lucy von den No Angels, sowie einer Liveperformance von den House of Brownies. Auch der Aktivist und Performer Gianni Jovanovic ist dabei.

Eine Überraschung gibt es on top, denn in der Pride Night werden in diesem Jahr gleich zwei Pride Awards verliehen. Anschließend kann auf zwei Dancefloors nach der Verleihung die ganze Nacht durchgetanzt und gefeiert werden.
Wo? Kampnagel, Wann? 30. Juli, ab 19:30 Uhr

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PRIDE NIGHT: Die Eröffnungsparty der Hamburger Pride Week (Foto:No Revisions/ unsplash)

Workshops, Lesungen und Diskussionen im Pride House

Vom 31. Juli bis zum 4. August finden mehr als 20 Lesungen, Diskussionsveranstaltungen oder Workshops im Integrations- und Familienzentrums (IFZ) und im Jugendzentrum Schorsch statt. Am 1. August lädt zum Beispiel der Pride Salon zu einer Sonderausgabe ins Pride House ein.

Der Pride Salon ist ein moderiertes Gesprächsformat für alle, die sich über queere Themen austauschen möchten. Hier ist jede:r Expert:in, jede Idee und jeder Gedanke findet im Pride Salon seinen Platz. Der Schnack beginnt um 19 Uhr.
Wo? Rostocker Straße 7 (im IFZ) Wann? 31. Juli – 4. August (verschiedene Veranstaltungen)

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Let’s talk (Foto: Raphael Renter / unsplash)

Schiffsparty bei der Pride Ahoi

Bei der Hamburger Pride Week darf eine Party-Parade auf dem Wasser natürlich nicht fehlen. Die findet am 31. Juli in Form einer bunten Schiffsparade auf der Elbe statt. Bei der Pride Ahoi wird ausgelassen auf den Schiffen gefeiert, die über die Elbe schippern.
Wo? Landungsbrücken Wann? 31. Juli, 17 Uhr

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Gefeiert wird auch auf der Elbe (Foto: Sebastian Lelek)

Herbert List meets Hamburg Pride

Die Ausstellung „ Das Magische Auge“ im Bucerius Kunstforum von Herbert List zeigt die ganze Bandbreite des Schaffens des schwulen Hamburger Fotografens: Von surrealistischen Stillleben und bildgewordenen Liebeserklärungen an Griechenland und Italien, bis zu den Bildern junger Männer, mit denen List seinen Freundeskreis verewigte und ein Bekenntnis zur eigenen Homosexualität ablegte.

Peer-Olaf Richter vom Herbert List Nachlass führt exklusiv am 4. August zur Hamburg Pride mit LGBTIQA+ bezogenen Einblicken in die queere Lebenswelt und Arbeitsweise des Künstlers durch die Ausstellung.
Wo? Bucerius Kunstforum Wann? 4. August, 18 Uhr

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Alternative zum Party Programm (Foto: Markus Spiske/ unsplash)

Regenbogentag auf dem DOM

Wo könnte man besser eine bunte Parade feiern als auf dem Hamburger Sommer DOM? Zwischen Naschis und Achterbahnen wird eine Stunde lang über das ganze DOM Gelände getanzt und jede:r kann sich natürlich anschließen. Die DOM-Parade trifft sich ab 18:30 Uhr vor dem Riesenrad und startet dann um 19 Uhr von dort aus. Angeführt wird das Spektakel von der Sambagruppe Sambahia. Ein Traktor versorgt die Truppe mit den richtigen Beats. Anschließend wird im großen Biergarten des DOCK12 weiter gefeiert.
Wo? Sommer DOM Wann? 4. August, 18.30 Uhr vor dem Riesenrad

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Regenbogentag auf dem Dom (Foto: Sebastian Lelek)

Tanzen, bis die Demo kommt beim Electro Pride

Im Uebel & Gefährlich wird am CSD-Freitag auf Electro Beats beim Electro Pride gefeiert. Wer weiß, vielleicht bleiben einige Partygäste wirklich bis zum Folgetag. Die Türen der beliebten Partylocation stehen auf jeden Fall bis um 7 Uhr am nächsten Morgen offen.
Wo? Uebel und Gefährlich Wann? 5.-6- August, ab 23:59-7 Uhr

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Die Nacht wird bunt im Uebel und Gefährlich (Foto: Jason Leung / unsplash)

CSD-Straßenfest an der Binnenalster

Es gibt wohl kaum eine schönere Location für das CSD Straßenfest. Drei Tage lang wird die Gegend rund um die Binnenalster zum queeren Party-Hotspot. Dort wird es zwischen Foodtrucks, mobilen Cocktailbars und Infoständen viel zu entdecken geben. Für gute Stimmung und Musik sorgen auf der CSD-Bühne unter anderem Sängerin Blümchen, Kat Graham und viele mehr.
Wo? Jungfernstieg & Ballindamm Wann? 5.-7. August

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CSD Straßenfest rund um die Binnenalster (Foto: Sebastian Lelek)

42. CSD-Demo: Alle hin da!

Die Christopher Street Day-Demo ist das Highlight der Pride Week. Von der Mönckebergstraße bis zum Jungfernstieg zieht die Regenbogen-Parade mit Musik, Tanz und jeder Menge guter Laune durch die Hamburger Innenstadt. Getreu dem Motto der diesjährigen CSD-Demo „Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt!“ sind alle willkommen sich in regenbogenfarbene Outfits zu schmeißen und sich der Demo auf der Straße anzuschließen, mitzufeiern und ein Zeichen für mehr Vielfalt und gegen Gewalt zu setzen.
Wo? Lange Reihe (Höhe Schmilinskystraße) Wann? 6. August, 12 Uhr

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„Auf die Straße – Vielfalt statt Gewalt” (Foto: Sebastian Lelek)

Pink Pauli Festival

Zum krönenden Abschluss der Pride Week wird St. Pauli für eine Nacht pink – und zwar mit Hamburgs größter CSD-Party: dem Pink Pauli Festival. In 15 Clubs rund um und auf dem Kiez kann die legendäre Pride Week noch einmal richtig gefeiert werden. Herzstück des Pink Pauli Festivals wird der Spielbudenplatz auf der Hamburger Reeperbahn sein.
Wo? Spielbudenplatz St. Pauli Wann? 6. August ab 23:59 Uhr

Das Pink Pride Festival findet dieses Jahr zum ersten Mal statt (Foto: Luca Iaconelli / unsplash)

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Hamburg von oben

Der Sommer kommt, die Sonne scheint, höchste Zeit für neue Perspektiven. Hamburg ist zwar sehr flach, doch es gibt Möglichkeiten, die Stadt „von oben“ zu betrachten. Welche? Hier kommen die zehn besten Spots:

Auf Müll gebaut

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Rundum Grün: der Energieberg Georgswerder (Foto: Felix Willeke)

Der Energieberg Georgswerder ist die höchste Erhebung im Bezirk Mitte. Mit fast 40 Metern Höhe überragt er sogar die historische Windmühle Johanna, die man von hier sehen kann. Wo ehemals Trümmer aus dem zweiten Weltkrieg und später Sondermüll aufgeschüttet wurden, ist der als „Giftberg von Georgwerder“ bezeichnete Hügel 2013 im Rahmen der internationalen Bauausstellung zugänglich gemacht worden. Mittlerweile ist er einer der schönsten Spots, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Alternativ kann man dieser Tage bei bestem Wetter auf dem 900 Meter langen Horizontweg die Aussicht genießen.

Energieberg Georgswerder
1. April–31. Oktober; Di–So jeweils 10–18 Uhr; bei Gewitter (und -warnung) ist das Außengelände geschlossen

Aus drei mach eins

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Einer der schönsten Ausblicke der Stadt: der Müllberg in Hummelsbüttel (Foto: Felix Willeke)

Fast 80 Meter hoch, nahezu komplett freistehend, das garantiert eine tolle Aussicht. Der Müllberg Hummelsbüttel existiert seit den 1970er-Jahren. Seitdem wurde hier Müll abgelagert, zuerst auf drei und später auf einem Hügel. Irgendwann hatte sich ein Berg von fast 80 Metern Höhe aufgetürmt. Seit den 2000er-Jahren darf hier kein Müll mehr abgeladen werden. Seitdem grünt es auf und um den Berg. Dazu kommen viele, die hier eine einmalige Aussicht auf Hamburg und Schleswig-Holstein genießen wollen: Egal ob die Mundsburg-Türme, die Hauptkirchen, die Elbphilharmonie oder das Planetarium, hier hat man alles im Blick. 

