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Zukunft gesucht? PIERDREI gefunden!

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Eine Ausbildung in der Hotellerie eröffnet eine Welt mit ungeahnten Möglichkeiten. Und im PIERDREI Hotel kann der perfekte Start in die eigene Zukunft gelingen

Ein neuer Club auf dem Kiez? Nein, viel besser. Deine Zukunft in der Hotellerie und/oder Gastronomie. Am Sandtorkai 46, in Hamburgs faszinierender HafenCity, befindet sich nicht nur das spektakuläre PIERDREI Hotel, sondern es gibt auch jede Menge Möglichkeiten, die eigene Zukunft ziemlich aufregend und kreativ zu gestalten. Ganz gleich, ob man einen Job sucht, einen Ausbildungsplatz oder die ganz große Karriere in der Hotellerie anstrebt, beim PIERDREI Hotel erwartet einen das perfekte Umfeld, um sich ganz individuell zu entwickeln. Noch ohne Plan für die eigene Zukunft? Das PIERDREI weiß Rat. Einfach melden und mit den potentiell neuen Kolleg:innen über die eigene, ganz persönliche große Freiheit sprechen. Und sich bei Gelegenheit gleich schon mal umschauen!


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Job mit Zukunft: „Sofa“ bei der Knappschaft-Bahn-See!

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Bennet Seemann ist angehender Sozialversicherungsfachangestellter (Sofa). Im Interview erzählt er, was ihm an dem Beruf gefällt und warum er die Ausbildung bei der Knappschaft-Bahn-See macht.

Bennet, warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Mein Großvater hat in der Verwaltung gearbeitet und konnte mich früh für den Job im Büro begeistern. In der Schule hatte ich Spaß am Umgang mit Gesetzen. Und durch Praktika in verschiedenen Bereichen der Verwaltung habe ich gemerkt, dass die verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Aufgaben genau das Richtige für mich sind.

Warum bei der Knappschaft-Bahn-See?

Weil die KBS ein einzigartiges Verbundsystem ist und die Ausbildung hier einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Sozialversicherung bietet. Außerdem hat man nach der Ausbildung gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beim Vorstellungsgespräch hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, dass es der richtige Ausbildungsbetrieb für mich ist. Alle waren freundlich und offen.

Was macht die Ausbildung aus?

Es ist eine anspruchsvolle Ausbildung. Wir durchlaufen verschiedene Bereiche der Rentenversicherung, der sozialen Pflegeversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung. Das ist anders als bei anderen Ausbildungsstellen zum Sozialversicherungsfachangestellten. Man lernt, Gesetze zu verstehen und diese auch direkt an echten Fällen anzuwenden. So wird es nie langweilig. Die Ausbilder nehmen sich viel Zeit und sind immer da, wenn man Fragen hat. Auch für das Homeoffice hat uns die KBS mit der nötigen Technik ausgestattet und wir hatten immer einen Ansprechpartner, der uns bestmöglich unterstützt hat. Es ist ein angenehmes Arbeitsklima.

Fragen zur Ausbildung in Hamburg beantwortet Stephan Reimann,
Tel.: 040-30388 1835.
kbs.de/ausbildung


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Neues Semester, neues Glück: Tipps für den Semesterstart

Der Sommer ist vorbei und die Uni beginnt wieder. Die folgenden Tipps lassen euch motivierter und entspannter in den Unialltag starten, egal ob ihr bereits schon im Studium seid oder eure Studium jetzt beginnt

Text: Katharina Stertzenbach

 

Selbstorganisation im Studium: Das A & O

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Den Durch- und Überblick während des Studiums behalten, ist nicht immer einfach, hilft aber enorm (© Alexis Brown/unsplash)

Wer plant, behält den Überblick und startet entspannter ins Semester. Erstellt einen Stundenplan, der euch nicht zu viel abverlangt. Das heißt, drei Vorlesungen hintereinander und anschließend noch ein Seminar: Dabei schaltet man schnell ab, ist frustriert, weil so viel Neues gar nicht richtig aufgenommen werden kann. Ein guter Tipp: Schaut mal in das Modulhandbuch eures Studiengangs und checkt, wie viele Creditpoints (CP, auch LP, also Leistungspunkte, genannt) ihr für die Teilnahme an den jeweiligen Vorlesungen, Seminaren oder Übungen erhaltet. Denn die Anzahl der verliehen CPs richtet sich nach dem Arbeitsaufwand, der für die jeweilige Veranstaltung erbracht werden muss. Ein Creditpoint umfasst 25 bis 30 Arbeitsstunden. In einem Bachelorstudium müsst ihr insgesamt 180 Creditpoints erbringen. Bei einem Bachelorstudium wird also ein Arbeitsaufwand von 40 Stunden pro Woche eingeplant. Macht auf keinen Fall mehr als die 40 Stunden.
Außerdem extrem wichtig: Checkt schon zu Semesterbeginn die Prüfungstermine und Anmeldungen.

