Serie: Altona. Sommer in Altona – Das Zirkuszelt am Nobistor

Es kommt was Neues auf uns zu: Am Nobistor wird ab dem 30. Juli bis Ende August ein neuer Festival-Ort für Musik und Kunst entstehen. Sommer in Altona!

Ein Zirkuszelt, ein abwechlsungsreiches Kulturprogramm und dazu Sommer, Sonne, Leichtigkeit. Das sind die Zutaten für Sommer in Altona. Das Event, das den Hamburgern den August versüßen möchte, erlebt in diesem Jahr seine Premiere und hat eine Menge Überraschungen im Programm. Wir verschaffen euch einen kleinen Überblick.

 Laue Nächte unterm Zirkuszelt

So, 30.07.
Musik: Tinariwen

Das bereits mit einem Grammy geehrte Kollektiv aus dem Süden der Sahara verbindet traditionelle Musik und Instrumente mit europäischen Pop- und Rockeinflüssen, wozu auch elektrische Gitarren zählen.
Eintritt: 25 Euro

Mo, 31.07.
Lesung: Ronja von Rönne

Foto: Carolin Saage

Ronja von Rönne, der laut Deutschlandfunk Kultur „neue Stern am Himmel des deutschen Popliteratentums“, liest bei SOMMER IN ALTONA aus ihrer zweiten Buchveröffentlichung.
Eintritt: 13 Euro

Di, 01.08.
Musik: Lambchop

Kurt Wagner hat es wieder getan. Mit knapp 57 Jahren hat der Musiker aus Nashville sich und sein musikalisches Vehikel namens Lambchop nochmals komplett neu erfunden.
Eintritt: 30 Euro

 

Do, 3.08.2017
Musik: MAECKES & Die Katastrophen

Maeckes hat bei all seinen bisherigen Releases ein sprachliches Labyrinth um sich herum gebaut. Er hatte in dieser Labyrinth-Welt immer schon seine Hörer, trotzdem hat er sie selten an sich herangelassen. Sein aktuelles Album †il† beinhaltet den Schlüssel zu seiner Welt.
Eintritt: 25,50 Euro

 

Fr, 4.08.
Musik: Me And My Drummer

Man sieht kaum mehr eine Band musizieren, hier stehen zwei Vertraute eng bei einander. Sind abwechselnd Liebespaar und wieder getrennt, umkreisen einander im Boxring wie im Ballsaal.
Eintritt: 16 Euro

 

Sa, 5.08.2017
Musik: Stereo Total

Stereo Total kombinieren eine minimalistische Produktion (im positiven Sinne) mit einem Garagen-Underground-Sound, zugleich authentisch und dilettantisch, ironisch und effektiv, poppig und (subversiv) politisch. Genug geschwafelt. Hingehen.
Eintritt: 20 Euro

 

Di, 8.08.2017
Musik: Brant Bjork + special guest: Sean Wheeler

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert steht der Multiinstrumentalist, Produzent, Label- und Festivalgründer damit im Epizentrum des kalifornischen Stoner- und Desert Rock, der längst ein weltweites Phänomen darstellt.
Eintritt: 20 Euro

 

Mi, 9.08.2017
Musik: Jesper Munk

Jesper Munk hat praktisch im Alleingang Blues (und seine Spielarten) für eine neue Generation auch in Deutschland wieder populär gemacht, kein Wunder, dass in der Musikpresse wie dem Rolling Stone Vergleiche mit Jack White, The Black Keys und Gary Clark Jr. gezogen wurden.
Eintritt: 22 Euro

 

Do, 10.08.2017
Musik: Malky

Sie sind ein unzertrennliches Team – Brüder im Geiste, die sich so vertraut sind, dass sie nicht viele Worte brauchen. Mit Malky verzichten sie bewusst auf große Effekte, Pop in der Nude-Version.
Eintritt: 19 Euro

Fr, 11.08.2017
Musik: Nick Waterhouse

nick waterhouse
Nachdem die letzte Show des R&B-Revivalisten aus Kalifornien im Mojo Club bereits Wochen vorher ausverkauft war, steht Nick Waterhouse mit seiner vorzüglichen Band für eine Zugabe der besonderen Art bereit! Einlass nur mit tadellos polierten Tanzschuhen.
Eintritt: 25 Euro