Überm Wasser und den Sternen

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Vom Planetarium Hamburg gibt‘s zu jeder Jahreszeit einen tollen Ausblick (Foto: Felix Willeke)

1916 gebaut gehört das Planetarium Hamburg zu einem der bekanntesten Gebäude der Stadt. Mitten im Stadtpark diente der 64,5 Meter hohe Turm einst der Wasserversorgung der Stadt. Heute ist es das mit Abstand das bestbesuchte Planetarium im deutschsprachigen Raum. Neben dem Sternensaal gibt es auch noch eine Aussichtsplattform. Auf über 40 Metern Höhe kann man nicht nur den Helmut Schmidt Flughafen überblicken, sondern hat auch noch einen 360 Grad Rundumblick über einen Großteil der Stadt. Wer eine Veranstaltung im Planetarium besucht, für den ist die Plattform kostenlos, alle anderen zahlen 2 Euro (ermäßigt 1 Euro).

Planetarium Hamburg
Di. 9–13.30 Uhr, Mi.–Do. 9–21 Uhr, Sa. 12–22 Uhr, So. & Feiertags 10–20 Uhr

Hamburgs Höchster

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Direkt um die Ecke vom Hasselbrack gibt‘s im Wildpark Schwarze Berge nicht nur Tiere, sondern auch den Blick von ganz oben auf die Stadt (Foto: Wildpark Schwarze Berge/K. Bugenhagen)

Im Vergleich zu den anderen deutschen Millionenstädten ist Hamburg wirklich flach. Selbst Berlins höchster Punkt liegt höher als der in der Hansestadt. Doch trotzdem kann man sich auch in Hamburg in ein Gipfelbuch eintragen. Dieses liegt auf Hamburgs höchsten Punkt, dem Hasselbrack. Mit über 115 Metern höhe überragt dieser „Berg“ sogar die Elbphilharmonie. Mitten im Wald der Hamburger Berge kann man zwar keine atemberaubende Aussicht genießen, jedoch gibt es diese Gelegenheit gleich um die Ecke. Im Wildpark Schwarze Berge steht der 45 Meter hohe Elbblickturm, von dem aus man doch noch einen Blick über die Baumwipfel wagen kann.

Wildpark Schwarze Berge
April-Oktober: 8–18 Uhr, November–März: 9–16.30 Uhr

Über den Wolken

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Segelfliegen in Hamburg – Mitflug möglich (Foto: unsplash/Max Nüstedt)

Hamburg ist groß, wie groß, das lässt sich häufig erst beim Anflug auf den Helmut Schmidt Flughafen erahnen. Noch besser geht das vielleicht nur mit einem Rundflug über die Stadt. Gab es bis vor ein paar Jahren noch die Möglichkeit, mit dem Wasserflugzeug die Stadt zu überfliegen, geht das heute nur noch mit dem Kleinflugzeug oder Hubschrauber. Gestartet wird am Helmut Schmidt Flughafen und vom Flugplatz Uetersen-Heist. Die Flugdauer variiert von zehn Minuten bis zu 1,5 Stunden. Der Spaß kostet zwischen 100 bis zu 500 Euro. Die etwas sanftere Variante gibt es am Stadtrand in den Boberger Dünen oder in der Fischbeker Heide. Hier sind zwei Segelflugclubs zu Hause und bieten Mitflüge an. Für die Rund 15 Minuten in der Luft kosten pro Person ab 40 Euro.

HAC Boberg & Segelflug-Club Fischbek

Hoch und lecker

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In Hamburg gibt es viele Gelegenheiten für einen Cocktail mit Ausblick (Foto: Empire Riverside Hotel)

Wer weit oben ist, darf mehr als nur den Blick genießen. Hamburg hat so einige Bars, die einen großartigen Blick über die Stadt bieten: Da gibt es die alteingesessene Tower Bar im Hotel Hafen Hamburg, mit zwei Stockwerken voller guter Drinks und einem tollen Weitblick. Wer es noch ein bisschen schicker mag, der findet nur 500 Meter weiter mit dem 20up gleich die nächste schöne Bar mit Ausblick hoch über den Dächern der Stadt. Wem das nicht reicht und wer noch mehr Anregungen braucht, für den gibt es beim Genuss Guide Hamburg die schönsten Dachterrassen der Stadt im Überblick.

Die Kirchen

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Den Blick vom Michel kennen die meisten, doch was ist mit den anderen Kirchen? (Foto: pixabay/norberthentges)

Hamburg hat viele Gotteshäuser, egal ob christlich, muslimisch, jüdisch oder anderweitig religiös. Doch nur wenige ragen in der Stadt so hervor wie die Hauptkirchen in der Innenstadt. Den Michel (St. Michaeliskirche) kennen dabei vermutlich alle. Auch auf dem 132 Meter hohen Turm waren schon viele. Besonderes Highlight hier: der Nachtmichel. Hierbei kann man das abendliche Hamburg vom Turm der bekanntesten Kirche aus erleben. Dazu kommen allerdings noch die weniger bekannten Aussichtspunkte. Zum einen die Plattform im Mahnmal der St. Nikolai (73 Meter) und zum anderen der Turm der St. Petri Kirche. Hier versteckt sich sogar mit 123 Metern der (noch) höchste Aussichtspunkt der Stadt.

Michel-Turm: November–März tägl. 10–18 Uhr; April & Oktober tägl. 9–19 Uhr; Mai–September tägl. 9–20 Uhr; Nachtmichel tägl. ab 18.30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai: Mi.–So. 10–18 Uhr
St. Petri Kirche (Turm): Mo.–Sa. 10–16.30 Uhr, So. 11.30–16.30 Uhr

Gegen die Höhenangst

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Hoch hinaus im Kletterwald Hamburg (Foto: Kletterwald Hamburg)

Auch für die sportlich Ambitionierten gibt es die Möglichkeit, Hamburg von oben zu sehen. Klettern ist nicht nur Trendsport, sondern auch außerhalb der Halle an vielen Orten in der Stadt möglich. In Wilhelmsburg gibt es den Hanserock, im Norden der Stadt den Kletterwald im Volksdorfer Wald und im Süden den Kletterpark im Sachsenwald. Spektakulär hoch hinaus geht es zudem auf der Rickmer Rickmers im Hafen. Und wer schon Erfahrung hat, für den gibt es in der Stadt viele Outdoor-Kletterwände wie am Kilimanschanzo oder dem Kletteraugust

Kletterwald Hamburg, täglich 10–19 Uhr, Preis: 26 Euro (Kinder 20 Euro)
Klettern im Sachsenwald, Fr. 14-20, Sa.&So. 10–20 Uhr (in den Ferien länger), Preis: 27 Euro (Kinder 21 Euro)
Klettern auf der Rickmers Rickmers, Samstags nach Online-Reservierung, Preis: 39 Euro pro Person

Erinnerungen an die Vergangenheit

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Nicht nur die Aussicht ist immer wieder beeindruckend – der Energiebunker in Wilhelmsburg (Foto: Jérome Gerull)

58 Meter hoch, 20 Meter mehr als ursprünglichen Nutzung, so sieht der Flakturm auf St. Pauli heute aus. Mit den Jahren wurde aus dem NS-Bunker ein Ort der Kultur. Neben Übel&Gefährlich und dem resonanzraum gibt und gab es hier etliche Proberäume für Bands und lange Jahre war im Bunker St. Pauli auch das legendäre Musikgeschäft von JustMusic zu Hause. Seit 2019 wird der Bunker aufgestockt und bekommt mit der Georg-Elser-Halle – benannt nach dem Widerstandskämpfer Georg Elser – unter anderem eine Konzerthalle. Mitte bis Ende 2022 soll alle fertig sein und der alte Nazi-Bau dann dank viel Bepflanzung in Grün statt Grau erstrahlen.

Schon lange „grün“ ist der Energiebunker in Wilhelmsburg. Von außen ist der ehemalige Flakbunker immer noch als solcher zu erkennen, doch im Inneren sorgt ein modernes Öko-Kraftwerk, das große Teile Wilhelmsburgs mit Strom und Wärme versorgt, für das grüne Image. Oben auf dem alten Turm befindet sich neben der Photovoltaikanlage auch das Café Vju. Auf 30 Meter höhe bietet es einen tollen 360 Grad Blick über den Süden der Stadt. 

