(25.3.) Musik, The Pigeon Detectives, Molotow, 20 Uhr

Typischer Indie-Rock aus Leeds. Eine „The“-Band, die in den 2000er Jahren gegründet wurde und in der Mitte des Jahrzehnts ihre größten Erfolge feierte? Moment mal, die Beschreibung trifft auf gefühlt 1.000 Bands zu.

Was also unterscheidet „The Pigeon Detectives“ von The Libertines, The Strokes, The Hives und all den anderen The-Bands? Zugegeben: Die fünf Jungs aus Leeds klingen ähnlich wie die genannten Indie-Heroen, aber schlimm ist das überhaupt nicht. Schließlich haben sie uns auf Alben wie „Wait For Me“ astreine Pop-Kracher für die Tanzfläche beschert, die auch nach über zehn Jahren noch Spaß machen. / UT

Molotow
25.3.17, 20 Uhr

 

(25.3.) Film, Raving Iran, Waagenbau, 24 Uhr

Party zum Film. Susanne Regina Meures’ Hochschul-Abschlussfilm „Raving Iran“, der die DJs Anoosh und Arash beim odysseenhaften Versuch begleitet, ihre Techno-CD in der iranischen Heimat zu veröffentlichen – ein Trip, der letztlich ins dauerhafte Exil in der Schweiz führt – war im vergangenen Jahr ein vielbeachteter Doku-Hit.

Seitdem bringen Blade&Beard, wie sich die beiden als DJ-Duo nennen, ihre gewaltig bummernden, immer wieder auf euphorische Höhepunkte zurumsenden Tracks unters europäische Partypublikum und machen dafür an diesem Abend in Hamburg Halt. / FR

Waagenbau
25.3.17, 24 Uhr

(25.3.) Nachtleben, Yetti Meißner, Docks, 24 Uhr

Bass geradeaus. Mit Schnörkeln, Stuck oder Grauzonen hat es Yetti Meißner nicht so. Zumindest auf musikalischer Ebene. Und beweist zudem, dass die auch absolut nicht Not tun.

Die Berlinerin geht lieber den direkten Weg, legt harte, basslastige, deepe Techsounds auf und bringt so noch jeden Betonboden in Schwingung. Im Docks wird sie unterstützt von Sisyphos-Resident und Kollege Empro und seinen Tech-House-Sounds. Ergänzt wird die Berliner Gesandtschaft von zwei Hamburgern: Oliver Eich und OSKAR. / MME / Foto: David Ulrich

Docks
25.3.17, 24 Uhr

(25.3.) Märkte/Feste, Big Bang Festival, Kampnagel, ab 14 Uhr

Aller guten Dinge sind drei! Vom 25. bis 27. März findet zum dritten Mal das Festival Big Bang mit neuer und ungewöhnlicher Musik für Kinder statt. Auf Kampnagel gibt es über 30 Musiktheater- und Konzertvorstellungen, dazu Klanginstallationen und Instrumente zum Ausprobieren. Mit dabei sind Hamburger Künstler wie das Ensemble Resonanz und Decoder, aber auch Musiker aus europäischen Nachbarländern. Einige der Angebote sind kostenlos, Tickets für alle anderen Aktionen gibt’s bei Kampnagel. / REM / Foto: Foto Robert Stöhr

Kampnagel
25.3.17, ab 14 Uhr

(25.3.) Musik, Othercult, Uebel & Gefährlich, 24 Uhr

Glaubt man der Künstler-Bio, dann ist Sam Paganinis (Foto) Hit „Rave“ der am häufigsten geklickte Techno-Track auf Youtube. Das mag ein Stück weit an seinem gar landläufigen Titel liegen, nichtsdestotrotz ist die Nummer des Italieners ein clever angelegter, trotzdem unbedingt eingängiger Kicker, der längst als Klassiker durchgeht und auch in der Playlist dieses Abends an prominenter Position auftauchen dürfte. Support kommt unter anderem von den Othercult-Kollegen Boyd Schidt und Sonosanto. / FR

Uebel & Gefährlich
25.3.17, 24 Uhr

Neu: Sommer in Altona. Das Festival-Zirkuszelt in Kieznähe

Sommerloch? Nicht in Hamburg. Im August wird ein Zirkuszelt am Nobistor für feinstes Musik- und Kulturprogramm sorgen. 