Money Rules the World: Nebenjob suchen

Mit Nebenjobs das Netzwerk erweitern und die Studi-Kasse ein bisschen füllen (Foto: Schnob / unsplash)

Mit Nebenjobs das Netzwerk erweitern und die Studi-Kasse ein bisschen füllen (© John Schnob/unsplash)

Es ist ja kein Geheimnis, dass Student:innen nicht gerade in Saus und Braus leben. Ein Nebenjob hat viele Vorteile. Erstens: Den monetären, denn Hamburg ist teuer. Mit einem Studi-Job könnt ihr eure Haushaltskasse aufbessern. Außerdem bietet ein Nebenjob einen idealen Ausgleich zum Studium. Beim Bar- oder Café-Job könnt ihr einfach mal in eine komplett andere Welt eintauchen. Ein weiteres Plus, wenn ihr neu in der Stadt seid: Durch einen Studi-Job lernt ihr automatisch neue Leute kennen. Hiwi-Jobs an der Uni, zum Beispiel in den eigenen Fachbereichen, haben den Vorteil, dass ihr nicht weite Arbeitswege einplanen müsst, meistens könnt ihr vor oder nach euren Veranstaltungen arbeiten. Außerdem könnt ihr die Hiwi-Jobs ideal zum Netzwerken nutzen.
Es gibt zahlreiche Internetseiten, die euch bei der Suche nach dem passenden Nebenjob helfen, etwa das Stellenwerk, die Jobmensa und die App Zenjob.

Sport: Der perfekte Ausgleich zum Studium

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Sport ist der perfekte Ausgleich zum Studium (© conscoius/unsplash)

In der Uni verbringt ihr viel Zeit mit Rumsitzen in Hörsälen, Seminarräumen oder der Bibliothek. Sport in den Alltag zu integrieren, hilft einen Ausgleich zu schaffen. Und ein echter Pluspunkt: Sport fördert die Motivation. Das heißt nicht, dass ihr zu totalen Sportfreaks mutieren müsst. Es reichen schon fünf Minuten Yoga am Tag. Und wenn es euch schwerfällt, den inneren Schweinehund alleine zu überwinden: Hochschulsport Hamburg bietet Studierenden ein umfangreiches Sportangebot an. So könnt ihr zusammen mit anderen Studis trainieren. Auf der Internetseite von Hochschulsport Hamburg erhaltet ihr alle Infos über einzelne Sportkurse, sowohl in Präsens als auch online, die drei Uni-Fitnessstudios und sogar Sportreisen.

Perspektive schaffen: Raus aus dem Alltag

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Über den Tellerrand schauen, bei einem Auslandssemester (© Rocky Scott/unsplash)

Nach den Semesterferien ist vor dem Auslandsaufenthalt. Vielleicht wart ihr im Sommer noch auf Reisen und habt euch vorgestellt, wie es wäre, mal in einem anderen Land zu studieren? Dann ist jetzt, zum Semesterbeginn, der perfekte Zeitpunkt, den Gedanken zu konkretisieren und anzufangen, ein Auslandssemester zu planen. Egal ob über ein Erasmus-Semester in Europa oder Erasmsus+ auf einem anderen Kontinent: Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, im Ausland zu studieren. Und das muss oft auch nicht teuer sein. Informiert euch am besten in den International Offices eurer Unis.


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Beatrixe: „Bis sie mich mit den Füßen voran aus dem Bus tragen“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Wir fischen sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Beatrixe begegnet

Protokoll: Rosa Krohn

„Ich bin seit 26 Jahren eine Stewardess am Boden. Ich arbeite als Reisebegleiterin in sogenannten Bistrobussen. Auf unseren Reisen quer durch Europa sitzen die Gäste oben und werden unten im Bistro verwöhnt. An den Zielen betreue ich die Gruppe dann bei den geplanten Programmpunkten. Lange Zeit habe ich das gemeinsam mit meinem zweiten Ehemann hauptberuflich gemacht. 

Einen Spitzenjob aufgeben, um Würstchen zu verkaufen?

Ich war damals Anfang 40 als er auf mich zukam und sagte: ‚Ich will einen Busschein machen.‘ Er fing an als Fahrer für Reiseunternehmen zu arbeiten und ich hatte damals noch eine gut bezahlte Stelle als Filialleiterin in einem Modegeschäft. Als er mir dann vorschlug, ich solle doch als Servicekraft mitkommen, war ich mir eigentlich sicher, dass ich meinen Spitzenjob nicht aufgeben will, um Würstchen zu verkaufen! Doch er überredete mich, es mal auszuprobieren: vier Tage Paris. Da war es um mich geschehen: die Leute, die Stadt, die Seine und anstatt Geld dafür zu bezahlen, verdiente ich welches. Meine Kinder waren zu dem Zeitpunkt bereits erwachsen und am Ausziehen. Ich habe also meinen Job gekündigt und meinen Mann begleitet. Er war zehn Jahre jünger als ich. Irgendwann hatte er das Gefühl, dass noch etwas Anderes kommen müsste. Er hatte sich neu verliebt und mir alles erklärt. Ich wusste, dass ich niemanden halten kann, der gehen möchte.

