Top 5 – Was ist los an Halloween?

Halloween – Der 31.10. ist endlich ein gesetzlicher Feiertag! Also haben wir mehr Zeit für wilde Parties und wohlige Gänsehaut! Hier verraten wir euch, wie ihr die Zeit um den Tag der Toten herum am besten verbringt.

1) Für Kulturinteressierte: Día de los Muertos im MARKK

Das Markk (früher Völkerkundemuseum) bietet eine Performance der Choreografin Yolanda Gutiérrez. Die Dead Dance Zone ist Kunstinstallation und interaktiver Rundgang. Hier könnt ihr einen Blick darauf werfen, wie der Tod in verschiedenen europäischen und mexikanischen Traditionen verarbeitet wird.

Dead Dance Zone: 30.10.2018 16 Uhr im MARKK

2) Für Kleine: Halloween in Winterhude

In den vergangenen Jahren war Halloween in der Bücherhalle Winterhude ein Kracher. Auch 2018 ist wieder eine Party geplant. Wie es sich für eine Gruselfete gehört, bleibt die Ankündigung mysteriös. Was wird die Kinder erwarten? Am besten schnell anmelden, um es herauszufinden.

27.10.2018 18-21 Uhr, Bücherhalle Winterhude; geeignet für Kinder von 6-8 Jahren, Anmeldung erforderlich

3) Für Filmfans: Horrorkino im Savoy

Eine von Hamburgs feinsten Kinoadressen ist seit jeher das Savoy. Pünktlich zur dunklen Jahreszeit kommt das Remake des vierzig Jahre alten Slashers “Halloween” auch in die deutschen Kinos. Es lockt die hochkarätige Besetzung mit Stars wie Jamie Lee Curtis und vor allem: eine cineastisch anspruchsvolle Angstorgie im Originalton.

Tickets unter: https://www.savoy-filmtheater.de/

4) Für Nachteulen: Feiern im Grünen Jäger

Das neu eröffnete Horrorhaus Hamburg will eine stadtweite Anlaufstelle für Makabres und Kuriositäten werden. Zum Feiertag aller Horrorfans gibt sich die Crew im Grünen Jäger die Ehre. Wer es durch das Horrorlabyrinth ans Ziel schafft, wird mit Horrorshots belohnt.

26.10.2018 ab 21 Uhr im Grünen Jäger

5) Für Nerds: Verkleiden im Spielcafé

So genannte Pen-and-Paper-Rollenspiele rangieren im deutschsprachigen Raum irgendwo zwischen vollkommen unbekannter Nische und extrem freakigen Hobby, sind aber im Silicon Valley längst wieder angesagt. Wer Pen-and-Paper ausprobieren will, kann an Halloween im Würfel und Zucker in die Horror-Rollenspiele Final Girl und Call of Cthulhu hineinschnuppern. Einfach nur Brettspiele spielen oder gemütlich einen Tee schlürfen ist aber auch möglich: Wer verkleidet kommt, hat freien Eintritt und Zugang zu mehr als 1200 Gesellschaftsspielen.

31.10.2018 ab 15 Uhr, Brettspielcafé Würfel und Zucker, www.wuerfelundzucker.de

Text: Sabrina Pohlmann
Beitragsfoto: unsplash/Nicole Edelbrocks


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Solar, Elektro, Muskelkraft – Grün durch die Stadt

Das liebste Sprichwort der Hamburger: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Also: Raus mit Euch! Hier erfahrt ihr, wie ihr euch möglichst emissionsfrei durch die Stadt bewegen könnt.

Beitragsbild: Geheimtipp Hamburg

1) Stadtrad

 

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Statt sich in die überfüllte Straßenbahn zu setzen, schwingen sich die meisten Hamburger lieber auf das Fahrrad. Kein eigenes dabei? 1.650 Stadträder stehen in Hamburg. Einfach die App installieren und losfahren – die ersten 30 Minuten sind sogar gratis.
Verschiedene Standorte
stadtrad.hamburg.de

2) Alsterrundfahrt

 

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Das Solarschiff Alstersonne fährt – anders als die übrigen Schiffe der Flotte – nicht mit Dampf, sondern mit Solarantrieb.
Anleger Jungfernstieg (Neustadt)
In der Nachsaison um 10 Uhr, 11-16 Uhr halbstündlich und 17 Uhr

www.alstertouristik.de

3) Fahrradtaxi

Pedalotours Von der Rückbank einer Elektro-Rikscha aus lässt sich Hamburg umweltfreundlich und wettergeschützt erkunden.
Orte und Zeiten auf Anfrage
www.pedalotours.de

4) Donkey Republic

 

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Gleiches Prinzip wie die Stadträder, aber andere Farbe: Wem orange einfach besser steht, der kann sich auch bei Donkey Republic stunden- oder tagesweise Fahrräder ausleihen.
Verschiedene Standorte
www.donkey.bike/de

5) E-Roller

 

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Keine Lust in die Pedale zu treten? Mit den Elektrorollern von „Emmy“ kommt man schneller (ohne Schwitzen) an sein Ziel.
Verschiedene Standorte
hamburg.emmy-sharing.de

 


48Stunden_Herbst_2018

 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG 48 Stunden. Die Broschüre erscheint in Kooperation mit Hamburg Tourismus und ist kostenlos erhältlich! 


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Top 6 – Die besten Hotels der Stadt für jeden Anlass

Das kennt jeder: Ein großes Fest steht an, Oma und Opa kommen zu Besuch, Familie oder Freunde von auswärts und ein Hotel muss her. Soll es eher etwas Gehobenes sein? Oder typisch Hamburg. Egal, wie deine Liebsten drauf sind – Design-Hotel, Luxus-Suite oder maritimes Kleinod: Wir haben die besten Hotels für jeden Anlass.

