Kunst-Feierei: Die Millerntor Gallery#7

Die Millerntor Gallery steht bereits zum siebten Mal in den Startlöchern. Vom 29. Juni bis zum 2. Juli verwandelt sich das Millerntor-Stadion wieder in eine offene Plattform für Dialog und Austausch auf interkultureller Ebene – mit zeitgenössischer Kunst und vielen Music Acts

Millerntor_Gallery

Das Stadion wird zur Galerie. ©Stefan Groenveld

Utopien sollen auch dieses Mal wieder reichlich Platz bekommen. Das Social Art Festival, initiiert von Viva con Agua und dem FC St. Pauli steht diesmal unter dem Leitthema „Wasser für alle“ – mitdenken und mitgestalten sind gefragt.

100 internationale und lokale Künstler werden in der Millerntor Gallery ausstellen

Bei der Aktivierung für kreatives Engagement haben die Millerntor Gallery und der FC St. Pauli bereits den ersten großen Schritt gemacht: Gemeinsam hatten sie erstmals die größte und wichtigste Wand der Ausstellung im Millerntor-Stadion öffentlich zur Gestaltung ausgeschrieben. Der Siegerentwurf soll nun das bisherige Kunstwerk des Künstlerduos Herakut ablösen.

Millerntor Gallery

Kunst macht Laune. Foto: ©Stefan Groenveld

Zudem werden rund 100 internationale und lokale Künstler in der Millerntor Gallery ausstellen – darunter unter anderem Okuda, Andreas Preis, Katie Armstrong, MadC, Nychos und Pum Pum.

 

Waren auch schon mal dabei: Max Herre und Clueso. Foto: ©Stefan Groenveld

Das Bühnenkonzept verspricht dazu Großartiges: Fettes Brot, Bela. B. und DJ Mad haben als Bühnenpaten das Line-up für je einen Tag erstellt.

Die Millerntor Gallery setzt auch dieses Mal auf ein interaktives Kulturprogramm: Dazu gehören unter anderem Discover Football, die Mädchenfussballworkshops anbieten, und Tatkräftig e.V., die zeigen, dass auch ein Kurzzeitengagement nachhaltige Effekte bringen kann.

/ ILO / Fotos/ Beitragsbild:  ©Stefan Groenveld

29.6.-2.7.17, Millerntor Gallery im Millerntorstadion, www.millerntorgallery.org

(24.6.) Verlosung! Nachtzug U-Bahn Rave w/ Art & Brothers, Schlump, 21 Uhr

Die Gang von Art & Brothers bringen ihre Raves wieder in die U-Bahn! Am 24. Juni dröhnen fette Beats und Bässe aus den Wagons. Der Nachtzug rollt. Und wir verlosen Tickets für den Event

Wie funktioniert’s?

Die U-Bahn fährt zu drei verschiedenen Zeiten ab Bahnhof Schlump ab. Ihr könnt euch online für eine Abfahrtzeit entscheiden. Die Fahrt wird ca. 45 Min. dauern. Die Tickets sind auch für die anschließende Veranstaltung im Bahnhof Pauli gültig.

Nachtzug

Wenn der Zug steht, wird im Bahnhof Pauli weiter gefeiert. Foto: Valentin Ammon

Die Tickets sind rar und begehrt und im VVK erhältlich.
Maximal könnt ihr im VVK  10 Tickets erwerben. Weitere Informationen über den Ablauf bekommt Ihr vorab per Email.

Bahnhof Schlump
24.6.17, 21 Uhr

Wir verlosen 1×2 Tickets für den Nachtzug U-Bahn Rave!

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

Bitte gebt euren vollständigen Namen und Mailadresse an! Teilnahme erst ab 18 Jahre

/ Fotos: Valentin Ammon

Hamburgs Open Air Kinos – ein Überblick

Die Open-Air-Kino-Saison in Hamburg läuft. Und wir erzählen euch, was geht

Open Air Kino

Foto: Stefan Boekels

Kino Nächte Barmbek

Mitten auf dem Barmbeker Marktplatz und neben der Filiale von Globetrotter-Ausrüstung finden die Kino Nächte Barmbek statt. Unverändert zum Vorjahr, ist das Kopfhörer-Freiluft-Kinokonzept wobei die Besucher den Kinoton ausschließlich über Funkkopfhörer hören. Bei ausgewählten, internationalen Filmen können die Zuschauer sich zusätzlich die gewünschte Sprachfassung einstellen: ob in Deutsch oder im Orginal für ein individuelles Film- und Klangerlebnis.