,Arbeiten hat nichts mit dem Alter zu tun‘

Zwei Jahre arbeitete ich noch weiter als Reisebegleiterin in dem Betrieb, aber es tat mir zu sehr weh. Dann ging ich zurück in meine Heimat und fand erneut eine Stelle als Filialleitung in einem kleinen Modegeschäft, in dem ich bis zur Rente gearbeitet habe. Über die ganze Zeit ist der Kontakt zu meinen alten Kollegen im Reiseunternehmen aber nie abgerissen. 2017 bin ich dann in Rente gegangen und sie haben gefragt, ob ich noch mal Lust hätte, als Stewardess zu arbeiten. Tja, und jetzt bin ich 68 Jahre alt und arbeite in meinem Traumberuf einfach so lange weiter, bis sie mich mit den Füßen voran aus dem Bus tragen. Arbeiten hat für mich nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Einstellung und Reisen hält jung! Man hat mit gut gelaunten Urlaubern zu tun und sieht viel von der Welt. Ich fühle mich überall zu Hause. Mein Mann und ich sind getrennte Wege gegangen, aber das Reisen lässt mich nicht mehr los. Heute bin ich alleinstehend, geheiratet habe ich nicht noch mal – reiselustige Männer können sich also gerne melden! (lacht)“ 


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Generation prägen und Land genießen

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Lehrerinnen und Lehrer finden in Mecklenburg-Vorpommern beste Bedingungen fürs Leben und Arbeiten.

Sichere Zukunft

Lehrkräfte erhalten in Mecklenburg-Vorpommern sehr gutes Gehalt, unbefristete Verträge und Verbeamtung. Grundschullehrer/innen bekommen hier A13/E13. Und auch für die Kleinsten wird besser gesorgt als in anderen Bundesländern. Das gut ausgebaute Netz gebührenfreier KiTas macht es leichter, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Günstige Grundstücke

Nah an der Stadt oder idyllisch auf dem Lande – in MV kann der Traum vom Eigenheim wahr werden. Überall wurde in den letzten Jahren bezahlbares Bauland erschlossen. Und so manches alte Bauernhaus wartet darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden.

Viel Natur

Bei 1.900 Kilometern Küste, 2.000 Seen und ausufernd viel Platz finden Lehrinnen und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern den perfekten Ausgleich zum stressigen Schulalltag – ob zum Beispiel beim Strandspaziergang, dem Kanu-Ausflug, der Radtour oder beim Angeln.

Jetzt freie Stellen finden und online bewerben bis 24.3.2022 auf www.lehrer-in-MV.de


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Beke: „Ich brauche den Perspektivwechsel“

Tagein, tagaus wirbeln knapp zwei Millionen Menschen durch Hamburg. Begleitet von hvv switch fischen wir sie für einen Moment aus ihrem Alltag und lauschen ihren Geschichten. Diese Woche sind wir Beke begegnet.

Protokoll: Rosa Krohn

 

„Ich arbeite als Filialleitung in der Gastronomie in St. Georg. Ich liebe diesen Stadtteil mit seiner Mischung aus Toleranz und Vielfalt, in der sich die verschiedensten Menschen und Geschäfte zu etwas Tollem verbinden – ein Ort, an dem nicht nur entweder das eine oder das andere geht. Das passt zu mir, denn wenn ich mich Leuten vorstelle, kann ich eigentlich nie sagen: ‚Ich bin Beke und mache diese eine Sache.‘ Ich bin Künstlerin und Musikerin, male Ölgemälde und spiele Synthesizer in einer Band. Außerdem bastle ich an Fahrrädern und mache viel Sport. Mein Vollzeitjob finanziert mir das Ganze.

 

Kreativer Scheiß und Struktur

 

Manchmal denke ich: ‚Kann ich überhaupt diese eine Sache so richtig gut?‘ Vielleicht nicht, aber ich bin mittlerweile von dem Gedanken weg, dass ich das müsste. Ich glaube, viele Menschen arbeiten auf diesen einen Job, dieses eine Haus, diese eine Familie und dieses eine Auto hin. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich mag es, an dem einen Abend mit verrückten Künstler*innen Bier zu trinken, kreativen Scheiß zu bereden und ein ungesundes Leben zu führen. Aber ich mag es auch, einen strukturierten Job zu haben, regelmäßig ins Gym zu gehen und nicht jede Nacht bis drei Uhr zu malen und mich der Ekstase hinzugeben. Ich brauche den Perspektivwechsel.