1) SIDE Hotel

Zwischen Planten un Blomen und der Binnenalster liegt das beliebte SIDE Hotel samt SPA und ausgezeichneter Gastronomie. Neben der hauseigenen Meatery mit ihrem legendären Dry-Aged-Angebot fällt das Gästehaus aber vor allem auch durch sein stilvolles Interieur auf und durch eine Atmosphäre, die zwar puristisch, gleichzeitig aber auch hochkomfortabel ist. Dieses glamouröse Kunststück hat der italienische Architekt Matteo Thun vollbracht, als er bis Anfang 2018 am Redesign des Hotels arbeitete.
Drehbahn 49 (Neustadt) 

 

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2) MyPlace

Der Name ist Programm. Im Hotel MyPlace fühlt man sich in einem der individuell eingerichte­- ten Zimmer direkt wie zu Hause. Hier wird Wert auf Persönlichkeit und kleine Besonderheiten gelegt. Die Zimmer sind individuell eingerichtet und spiegeln die unterschiedlichen Facetten Ham­burgs wieder. Im „Wohnzimmer“ gibt es ­kostenlos Tee, Kaffee, manchmal selbst gebackenen Kuchen und morgens ein Frühstück mit haus­ge­machten Marmeladen der Eigentümerin. Preise: je nach Kategorie 80–120 Euro/Nacht.
Lippmannstraße 5 (Schanze) 

3) 25 Hours Hotel

Altes Hafenamt Das ehemalige Kapitänsheim mit 49 gemütlichen Zimmern holt die Hamburger Hafengeschichte in unsere feierwütige Gegenwart. Das tatsächlich älteste Gebäude der HafenCity ist heute zu Recht denkmalgeschützte Heimat reiselustiger Menschen rund um die Welt. Gleichzeitig ist das Hotel ein Kleinod architektonischen Designs. Mutiger In­dustriecharme, interkulturelle Küche und eine Getränkekarte, die sich sehen lassen kann – beste Voraussetzungen, für einen glamourösen Ausklang der besten Party everrrrrr. Für die Atmosphäre hat sich das Designteam Dreimeta aus Augsburg Gedanken gemacht und jedes Zimmer großzügig und mit der obligatorischen Liebe zum maritimen Detail eingerichtet.
Osakaallee 12 (HafenCity)

 

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4) Le Meridien

Das Le Méridien Hamburg ist eine 5-Sterne-Unter­kunft in günstiger Lage in Hamburg. Die Rezeptionsmitarbeiter stehen euren Gästen 24 Stunden zur Verfügung. Das Designhotel Le Méridien Hamburg liegt im Stadtzentrum, direkt an der Alster, und bietet eine spektakuläre Aussicht. Eure Gäste können sich auf das Restaurant Heritage mit Bar im 9. Stock freuen. Ein internationales Frühstücksbuffet wird jeden Morgen im Restaurant Heritage serviert. Das Restaurant bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Alster und das Stadtzentrum von Hamburg und serviert moderne Fusionsgerichte der asiatischen und französischen Küche sowie trocken gereifte Steaks aus dem 800° heißen Grill von Southbend.
An der Alster 52-56 (St. Georg) 

 

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5) AMERON

Hotel Speicherstadt Leichtigkeit meets Tradition: Die Ameron Hotel Collection legt viel Wert auf Design, Atmosphäre und gepflegte Umgangsformen. Alle neun Ameron Hotels in Deutschland und der Schweiz sind städtetypisch und ganz individuell. Auch im denkmalgeschützten Ameron Hotel Speicherstadt Hamburg sind die regionalen Einflüsse deutlich spürbar. Im angehörigen cantinetta ristorante treffen typisch italienische Küche und moderne Food Art zusammen und verbinden sich zu einer exklusiven Küche. Alle Produkte werden von regionalen Anbietern bezogen und von Spezialitäten aus Italien ergänzt.
Am Sandtorkai 4 (Speicherstadt) 

 

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6) Hotel am Rothenbaum

Das kleine Hamburger Hotel liegt nahe der ­Innenstadt und dennoch ganz charmant im ge­hobenen Teil der Stadt, direkt an der bekannten Rothenbaumchaussee. Umringt von beeindruckenden Gründerzeitvillen und moderner Architektur frühstückt eure Postparty-Meute am nächsten Morgen auf der schicken Freiterrasse, das Treiben auf der Rothenbaumchaussee beobachtend. Die gemütlichen Zimmer sind stilvoll und zeitgemäß eingerichtet und in jedem Detail des Innenaustattung macht das inhabergeführte Hotel seinem Stadtteil alle Ehre: unverwechselbaren Charme, juveniler Flair – und eine dieser urigen Schuhputzmaschinen, die so oldschool sind, dass man sie schon fast wieder hipster nennen könnte. Perfekt!
Rothenbaumchaussee 107 (Rotherbaum) 

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SZENE HAMBURG Feste Feiern 5/ 2018

 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG FESTE+FEIERN 2018/19. Das Magazin ist seit dem 31. August 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop erhältlich! 


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Top 8 – Hamburgs beste Event-Locations von edel bis günstig

Gibt es einen Garant für eine gelungene Party? Klar: die Location! Damit euer Fest gelingt, empfehlen wir euch diese acht besten Hamburger Mietlocations: Von edel bis hip, von kostspielig wie Goldkrönchen bis günstig wie Flohmarkt-Schmuckstück – hier lässt es sich prima feiern. Alle hier bei uns, im wunderschönsten Hamburg.