Vju im Energiebunker
Sa. 14–18 Uhr, So 11–18 Uhr

Der Blick in die Zukunft

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Bald wieder offen für die Hamburger:innen: der Fernsehturm (Foto: Felix Willeke)

Erinnert sich noch jemand an den Dezember 2000? Stimmt, das ist lange her, aber es waren die letzten Tage, an dem der Fernsehturm in Hamburg noch zugänglich war. Seitdem ist die Gastronomie- und Aussichtsplattform geschlossen. Das soll sich jetzt ändern. Seit 2020 ist bekannt, dass ein Team aus Online Marketing Rockstars (OMR), dem Immobilienentwickler Home United und der Hamburg Messe den Turm 2023 wieder für das Publikum öffnen will. Dann ist es wieder möglich, die Stadt aus 130 Metern Höhe zu überblicken. 


Hoch hinaus mit CD

Verlosung

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Hoch hinaus: Wir verlosen zusammen mit CD eine Helikopterflug über Hamburg

Na, Lust auf noch mehr oben und die „Große Freiheit“? Dann kommt hier die Gelegenheit: SZENE HAMBURG verlost zusammen mit CD Körperpflege einen Helikopterflug über der schönsten Stadt der Welt. Ganz nach dem Motto „Groß Freiheit“ geht es in luftige Höhen und man genießt einen fantastischen Blick auf Hamburg.

Einfach bei SZENE HAMBURG auf Instagram vorbei schauen, den Beitrag liken, SZENE HAMBURG und @cdkoerperpflege folgen und den „Große Freiheit“-Buddy in den Kommentaren markieren, den Beitrag in der Story teilen und vielleicht geht es dann schon bald in die Luft.

Teilnahmeschluss ist der 15. Juli 2022.


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Filme unterm Sternenhimmel: Fünf Open-Air-Kinos in Hamburg

Die Open-Air-Saison hat wieder begonnen und hierbei dürfen Filme nicht fehlen. Gute Unterhaltung bei frischer Luft versprechen in Hamburg gleich mehrere Open-Air-Kinos. Ein Überblick

Text: Marco Arellano Gomes

Zeise Open Air

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Vom 1. Juli-30. August findet Zeise Open-Air statt (Foto: Jan Brandes)

Besonders beliebt ist das vom 1. Juli bis zum 30. August stattfindende Zeise Open Air, das mit der besonderen Location im Innenhof des Altonaer Rathaus punktet. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Von „Everything Everywhere All at Once“ (1.7., 21.45 Uhr) über „Come on, Come on“ (4.7., 21.45 Uhr), dem Hamburg-Klassiker „Absolute Giganten“ (7.7., 21.45 Uhr) und „Pa­rallele Mütter“ (9.7., 21.45 Uhr) bis „Top Gun: Maverick“ (15.7., 21.30 Uhr) und „Elvis“ (28.7., 21.30 Uhr). Ein Highlight ist die Hamburg-Premiere von „Die Zeit, die wir teilen“ (3.7., 21.30 Uhr), bei der Schauspielstar Lars Eidinger zu Gast sein wird.

30 Jahre Filmfest Hamburg

Im Rahmen seines 30-jährigen Jubiläums mischt auch das Filmfest Hamburg beim Open-Air-Kino mit. Hierzu stimmten die Hamburger online über die besten Filme der vergangenen 30 Jahre ab. Am 8.7. wird im Rahmen des Zeise Open Air im Innenhof des Altonaer Rathaus mit „In the Mood for Love“ der erste Film der Reihe gezeigt. Zudem läuft am 29.7. im Alsterdorf Open Air Sommerkino der Film „Mustang“. Weitere Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

3001 Filmnächte

3001 Filmnächte_ Foto: Hinrich Schultze
3001 Filmnächte finden vom 7. Juli-24. Juli statt (Foto: Hinrich Schultze)

Im Schanzenpark finden vom 7. Juli bis zum 24. Juli die 3001 Filmnächte statt und bieten ein reichhaltiges Arthouse-Programm, das dem des 3001 Kino entspricht. Zu sehen sind aktuelle Filme wie „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ (9.7., 22 Uhr), oder „Abteil Nr. 6“ (16.7., 22 Uhr), Klassiker wie „The Rocky Horror Pic­ture Show“ (10.7., 22 Uhr) oder „Léon – Der Profi“ (24.7., 22 Uhr). Kleiner Tipp: Es sind nicht wirklich dreitausendeins Filmnächte – also schnell Karten sichern!

ElbFilmKunst

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In der neue Mitten Altona vom 17. Juni -3. September findet das ElbFilmKunst statt (Foto: ElbFilmKunst)

Wer es lieber kleiner mag, dem ­bietet der Verein ElbFilmKunst vom 17. Juni bis zum 3. September ein kleines, aber feines Open-Air-Kino an besonderen Orten in Altona wie der Christianswiese oder dem Quartierspark Mitte Altona an. Gezeigt werden Filme wie „Im Juli“ von Fatih Akin (2.7., 21.45 Uhr), „Three Billboards Outside ­Ebbing, Missouri“ (9.7., 21.45 Uhr) und der Oscar-Preisträger „Birdman“ (16.7., 21.30 Uhr). Der Ton wird mittels Funkkopfhörern übertragen. Der Preis in Höhe von fünf Euro ist vergleichsweise moderat; Picknick, Decken oder Sitze  müssen allerdings selbst mitgebracht werden.

filmRaum Open Air

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Im Eimsbüttler Park findet das Open-Air Kino vom filmRaum vom 21.Juli – 3. September statt (Foto: Henrik Zawischa)

Open-Air-Kino gibt es auch in Eimsbüttel. Der filmRaum lädt vom 21. Juli bis zum 2. September in den Eimsbütteler Park „Am Weiher“. Das Programm war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt, zeichnet sich aber durch liebevoll kuratierte Filme aus.

Schanzenkino

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Das Schanzenkino findet vom 30.Juli -4. September statt (Foto: Outdoor Cine)

Vom 30. Juli bis zum 4. September flimmern beim Open-Air Kino im Schanzenpark in lauen Sommernächten Filme wie Elvis (erste Vorstellung am 6.8.), Leander Hausmanns Stasikomödie (erste Vorstellung 3.8.) oder Gucci (erste Vorstellung 5.8.) über die Leinwand.


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Aus Alt mach Neu – die zehn besten Vintage-Stores

Vintage ist beliebter denn je: günstig, nachhaltig und nicht von der Stange. Hier kommen zehn Stores, die bei der nächsten Shopping-Tour nicht fehlen dürfen

Text: Katharina Stertzenbach

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Wer suchet, der findet: Wahre Vintage-Schätze gibt es bei the vintage gallery (Foto: Instagram/the vintage gallery)

In der Marktstraße reihen sich viele Klamottenläden aneinander. Ein Besuch bei the vintage gallery darf bei der Shoppingtour im Karoviertel auf keinen Fall fehlen. Hier finden sich ausschließlich originale Schätze aus den 1920er bis hin zu den 1990er-Jahren.

Marktstraße 27; Mo-Sa 12-19 Uhr

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Zeitgeist mit seinem stylischen Flagshipstore in der City (Foto: Instagram/Zeitgeist Vintage)

Ein Hamburger Unternehmen mit schickem Flagshipstore direkt in der Hamburger Innenstadt, das ist Zeitgeist. Der Store erinnert mit seiner breiten Fensterfront fast schon mehr an einen Concept-Store als an einen Second Hand Laden. Neben dem Shop können die schicken Sachen außerdem online gekauft werden.

Ballindamm 9; Do-Sa 12-19 Uhr

Stilbruch

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Bei Stilbruch sollte man Zeit zum Shoppen einplanen (Foto: Stilbruch)

Bei Stilbruch kann man schon mal einen kompletten Tag verbringen. Hier findet man vom Sessel bis zum Tanktop alles, was das Herz begehrt. Und bei einer Warenanlieferung von fünf bis sechs LKWs täglich gibt es immer wieder echte Schätze zu entdecken.

Helbingstraße 63 & Ruhrstraße 51; Mo-Sa 10-18 Uhr

Hot Dogs

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Bei Hot Dogs gibt’s den heißen Scheiss – Vintage-Style natürlich (Foto: Instagram/Hot Dogs)

„Zeig mir deine Schuhe und ich sage dir, wer du bist.“ Das richtige Schuhwerk erzählt einiges über dessen Träger:in. Wer auf der Suche nach stylischen Sneakern ist, sollte auf jeden Fall bei Hot Dogs vorbeischauen. Neben Schuhen gibt es hier auch coole Accessoires und Trainingsjacken.