 

„Es kann fluent sein“

 

Früher habe ich sehr darunter gelitten, dass sich nicht dieser eine Weg für mich abzeichnete. Ich fand das furchtbar. Alle hatten irgendwann mit 15 ihre ersten Boyfriends, während ich merkte: ‚Ich mag Jungs richtig gerne, aber ich steh vielleicht auf Frauen.‘ Ich dachte immer, ich müsse mich für den einen Studiengang, den einen Beruf entscheiden. Auch wenn ich heute selbstsicher wirke, fällt es mir schwer, mich davon zu lösen. Ich habe gelernt, zu akzeptieren, dass dieses Sich-Festlegen nicht sein muss. Es kann fluent sein. Jeden Tag zu nehmen, wie er kommt und all seinen Interessen nachzugehen ist zwar komplizierter, aber auf lange Sicht hat man so zumindest das Gefühl, sich nie eingeschränkt zu haben.“


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Hafenschifferin: Das beste Gefühl auf der Welt

Helena Jumira Rodriguez Buhr macht bei der HADAG Seetouristik und Fährdienst AG eine Ausbildung zur Hafenschifferin. Im Gespräch erzählt sie, wie es dazu kam, was es braucht, um Hafenschifferin zu werden und wie es sich anfühlt, so ein Schiff zu steuern

Interview: Felix Willeke

 

Elf Mal um die Welt – diese Strecke legen die Fähren der HADAG jedes Jahr zurück. Seit dem 8. August 1888 gibt es die regelmäßigen Fährverbindungen entlang und über die Elbe und seit 1921 gehört die HADAG zur Stadt Hamburg. In Kooperation mit dem HVV befördern die 130 Mitarbeiter aktuell rund zehn Millionen Fahrgäste im Jahr. Dafür braucht das Unternehmen Nachwuchs. Pro Jahr fangen fünf neue Auszubildende an, mit dem Ziel, das Hafenpatent zu erlangen. Wir sprechen mit Helena Jumira Rodriguez Buhr über einen Traumberuf, die Besonderheiten der Ausbildung und die Sachen, die nicht so viel Spaß machen.

 

Fokus auf die Work-Life-Balance

 

SZENE HAMBURG: Moin Helena, wie kommst du aufs Wasser?

Helena Jumira Rodriguez Buhr: Ich komme aus Finkenwerder und da machst du entweder irgendwas bei Airbus, in der Landwirtschaft oder was mit Schiffen (lacht). Eigentlich wollte ich nach dem Abitur Hebamme werden. Aber die Bedingungen sind nicht so, dass ich damit später eine Familie ernähren könnte. Entscheidend für den Job als Hafenschifferin und die Ausbildung bei der HADAG war der Fokus auf meine Work-Life-Balance. Möchte ich einen Job mit viel Geld und Prestige? Oder lege ich mehr Wert auf meine Freizeit? Da habe ich mich für den zweiten Weg entschieden.

Hast du von Haus aus einen Seefahrerhintergrund?

Ja, entfernt schon, aber das hat mich in meiner Entscheidung nicht beeinflusst. Als ich hier angefangen habe, haben mir viele nicht geglaubt. Viele haben auch erst geschmunzelt, weil sie einfach nicht wissen wie viel dazu gehört.

Der Hafen gilt als Männerdomäne …

Das stimmt. Hier ist noch vieles traditionell geprägt. Aber man merkt, dass mit uns jungen Leuten auch ein frischer Wind reinkommt. Es verändert sich gerade viel, auch in den Köpfen, es wird moderner. Das ist ein Prozess, bei dem wir viel von den Alteingesessenen lernen können und umgekehrt. Bei der HADAG sind wir aktuell 15 Auszubildende und drei davon sind Frauen. Als Frau wünsche ich mir, dass es nichts Besonderes mehr ist, dass Frauen als Hafenschifferin arbeiten. Für mich persönlich ist es ganz normal, es gibt keinen Grund, warum nicht auch Frauen eine Ausbildung bei der HADAG beginnen sollten.

 

Kraft, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit und ein dickes Fell

 

Warum hast du dich bei der Ausbildung für die HADAG entschieden und mit deinem Abitur nicht Nautik studiert, um auf große Fahrt zu gehen?

Ich bin ein Heimscheißer. Ich liebe Hamburg. Ich liebe meine Familie. Ich liebe Finkenwerder. Zwei oder drei Monate nicht zu Hause zu sein und die ganze Zeit auf einem Schiff zu leben – ich glaube, da würde ich verrückt werden. Für die HADAG habe ich mich in erster Linie entschieden, weil die Ausbildung mich überzeugt hat und weil es ein öffentliches Unternehmen ist. So kann ich sicher sein, immer pünktlich meinen Lohn zu bekommen und geregelte Arbeitszeiten zu haben.