1) Rolling Taste Room – Kreativ, regional, authentisch

Industriecharme trifft auf traditonelle Favourites. Die Eventlocation im Störtebeker-Haus glänzt mit Liebe zum ungewöhnlichen Detail: Originales Interieur aus dem 19. Jahrhundert trifft auf Comiclook. Die Showküche und Bar auf der einen Seite, Musikanlage auf der anderen – der Rolling Taste Room ist eine Konzept-Eventlocation mit allem, was bis zu 80 Gästen einen wunderbaren Abend verspricht.
Seit wann gibt es die Location? 2014. Umfangreiche Renovierung im Januar 2017
Wie viele passen rein? 50 Personen an großen Tafeln, 80 Personen als Stehparty
Für welche Anlässe geeignet? Jede lockere Veranstaltung: Geburtstage, Hochzeit, Produkt­präsentation, Tagung, Goldene Hochzeit …
Catering zubuchbar? Machen wir selbst
Preise: Auf Anfrage
Mindestverzehr: 1.500 Euro pro Veranstaltung
Reinungspauschale? 150 Euro
Security? Wird nicht benötigt

Rolling Taste GmbH Borstelmannsweg 143 (Hamm) Telefon: 60 53 38 20 

 

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2) Goldmarie (Bernsteinzimmer) – Eventlocation im Herzen von St. Pauli

Das Bernsteinzimmer im Souterrain der Loca­tion hat Platz für bis zu 50 Personen. Du kannst die Goldmarie aber auch komplett mieten … Den Empfangsbereich und die Flure teilen sich alle Feiernden, dafür gibt es auch zwei Stempel für die Orientierung – die Abende im gediegenen Goldmarie-Ambiente sind nämlich so fein, dass die Drinks mit den Lieben dort gleich doppelt so gut schmecken.
Seit wann gibt es die Location? 2013
Wie viele passen rein? 150 Thronsaal mit Empfangsbereich, 100 Bernsteinzimmer mit Empfangsbereich. Die Räume sind einzeln buchbar.
Für welche Anlässe geeignet? Geburtstage, Firmenfeiern, Veranstaltungen aller Art
Catering zubuchbar? Ja, frei wählbar, gerne aber von Die Leckeren
Preise: Moderat, es gibt Vorzugspreise für Gastgeber
Mindestverzehr: 450 Euro im Thronsaal, 250 Euro im Bernsteinzimmer
Reinungspauschale? Die Reinigung ist in der Raummiete von 150 Euro enthalten.
Security? 50 Euro anteilig für jeden Raum

Die St. Pauli „Amt der Nacht“ GmbH Hamburger Berg 11 (St. Pauli) Telefon: 0160 90 36 15 19 

 

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3) Theater im Zimmer – Klassizistische Villa mit toller Atmosphäre

Das historische Gebäude im Stile des Dänischen Klassizismus aus dem frühen 19. Jahrhundert umfasst ganze 600 Quadratmeter. Dazu kommt ein exorbitanter Garten – 350 Meter von der Alster entfernt. Eine Party im altertümlichen Gemäuer begleitet das Event-Team auf Wunsch mit Liveband, DJ, klassischem Ensemble oder sogar einer Improvisations-Theater-Show. Kultur-Location at it’s best für die Feiermeute mit Anspruch …
Seit wann gibt es die Location? Das Haus wurde 1829 gebaut
Wie viele passen rein? Bis zu 200 Personen
Für welche Anlässe geeignet? Firmenevents, Hochzeiten und Theater
Catering zubuchbar? Ja, große Liste an Business- und Privat-Caterern
Preise: Auf Anfrage
Mindestverzehr: Nein
Reinungspauschale? Auf Anfrage
Security und Service? Auf Anfrage

Alsterchaussee 30 (Harvestehude) Telefon: 44 88 44 Mobil: 0152 08 69 63 74 

 

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4) Pony Bar – Ungezwungen, gemütlich, vielfältig, studentisch

Am Campus der Universität Hamburg finden sich tagsüber Studenten, Professoren und Passanten zum Kaffee-Techtelmechtel ein. Doch der Slomo-Schein trügt: Die hübsche Location im Grindelviertel verwandelt sich zu später Stunde in „Hamburgs kleinstes Kulturzentrum“. Das Programm steht ganz im Sinne der Kultur- und Nachwuchsförderung, aber auch der legendären Privatpartys für Geburtstagskinder und andere Party-People.
Seit wann gibt es die Location? Seit 2004
Wie viele passen rein? Die Größe des Raumes beträgt in etwa 40 qm, es stehen gemütliche Sitzplätze für ca. 15 bis 20 Personen zur Verfügung. Im gesamten Raum finden bis zu 60 Personen Platz.
Für welche Anlässe geeignet? Privatpartys, Firmenfeiern, Präsentationen, Konzerte
Catering zubuchbar? Extern ja
Preise: Studentenpreisniveau
Mindestverzehr: Nein
Reinungspauschale? Nein
Security? Nein

Allende Platz 1 (Rotherbaum) Telefon: 42 83 87 89 5 E-Mail: info@ponybar.de ponybar.de

 

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5) Nachtigall – Entspannt …

Im Herzen des Kiezgeschehens und am Rande des Hamburger Bergs liegt ein wunderschön verwunschener Ort. Es ist die Nachtigall. Hört sich so märchenhaft an, wie es ist. In den puristisch gehaltenen Räumen der Eventlocation geht es nur um eines: dass ihr ein Fest feiert, von dem ihr euren Enkelkindern noch erzählen könnt. Geburtstag, Weihnachtsfeier, Klassentreffen – oder unkonventionelle Hochzeit, das hauseigene Tresenpersonal, ein waschechter Türsteher und ein DJ-Pult für eure eigene Playlist – all das ist im ziemlich fairen Mietpreis inbegriffen …
Seit wann gibt es die Location? August 2015
Wie viele passen rein? 50 bis 100 Personen
Für welche Anlässe? Jeder Anlass ohne Bestuhlung
Catering? Ja, von Die Leckeren aus Hamburg
Preise: Bier 2,70 bis 3 Euro und Longdrinks zwischen 6,20 und 6,80 Euro
Mindestverzehr: 450 Euro
Reinungspauschale und Miete: (inkl. DJ-Equipment) 150 Euro
Security: 50 Euro

Hamburger Berg 21 (St. Pauli) Telefon: 83 20 02 66 

 

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6) Fabrik der Künste – Kunst- und Kulturzentrum