Ein neuer Ort für Musik und Theater wird im August unweit des Kiezes auf der Grünfläche am Nobistor entstehen. Genau hier, im Herzen der Stadt, wird er stattfinden, der Sommer in Altona. Von Ende Juli bis Ende August werden hier Lesungen, Theater und Musik geboten. Zu den Bands zählen Hochkaräter wie Lambchop (1.08.17), Me and my Drummer (4.8.17) oder Stereo Total (5.8.17). Das Programm ist noch nicht ganz fix, doch schon jetzt macht es Lust auf Sommer, Musik und laue Nächte unterm Zirkuszelt.

Sommer in Altona wird präsentiert von Jever live. Und wir freuen uns, als Medienpartner mit im Boot zu sein. 

Der Vorverkauf hat begonnen.

 

 

 

(24.3.) Nachtleben, HipHop meets Revolver Club, Molotow, 23 Uhr

An diesem Abend gibt es die doppelte Packung im Molotow! Beauty & The Beats haut euch seine wilde Mischung aus HipHop, Pop, Elektro, Indie und Funk um die Ohren. Kopfnicker werden da ganz schnell von mehr Bewegung überzeugt.

Wem das dann doch zu hektisch ist, der kann sich zum Indie-Klassiker Hamburgs, dem Revolver Club gesellen und ganz cool und in alter Liam-Manier mit Händen hinterm Rücken auf der Tanzfläche rumschwingen. Eine falsche Entscheidung kann man in dieser Nacht im Molotow jedenfalls nicht treffen. / DAK

Molotow
24.3.17, 23 Uhr

(24.3.) Nachtleben, Voltage Night, Uebel & Gefährlich, 24 Uhr

Techhouse Labelnacht. Wer Andreas Henneberg und Daniel Nitsch als The Glitz in den letzten Jahren auf einem ihrer unzähligen Festival-Auftritte erlebt hat, braucht für diese Nacht keine gesonderte Einladung – da kommt man sowieso. Allen anderen sei die Party ihres Voltage Musique Labels wärmstens zu empfehlen. Energiegeladene Sets und das Gespür für den perfekten Track zum richtigen Zeitpunkt sind das Markenzeichen ihrer auf den Punkt gebrachten elektronischen Tanzmusik. Der Bunker wird beben! / OMA

Uebel & Gefährlich
24.3.17, 24 Uhr

 

(24.3) Musikfestival, Viva Altona!, Fabrik

Zwei Tage zwischen Latin und Soul. Stefan Raab ist in Rente, seine Band aber hat noch lange nicht genug: Die Heavytones machen weiter satten Soul-Pop und kommen nun erstmals nach Hamburg. Beim zweitägigen Musikfestival Viva Altona! tritt die ehemalige Late-Night-Formation im Rahmen der „Moving Night“ (25.3.) auf, die argentinische Weltklasse-Vokalistin Lily Dahab und Star-Flamenco-Gitarrist Rafael Cortés bestimmen das Programm der „Spanish Night“ (24.3.). / EBH

Fabrik

24.-25.3.,17, www.viva-altona.de

 

(23.3.) Film, Lommbock, Zeise, 20 Uhr

Um „Lommbock“, die Fortsetzung der Kiffer-Komödie „Lammbock“ von 2001 zu beschreiben, genügt eigentlich die Betrachtung des Titels. Erstens: Es taucht viel Bekanntes auf. Vor allem die Hauptdarsteller Lucas Gregorowicz als verhinderter Jurist Stefan, der einen Club auf einem Hochhaus in Dubai eröffnen möchte, und Moritz Bleibtreu als verpeilter Marathon-Kiffer Kai – und diese Rolle steht ihm einfach ausgezeichnet. Zweitens: der Humor. Kai hat den ehemaligen Pizza- und Cannabis-Service Lammbock in einen Asia-Lieferservice namens Lommbock umbenannt, und zwar in Anlehnung an die indonesische Insel Lombok. Schon irgendwie witzig. Oder?!

Wer diesen Humor mag, wird bei „Lommbock“ immer wieder herzlich lachen müssen, wenn sich die (Zukunfts-)Pläne der beiden alten Kumpels aufgrund ausschweifenden THC-Genusses und widriger Umstände wortwörtlich in Rauch auflösen. Die Story ist dabei denkbar mager, jeglicher Tiefgang fehlt, manche Witze geraten allzu platt, aber was soll’s? Gut zu gucken ist Christian Züberts „Lammbock“-Fortsetzung allemal. / MAS

Zeise
23.3.17, 20 Uhr