Was braucht es, um Hafenschifferin zu werden?

Du brauchst Kraft, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit und ein dickes Fell. Dabei muss man kein Bodybuilder sein, es reicht, wenn man keine allzu zierliche Person ist. Konzentration brauchst du, weil sich die Gegebenheiten auf dem Wasser ständig verändern und du dabei immer am Fahrplan bleiben musst. Und ein dickes Fell für den Umgangston im Hafen. Hier wird eine eigene Sprache gesprochen, es herrscht eine eigene Kultur. Da gehört es dazu, dass man sich untereinander ein bisschen piesackt und auf spielerische Art beleidigt. Aber auch das ist eine Sache der Gewöhnung.

Mit diesen Fähren fährt die HADAG seine Passagiere durch den Hamburger Hafen (Foto: Erik Brandt-Höge)

Mit diesen Fähren fährt die HADAG seine Passagiere durch den Hamburger Hafen (Foto: Erik Brandt-Höge)

 

Dienstbeginn um 5 Uhr morgens

 

Ihr seid ein Fährbetrieb im HVV, die ersten Fähren fahren morgens um 4.50 Uhr los und die letzten legen nach Mitternacht an. Heißt das auch für auch Auszubildende Schichtarbeit?

Ja, wir haben Schichtpläne. In einem Fährbetrieb kann man schließlich nicht den ganzen Tag durcharbeiten. Die Schichtleitung kommt aber den Wünschen der Einzelnen entgegen: Die einen fühlen sich in der Nachtschicht wohler, die anderen, wie ich, in der Frühschicht und einige arbeiten in einer gesunden Wechselschicht. Als Auszubildende bekommen wir einen leichteren Schichtplan, sodass wir zum Beispiel im ersten Jahr auch nicht am Wochenende arbeiten müssen.

Wann hast du dann heute Morgen angefangen?

Ich hatte um 5 Uhr Dienstbeginn.

Und das ist für dich eine gute Work-Life-Balance?

Doch, eigentlich schon. Wenn ich um 5 Uhr anfange, habe ich um 12 oder 13 Uhr Feierabend. Dann fahre ich nach Hause, lege mich für eine Stunde hin und ab 15 Uhr habe ich den Rest des Tages Freizeit.

Hast du als Auszubildende bestimmte Aufgaben?

Primär sollen wir Azubis lernen, die Schiffe zu fahren. In der Ausbildung sind wir dabei aber nie allein und haben immer einen erfahrenen Kollegen an unserer Seite. Zudem gibt es eine Station im technischen Betrieb und wir helfen auch immer mal wieder den Schiffsführern beim Säubern der Schiffe oder bei anderen Arbeiten, die anfallen. Als Azubi bin ich eine Kollegin wie jede andere auch.

 

Theorie und Praxis

 

Wie ist eure Ausbildung aufgebaut?

Am Anfang lernen die Auszubildenden immer den Betrieb kennen, dann folgt eine Woche Kennenlernen mit deinem Ausbilder. Im Anschluss geht es aufs Schiff und du machst schon deine ersten Anlege- und Fahrversuche. Ab dann fährst du im Regelbetrieb mit. Wir lernen dabei immer das, was auch im Alltag gerade passiert. Heute haben wir aber zum Beispiel einen Azubi-Tag, an dem wir uns zusätzlich zur Schule mit der Theorie beschäftigen dürfen, ein kleines Geschenk der HADAG an seine Azubis.

Wieso Geschenk?

Wir sind immer für Blöcke von drei bis vier Wochen in der Berufsschule für Gewerbliche Logistik & Sicherheit in der Wendenstraße. Da machen wir dann die theoretische Ausbildung zur Hafenschifferin. Die Theorie hier im Betrieb ist ein Extra, bei der wir während der Arbeitszeit für die Abschlussprüfung lernen können.

Das heißt, nach deiner Ausbildung sieht man dich direkt im Führerhaus?

Mit der Ausbildung habe ich mein Patent, das heißt aber noch nicht, dass ich ein Fahrgastschiff führen darf. Dafür muss ich den P-Schein zur Personenbeförderung im Hamburger Hafen und die Hafenpatent-Prüfung bei der Hamburg Port Authority machen.

 

„Mittlerweile ist das hier mein absoluter Traumjob“

 

Ist es im Führerhaus nicht auch manchmal einsam?

Als Azubi bin ich ja nie allein am Steuer. Aberich glaube, später kann das schon mal passieren, dann drehst du einfach deine Musik auf, hörst dir ’nen Podcast an oder quatscht mit den Kollegen kurz über den Betriebsfunk, solange du konzentriert bleibst. Letztendlich bin ich hier auf der Arbeit und nach der Schicht kann ich mich privat wieder mit vielen Menschen umgeben. Für die Konzentration ist es auch besser, allein zu sein. Ich mag das Gefühl ohnehin nicht, ständig beobachtet zu werden.