Drei Geschosse für ein Event im Zeichen der Kultur. Wo sonst Präsentationen neuer Designerprodukte stattfinden oder Künstler die Räume als Atelier benutzen, da kannst du deine avantgardistische Megaparty feiern. Das Gemäuer wurde 2007 aufwendig restauriert, die alten Produktions- und Lagerräume designorientiert umgebaut – aber der Charme des alten Gebäudes ist erhalten geblieben. Eine besondere Eventlocation für alle, die Platz brauchen, Kultur lieben und keine Lust auf überkandidelte Goldstuckräumchen haben. Chapeau – das sieht aus!
Seit wann gibt es die Location? Die Fabrik der Künste wurde 2007 gegründet
Wie viele passen rein? ca. 250 Personen (Reihenbestuhlung auf einer von zwei Ebenen)
Für welche Anlässe geeignet: Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen, Fotoshootings, Tagungen, Seminare/Vorträge, Workshops
Catering zubuchbar? Ja und an kein Catering gebunden
Preise: Variabel
Mindestverzehr: Nein
Reinungspauschale: 250 Euro
Security: Auf Anfrage

Fabrik der Künste (HafenCity) Kreuzbrook 10/12; Telefon: 86 68 57 17 

 Fabrik-der-Kuenste

7) Sturmfreie Bude – Charmantes Apartment, urban wie ein Kreativspot

In der Küche nicht nur kochen, sondern gastronomisch durchdrehen, auf der XL-Couch nicht nur entspannen, sondern gekonnt abdriften, nicht nur Feierabendbier, sondern auf der Dachterrasse aufs Leben anstoßen … klingt nach einem privaten Märchen, ist aber buchbar! Die inspirierende Location der Sturmfreien Bude kannst du für die Feier mit deinen Freunden buchen.Vielleicht ist eines der Apartments im angesagten Karoviertel ja sogar die richtige Entscheidung für den nächsten Junggesellenabschied. (symb. Abb.)
Wie viele passen rein? Bis zu 50 Personen
Für welche Anlässe geeignet? PR-Events, Seminare, Kochevents, Privatpartys
Catering zubuchbar? Vermietung nur in Kombination mit den Partner-Caterern Hobenköök, Rolling Taste oder Traiteur Wille
Preise: Bis zu fünf Stunden kosten 950 Euro, fünf bis neun Stunden kosten 1.400 Euro, jede weitere angefangene Stunde kostet zusätzlich 120 Euro
Mindestverzehr: Pro Person halbtags 16 Euro, ganztags 23 Euro
Reinungspauschale? Nein
Security und Service? 20 Euro pro Servicekraft und Stunde, aber on demand

Lübecker Str. 1 (St. Georg) / Flora-Neumann-Str. 6 (Karolinenviertel) Telefon: 43 21 40 60 

 

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8) Sky Lounge – Feiern im Herzen Hamburgs

Über den Dächern Hamburgs in einem der angesagtesten Spots feiern – herrlich. Die Sky Lounge im SIDE Hotel kann man exklusiv mieten, wenn einen die Feierlaune packt. Im achten Stock gelegen, bekommen deine Gäste hier nicht nur exzellentes Catering im Stile von „endless – sophisticated BBQ’s“ mit Dry-aged-Steak, einer enormen Auswahl erlesener Weine, frischer Craft Biere und leckerer Cocktails sowie feinsten Desserts, sondern auch die frische Luft des Hamburger Himmels geboten – und die große Fensterfront eröffnet einen kongenialen Blick über unsere Hafen­metropole.
Seit wann gibt es die Location: seit 2001
Wie viele passen rein? 80 für den Empfang, 45 fürs Dinner
Für welche Anlässe geeignet? Dinner, Empfänge, Präsentationen
Catering zubuchbar? Ja, das Meatery Event Erlebnis
Preise: Raummiete ab 2500 Euro, Dachterrasse zusätzlich zu nutzen… Menü ab 69€
Mindestverzehr: Raummiete als Basis
Reinungspauschale? nein
Security und Service? Zusätzlich buchbar

Drehbahn 49 (Neustadt) Telefon: 30 99 95 45 E-Mail: bankett@side-hamburg.de

 

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SZENE HAMBURG Feste Feiern 5/ 2018

 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG FESTE+FEIERN 2018/19. Das Magazin für alle Fragen rund ums Feiern ist seit dem 31. August 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop erhältlich! 


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3 Tipps – Was brauche ich für ein perfektes Picknick?

Für ein gelungenes Picknick braucht man nicht nur Sonnenschein und gute Gesellschaft, sondern auch ein paar schlaue Extras. Wir haben einen Korb gepackt, prall gefüllt mit praktischen Tipps für leckere Stunden unter freiem Himmel.

1) Gaia Wrap

Ein Leben ohne Plastik – ist das möglich? Irgendwie müssen die Leckereien ja von A nach B gebracht werden. Es gibt mittlerweile tolle Alternativen zu Frischhaltefolie, zum Beispiel Brotdosen aus Metall oder Bienenwachs­tücher. Letztere kann man seit Kurzem von einem Hamburger Start-up beziehen: Gaia Wrap ist eine nachhaltige Frischhaltefolie, die je nach Beanspruchung ein halbes bis zwei Jahre lang hält. Nach dem Benutzen wird das Tuch mit kaltem Wasser gewaschen, getrocknet und kann dann wiederverwendet werden. Ganz nebenbei wirkt das Bienenwachs antibakteriell, sodass die Lebensmittel schön frisch bleiben. Knapp zehn Euro pro Tuch sind zwar nichts für den schmalen Geldbeutel, doch immerhin fließt das Geld in ein engagiertes Projekt: Alle Materialien sind biologisch hergestellt und das Bienenwachs wird von ­einer Demeter-zertifizierten Imkerin bezogen. In Workshops informieren die jungen Firmengründer über Nachhaltigkeit und ökologisches Leben und zeigen, wie das Einwachsen von Baumwolltüchern funktioniert.
www.gaiawrap.de