Kartenvorbestellung und Programminfos unter www. kinonaechte-barmbek.de

 

St. Pauli-Sommerkino

 

Am 9. Juli flimmert hier zum letzten Mal die Leinwand. Bis dahin ist das Freiluft-Kino in der Nordkurve vom Millerntor-Stadion mit überdachten Tribünen-Sitzplätzen Ort für große und kline Filme. Tipp: Am 23. Juni wird hier im Stadion zu der Vorführung von „Manche hatten Krokodile“ den DVD-Release des Films mit dem Regisseur und weiteren Protagonisten gefeiert.  Der Film handelt von Typen auf St. Pauli, die vor Jahrzehnten dort gestrandet sind. Ganz großes Kino!

Kartenvorstellung und Programm unter www.stpauli-sommerkino.de

Überdacht in der Nordkurve. Foto: Stefan Boekels

Open-Air-Sommerkino

Vom 21. Juli bis 10. September öffnet das Freiluft-Kino hier seine Tore. Seit 17 Jahren begeistert es im Sternschanzenpark die Zuschauer und ist mit bis zu 40.000 Gästen in einer Saison topp  besucht. Beste Lage und witzige Technik, denn die große Bildleinwand wird ausschließlich über ein Luftgebläse am Abend hochgefahren. Erstmals können die Besucher optional Funkkopfhörer dazu mieten, um internationale Filme in der von ihnen gewünschten Sprachfassung zu hören: ob in Deutsch oder im Original.

Frühzeitiges Kommen wird belohnt mit dem begrenzten Platzkontingent an Beachchairs. Ansonsten lohnt es sich, Decken und Kissen mitzunehmen.

Kartenvorbestellung und Programm unter www.schanzenkino.de

Generell gilt für alle drei Freiluft-Kinos: Filmbeginn ca. 21.45 Uhr. Einlass eine Stunde vor Filmbeginn. Die Einlasszeiten ändern sich jeweils mit dem Sonnenuntergang und werden über die jeweiligen Kino-Webseiten mitgeteilt. Der Eintrittspreis beträgt an der Abendkasse 8 €. Ermäßigt 7 €

/Fotos: Stefan Boekels / www.stefanboekels.com

Serie: Altona. Die altonale Pop Nacht

Ein Tag, ein Festival. Die altonale Pop Nacht gehört  zu den etablierten Kulturhighlights des Sommers in Altona

Am Sonnabend, Kinder, wird’s was geben. Und zwar feinste Musik an unterschiedlichen Locations in Altona. Im Rahmen der altonale 19 findet auch in diesem Jahr die altonale Pop Nacht statt. Am 24. Juni wird Altona für einen Tag zur Konzertbühne.

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Ist am Start: Mega-Sympath Spaceman Spiff © Andreas Hornoff

Neben der Christians- und St. Petri Kirche, dem Innenhof des Rathauses und einer kostenfrei zugänglichen Bühne am Festivalzentrum, wird in diesem Jahr auch wieder der stimmungsvolle Gallionsfigurensaal des Museums bespielt. Spannende und für Konzerte nur selten genutzte Orte bilden damit den Rahmen für einen langen Abend mit 12 Künstlerinnen und Bands samt Aftershow-Party bis in die frühen Morgenstunden.

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Niklas Paschburg nimmt am Piano Platz © Promo

Wer ist dabei? Spaceman Spiff, der Folk-Popper Yalta Club und die hoch gehandelten und tanzbaren Beats der Berliner Oum Shatt. Zudem konnten aufstrebende Akteure des immer beliebteren Neoklassik-Genres gewonnen werden; an den Kirchenpianos nehmen Platz Niklas Paschburg und Mammal Hands.