Wie weit bist du aktuell in deiner Ausbildung?

Ich bin jetzt gerade mit dem ersten Jahr fertig und die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Bei der HADAG haben wir aber auch die Möglichkeit, wenn die Leistungen stimmen, die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen.

Gibt es die Chance, von der HADAG übernommen zu werden?

Ich möchte auf jeden Fall gerne hier bleiben und nach der Ausbildung Schiffsführerin auf den Fähren im Hamburger Hafen sein. Es gibt zwar keine Übernahmegarantie, aber ich denke, die Chancen stehen im Allgemeinen sehr gut.

Und wie ist das Gefühl, so ein Schiff zu steuern?

Das ist das beste Gefühl auf dieser Welt. Du hast irgendwie mit den Fahrgästen zu tun, bist aber gleichzeitig im Ruderhaus in deiner eigenen Welt. Dabei bewegst du mit diesen kleinen Steuerknüppeln das Schiff und das macht das, was du willst (strahlt). Bei der HADAG haben wir die normalen Fähren und die sogenannten Flachschiffe, jedes Schiff fährt sich anders und ich mag die Herausforderung, mich jedes Mal neu darauf einzustellen. Mittlerweile ist das hier mein absoluter Traumjob.

hadag.de


Cover_SH_Ausbildung_2021-02 Die SZENE HAMBURG Ausbildung 2/2021 ist seit dem 11. November 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Wirtschaftsinformatik: Dual studieren mit der HanseMerkur

Jessica Dittrich ist im zweiten Ausbildungsjahr ihres dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik bei der HanseMerkur. Sie gewährt einen Einblick in ein modernes Berufsfeld bei dem erfolgreichen deutschen Versicherungsunternehmen

Interview: Frank Sill

 

Die HanseMerkur ist ein modernes und gleichzeitig eines der traditionsreichsten Unternehmen hier in Hamburg. Das Versicherungsunternehmen wird immer wieder zu einem der besten Arbeitgeber gewählt und legt sehr viel Wert auf eine starke Bindung zu seinen Mitarbeitern. Mit viel Leidenschaft und Einsatz werden dafür schon die Grundsteine in der Ausbildung gelegt und die ist nicht nur vielfältig, man hat bei der HanseMerkur sehr unterschiedliche Möglichkeiten auf einen spannenden und lehrreichen Einstieg ins Berufsleben, zum Beispiel als Wirtschaftsinformatiker.

 

SZENE HAMBURG: Hallo Frau Dittrich, Sie machen bei der Han- seMerkur ein duales Studium zur Wirtschafts- informatikerin. Können Sie zum Anfang einmal erklären, wie so ein Studium abläuft?

Das Studium ist in Phasen aufgebaut und wechselt zwischen praktischen Blöcken im Unternehmen und den theoretischen Einheiten an der Uni. Die einzelnen Blöcke dauern immer rund drei Monate und das Studium teilt sich auf sechs Semester auf, die man in drei Jahren absolviert. Selber bin ich gerade im dritten Semester und bin im Juni 2022 fertig.

Welche Schwerpunktfächer erwarten einen an der Uni?

Neben Wirtschaftsinformatik hat man natürlich auch Mathematik. Im ersten Semester schreibt man zum Beispiel eine umfangreiche Mathematikklausur, in der alles vorkommt, was man in der Oberstufe an der Schule gelernt hat. Quantitative Methodik und Statistik sind ebenfalls wichtig Fächer.

An der Hamburg School of Bussines Administration (HSBA), an der ich studiere, liegt der Fokus allerdings stärker auf dem wirtschaftlichen Aspekt. Dort hat man viele Vorlesungen in Fächern wie Micro Economics oder Marketing Management. An der HSBA haben wir darüber hinaus einen Anteil von circa 25 Prozent der Vorlesungen in Englisch.

Was ist für Sie der Vorteil dieses dualen Studiums?

Für mich stand schon vor meinem Abitur fest, dass ich diesen Ausbildungsweg gehen möchte, weil ich auf jeden Fall direkt studieren wollte. Allerdings war mir auch wichtig, dass theoretisch Erlernte auch in der Praxis direkt anzuwenden. Das finde ich spannend und im letzten Semester hatten wir auch den umgekehrten Fall. Wir sollten an der Uni als Projektarbeit eine Website bauen und dort konnte ich schon einigen Erfahrungen aus dem realen Berufsalltag einbringen.

Ein anderer Punkt, der sicherlich auch nicht ganz unwichtig ist, dass man häufiger hört, dass klassische Studienabgänger es schwerer haben, einen direkten Berufseinstieg zu finden. Das Problem habe ich nicht, ich arbeite schon in einem Unternehmen und habe dadurch natürlich die gute Chance, auch direkt übernommen zu werden. Auf jeden Fall habe ich zumindest in den drei Jahren schon sehr viel Berufserfahrung gesammelt.