2) Mundraub

Keinen Garten vor der Tür und Lust auf frisches Obst? Die Stadt hat viele Leckereien zu bieten: Auf mundraub.org findet man öffentlich zugängliche Bäume, Sträucher und Kräuter, die auf einer Karte verzeichnet sind. Eigentlich ist das also gar kein Raub, sondern legales, gemeinschaftliches Teilen von Früchten aus dem Stadtgebiet. In Hamburg findet sich ein überraschend großes Angebot von Obst- und Nussbäumen – nebenbei eine gute Möglichkeit, neue Orte zu entdecken. Einfach den Standort eingeben, Quelle finden und pflücken gehen. Umgekehrt funktioniert das übrigens auch: Wer einen Baum hat und nicht zum Ernten kommt, kann ihn in der Karte eintragen, damit die Früchte nicht zum Fallobst werden. Skrupel angesichts der urbanen Schadstoffbelastung? Wer zehn Meter Abstand von größeren Straßen hält, ist auf der sicheren Seite. Ebenfalls hilft, das Obst gründlich zu waschen. Ein Portal mit Infos, Tipps und Rezepten ergänzt das Angebot der Onlineplattform.
www.mundraub.org

3) Minipresso

Lauwarmer Filterkaffee aus der Thermoskanne war gestern. Abenteuerlustige Feinschmecker benutzen Espressokocher im Miniformat. Duftender Espresso auf einem einsamen Berggipfel oder mal zwischendurch im Park um die Ecke – verlockend, oder? Industriedesigner Hugo Cailleton aus Hongkong wollte auf Geschäftsreisen nicht länger auf perfekt zubereiteten Kaffee verzichten und entwickelte einen mobilen Espressokocher nach dem Prinzip einer Matroschka: Das smarte Gerät wiegt um die 400 Gramm und beinhaltet einen Wassertank, eine manuelle Pumpe, einen Siebträger, Filter, Dosierlöffel und Kaffeebecher. Der Druck beträgt um die acht Bar – das ist Siebträgerqualität. Eine feine Crema gibt es natürlich auch. Haken: Der Minipresso muss mit heißem Wasser befüllt werden, das sich in der freien Wildbahn natürlich nicht so leicht auftreiben lässt. Und schwupps kommt die Thermoskanne wieder ins Spiel …
www.wacaco.com

Texte: Sabrina Pohlmann

 


 Dieser Beitrag stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2018. Das Magazin ist seit dem 28. Juli 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Camping – Drei Plätze, drei Welten

Wir haben in und um Hamburg gecampt und Lieblingsorte für den Urlaub vor der Haustür gefunden.

1) Die Elbinsel Lühesand im Alten Land

Raus aus der Stadt! Um nach Lühesand zu kommen, der schiffsförmigen Camping­insel auf der Elbe, geht es zum sattgrünen Deich im Alten Land (Wetterndorf, Schleuse). Dort wohnt Holger Blohm, und der hat eine Fähre. Für schmale 2 Euro (1,40 für Camper) schippert er Gäste in weniger als fünf Minuten rüber nach Lühesand. ­Rüber zur Ruhe. Keine Autos, keine Fahr­räder, nichts: Zwischen Wochenendhäuschen, Wohnwagen, Zelten und Trampelpfaden herrscht nahezu Geräuschlosig­keit, und das gilt dank der Inselgröße von 124 Hektar auch in der Hochsommerzeit, wenn Lühesand gut besucht ist.

Jeder hat enorm viel Platz, Lautstärken der nächsten Nachbarn werden kaum wahrgenommen. Nur wer am Ufer steht, hört leise das Wasser auf die schweren schwarzen Steine schwappen, angeschwemmt von den regelmäßig vorbeifahrenden Container- und Kreuzfahrtschiffen. Im Inselinneren scheint die Zeit stillzustehen. Den Boden für die sonnengebleichten Wohnkugeln bieten hohe, strohige Graswiesen und leuchtend heller Sand (aber nur ein kleiner, bei tiefster Ebbe entstehender Sandstrand auf der Binnen­elbe). Ein fast unberührtes Terrain.

Teils darf dieses auch gar nicht berührt werden: Mitte der 1960er Jahre bereits wurde der südöstliche Teil der Insel, also rund 60 Hektar, zum Landschaftsschutzgebiet gemacht. Hier brüten und rasten circa 60 Vogelarten. Ob Dauer- oder Kurzcamper (5 Euro pro Nacht), wer auf Lühesand ankommt, kommt runter. Mehr noch: Spätestens, wenn bei Sonnenuntergang das Wasser zwischen Deich und Fähranleger rot, orange und gelb schimmert, kommt ein wenig Inselromantik auf. Und wen es bei Anbruch der Dunkelheit nicht direkt in den Schlafsack zieht, kann in der Inselgaststätte den Tag ausklingen lassen, auf der rustikalen Terrasse oder drinnen am Tresen. Bier und Currywurst sind immer zu haben. Die einzigen Anzeichen einer nahegelegenen Metropole sind auf Lühesand die alles und jeden überragenden Freileitungsmasten, einer 189, einer 227 Meter hoch, die höchsten in Europa, aber auf dem Mini- Eiland kaum bemerkbar. Zu sehr entspannt der Rest der Insel ihre Besucher.

www.luehesand.de


Glampt locker vor sich hin: Nora Köhnken hat zusammen mit Tanja Matthies einen besonderen Platz am Stover Strand gestaltet.

2) Clamping: Schöner Campen am Stover Strand

„Herzlich Chillkommen!“ Die selbst gekritzelte Aufschrift am Eingang deutet schon an, dass dahinter kein gewöhnlicher Campingplatz folgt. Camping geht hier, aber hier geht auch Glamour, und das ergibt – richtig – Glamping. Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung an einem Teilabschnitt des Stover Strands, der bereits einen großen und komfortablen Campingplatz hat (30 Hektar, Badestrand, Kletterpark, Boothafenliegeplätze, Animation, Restaurant, Supermarkt), hingegen schon. Nora Köhnken und Tanja Matthies waren es, die der Gegend mit Glamping die Camping-Kirsche aufdrückten. Und das funktionierte schrittweise.