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Kommen in die Kirche: MammalHands © Promo

Abgerundet wird das Programm von Künstlern, die im Laufe dieses Jahres den Schritt aus dem Insiderkreis in Richtung große Bühnen gehen werden: Frère (Indie-Pop aus Bochum), Das Paradies (Neues Projekt des Talking To Turtles-Sängers), Jon Kenzie (Folk aus Manchester), The Bongo Club (Energie à la The Hives aus Schweden) und Lor (Polens neuer Indie-Stern).

Die Fakten

Spielorte:

  • Rathaus Altona
  • Christianskirche
  • St. Petri Kirche
  • Altonaer Museum (Gallionsfigurensaal)
  • Festivalzentrum

24. Juni 2017 /Einlass: 17 Uhr / Beginn: 18 Uhr / Mehr Infos: www.altonale.de/altonale/kultur/musik/popnacht/  oder auf Facebook

TICKETS an allen bekannte VVK-Stellen oder hier:

 

Tipp: Bei gutem Wetter wird traditionell um 14 Uhr zum Pop Picknick in den Park beim Platz der Republik eingeladen.

/REM/ Beitragsbild-Thomas Panzau

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Folk Popper Yalta Club werfen sich schon mal in Pose © Promo

 

Serie: Altona. altonale 19: Das dürfen Sie nicht verpassen

200 Konzerte, Kunstausstellungen, Lesungen, Film- und Theateraufführungen: Vom 16. Juni bis 2. Juli findet wieder Norddeutschlands größtes Kultur- und Stadtteilfestival statt. Wir liefern einen kleinen Überblick

 

Film

Elf Orte, vier Monitore und zehn Leinwände stehen für die 9. Film altonale zur Verfügung. Gezeigt werden ca. 40 Filme über unentdeckte, versteckte und verschwindende Räume.

„Free Spaces“

Das EU-Kulturprojekt „Spaces“ dokumentierend folgt die österreichische Mitinitiatorin, Filmemacherin und Journalistin Ina Ivanceanu Künstlern und Aktivisten jenseits postkommunistischer Tristesse, die mit viel Witz und Kreativität ihr Recht auf Stadt und auf Meinungsfreiheit behaupten. In Yerevan, der Hauptstadt Armeniens wird ein Kino besetzt; in Moldawiens Hauptstadt Chisinau ein alter sowjetischer Zirkus reaktiviert, in Georgien mitten in Tiflis eine düstere UBahn-Passage in eine glamouröse Arena verwandelt und in der Ukraine ein stillgelegtes Fabrikareal in Kiew zur kulturellen Agora umfunktioniert. Entstanden sind erfrischende Portraits osteuropäischer Kultur-Metropolen, wie wir sie noch nicht gesehen haben, in denen es immer wieder um die Rückeroberung des öffentlichen Raums geht. Nach der Filmvorführung gibt es Gelegenheit für ein Gespräch mit der Filmemacherin Ina Ivanceanu.

Fr 23.6.17, 22 Uhr, Platz der Republik, open air in Kooperation mit ElbFilmKunst e.V., Eintritt: Spende willkommen

„Gestern Dortmund-Hörde heute Hamburg-Altona – Zwei Stadtteile erfinden sich neu“

„Bodenerhebungen“ / D 2016 / 19:48 Min. / R: Doro Carl, Claudia Reiche & „Göttliche Lage“ / D 2014 / 99 Min. / R: Ulrike Franke und Michael Loeken

Zwei Dokumentarfilme erzählen über Stadtentwicklungsgeschichte und den Wandel von Industrie- zur Freizeitgesellschaft. Während auf dem einstigen Stahlwerksgelände Phoenix-Ost in Dortmund bereits ein künstlicher See angelegt ist, an dessen Ufer man luxuriöse Wohnbebauung findet, hat der Umbau des ehemaligen Bahngeländes zur „Neuen Mitte Altona“ mit Parkanlage und Wohnungsbau im Dreidrittelmix gerade erst begonnen. Architektonische Visionen von Stadtplaner und visionäre Spekulationen von Projektentwicklern treffen in den beiden Filmen auf Stimmen von alteingesessenen und neuen Anwohnern. Nach der Filmvorführung gibt es Gelegenheit für ein Gespräch mit den Filmemacherinnen Doro Carl und Claudia Reiche.