Marktstraße 38; Mo-Fr 10.30-19.30 Uhr, Sa 10-19 Uhr

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Liebevoll eingerichtet und voller Sorgfalt bei der Auswahl der Kinderkleidung, das ist das fUX (Foto: Instagram/fUX)

Am häufigsten wird wohl Kinderkleidung Second Hand geshoppt. Getreu nach dem Store Motto „Kids are the Future“ werden bei fUX coole Klamotten für die Kleinen angeboten. Und nach dem Shopping gibt es gegenüber im Kaffee Stark noch ein leckeres Getränk.

Wohlwillstraße 11; Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa 11-16 Uhr

Second Schanze

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Bei Second Schanze ist das Angebot so groß, da fällt die Auswahl schonmal schwer (Foto: unsplash/Lucas Hoang)

Zwischen Schanze und Eimsbüttel gibt es bei Second Schanze Schönes, Elegantes und Klassisches. Nach einem Besuch ist FRau angefangen bei den Accessoires über das Kleid bis zu den Schuhen bestens für das nächste Date oder die Hochzeit der besten Freundin ausgestattet.

Weidenallee 54; Di-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr

Vintage Revivals

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Vintagekleidung kaufen bei jeder Wetterlage, geht bei Vintage Revivals auch online (Foto: Vintage Revivals)

Wer bei der Shoppingtour aus der Markstraße kommt, für den liegt das Schulterblatt quasi auf dem Weg. Ein Grund mehr, in jedem Fall bei Vintage Revivals im Store vorbeizuschauen. Hier gibt es einzigartige Vintagemode aus vergangenen Jahrzehnten vor Ort und bei bedarf natürlich auch online.

Schulterblatt 18; Mo-Sa 11-18 Uhr

Klamottensen

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Bei Klamottensen lässt sich nach Lust und Laune stöbern und dazu auch noch Süßes genießen (Foto: Facebook/Klamottensen)

Klamottensen liegt mitten im Herzen von Ottensen, wie der Name unschwer vermuten lässt. Hier kann man nicht nur Vintagekleidung für Frauen shoppen, sondern auch noch Kaffee trinken und leckere Waffeln genießen – egal ob vor, während oder nachdem man seine Schätze gefunden hat.

Kleine Rainstraße 6; Mo-Do 11-19 Uhr, Fr 10-19 Uhr, Sa 11-18.30 Uhr

PICKNWEIGHT – Vintage Kilo Store

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Je schwerer der Einkauf, desto teuerer wird’s bei PICKNWEIGHT (Foto: unsplash/Shanna Camilleri)

Auf St. Pauli beim Grünen Jäger um die Ecke finden Liebhaber:innen der Retro-Mode einen Store, der wohl bekanntesten Secondhand-Kette: PICKNWEIGHT. Gezahlt wird nach Gewicht. Heißt, vor dem Kauf wird die Ware gewogen und je leichter der Einkauf, desto günstiger wird’s. Natürlich bietet auch PICKNWEIGHT ausgewählte Stücke im Onlineshop an.

Beim Grünen Jäger 16; Mo-Sa 11-20 Uhr

Vintage & Rags

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Vintagekleidung bis unter die Decke und das auf zwei Etagen, gibt‘s bei Vintage & Rags (Foto: Instagram/Vintage & Rags)

Vintage & Rags ist ein Hamburger Familienunternehmen. Seit über 30 Jahren haben sie sorgfältig ausgewählte und einzigartige Vintage- und Secondhand Kleidung im Sortiment. Die zweite Generation hat den Onlineshop ausgebaut, jetzt kann also auch bequem von zu Hause aus eingekauft werden.

Kurze Mühren 6; Mo-Sa 11-20 Uhr


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Tretbootverleihe rund um die Alster

Wenn die Sonne scheint, sieht man überall auf der Alster und den Kanälen die Leute kräftig ins Pedal treten. Hier kommen fünf Bootsverleihe, an denen man sich ein Tretboot leihen kann

Text: SZENE Redaktion

Barca an der Alster

Direkt an einem großen Bootssteg an der Alster findet sich das Barca. Neben Eventlocation, Kreativraum, Cafe und Bar gibt es hier auch einen größeren Bootsverleih. Tretboote können zwar ausschließlich ohne Reservierung ausgeliehen werden. Praktisch ist aber, dass ein Link eingerichtet wurde, unter dem sich die aktuelle Wartenummer checken lässt.

In jedem Boot befindet sich ein Getränkehalter und es haben bis zu vier Personen Platz. Leihen kann man sich ein Boot ab 22 Euro die Stunde. Nach dem Schippern auf der Alster lohnt sich an lauen Sommerabenden auf jeden Fall ein Sundowner auf dem Steg mit perfektem Blick auf den Sonnenuntergang.

An der Alster 67a, 20099 Hamburg

Foto: Barca an der Alster

Bootsvermietung Dornheim

Am Osterbekkanal beim Cafe und Restaurant „Zur Gondel“ liegt auch der Bootsverleih Dornheim. Hier warten gleich drei verschiedene Typen von Tretbooten: Schwan, Sonne oder Flamingo. Besonders beliebt ist das Zweier-Tretboot im Stil des Alsterschwans.

Funfact: 2006 hat sich ein Schwan sogar mal ein ein solches Tretboot verliebt. Auch das Tretboot „Sonne“ ist auf zwei Personen ausgerichtet, allerdings die klassischere Variante. Für Vierer-Gruppen eignet sich das Boot „Flamingo“ am besten. Die Preise variieren dabei. Die günstigste Variante gibt es ab 13,50 Euro die Stunde.

Kaemmererufer 25, 22303 Hamburg-Winterhude

Foto: Dornheim Bootsvermietung und Restaurant Zur Gondel

Anleger Hamburg

Seit knapp hundert Jahren gibt es den Anleger an der Alster am Lattenkamp. Mit Wechsel der Besitzer wurde 2015 auch der „Strand an der Alster“ gegründet. Seitdem wird im Sommer im Beachclub gegrillt, getrunken und die Sonne genossen. Besonders große Gruppen mit bis zu fünf Personen können hier gemeinsam ein Tretboot ab 29 Euro die Stunde mieten. Die Alster fährt man hier übrigens flussaufwärts.

Deelbögenkamp 2 – 3, 22297 Hamburg

Foto: Anleger Hamburg

Supper Club

Eine gemütliche Tretboot-Tour kann perfekt vom Isebekkanal in Eppendorf aus gestartet werden. Der Supper Club ist nicht nur eine tolle Location am Wasser mit Terrasse und Bar, sondern auch ein super Ort um verschiedensten Boote und SUPs zu leihen. Die Fahrt für vier Personen mit dem Tretboot ist ab 22 Euro die Stunde erhältlich.

Wer mit dem Tretboot einen romantischen Ausflug erleben möchte, kann auch ein Special buchen: Mit einer Flasche Champagner, Verpflegung, Musikbox und Lämpchen wird dann in den Abendstunden durch die Kanäle geschippert.

Isekai 13, 20249 Hamburg

Foto: Supper Club Bootsverleih

Bootsvermietung am Stadtparksee

Auch direkt vom Stadtpark aus lassen sich schöne Touren mit dem Tretboot starten, die Alster ist durch die verschiedenen Kanäle schnell erreichbar. Weitere Highlights sind die vielen Stadtvillen direkt am Wasser oder der prächtige Rondeelteich.

Die Bootsvermietung am Stadtparksee befindet sich als idealer Ausgangspunkt auf der romantischen Liebesinsel. Verschiedene Tretboote können hier verhältnisweise günstig ab 14 Euro pro Stunde gemietet werden.

Südring 5a, 22303 Hamburg

Foto: hamburgfotogen

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Jazz erleben in Hamburg

Jazz reicht von Improvisation bis hin zu Dixieland und live ist er natürlich am besten. Wir zeigen zehn Orte, an denen es in Hamburg richtig guten Jazz auf die Ohren gibt – darunter das Elbjazz Festival, das Birdland und der Cotton Club

Text: Felix Willeke

Wo genau Jazz entstanden ist, lässt sich nicht sicher bestimmen. Wie viele andere Musikstile entspringt auch er einer Entwicklung. Das Zentrum dieser wird am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts in New Orleans verortet. Hier waren es Afro-amerikanische Communities, die basierend auf unter anderem Blues und Ragtime den Jazz entwickelten. Und was macht Jazz bis heute aus? Vor allem eines: seine Vielfältigkeit. Dabei spielt besonders die Improvisation und die Einzigartigkeit des Spontanen eine große Rolle. Das Vorurteil, Jazz sei elitäre Musik ist dabei völlig falsch. Denn wie sagte schon der amerikanische Jazzpianist Bill Evans: „Es nervt mich, wenn Leute versuchen, Jazz als intellektuelles Theorem zu analysieren. Das ist er nicht. Es ist ein Gefühl.“ Und fühlen kann man Jazz am besten live.