Schritt eins: Köhnken, deren Familie seit Generationen den Gesamtplatz verwaltet, und Grafikdesignerin Matthies düsten durch halb Deutschland, um anhand von Kleinanzeigen alte Wohnwagen einzusammeln. Acht olle Campingkarossen konnten sie am Ende der Tour ihr Eigen nennen. Schritt zwei: Befreiung der 60er- und 70er-Jahre-Modelle von ihrem vergilbten Inneren. Schritt drei: schick machen. Die Wagen wurden nahezu runderneuert, bekamen einen frischen, sommerlichen Anstrich außen (türkis, gelb, orange, blau, pink) und neue Möbel innen. Außerdem wurden Sonnendächer installiert und darunter Mini-Vorgärten errichtet, mit Holztischen, Blumenkübeln, Lichterketten und und und. Schritt vier: eigenen Strand anlegen. Laster rückten an, kippten feinen Sand ans Ufer. Aus Paletten wurden eine Grillküche und eine Hollywoodschaukel gezimmert. Schritt fünf: Einzug. Bis zu 30 Gäste haben ab sofort Platz auf dem ­Stover-Glampingplatz. Kosten: 25 Euro für Erwachsene, 10 Euro für Kinder.

Wer einen Wagen für sich alleine haben will, zahlt 50 Euro. Köhnken und Matthies brauchten nicht viel Raum, um eine Atmosphäre zu schaffen, die an Sommerfestivals erinnert, an gute Backpackerhostels, und durch die gepimpten Oldschool-Kutschen auch an eine andere Zeit und Welt. „Ihr Fünf Sterne Urlaub an der Elbe vor Hamburg“, lautet der Werbeslogan des Stover Strands. Alles zusammengenommen, bietet das dortige Glamping sogar „Ihre Chance auf Fünf Sterne plus“.

www.camping-stover-strand.de


Die Algarve fängt gleich hinter Blankenese an – möchte man meinen, sobald man das ElbeCamp betritt.

3) Glücklich werden im ElbeCamp unterm Geesthang

Ist das schon die Algarve? Wachsen dort drüben Feigenbäume? Wird dahinter die „Letzte Bratwurst vor Amerika“ verkauft? Nein! Das hier ist das ElbeCamp am Falkensteiner Ufer, über dem ein bewaldeter Geesthang fast 100 Meter über die Elbe ragt. Fernab vom „Strandperle“-Trubel liegt dieses tolle Stück Elbstrand, das mit dem ein oder anderen portugiesischen Küstenfleckchen durchaus mithalten kann. Samtweicher Sand, palmenhohe Bäume, zwischen denen bunte Hängematten baumeln, Beachvolleyballfeld, Strandhaus und -bistro: Da kommen ruck zuck Urlaubsgefühle auf.

Das ElbeCamp, das ein Projekt des Kinderschutz und Jugendwohlfahrt e. V. Hamburg ist, bietet allen Altersklassen ein Areal, das nicht nur aufgrund von Naturschönheiten weit über dem norddeutschen Standard liegt. Kleines Highlight: Das Café und Restaurant Lüküs. Geöffnet von 8 bis 21 Uhr, gibt es hier Kaltgetränke und Tipptopp-Camper-Food für jeden Geschmack, vom Frühstücksbüffet über Kaffee und wechselnde Kuchen bis zu einer anständigen Portion Pommes Schranke – ausgerufen übrigens auf besondere Weise. Bei Bezahlung bekommt jeder Gast einen Bong mit einem Star-Namen, der kurze Zeit später aus den Lautsprechern schallt: „Inspektor Columbo, Essen ist fertig!“ Die Kleinen mögen darüber vielleicht nicht lachen, kommen aber beim Seeräuberspielen im Piratenschiff „Nemo“ oder auf der „Titanic“ vorm Lokal auch auf ihre Kosten.

Und wem das alles nicht unterhaltsam genug ist, schlägt einfach den Sonnenschirm am Strand auf, nutzt das ElbeCamp-WLAN (4 Euro pro Tag) und verschafft sich das gewünschte Entertainment. Oder er guckt einfach gerade aus. Dort, direkt vor der Nase, erinnern einen die dicken Pötte dann doch noch daran, dass man gar nicht so weit entfernt ist von der Stadt. ElbeCamp-Tagestickets gibt es für 4 Euro. Und wer einfach nicht nach Hause will, sondern in Klein-Portugal an der Elbe übernachten, kann u. a. das Zelt aufbauen (7,90 Euro) oder den Wohnwagen ins Camp ziehen (17,70 Euro inkl. Pkw-Parkplatz).

www.elbecamp.de

Texte: Erik Brandt-Höge
Fotos: Michael Kohls



 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


Noch mehr Lust, die Stadt zu erkunden?

3 Spots für Streetfishing – Wo beißen welche Fische?

Streetfishing in der Großstadt ist auf dem Vormarsch. Hamburg mit seiner abwechslungsreichen Wasserlandschaft bietet dafür beste Voraussetzungen. Angeln ist eine Philosophie und bringt Ruhe, Entschleunigung und ein geschärftes Bewusstsein für das Tier als Nahrungsquelle. Den Fisch auf dem Beitragsbild würde man übrigens nicht essen. Er ist zu klein und wird wieder ins Wasser zurückgeworfen. Die hier genannten Spots dürfen auch ohne Vereinszugehörigkeit befischt werden. Einen Angelschein muss aber jeder besitzen, der seine Angelroute ins Wasser hält.

1) Hamburger Butt in der Hafencity

Erst mal vorab: Die Hamburger Elbe ist ein Tidengewässer, achtet also auf die Uhrzeiten. Die erste Angelstelle in Hamburg für Streetfishing – das Angeln im Großstadtlärm – ist natürlich die HafenCity. Um die Elbphilharmonie sitzen immer mal wieder Angler, lieber siedeln wir aber auf eine weniger überlaufener Stelle um: runter zum Baakenhafen. Unmittelbar vor der HafenCity Universität, auf beiden Seiten der Brücke, befinden sich die besten Plätze zum Auslegen. Der Plattfisch fühlt sich hier heimisch.
Buenos-Aires-Kai

2) Aal an der Dove-Elbe

Der Aal mag es lieber in tiefen Hafenbecken oder im Sommer am Rand des Hauptstroms. Für Aal-Angelei empfiehlt sich der Radweg zur Dove-Elbe: Anstatt zu baden oder zu faulenzen, versucht es mit einem Aalsitz in der Tatenberger Bucht – in der Dämmerung beginnt die heiße Phase. Also, Angel auswerfen, Bier auf, Grill an und dann: Geduld haben.
Tatenberger Weg