Mo 26.6.17, 19.30 Uhr, W3, Nernstweg 32, Eintritt: Spende willkommen

Schauen! Film-Empfehlungen

– „Ekhofstraße, Hamburg-Hohenfelde – Eine Mieterinitiative kämpft um ihr Viertel“

Dokumentarfilm, Vorstellung mit Filmemacher Heinz Harmstorf und Michael Körner

Mi 21.6.17, 20 Uhr, mpz

– „Wem gehören unsere Städte?“

Dokumentarfilm in Anwesenheit von Filmemacherin Claire Laborey

Sa 24.6.17, 19 Uhr, Thalia in der Gaußstraße

-„Manche hatten Krokodile“

Dokumentarfilm über Kiez-Originale und Kiez-Bewohner. In Anwesenheit von Filmemacher Christian Hornung

Do 29.6.17, 20 Uhr, Hafenbahnhof

Weitere Filmveranstaltungen unter: www.altonale.de/altonale/kultur/film

 

Hafenfest

 

Alle Traditionsschiffe im Museumshafen können besichtigt werden. Gleich um 12 Uhr findet eine kleine Rundfahrt zum Fischmarkt auf historischen Bötchen statt. Auf der Kastenschute des Hafenmuseums gibt’s plattdeutsche Geschichten (15 und 16 Uhr) und um 17 Uhr spielt die Tüdelband live an Deck des Schwimmkrans. Tipp: Wer in einem Fischer- oder Taklerhemd kommt, erhält am Infopoint eine kleine Überraschung.

25.6., 12–19 Uhr, Museumshafen Oevelgönne

 

Kids

Bei den vielen Veranstaltungen im Kids Park f.llt die Entscheidung schwer. Dort wird z. B. eine Stadt aus Kartons gebaut und das Licht im Raum erforscht: Was ist Licht und wie können wir es sichtbar machen? Interessierte Kinder können an einem Puppenspiel-Workshop teilnehmen oder sich beim Marionettenvariete verzaubern lassen. Mitmachen ist dabei ausdrücklich erwünscht. Stadt bauen und Licht erforschen:

1.–2.7., 11–18 Uhr; Puppenspiel- Workshop: 2.7., 12+16 Uhr; Marionettenvariete: 2.7.17, 14 Uhr, alle Veranstaltungen Kids Park, Kemal-Altun-Platz

 

Kulinarik

Kochevents: Ein Food-Festival ganz besonderer Art findet im Rahmen von altonale kulinarisch statt. In der Show- und Co-Küche im Mercado laden Küche, Konditoren und Sommeliers zu interessanten Kochevents ein.

22.–30.6.17, Mercado

Flying Dinner: Bei diesem Genussspaziergang werden nacheinander fünf Locations angesteuert und leckere Speisen verkostet – vom Bergtags bis zum Eiscafe Filippi.

24.6.17, 16–22 Uhr, Große Bergstraße

 

Kunst

 

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Kunst im Schaufenster. Foto: Thomas Panzau

Luft, Wasser, Straße, Altenheime und Abrisshallen werden neben den Orten, an denen Kunst normalerweise ausgestellt wird, bei der Kunst altonale genutzt. In den Schaufenstern von Ottensen und Altona werden ebenfalls wieder Werke von Künstlern zu sehen sein, die sich um den Altonale Kunstpreis bewerben.

Altona Kunstpreis – Preisverleihung am 2.6.17, 18 Uhr, Altonaer Museum

Noorderlicht – Simulacrum: Was ist echt, was unecht? In Zeiten von Computerspielen und virtuellen Kameras verschwimmen die Grenzen. Das Projekt „Simulacrum“ der Fotokünstler von Noorderlicht kommt aus Groningen, der diesjährigen Partnerstadt der Altonale.

Eröffnung 17.6.17, 11 Uhr, bis 1.7., Greskewitz Kleinitz Galerie; www.noorderlicht.com

 

Literatur

 

Book.beat: Pop und Poesie geben sich auch in diesem Jahr wieder ein Stelldichein. U. a. mit dabei sind Filo, Mona Harry, Nils Petersen Bente Varlemann. Als Stargast zum 10. Jubiläum ist Sebastian 23 aus Bochum eingeladen.