Birdland: Ein klangvoller Name

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Das Birdland: eine Institution der Hamburger Jazz-Landschaft (Foto: Noemi Smethurst)

An einer der holz-vertäfelten Wände steht „Don’t look at the time. Have a drink and enjoy real music“. Damit ist das Motto für das Birdland gesetzt. Diese Hamburger Jazz-Institution gibt es seit 1985.

Nachdem die Gründer 2013, nach mehr als 4.700 Konzerten mit Gästen wie Chet Baker, Diana Krall oder Rebekka Bakken, in den Ruhestand gingen, schien der legendäre Club vor dem Aus. Doch Dank einer der Söhne und einem der Gründer des Freundlich+Kompetent, lebt das Birdland weiter – vielleicht mehr als je zuvor.

Neben regelmäßen Jam- und Vocal Sessions gibt es im Birdland hauptsächlich Modern Jazz zu hören. Dazu kommen Pop-Konzerte und seit Kurzem auch die Schnack Comedy, eine Stand-Up Comedyshow.

Gemütlich im Brückenstern

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Jazz ist entspannt, erst recht im Brückenstern (Foto: unsplash/Bogomil Mihaylov)

Der Brückenstern ist schon fast Kult, seit Jahren führt Kwesi Asiama die kleine Musikkneipe an der Sternbrücke. Waren hier früher viele Künstler der Hamburger Off-Szene zu Gast, ist seit 2019 die JazzKitchen im Brückenstern zu Hause.

Bei gutem Bier und noch besserem Essen gibt es hier richtig gute Musik in Wohnzimmeratmosphäre. Und alleine Kwesi Asiamas Gastfreundschaft ist immer einen Besuch wert.

Cotton Club: Ein echter Klassiker

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Eine Legende erfindet sich 2022 neu: der Cotton Club (Foto: Felix Willeke)

In einem der ältesten Jazz-Clubs der Stadt hat sich etwas verändert: Am 26. März 2022 feierte Dieter Roloff nach über 60 Jahren seinen Abschied vom Cotton Club. Der 1951 eröffnete Club hat seit dem 1. April 2022 neue Betreiber, die den Club in Roloffs Sinne erhalten, aber auch weiter entwickeln wollen. Dabei soll die musikalische Ausrichtung beibehalten werden.

Der Cotton Club war schon immer die Anlaufstalle für den traditionellen Jazz, Oldtime, Dixieland und Swing. Hinzu kommen neue Ideen, eine für den Sommer 2022 geplante Renovierung und weiter viel Leidenschaft für die Musik.

Gesellig am Wasser im Hafenbahnhof

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Gemütlich und etwas versteckt, der Hafenbahnhof (Foto: Felix Willeke)

Früher gab es Bahngleise direkt am Hafen, davon zeugt neben dem Alten Bahntunnel zwischen Fischmarkt und Altona auch der Hafenbahnhof. Das kleine Haus zwischen Kaistraße und Großer Elbstraße ist neben Partylocation auch eine Anlaufstelle für Jazzfans. Jeden Montag gibt es hier Live-Jazz im Jazzraum.

Wenn das Wetter stimmt, finden die Konzerte in der Regel auch Open Air statt. Los geht es jede Woche montags um 19.30 Uhr (Einlass um 18.30 Uhr) und kostet 9 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Halle 424: Schick und szenig

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Hier treten auch die Großen auf, in der Halle 424 (Foto: Jürgen Carstensen)

Der Oberhafen ist nicht erst seit gestern ein beliebtes Kulturquartier. In Mitten von alten Lagerhallen, Restaurants und Ausstellungen befindet sich auch die Halle 424, die sich selbst als Ort für „Jazz- und Klassikkonzerte im Oberhafen“ bezeichnet.

Vielleicht lässt sich nirgendwo besser ein Jazz-Abend erleben, als in so einem historischen Gemäuer, das mit liebevollen Details zu einer wirklich schicken Konzert-Location gemacht wurde. 

Der neue Tempel: Jazz Hall

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Ein Tempel für den Jazz, die Jazz Hall (Foto: Noemi Semthurst)

Hamburgs neuster Jazz-Tempel liegt direkt an der Alster. Mit der Jazz Hall hat die Hochschule für Musik und Theater (HfMT) endlich seine eigene Konzerthalle bekommen. 15 Jahre wurde geplant, zwei Jahre gebaut und seit Juni 2021 ist sie endlich da. Corona-bedingt war das erste Jahr noch wenig los, das ändert sich in diesem Sommer.

Im Mai fand das JazzHall Festival statt, bei dem große Stars und Studierende der HfMT auf der Bühne begeisterten. Jetzt geht es weiter mit dem bewährten Mix aus Größen der Szene – zumeist präsentiert von der Jazz Federation – und den Konzerten der Studierenden. 

Höchstes Niveau bei den großen Drei

Wer in Hamburg an die großen Häuser für Jazz denkt, dem fallen sofort drei Namen ein: Die Elbphilharmonie, die Laeiszhalle und das Rolf Liebermann Studio. 

Die Elbphilharmonie

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Im Kleinen Saal der Elbphilharmonie gibt‘s immer wieder großartigen Jazz, wie hier von der US-Trompeterin Jamie Branch im April 2022 (Foto: Daniel Dittus)

In Hamburgs wohl bekanttestem Konzerthaus geben sich nicht nur beim Elbjazz das who is who des Jazz die Klinke in die Hand. Auch außerhalb der Festivals gibt es hier regelmäßig Jazz der Spitzenklasse. Der Andrang auf die Elbphilharmonie ist dabei längst nicht mehr so groß wie am Anfang und so gibt es für einige Konzerte auch kurzfristig noch Tickets, auch an der Abendkasse.

Und während der Große Saal für viele ein Sehnsuchtsort ist, sollte man den Kleinen Saal nicht unterschätzen: Besonders kleine Ensembles bekommen hier genau den richtigen Rahmen. 

Die Laeiszhalle

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Ein intimer Rahmen: Der kleine Saal in der Laeiszhalle (Foto: Thies Ratzke)

Das Haus ist mittlerweile über 110 Jahre alt und hat nichts von seiner Faszination verloren. In die Laeiszhalle kommen sie alle: Von Klassik-Superstars über Größen des Pop bis hin zu Neuentdeckungen des Jazz. Dabei verhält es sich hier ähnlich wie in der Elbphilharmonie: Der große Saal beeindruckt und der Kleine ist perfekt für die intimeren Konzerte. 

Das Rolf Liebermann Studio

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Früher eine Synagoge, heute gibt‘s im Rolf Liebermann Studio Jazz und mehr (Foto: Felix Willeke)

Der Klang in der Elbphilharmonie ist nahezu perfekt, doch ist er nicht mit der Qualität eines Tonstudios zu vergleichen. Der „Große Sendesaal“ des NDR ist eine ehemalige Synagoge und trägt seit 2000 den Namen des jüdischen Komponisten Rolf Liebermann.

Das große Studio des NDR ist das Wohnzimmer der NDR Bigband und in der Reihe NDRJazz finden hier pro Jahr sechs bis sieben Konzerte statt. Darunter finden sich Auftritte von Newcomer:innen genauso wie etablierten Stars – oft begleitet von der NDR Bigband.

Jazz im Süden: White Cube Bergedorf

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Jazz in Clubatmosphäre im White Cube in Bergedorf (Foto: unsplash/Theo Eilertsen)

Jazz gibt es in Hamburg nicht nur rund um die Alster, auch in Bergedorf kann man richtig guter Musik lauschen. Einer der besten Orte dafür ist zweifelsfrei der White Cube Bergedorf.

Der Club liegt etwas versteckt im Gewerbegebiet, ist aber nur knapp einen Kilometer vom Bahnhof Bergedorf entfernt. 2017 wurde das eigentliche Loftgebäude zu einem Club umgebaut. Pro Monat gibt es im Schnitt drei Konzerte im White Cube, hinzu kommen die mittlerweile etablierten Jamsessions. 

Klein und fein: Yoko Club

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Alternativ mit Jazz: der Yoko Club (Foto: Felix Willeke)

Wer in Hamburg Cotton sagt, muss auch Yoko sagen. Neben dem Cotton Club gehört der Yoko Club direkt neben dem Gängeviertel zu einem der besten Jazz-Clubs der Stadt. Von außen sieht das Yoko zwar klein aus, aber hier haben schon ganze Ensembles gespielt. Auch für diejenigen, die neu im Jazz sind, lässt es sich hier bestens reinhören.