3) Zander auf der Veddel

Der Süßwasserraubfisch mag es im ruhigen, wärmeren und trüben Wasser lieber: Hamburg ist berühmt für seinen Zander. Die Veddel mit ihren vielen Hafenbecken und Kanälen, vor allem in der Billwerder Bucht, ist dafür der perfekte Fangplatz. Mit ähnlichen Bedingungen auf der anderen Seite der Elbmetropole ist das Köhl­fleet in Finkenwerder. Filetiert und kross gebraten, schmeckt der besonders lecker – da sagt der Angler: Petri Dank!
Entenwerder

Text: Julika Kott
Beitragsbild: Unsplash


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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BierSZENE – Diese 5 Craft-Biere solltet ihr euch diesen Sommer gönnen

Na, liebe Bierjünger. Genießt ihr die warmen Tage auch so sehr wie ich? Satte 28 Grad und Sonne pur sind es, während ich diese Zeilen hier schreibe. So lob ich mir das Hamburger Wetter. Ihr fragt euch jetzt, welche Biere euch diese Tage noch besser genießen lassen? Ich habe euch fünf meiner Lieblinge rausgesucht, mit denen ihr definitiv alles richtig macht.

 

1) „Moby Wit“ von Ratsherrn

Dieses fuchtig-würzige Weizenbier ist besonders easy to drink und überzeugt als außergewöhnlicher Durstlöscher mit Noten von Koriander, Orangenschale und Kamillenblüte. Perfekt also als erstes Feierabendbier am Elbstrand. PS: Während ihr euch Schluck für Schluck in Sommerlaune trinkt, schaut doch mal, ob ihr beim Elbegucken nicht auch einen Wal entdecken könnt.

Wo erhältlich? Im Hamburger Bierfachhandel, wie dem Craft Beer Store, und ausgewählten Supermärkten.

2) „Gose Morning Vietnam“ von Bunthaus

Wer mich kennt, weiß: Sauerbiere gehen für mich eigentlich immer, besonders gut aber im Sommer. An der Bunthaus Brauerei aus Wilhelmsburg kommt in diesem Sommer deshalb keiner vorbei. Die Gose von Jens und Jens ist herrlich würzig und gleichzeitig super frisch. Am geilsten kommt sie übrigens mit einer Kugel Zitroneneis.

Wo erhältlich? In Hamburg nur noch im Alten Mädchen am Hahn. Wenn ihr am Wochenende einen Ausflug nach Berlin macht, könntet ihr auch noch im Dolden Mädel in Kreuzberg Glück haben.

3) „Summer Wit“ von Überquell

Wieder ein leichtes Weizen. Dieses ist aber eher fruchtig-herb. Das kommt durch den Mandarina Bavaria Hopfen, den Braumeister Tobi Hess bei diesem Bier in rauen Mengen verwendet hat. Der Geschmack von Orangenschale und Koriander katapultiert euch direkt in Asien-Urlaub-Laune.

Wo erhältlich? Im Überquell, aber auch im Hamburger Bierfachhandel und ausgewählten Supermärkten.

4) „Rote Grütze“ von Buddelship

Dass die Jungs von Buddelship auch sauer können, beweisen sie eindrucksvoll mit diesem Bier. Durch die Zugabe von Johannisbeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Kirschen verwandelt sich dieses Ale in ein fruchtig-säuerliches Vergnügen. Mega gut!

Wo erhältlich? In der Bar Oorlam am Hahn. Vereinzelt im Hamburger Bierfachhandel und ausgewählten Supermärkten.

5) „Neck Oil“ von Beavertown

Zu guter letzt noch ein wenig Opium für all die Hopheads unter euch: Ein schön balanciertes Session IPA aus London. Trotz schmaller 4,3 Prozent Alkohol überzeugt das IPA mit viel Hopfenarmoma. Und ich weiß, viele von euch sind immer noch ein bisschen skeptisch, was Dosenbier angeht. Die Vorteile liegen gerade für den Sommer aber auf der Hand. Sie sind leichter zu transportieren und lassen sich schneller kühlen als Flaschen. Super Sache also.

Wo erhältlich? Im Hamburger Bierfachhandel und in ausgewählten Supermärkten.

In diesem Sinne: Prost und einen herrlichen Sommer!

Euer Daniel


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Daniel Ehlich

Foto: Felix Valentin / Jupiter Union

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder.

Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!


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Open Air – 6 Sommerkinos für Hamburg

Zeit für große Gefühle an der frischen Luft! An diesen Orten könnt ihr feines Arthouse-Kino und aufwändig produzierte Blockbuster gucken, während der Wind mit euren Haaren spielt und Grashalme eure Füße kitzeln.

1. 3001 – Filmnächte …

… am Millerntor. Ja, sie sind wieder da! Nach drei Jahren kehrt das Stadtteilkino ins St. Pauli-Stadion zurück. Genauer gesagt: in die Südkurve. Hier zeigt das 3001 Kino vom 18. bis 25. Juli einen Mix aus Dokus und anspruchsvollen Kassenschlagern (u. a. „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, 20.7., „Aus dem Nichts“, 21.7.). Beginn ist um 22 Uhr, Einlass ab 21 Uhr.
www.3001-kino.de

2. B-Movie am Stintfang

Am 21. Juli packt das B-Movie Filmprojektor, Grillzeug und Getränke ein – ab zum Paula-­Harpinski-Platz, zum legendären Kino-Open-Air vor berauschender Hafenkulisse! Traditionell gibt es hier einen 16-Millimeter-Klassiker zu sehen, und mit „Der Würgeengel“ (MEX 1962) von Luis Buñuel hat das B-Movie-Team einen künstlerischen Knaller herausgewühlt. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im Kinosaal statt. Beginn ist um 22 Uhr.
www.b-movie.de