23.6.17, 19.30 Uhr, Christianskirche

Literatur Ahoi!: Natur und Kultur – Bei einer Elbfahrt auf der MS Commodore lesen die Schriftsteller Stefan Beuse und Gerhard Henschel sowie die Newcomerin Ada Dorian aus ihren neuen Werken.

27.6.17, 19.30 Uhr, Anleger Altona (Fischmarkt)

 

Musik

 

Altonale Pop Nacht: Zum 4. Mal erobern sich Musiker ungewöhnliche Orte. Zusätzlich zum Platz der Republik werden z. B. auch im Altonaer Rathaus und der Christianskirche Konzerte gespielt. Zum diesjährigen Line-up gehören u. a. Singer- Songwriter Spaceman Spiff , die Indie-Pop-Band Yalta Club und der Neoklassiker Niklas Paschburg (der das Cover unserer Juni-Ausgabe ziert), der gern mit elektronischen und klassischen Tönen experimentiert. Tipp: Als Appetitanreger gibt’s vorher ein Pop Picknick mit Musik, Snacks und Drinks.

24.6.17, 18 Uhr (Picknick ab 14 Uhr), Platz der Republik

Serenade im Park: Bei diesem unterhaltsamen Stündchen unter freiem Himmel präsentiert das Ensemble Elbwind selten gespielte Werke von Antonio Rosetti. Tipp: Decken mitbringen.

2.7.17, 15 Uhr, Park bei der Christianskirche

 

Theater

 

Altona macht auf. Foto: Thomas Panzau

Altona macht auf: Bewohner führen auf ihren Balkonen oder in verwunschenen Hinterhöfen selbst einstudierte Theaterstückchen auf oder trällern ein Liedchen. Beliebter Rundgang, der gerade mit dem Stadtteilkulturpreis ausgezeichnet wurde.

www.altona-macht-auf.de

Maidorf – Trilogie des Zusammenlebens:  Eine installativ-erzählende Theaterperformance.

24.6.17, 14 und 20 Uhr, REWECenter, Anlieferungshalle, Max-Brauer-Allee 59

 

altonale Stadtteilfest

 

Auf der altonale darf es auch mal schrill werden. Foto: Thomas Panzau

Finales Flanieren!  Zum Ausklang der Altonale erobern sich vom 30. Juni bis 2. Juli vor allem die Anwohner und Geschäftsleute den öffentlichen Raum. Das Straßenfest breitet sich auf einen stattlichen Areal von 4 Kilometern aus. Vom Platz der Republik bis zum Altonaer Bahnhof verläuft der Antik- und Flohmarkt, der in den letzten Jahren beachtlich angewachsen ist und ausgiebiges Trödeln erlaubt. Auf der Infomeile zwischen Bahrenfelder Straße, Kleiner Rainstraße und der Friedensallee präsentieren sich Vereine und Organisationen des Viertels und stellen ihre Projekte vor. Auch die Grüne Meile in der Großen Rainstraße bietet viel Informatives zum Thema Nachhaltigkeit sowie Mitmachaktionen und Workshops darüber, wie wir in Zukunft leben wollen.

Es gibt auch in diesem Jahr wieder einen Kunstmarkt mit zahlreichen Künstlern, die ihre Malerei, Grafik, Zeichnungen und Objekte zwischen Spritzenplatz und Arnoldstraße ausstellen. Ein Kreativmarkt der etwas anderen Art ist Designgift. Vor allem Kleidung, Schmuck, Accessories und Kulinarisches sind hier im Angebot. Dieses zeichnet sich besonders durch fairen Handel, Regionalität und biologisch abbaubare Rohstoffe aus.

Und während des gesamten Straßenfestes gibt es auf insgesamt acht Bühnen Livemusik für jeden Geschmack mit Nico Suave, Joco, D-Flame & DJ Sparc, One Trick Pony, BigBandBertha- Blau, Stylezhood und vielen anderen.

30.6.–2.7.17, in Ottensen und Altona-Altstadt; Termine und weitere Infos unter www.altonale.de

/KAL/ Beitragsbild: Thomas Panzau

Serie: Altona. altonale 19. Was Sie über das Kulturfestival wissen müssen

200 Konzerte, Kunstausstellungen, Lesungen, Film- und Theateraufführungen: Vom 16. Juni bis 2. Juli findet wieder Norddeutschlands größtes Kultur- und Stadtteilfestival statt. Willkommen auf der altonale 19!