Open Air: Jazz geht auch draußen

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Im September gibt‘s wieder Jazz unter freiem Himmel bei den Jazz Open (Foto: Jazz Open)

Seit 2010 gibt’s das Elbjazz fast in jedem Jahr mit Stars und viel Neuem auf dem Werftgelände von Blohm & Voss. Nach einer Pause im Jahr 2016 haben mittlerweile die großen Hamburger Konzertveranstalter übernommen. Unter der Leitung von Karsten Jahnke und Folkert Koopmanns (FKP Skorpio) gab es Besucherrekorde und große Namen wie Jamie Cullum, Kamasi Washington oder in diesem Jahr Web Web mit Max Herre.

Auch neben dem Elbjazz gibt es Musik unter freiem Himmel: Das Jazzbüro veranstaltet seit einigen Jahren die Jazz Open Hamburg in Planten un Blomen. 2022 findet das kleine aber feine Festival am 3. und 4. September statt.

Wer jetzt Lust auf Jazz hat, findet die aktuellen Konzerthighlights in der Stadt auf den Homepages der Clubs und Konzerthallen oder beim Konzertkalender von jazzmoves.de.


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Straßenfeste im Sommer

Party auf Parkplätzen und Flohmarkt auf der Fahrbahn: Diesen Sommer sind sie endlich wieder da, die geliebten Straßenfeste in Hamburg! In den verschiedensten Stadtteilen gibt es dann wieder Kunst, Konzerte und Kultur direkt vor der Haustür. Aber auch Nachbarschaftsinitiativen stellen sich vor und alte Schätze wechseln die Besitzer:innen. Hier kommen 10 Straßen- und Stadtteilfeste, die sich lohnen

Text: SZENE Redaktion

48 h Wilhelmsburg

Unter dem Motto #geradejetzt gibt es wieder Musik von den Elbinseln: Seit 12 Jahren wird bei 48 h Wilhelmsburg Musik und Kultur aus der Nachbarschaft gefeiert. Auch die Veddel ist mit am Start.

Orte des Alltags werden zur Bühne und überall auf den Elbinseln gibt es verschiedenste Konzerte und Partys. Das gesamte Programm findet sich unter 48h.mvde.de.

10. bis 12. Juni 2022

Buntes Treiben auf dem Energiebunker Wilhelmsburg

Eppendorfer Landstraßenfest

Das Eppendorfer Landstraßenfest zwischen Schrammsweg und Eppendorfer Baum hat Tradition: Hier gibt es einmal im Jahr einen besonders langen Flohmarkt, viele Konzerte auf mehreren großen Bühnen und jede Menge Angebote für Kids.

In diesem Jahr gibt es Livemusik zum Beispiel von dem Terri Green Project. Auch startet das Straßenfest erstmals mit der „Grünen Gabel“, ein Pilotprojekt für mehr Nachhaltigkeit bei den Food-Ständen.

11. und 12. Juni 2022

Eppendorfer Landstraßenfest
Flohmarkt auf der Eppendorfer Landstraße (Foto: Thomas Panzau)

Altonale Straßenfest

Die Altonale, das Festival der kulturellen Vielfalt, ist eines der größten norddeutschen Kulturfeste. Vom Platz der Republik aus erstreckt sich über zwei Wochen das vielfältige Programm in alle Richtungen.

Am ersten Wochenende findet der beliebte altonale Flohmarkt statt. Im Anschluss an die altonale folgt das STAMP-Festival der Straßenkünste. Vom 1. bis 3. Juli gibt es außerdem den altonale Kunstmarkt auf der Christianswiese, Musik in der Ottenser Hauptstraße und auf dem Spritzenplatz. Das komplette Programm findet sich unter altonale.de.

17. Juni bis 3. Juli 2022

Straßenfest Altonale
Straßenfest der Altonale (Foto: Thomas Panzau)

Münzviertel Straßenfest

Das unkommerzielle Straßenfest gilt als der jährliche Höhepunkt im Münzviertel. In der Repsoldstraße, Rosenallee und am Münzplatz gibt es alternative Konzerte, Flohmarkt und Kinderprogramm. Aber auch die verschiedenen sozialen Einrichtungen stellen sich vor, denn das gesamte Fest lebt von einer sozialen, kritischen und inklusiven Perspektive.

Auf der Bühne stehen unter anderem die Rapfugees, ein zwölfköpfiges HipHop-Kollektiv. Kulinarisch lohnen sich hier die Pizza aus dem Lehmofen und die Cocktails aus dem Münzgarten.

9. Juli 2022

Die Straße wird zur Sonnenterasse (Foto: Viertelzimmer Münzviertel via Facebook)

Bernstorffstraßenfest

Ende Mai kam endlich die Nachricht: Es wird ein Bernstorffstraßenfest 2022 geben! Der genaue Termin steht allerdings noch nicht fest. Wie gewohnt soll es auf dem Nachbarschaftsfest wieder leckere Drinks und Snacks, Livemusik und einen Anwohner:innen-Flohmarkt geben.

Während morgens gestöbert wird, legen gen Abend verschiedene DJs auf und laden zum Tanzen auf der Straße ein, auf die diesjährigen Konzerte darf man wieder mal gespannt sein.

Auch das Bernstorffstraßenfest wird von ehrenamtlichen Helfern und Anwohnenden auf die Beine gestellt.

Termin folgt

Abendliches Konzert in der Bernstorffstraße 2019

Christopher Street Day

Beim Christopher Street Day in Hamburg demonstriert und feiert die queere Community. Zurück geht der CSD auf die Stonewall Riots von 1969 in New York.

In Hamburg wird als krönender Abschluss der Pride Week wieder ein großes Straßenfest mit Parade, Partys und Konzerten auf dem Jungfernstieg und dem Ballindamm veranstaltet. Auch rund um die Alster wird gefeiert, getrunken und gesnackt, alles unter dem Motto: „Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt“.

6. bis 8. August 2022

CSD
Die CSD-Parade kommt am Jungfernstieg an (Foto: Martin Stiewe)

Veganes Straßenfest

Massenhaft vegane Leckereien gibt es in diesem Sommer auf dem Spielbudenplatz. Beim Veganen Straßenfest gibt es verschiedenste Verkaufs- und Gastronomiestände sowie ein vielfältiges Programm mit Musik und Vorträgen.

Das Straßenfest soll außerdem über Kampagnen und Projekte der Tierrechtsbewegung informieren. Bei einer großen Tombola können außerdem kulinarische Gewinne ergattert werden. Der Verein Animal Rights Watch stellt das Festival übrigens mit einem ehrenamtlichen Team ohne große Sponsoren auf die Beine.

30. Juli 2022

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Viele Stände auf dem Spielbudenplatz

Osterstraßenfest

Eine bunte Fress- und Festmeile zieht sich auch wieder durch Eimsbüttel: Das Osterstraßenfest findet eigentlich traditionell im Mai statt, in diesem Jahr wird das Straßenfest als Sommerparty gefeiert.

Aufgrund von Corona wurden aktuelle Informationen noch nicht veröffentlicht, es ist aber damit zu rechnen, dass es wieder einen bunten Mix aus Bier und Genuss, Newcomer-Konzerten und Flohmarkt gibt. Für gewöhnlich ist dann wieder die gesamte Nachbarschaft auf den Beinen und feiert ihren schönen Stadtteil.

Voraussichtlich 27. bis 28. August 2022

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Stöbern und Staunen beim Osterstraßenfest (Foto: Nikola Duda via Unsplash)

Stadtfest Winterhude

Zwei Tage lang werden der Mühlenkamp und die Gertigstraße im September wieder zu einer bunten Spielweise für Kultur, Gastro und Unterhaltung. Doch damit nicht genug: Verlängert wird das Fest durch einen großen Flohmarkt in der Schinkel- und Preystraße.

Nebenan findet außerdem das Schinkelplatzfest für Kids und Familien statt. Der Ausflug nach Winterhude lohnt sich innerhalb der zwei Tage aber sowieso, denn unter anderem das Goldbekhaus plant weitere Veranstaltungen im Viertel.

3. und 4. September 2022

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Winterhude wird zum Unterhaltungs-Hotspot

Hafengeburtstag

Einlaufparade, Feuerwerk, Live-Musik und jede menge wilde Partys: Um die 300 Schiffe und rund 1,5 Millionen Menschen zieht es jedes Jahr zum Hafengeburtstag. Neben dem kommerziellen Abschnitt um die Landungsbrücken gibt es auch in der Hafenstraße beim Alternativen Hafengeburtstag viel zu entdecken.