Stellen Sie große Unterschiede zwischen dem Berufsalltag und dem, was an der Universität theoretisch gelehrt wird, fest?

Dadurch, dass die HSBA auf duale Studien ausgerichtet ist, ist es hier nicht wirklich der Fall und alles ist schon sehr praxisorientiert. Natürlich gibt es auch hier Fächer, wie erwähnt Mathematik, deren Inhalte man so sicherlich kaum wieder im Berufsalltag anwenden wird. Trotzdem werden hier wichtige Grundlagen, zum Beispiel für komplexes und logisches Denken, gelegt. An der Uni Hamburg wäre vermutlich vieles eher theoretisch und nicht so anwendungsbezogen.

An der HSBA machen Sie also viele Projekte, um Dinge einfach mal auszuprobieren?

Genau. Die Website ist da ein gutes Beispiel, die wir in kleinen Projektgruppen programmiert haben. Dafür hatten wir ein Semester Zeit und wir haben es wirklich geschafft, so eine Site komplett zu konzipieren, programmieren, umzusetzen und an den Start zu bringen.

Im nächsten Semester geht es dann weiter und wir werden ein Modul für eine neue Webanwendung entwickeln und aufsetzen. Wenn Sie mich so fragen, muss ich gerade feststellen, dass das Studium noch besser ist, als ich ursprünglich erwartet habe.

 

„Als Wirtschaftsinformatiker hat man die tolle Möglichkeit, in zwei Berufswelten unterwegs zu sein“

 

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Berufsbild des Wirtschaftsinformatikers? Was sind die generellen Arbeitsfelder?

Meine Planung ist zum Beispiel als IT-Koordinatorin zu arbeiten. In dieser Funktion vermittelt man zwischen einem Fachbereich und der IT. Häufig gibt es ja das Problem, dass ein Fachbereich zwar weiß, was er haben möchte, weiß aber nicht einzuschätzen, was das zum Beispiel für die IT bedeutet, noch was die gegebenenfalls benötigen. Und bei der IT ist häufig eben umgekehrt genauso. Man kann aber IT-Berater werden, der Unternehmen grundsätzlich zu allen möglichen IT-Themen berät. Eine weitere Möglichkeit ist es, ins IT-Management zu gehen und als Projektleiter von IT- Projekten zu arbeiten. Das sind so die primären Arbeitsfelder eines Wirtschaftsinformatikers.

Man arbeitet damit also in einer Art Schanierfunktion?

Als Wirtschaftsinformatiker ist man nicht der klassische Programmierer, der eine Software schreibt oder arbeitet in irgendeinem Fachbereich rein auf das Wirtschaftliche fokussiert. Man hat aber von beiden Welten so viel Wissen, um mit den jeweiligen Ansprechpartnern auf Augenhöhe zu reden und die jeweiligen Anforderungen und Erwartungen genau zu verstehen und dies ohne Reibungsverluste zu synchronisieren und das Projekt sauber zu koordinieren.

Und was macht man mit dieser Ausbildung in einem Versicherungsunternehmen?

Ich bin bei uns im Rechnungswesen, wo unterschiedliche Programme und Anwendungen genutzt werden. Diese Programme werden von einer IT-Gruppe verwaltet und mit dieser Gruppe habe ich mehrmals in der Woche Meetings, in den wir versuchen, unsere Anwendungen immer weiter zu optimieren oder auch auf neue Aufgaben hin weiterzuentwickeln beziehungsweise anzupassen.

Bei uns im Unternehmen arbeiten wir dazu auch mit einem Ticketing-System, in dem aus dem Fachbereich entsprechende Aufgaben oder auch Probleme zur Erledigung eingestellt werden. Dafür bin ich dann zum Beispiel aktuell verantwortlich und stimme dann die Prozesse mit der IT-Gruppe ab. Ähnlich läuft es dann in allen anderen Fachbereichen, ein Mitstudent von mir arbeitet etwa bei uns in der Personalabteilung.

Was hat Sie an diesem Beruf gereizt und was hat gegebenenfalls den Ausschlag gegeben, diesen Berufsweg einzuschlagen?

Für mich war schon relativ früh klar, dass ich einmal in der IT arbeiten möchte, weil mein Vater dort auch schon arbeitet. In gewisser Weise war er letztlich auch mein Vorbild und war beziehungsweise ist bis heute sehr begeistert von seinem Beruf. Er arbeitet in einem großen Unternehmen, ist allerdings komplett auf den IT-Beruf spezialisiert.