Kunst im öffentlichen Raum: altonale 19. Foto: Thomas Panzau

Es ist schon eine Weile her, genauer gesagt satte 19 Jahre, da wurde der Grundstein für ein Stadtteilfest gelegt, das schon bald viel mehr war, als nur eine Aneinanderreihung von Fressbuden und kommerziellen Händlern. Konzeptionell und zeitlich. Ursprünglich wurde die Altonale an nur einem Wochenende veranstaltet, seit einigen Jahren geht dem Straßenfest ein 14-tägiges Kulturprogramm voraus, an dem sich professionelle Künstler aus Altona, aber auch viele kreative Bewohner beteiligen.

Inzwischen ist die altonale als lokales Festival zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens im Bezirk geworden –  mit Strahlkraft auch über Hamburgs Grenzen hinaus.

In diesem Jahr ist die Partnerstadt das niederländische Groningen, das sich unter anderem mit dem Kunstprojekt „Simulacrum“ der Fotokünstler von Noorderlicht beteiligt. Zu der kleinen Musik und Festivalstadt besteht bereits eine lebhafte Beziehung. Man kennt sich, zum einen durch die Städtepartnerschaft der beiden Hafenstädte und zum anderen durch die Handelsverbindungen seit der Hansezeit.

Das Thema der altonale 19 heißt diesmal „Raum“. Naheliegend, spielt doch die Inbesitznahme und Umgestaltung des öffentlichen Raums durch Kunst und Kultur bei der Altonale grundsätzlich eine Rolle. Aber auch die zunehmende Verdichtung in dem ohnehin schon dicht besiedelten Bezirk, vor allem durch das neue Wohngebiet Mitte- Altona und die geplante Bebauung des Holsten-Areals, beschäftigen die Bewohner.

 

altonale 19: Schauplätze & -orte

 

In Straßen und auf Plätzen rund um den Altonaer Bahnhof und die Große Bergstraße tobt an diesen Tagen das Leben. Und mehr noch: Erstmals wird das Veranstaltungsareal von Altona und Ottensen auch nach Bahrenfeld ausgeweitet.

Not at home altonale 19

Unter dem Motto „(NOT) AT HOME“ findet über den gesamten Zeitraum in der alten Lagerhalle des OBI-Baumarkts in der Ruhrstraße täglich ein Crossover verschiedener Kunstsparten statt. „Ich freue mich, dass wir diesen Raum als Kunst- und Kulturhalle revitalisieren können“, sagt Heike Gronholz, die 2016 die Geschäftsführung der altonale übernommen hat.

Highlights „(NOT) AT HOME“

„Salon International“,Tanzprojekt der Choreografin Rica Blunck mit Jugendlichen aus Syrien, Chile, Deutschland, Afghanistan, Togo. 23. Juni, 20 Uhr / Bildervortrag des Journalisten Oliver Lück zu seinen europaweiten Reisen. 29.6., 20 Uhr / „Nachtasyl“ von Maxim Gorki. 30.6.–1.7., 19 Uhr / Gruppenausstellung von Achterhaus und 2025 Kunst und Kultur. 23.6.–1.7.
Alle Termine: OBI-Halle, Ruhrstraße 46–88

Auch der altonale Salon im Thalia in der Gaustraße, den sie im letzten Jahr ins Leben gerufen hat, liegt Heike Gronholz besonders am Herzen. Hier können die Bürger am 24. Juni ab 13 Uhr mit verantwortlichen Politikern und Experten über das Thema „Verwendung und Nutzung des öffentlichen Raums“ und über die Wandlungsprozesse im Stadtteil diskutieren. Eingeladen dazu sind auch Grünen- Politikerin Christa Goetsch, Bezirksamtsleiterin Liane Melzer und Baudezernent Johannes Gerdelmann.