Die gesamte Hafenmeile reicht von der Hafencity bis zum Museumshafen Övelgönne. Das Programm ist bisher noch nicht bekanntgegeben worden. Alle Infos gibt es unter hamburg.de.

16. und 18. September 2022

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833. Hamburger Hafengeburtstag im September 2022 (Foto: pixabay)

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Vatertag und Himmelfahrt in Hamburg

Vatertag 2022: Einst wurde an diesem Donnerstag die Reise von Jesus Christus in den Himmel zelebriert. Heutzutage pilgern viele Männertruppen mit Bollerwagen durch die Stadt und feiern sich und ihren Vater- oder Männertag. Wie man den Feiertag mit oder ohne Bollerwagen in Hamburg verbringen kann, empfehlen wir hier:

Abschalten im Elbpark Entenwerder

Der Elbpark Entenwerder ist nicht weit von der Innenstadt entfernt, doch für viele noch ein Geheimtipp. Die ehemalige Zollstation für Binnenschiffe ist seit 1997 eine naturbelassene Parkanlage direkt an der Elbe, die unter anderem von der S-Bahn Rothenburgsort gut zu erreichen ist. Auch ein kleiner Fahrradausflug durch die HafenCity führt schnell ins Grün des Parks. Hier gibt’s ideale Bedingungen zum Grillen. Und falls es doch plötzlich anfangen sollte zu regnen, ist das Café Entenwerder nicht weit.

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Foto: Massimo Tealdi

Grillen im Hammer Park

Mitten im dicht besiedelten Hamm liegt der Hammer Park. Auf den weitläufigen Rasenflächen ist für alle genug Platz, um beim Grillen oder anderen Aktivitäten abzuschalten. Hier kann man sich die Zeit beim Tischtennis, Minigolf und Schach vertreiben oder dem Kräuter- und Heckengarten einen Besuch abstatten.

Paddeln

Das gut alte Kanu ist ein echter Klassiker: Egal ob bei „Zur Gondel“ am Stadtpark oder beim Supper Club, Kanuverleihe gibt es rund um die Alster reichlich. Doch auch abseits der bekannten Spots gibt’s noch einiges zu entdecken.

So lassen sich bei Paddel-Meier in den Vier- und Marschlanden die Dove Elbe, beim Bootshaus Bergedorf die Bille oder nördlich der Fuhlsbüttler Schleuse auch die verwunschenen Abschnitte der Alster erkunden. Ps: Bei „Der Anleger“ in Eppendorf kann man sogar Drachenboote mieten – perfekt für einen Vatertagsausflug.

Cocktails & Zigarren in der Jahreszeiten Bar

Wer sich mal richtig was zum Vatertag gönnen möchte und ein Fan von Whiskey und Zigarren ist, sollte der Bar des Hotel Vierjahreszeiten einen Besuch abstatten. Mit Blick auf die Binnenalster können in der zweigeschossigen Bar, erstklassige Cocktails und Zigarren auf original Rolls-Royce Sitzen genossen werden.

Jahreszeiten Bar, Jungfernstieg 9 – 14

Wasserski & Wakeboard

Ein Ruck, ein Schreck und schon liegt man vorne über mit dem Gesicht im Wasser. So ging es vermutlich fast allen, die sich das erste Mal auf Wasserski oder ein Wakeboard gewagt haben

Neben dem Neuländer See in Harburg kann auch vor den Toren der Stadt bestens übers Wasser geflitzt werden: Etwa im Spotz Wakeboard Park in Norderstedt oder in der Cablesport Arena in Pinneberg. Und da besonders Anfänger:innen mit Neoprenanzug unterwegs sind, sind Wassertemperaturen unter 20 Grad alles, nur keine Ausrede.

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Wakeboard und Wasserski mit Neoprenanzug geht das fast immer (Foto: unsplash/Joel Meyer)

Über den Wolken

Hamburg ist groß, wie groß, das lässt sich häufig erst beim Anflug auf den Helmut Schmidt Flughafen erahnen. Noch besser geht das vielleicht nur mit einem Rundflug über die Stadt. Gab es bis vor ein paar Jahren noch die Möglichkeit, mit dem Wasserflugzeug die Stadt zu überfliegen, geht das heute nur noch mit dem Kleinflugzeug oder Hubschrauber.

Gestartet wird am Helmut Schmidt Flughafen und vom Flugplatz Uetersen-Heist. Die Flugdauer variiert von zehn Minuten bis zu 1,5 Stunden. Der Spaß kostet zwischen 100 bis zu 500 Euro. Die etwas sanftere Variante gibt es am Stadtrand in den Boberger Dünen oder in der Fischbeker Heide. Hier sind zwei Segelflugclubs zu Hause und bieten Mitflüge an. Für die Rund 15 Minuten in der Luft kosten pro Person ab 40 Euro.

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Segelfliegen in Hamburg – Mitflug möglich (Foto: unsplash/Max Nüstedt)

Für die Schwindelfreien

Auch für die sportlich Ambitionierten gibt es die Möglichkeit, Hamburg von oben zu sehen. Klettern ist nicht nur Trendsport, sondern auch außerhalb der Halle an vielen Orten in der Stadt möglich. In Wilhelmsburg gibt es den Hanserock, im Norden der Stadt den Kletterwald im Volksdorfer Wald und im Süden den Kletterpark im Sachsenwald.

Spektakulär hoch hinaus geht es zudem auf der Rickmer Rickmers im Hafen. Und wer schon Erfahrung hat, für den gibt es in der Stadt viele Outdoor-Kletterwände wie am Kilimanschanzo oder dem Kletteraugust

Kletterwald Hamburg, täglich 10–19 Uhr, Preis: 26 Euro (Kinder 20 Euro)
Klettern im Sachsenwald, Fr. 14-20, Sa.&So. 10–20 Uhr (in den Ferien länger), Preis: 27 Euro (Kinder 21 Euro)
Klettern auf der Rickmers Rickmers, Samstags nach Online-Reservierung, Preis: 39 Euro pro Person

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Hoch hinaus im Kletterwald Hamburg (Foto: Kletterwald Hamburg)

Pizza Bande: Pizza für die ganze Familie

Die Pizza Bande auf St. Pauli kommt mit lässigem Barcharme daher. Bestellt und bezahlt werden die hausgemachten Pizzen an der Theke. Echter Pluspunkt: Das Prinzip des Ladens kommt Kindergaumen entgegen: Hier stellt sich jeder seine Pizza selbst zusammen. Gewählt werden kann dabei aus verschiedensten Zutaten, auch vegane Versionen mit Schmelz statt Käse oder gar süße Varianten sind hier für Klein und Groß möglich.

Lincolnstraße 10 (St. Pauli), 20359, Pizza Bande

Hamburgs beste Pizza, Foto: Pizza Bande
Pizza Spaß für die ganze Familie am Vatertag. Foto: Pizza Bande

Tanzen im Schrødingers

Im Schrødingers feiern die Herren an der Drinnen-und-Draußen-Bar. Es ist also völlig egal, ob es regnet oder die Sonne über der Stadt strahlt: Im Schrødingers, unmittelbar am Schanzenpark gelegen, geht am Donnerstag ab 14 Uhr die Party los und abends kann sogar am Lagerfeuer gechillt werden, vorausgesetzt natürlich das hier das Wetter mitspielt.

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Gemütliches Beisammensein und fröhliche Partys. Foto: Schroedingers

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Tanzen unter freiem Himmel: 10 Open-Air-Locations

Die Temperaturen steigen und im Mai soll es noch bis zu 30 Grad werden. Es wird also Zeit die Sonnenbrille rauszuholen und wieder unter freiem Himmel zu tanzen! Hier kommen 10 Open-Air-Locations zum Trinken und Tanzen an der frischen Luft.

Text: Henry Lührs

Partys und Konzerte auf dem Knust Vorplatz

Von Frühling bis Spätsommer finden im Rahmen der „Knust Lattenplatz Open Air” jede Menge Konzerte, Partys und kleinere Festivals statt. Schon für kleines Geld oder sogar kostenlos können Spontanentschlossene hier warme Tage bestens mit einem kalten Bier in der Hand ausklingen lassen.