In der Schule habe ich Informatikkurse belegt und das hat mir immer Spaß gemacht. Das Thema Wirtschaft kam aufgrund eines Profils, das ich in der Oberstufe belegt habe, hinzu. Politik, Wirtschaft fand ich damals auch spannend und interessant und so kam es dann zu dieser Kombination, denn der Beruf des Wirtschaftsinformatikers gibt mir die tolle Möglichkeit in beiden Welten gleichzeitig unterwegs zu sein. Meine Hochschule habe ich im Internet entdeckt und darüber dann auch direkt die HanseMerkur, die Kooperationspartner der HSBA ist.

 

Hohes Pensum

 

Welche Fähigkeiten oder Talente sollte man mitbringen, um dieses Studium zu machen?

Generell sollte man schon ehrgeizig und fleißig sein, weil man in relativ kurzer Zeit ein recht hohes Pensum absolvieren muss, gerade auch an der Uni. In diesem Semester schreiben wir in der Klausurenwoche zum Beispiel vier umfangreiche Klausuren. Nebenbei mir müssen wir bis dahin unsere Webprojekte ebenfalls fertigstellen und lernen muss man ja auch noch für das eine oder andere Thema.

Ich denke auch, dass man gut mit anderen Menschen kommunizieren können sollte und sich auch in sie, ihre Sichtweisen und ihre Thematiken hineinversetzen können. Wie gesagt man arbeitet an der Schnittstelle von zwei Welten und diese unterschiedlichen Fachsprachen muss man verstehen und für die jeweilig andere Seite auch verständlich machen können. Ein logisches und lösungsorientiertes Denken ist wichtig und zum Thema Mathematik, vor dem einigen immer mal graut, kann ich zumindest sagen, dass dies an der HSBA wirklich gut vermittelt wird.

Wieso haben Sie sich für die HanseMerkur entschieden?

Abgesehen von dem Fakt, dass das Unternehmen mit Ihrer Uni kooperiert. Natürlich kannte ich die HanseMerkur schon vorher, die Stellenausschreibung hat mich sehr angesprochen. Nachdem ich zum Assessment und Bewerbungsgespräch eingeladen wurde und da war, habe ich mich direkt sehr wohlgefühlt.

Die Mitarbeiter sind sehr nett mit uns umgegangen, eine sehr offene und auch professionelle Atmosphäre, in der man sich willkommen fühlt. Im Unternehmen gibt es mit Herrn Florian Krehl, unserem Ausbildungsleiter, auch einen direkten Ansprechpartner für uns und dadurch fühlt man sich gut aufgehoben und das gilt auch für die Fachabteilung, in der ich tätig bin. Die Kollegen sind einfach nett. Toll ist auch, dass wir schon sehr früh Verantwortung übertragen bekommen und dadurch gut lernen selbstständig zu arbeiten; man langweilt sich in unserer Ausbildung nicht.

Können Sie einmal kurz zusammenfassen, warum man bei der HanseMerkur eine Ausbildung machen sollte.

Es ist ein spannendes Unternehmen, dass einerseits sehr groß ist und auf der anderen Seite, sehr familiär ist. Hier kann man in einem angenehmen Umfeld sehr viel Neues lernen und bekommt eine fundierte und umfassende Ausbildung.

Gibt es besondere, zusätzliche Benefits bei der HanseMerkur?

Wir bekommen selbstverständlich Versicherungsprodukte günstiger, dann bekommen wir Zuschüsse zu den HVV-Karten, die Vergütung ist wirklich gut. Es gibt ein wirklich sehr schönes Mitarbeiterrestaurant, auf die Speisen bekommen wir ebenfalls einen Rabatt. Es gibt viele Vorteile und der beste ist, es ist ein super Unternehmen.

Gab es eigentlich auch andere Berufe, die Sie gerne gemacht hätten? Auch, wenn Sie ja scheinbar sehr zielstrebig diesen Berufsweg eingeschlagen haben.

Ich hatte tatsächlich überlegt, Pilotin zu werden. Das habe ich allerdings wieder verworfen, obwohl ich das eigentlich immer noch spannend finde. Aber auch jetzt wieder im Studium merke ich, wie sehr ich eben auch das Programmieren mag und in Kombination mit dem wirtschaftlichen Teil habe ich da meinen perfekten Beruf gefunden.

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach Ihrer Ausbildung?

Generell ist es so, dass wenn man übernommen wird, man vertraglich auch erst einmal zwei Jahre gebunden ist. Allerdings kann ich mir so wie so sehr gut vorstellen, bei der HanseMerkur längerfristig zu arbeiten. Ansonsten möchte ich gerne nach dem Bachelor direkt den Master in Data Science machen. Datenanalysen liebe ich und beschäftige mich auch jetzt schon viel damit in meiner Freizeit.

hansemerkur.de


SH_Ausbildung_Titel_2021 SZENE HAMBURG Ausbildung, 2021. Das Magazin ist seit dem 31. März 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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