Der altonale Salon soll Ort der Diskussion sein. Foto: Thomas Panzau

Wie im vergangenen Jahr wird der Park beim Platz der Republik zum Festivalzentrum. Dort wird am 16. Juni um 18 Uhr die altonale zum zweiten Mal gemeinsam mit STAMP, dem internationalen Festival der Straßenkünste, eröffnet. Hier wird es jeden Abend ein abwechslungsreiches Programm mit Aufführungen, Musik und Tanz geben. Wie die meisten Veranstaltungen von Altonale und STAMP sind auch diese für jedermann zugänglich und kostenfrei.

STAMP altonale

STAMP, das Festival der Straßenkünste, eröffnet zeitgleich mit der altonale. Foto: Thomas Panzau

altonale 19, 16.6.–2.7.; alle Termine und Orte unter www.altonale.de

/Text: KAL / Foto: Thomas Panzau

Serie: Altona. Die altonale 19. Das Festivalzentrum

Kultur & Remmidemmi: Von 16. Juni bis 2. Juli 2017 findet Norddeutschlands größtes Kultur- und Stadtteilfestival statt. Die altonale 19 lockt mit einem üppig bepacktem Korb an Programminhalten!

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Allerlei Kunst und Bemerkenswertes, Leute und Ideen, Treffen, Plauschen, Beieinandersein: das Festivalzentrum. Foto: © Thomas Panzau

Das Festivalzentrum

Hier schlägt das Herz der altonale19, hier laufen die Fäden zusammen: Das Festivalzentrum auf dem Platz der Republik lädt zum Plauschen, Entdecken und Staunen. An diesem Ort wird von der Eröffnung der altonale19 bis zum Abschluss mit dem Straßenfest am 2. Juli ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten.

Öffnungszeiten Café und Bar: Montag – Freitag: 12 – 23 Uhr, Samstags & Sonntags 10-23 Uhr als .  12 – 14 Uhr täglich wechselnder Mittagstisch, 18 – 22 Uhr kleines Speisenangebot.

Highlights am Festivalzentrum

Seminar zum EU-Projekt Journeys: Migration & Kultur

Die altonale und STAMP laden zu einer Gesprächsrunde mit folgenden Themen ein:

  • Migration – welche Bedeutung hat kulturelle Teilhabe?
  • Welche Form der kulturellen Teilhabe kann es geben und gibt es schon?
  • Wo sind wir heute angekommen und wo wollen wir künftig hin?
  • Die Künstlerinnen Rica Blunck und Anja Behrens sind anwesend.

19.6.17, 19 Uhr, Eintritt frei

Man singt Hamburgisch

Achtung, Mundart! Zum ersten Mal präsentiert sich Hafenschwester mit *man singt hamburgisch* auf der altonale. Zusammen mit kabel-jo laden zum gemeinsamen Singen bekannter Hamburger- und Seefahrtslieder ein. Textsicherheit ist nicht von Nöten, denn die Texte gibt es an die Hand. Also, keine Ausrede, einfach mitsingen!

20.6.17 19 Uhr, Eintritt: €  11,50

Trio Macchiato

Musik rund ums Mittelmeer ist die Spezialität dieser Band. Mal besuchen sie musikalisch das Café Méditerraneo, mal folgen sie den Gleisen des legendären Orientexpress. Trio Macchiato spielt auf nationalen und internationalen Bühnen und ist Stammgast bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfest, den Niedersächsischen Musiktagen und den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

23.6.17, 18.30 – 20 Uhr, Eintritt frei

Veronique Elling

Die französische Chansonsängerin Véronique Elling und der Akkordeonist Jurij Kandelja sind mal zärtlich, mal berauschend, mal schwindelerregend wild. Huch? jaja, hier geht es emotional zu. Hier können die größten Chansonsänger aller Zeiten neu entdeckt werden: Jacques Brel, ÉdithPiaf, Charles Aznavour, Barbara, Juliette Gréco et bien d’autres.

23.6.17, 20 – 21.15 Uhr, Eintritt frei

Familientag

 Von Musik von den  Lukulule oder  Kinderlieder Jazz über Literatur mit  Nulli und Priesemut sowie Tanz mit  Samova Tanztee bis zu Theater mit  Das Papperlapapp der Tiere und Film mit  Mo&Firese ist nahezu jede der altonale Kultursparten vertreten.

25.6.17, 10.30 Uhr bis Mitternacht, Eintritt frei (sofern nicht anders vermerkt)

/Foto: © Thomas Panzau