Ein Highlight sind jedes Jahr die zahlreichen „Knust Acoustic” bei denen Bands und Singer Songwriter akustische Konzerte unter freiem Himmel spielen. Hier haben zum Beispiel schon Jupiter Jones, Enno Bunger oder OK KID den sonnigen Platz zwischen Karostar und Schlachthofgebäude gerockt. Kommende Open-Airs im Mai sind zum Beispiel die Konzerte von Fazer, Lucas Laufen oder Ian Fisher und Band.

Public Viewing auf dem Lattenplatz beim Knust Foto: Knust
Kostenloses Konzert vor dem Knust (Foto: Lattenplatz Open Air)

Indie-Party im Backyard vom Molotow

Im Hinterhof des Molotows versteckt sich das legendäre Backyard. Hier finden im Sommer verschiedenste Gigs statt und auch Partys werden hin und wieder mit nach draußen verlegt. Neben der Möglichkeit an der frischen Luft zu verschnaufen oder eine (Raucher)Pause einzulegen, wartet außerdem eine kleine Bar mit kaltem Bier.

Das Backyard bietet Platz für Kleinere Festivals und hin und wieder wird der Hinterhof in einen Biergarten umgewandelt. Bis in den nächsten Morgen kann man sich hier die Sommernächte unter Lichterketten und Lampions um die Ohren hauen. Kommende Open-Air-Konzerte im Mai gibt es zum Beispiel von My Ugly Clementine oder Team Scheisse. Im Juni spielt außerdem Edwin Rosen unter freiem Himmel und das Booze Cruise Festival bespielt die Bühne des Backyards.

Tanzen wieder möglich: Molotow (Foto: Alexander Schliephake/www.instagram.com/_fox_on_the_run)
Tanzen wieder möglich: Molotow (Foto: Alexander Schliephake via Instagram)

Open-Air Raven im Edelfettwerk

Das Edelfettwerk ist bestens ausgestattet für die Open-Air-Saison. Hier kann nicht nur auf der großen BackYard-Terasse getanzt werden, sondern mit der Dachterasse und zwei Beachclubs gibt es gleich vier verschiedene Außenbereiche. Die ehemalige Fabrik für Edelfette hat bis heute ihren industriellen und urbanen Charme behalten.

Auf 400 Quadratmetern wird auf den verschiedenen Floors gefeiert – meistens zu Electro, House oder Drum’n’Bass. Techno-Highlights im Mai sind unter anderem die „Secret Garden“ Open Air oder die 16 Stunden Open Air „Yes we Dance”. Außerdem findet hier mit dem „Save the Summer Festival“ schon das erste Open-Air-Festival des Jahres statt.

Open-Air-Party (Foto: Edelfettwerk via Facebook)

Biergarten und Livemusik im Schroedingers

Direkt im Schanzenpark findet sich eine Mischung aus Kulturzentrum, Cafe, Restaurant und Eventlocation. In Corona-Zeiten hat sich vor allem der riesige Außenbereich als perfekter Ort für Konzerte und Live-Events bewährt. Jedes Wochenende werden hier verschiedene Partys gefeiert. Zu den Regelmäßigen Events gehören „Schrödingers Lichtung“ und „Schrödingers Tanzbar“, viele Veranstaltungen werden aber auch spontan über Social Media angekündigt.

Biergarten und After-Work Party kommen hier jedenfalls im modernen und zwanglosen Gewandt daher. Bei den Schrödingers Open Airs legen aber auch gerne mal renommierte DJs wie Oliver Schorries auf. Auf das Line-Up in diesem Sommer darf man daher gespannt sein!

Gesellige Sommerabende im Schanzenpark (Foto: Schroedingers via Facebook)

Open Air am Moorburger Elbdeich

Gute Partys gibt es nicht nur im Stadtkern! Gerade wenn es um Open Airs und elektronische Musik geht, lohnt sich generell der Blick auf die andere Elbseite. In Moorburg hat der Elbdeich e.V eine lebendige Plattform für Kunst, Musik und Feierkultur etabliert. Zwischen Autobahn, Hafenindustrie und Kraftwerk blüht hier das Leben bei den verschiedensten Veranstaltungen auf.

Im Sommer stehen natürlich auch Open Airs auf dem Programm. Die „Hofnarren Open Air“ lädt zum Beispiel am 28. Mai dazu ein, endlich wieder unter der Sonne zu tanzen. Auf die Ohren gibt es natürlich feinsten Techno. Aber auch das Swamp-Festival Ende Juni bringt Livemusik an den Moorburger Elbdeich.

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Foto: SZENE HAMBURG

Bootsparty auf der MS KOI

Was gibt es schöneres als auf der Elbe dem Sonnenuntergang entgegen zu schippern?! In Hamburg ist das möglich und zwar zu lauter Musik und ausgelassenen Partys auf der MS KOI. Vorbei an den vielen Kränen kann man hier auf drei Decks einmal quer durch den Hamburger Hafen tanzen. Die ersten beiden Touren für dieses Jahr hat das Party-Schiff schon angekündigt!

Am 21. Mai organisiert der Musikclub NOHO eine große 90er-Party. Auch die Sunset-Boatparty von Boris Dlugosch und Derrick White findet wieder statt, und zwar am 11. Juni 2022. Alle weiteren Partys und Events wird die MS KOI sicherlich in den nächsten Wochen ankündigen.

Auf der Elbe in den Sonnenuntergang tanzen (Foto: MS KOI via Facebook)

Livemusik auf dem Dockville Gelände

In den Sommermonaten ist auf dem Dockville-Gelände in Wilhelmsburg eigentlich immer etwas los. Auch wenn das MS Dockville Festival selbst natürlich das absolute Highlight der Open-Air Saison ist, lohnt sich der Ausflug auf die Elbinsel auch an anderen Tagen. Neben dem Dockville Festival findet beispielsweise auch das MS Artville Festival, das Spektrum Festival oder der Vogelball statt.

Neben diesen regulären Terminen gibt es aber auch noch einige weitere Konzerthighlights diesen Sommer. Am 27. August tritt der DJ und Produzent Boris Brechja bei einer großen Liveshow an der Alten Schleuse auf. Am 4. September kommt die Hamburger Techno Marching Band Meute für ein Konzert nach Wilhelmsburg. Es lohnt sich also die Augen offen zu halten und auf das Line-Up zu achten.

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Ekstase auf dem Dockville-Gelände (Foto: Andreas Hornoff)

Beach-Clubbing bei Strand Pauli

Der Beachclub Strand Pauli ist bereits im Sommermodus und hat den Laden komplett auf Vordermann gebracht. Mitten auf St.Pauli gibt es hier leckere Drinks mit Blick auf Elbe und Hafenpanorama. Bis Oktober ist die „Insel in der Stadt“, wie sich der Club selbst bezeichnet, sieben Tage die Woche geöffnet. Hier schmeckt das Feierabendbier an den geselligen Grillabenden besonders gut.

Aber natürlich kann im Strand Pauli auch regelmäßig gefeiert werden. Wer keine Lust hat, auf das nächste Event zu warten, kann die eigene Freundesgruppe anmelden und selbst einen drauf machen (ab 15 Personen) oder ganze Teile des Ladens für die eigene Party mieten (ab 50 Personen).

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Sonnenuntergang im Beachclub am Hafen (Foto: Strandpauli)

Drinks und DJs in der Sands Bar

Direkt am Dammtor Bahnhof befindet sich die Kult-Cocktailbar Sands Bar. Hier gibt es leckere Drinks in entspannter und schicker Atmosphäre. Die große Terrasse wurde für die Open-Air-Saison neu gestaltet und mit einer kleinen Eventfläche ausgestattet. Bei den Sands-Open-Airs wurde in der Vergangenheit bereits ausgelassen in laue Sommernächte gefeiert. Wer gute Cocktails zu schätzen weiss, wird sich hier über eine prächtige Bar freuen.

Buntes Treiben auf der Sonnenterasse (Foto Sands Bar via Facebook)

Über den Dächern feiern im Clouds

Ganz Hamburg im Blick und dabei eine Gin Tonic in der Hand haben? In der Clouds Heaven’s Bar ist das kein Problem! Gefeiert wird hier allerdings eigenen Angaben zur Folge auch in „uppereast-Manier“. Zum Beispiel am 21. Mai 2022 bei der achten Ausgabe der Partyreihe „Upperclouds“. Auf der Dachterrasse der Bar, dem heaven’s nest, lässt es sich gut über den Dingen stehen und bei dem Elbblick schmeckt der Schampus besonders gut. Beim Dresscode gilt: Dress to Impress!

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Lounge-Feeling über den Dächern der Stadt (Foto: Clouds Heaven Nest)

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