3. ElbFilmKunst

Schöne Filme an schönen Orten, das ist ElbFilmKunst. Dem Bienensterben widmet sich der Dokumentarfilm „More Than Honey“, gezeigt am 30. Juni im August-Lütgens-Park in Altona (21.40 Uhr, Eintritt frei). An den darauffolgenden Samstagen wird aufgrund von Bauarbeiten nicht der Beselerplatz, sondern der Cranach-Park in Othmarschen zum Kino: Gezeigt werden „Sexy Beast“ (7.7., 21.40 Uhr), „Synecdoche, New York“ (14.7., 21.30 Uhr) und „Ex Machina“ (21.7., 21.20 Uhr). Am 28. Juli geht es an den Blankeneser Elbstrand. Auf dem Programm: „Sonatine“ (21.10 Uhr), ein mörderischer Yakuza-Film aus 1993.
www.elbfilmkunst.de

4. Schanzenkino

Großes (Blockbuster-)Kino mitten im Sternschanzenpark (siehe Beitragsbild). Vor der 128 Quadratmeter großen Leinwand gibt es ausreichend Stühle für alle Zuschauer, auf Decken lümmeln ist aber auch kein Problem. Eine Stunde vor Filmbeginn wird auf der Wiese gepicknickt – Fressbuden sind vor Ort, Essen mitbringen erlaubt (Grillen nicht).
www.schanzenkino.de

5. St. Pauli Sommerkino

Noch mal Millerntor, dieses ­ Mal aber die Nordkurve: Hier gibt es bis 9. Juli täglich – auch bei Regen, die Plätze sind überdacht! – vornehmlich Block­bus­ter zu sehen, z. B. „The Big Lebowski“ (30.6.), „Das Pubertier“ (4.7.) oder „Fuck ju Göhte 3“ (6.7.). Filmbeginn ist jeweils um ca. 21.45 Uhr, Einlass eine Stunde früher.
www.stpauli-sommerkino.de

6. Zeise Open Air

Feines Arthouse-Kino, Sneak Previews und Oscar-Knaller servieren die Zeise Kinos täglich von Mitte Juli an im lauschigen Innenhof des Altonaer Rathauses. Los geht es am 13. Juli um­ 22 Uhr mit der Komödie „Ein Lied in Gottes Ohr“ über die multireligiöse Band eines Rab­bis, eines Pfarrers und eines Imams. Neu in diesem Jahr: Tickets können auch online bestellt werden.
www.zeiseopenair.de

Zusammengetragen von Maike Schade


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Top 5 – Wer backt Hamburgs beste Pizza?

Ohne den italienischen Klassiker können wir nicht. Wer ihn am besten drauf hat, verraten wir hier.

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung
Beitragsfoto: Jill

1. Die Pizzeria

In dem klitzekleinen Pizzarestaurant in Eppendorf sieht man den Teller vor lauter Pizza nicht. Da der Boden hauchdünn ist, schafft man hier ganz alleine eine der Riesenpizzen. Belegt sind sie entweder mit Scampi, frischem rohen Thunfisch oder Anchovis und Kapern. Das schmeckt so gut, wir kommen gerne wieder.

€€ Eppendorfer Landstraße 165 (Eppendorf), Telefon 46 77 65 66, Mo-So 12–23 Uhr, Kreditkarten: Mastercard, Visa; EC-Karte; www.diepizzeria.eu

2. Jill

Bei Jill in den altehrwürdigen Schanzenhöfen dreht sich alles um Pizza, aber nicht um irgendwelche. Hier wird der knusprig-fluffige Teig mit allerlei Belag in Bio-Qualität im original neapolitanischen Ofen gebacken. Heraus kommt richtig gute Pizza. Lauschige Sommerabende kann man wunderbar im Biergarten genießen.

€€ Bartelsstraße 12 (Sternschanze), Telefon 64 04 05 00, Mo-Fr 7.30–23, Sa-So 8.30–24 Uhr, Kreditkarten: Visa, Mastercard; EC-Karte

3. Pauli Pizza

Die winzige Pizzeria auf St. Pauli ist richtig sympathisch. Sitzplätze sucht man vor allem abends vergeblich, dafür kann man sich auf geschmacklich hervorragende Pizza verlassen. Die kleine oder große Margherita bildet die Basis, die restlichen Zutaten können wild nach individuellen Wünschen kombiniert werden.

€ Talstraße 22 (St. Pauli), Telefon 67 30 30 46, Mo-Mi 12–0, Do 12–1, Sa-So 12–3 Uhr; Kreditkarten: keine

4. Pizza Bande

die Pizza Bande in Hamburg

Pizza von der Pizza Bande in Hamburg

Pizza von der Pizza Bande in Hamburg

Die rustikale Pizzeria in einer Seitenstraße der Reeperbahn ist richtig entspannt. Bei einem Blick in die offene Küche kann man bei der Fertigstellung der selbst zusammengestellten Pizza zuschauen. Die Zutaten kommen frisch von lokalen Gemüsehändlern. Ein Paradies für Veganer und Vegetarier, da es genügend Alternative zur klassischen Salami Pizza gibt!

€ Lincolnstraße 10 (St. Pauli), Mo-Do 12.30–22, Fr 12.30–23, Sa 13.30–23, So 13.30–22 Uhr, Kreditkarten: keine; www.pizza-bande.de

5. Überquell

Überquell Biergarten in Hambrg Foto: Jupiter Union

Foto: Überquell

Eine eigene Brauerei, eine große kunterbunte Terrasse und Pizza aus original neapolitanischen Pizzaöfen – Was will man mehr? In den Riverkasematten auf St. Pauli kommen Margherita und Co auf den Tisch und sind schon optisch ein Hingucker. Der Teig ist fluffig und die Zutaten frisch. Wir sind Fans.

€€ St. Pauli Fischmarkt 28–32 (St. Pauli), Telefon 33 44 21 26 0, Mo-Do ab 17, Fr-So ab 12 Uhr, Kreditkarten: Visa, Mastercard; EC-Karte; www.ueberquell.com


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Diese Topliste stammt aus unserem Gastro Guide. Der Gastro Guide SZENE HAMBURG Essen+Trinken 2018/2019 ist am 19.4.2018 erschienen und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!