Sa, 12.08.2017
Musik: The Baboon Show

The Baboon Show sind kein Geheimtipp mehr und haben sich in den vergangenen Jahren durch ihre unfassbar guten Liveauftritte, egal ob als Headliner oder als Gast bei Donots, Pascow oder Die Toten Hosen, einen beachtlichen Bekanntheitsgrad und einen ausgezeichnet Ruf erspielt.
Eintritt: 15 Euro

Di, 15.08.2017
Musik: Lower Than Atlantis

Seit ihrer Gründung haben sich Lower Than Atlantis stark entwickelt, sind gereift, wurden professioneller. Gepaart mit der Leidenschaft für Bands wie Biffy Clyro, NOFX oder Blink 182 ergibt sich so ein kraftstrotzen-der Mix voller mitreißender Wirkung.
Eintritt: 18 Euro

Mi, 23.08.2017
Musik: Jochen Distelmeyer

Foto: Sven Sindt

Überraschende Versionen von Britney Spears’ „Toxic“ über „Video Games“ von Lana Del Rey und The Verves „Bitter Sweet Symphony“ sowie Evergreens und Instant Classics von Kris Kristofferson, Al Green, Avicii, Joni Mitchell und Radiohead werden durch die elegant-einfühlsame Produktion (Swen Meyer) und Distelmeyers mal hell sehnsuchtsvollen, dann dunkel schimmernden Gesang unmittelbar zu seinen eigenen. Eigen wie der Künstler selbst.
Eintritt: 18 Euro

Do, 24.08.2017
Musik: Kapelle Herrenweide & Shred Kelly

 Sommer in AltonaHamburgs energiegeladenste und charmanteste Kapelle trifft auf mehrfach Award-ausgezeichneten Powerpop aus Kanada! Verbunden sind die zwei Bands in tanzwütigen Off-Beats und schwer vergleichbarer, grenzenloser Spielfreude.
Eintritt: 15 Euro

Fr, 25.08.2017
Musik: DeWolff

Sommer in Altona

Foto: Melanie Marsman

Inspiriert von Legenden wie DeepPurple und Led Zeppelin, zwischen Leon Russel, den Black Keys und den Allman Brothers, bieten DeWolff feinsten psychedelischen Blues-Rock, der aktuell seines Gleichen sucht.
Eintritt: 19 Euro

Di, 29.08.2017
Musik: Hans Söllner & Band

Seit 20 Jahren ist er nun unterwegs, der Mann aus Bad Reichenhall und irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash und einem bayerischen Wilderer treibt Söllner sein Wesen – singt in der Songwriter-Tradition amerikanischer Direktheit.
Eintritt: 25 Euro

Mi, 30.08.2017
Musik: Amsterdam Klezmer Band

Was Mitte der 1990er Jahre mit Straßenmusik in Hollands Hauptstadt begann, füllt längst große Konzertsäle und Festivalgelände überall auf der Welt, ihre „street credibility“ hat sich die Amsterdam Klezmer Band (AKB) dennoch bis heute bewahrt.
Eintritt: 21 Euro
 / Beitragsbild: Lambchop by Elise Tyler

Sommer in Altona, 30.7-30.8.17, www.sommerinaltona.de


(29.6.) Musik, Kevin Morby, Nochtspeicher, 19 Uhr

Dass ein Musiker, dessen Nachname fast wie das Wort morbide klingt, häufig den Tod zum Leitthema seiner Songs macht, kann eigentlich kein Zufall sein.

Im Fall des Texaners Kevin Morby ist das frühe Ableben eines guten Freundes der Grund dafür, dass der Musiker mit Vorliebe gegen die eigene Sterblichkeit ansingt.

Das tut das ehemalige Mitglied der Folk-Psych-Bands Woods und The Babies meist in komplexen und groß angelegten Folk-Songs auf entrückt-zwielichtige Art und mit cleveren musikalischen Kniffen, die von Chören über Streicher bis Mariachi-Trompeten reichen und alle melancholischen Nostalgiker ganz fest in den Arm nehmen. / KGR

Nochtspeicher
29.6.17, 19 Uhr

 

(29.6.) Musik, The Avalanches, Mojo Club, 20 Uhr

Bands, die sich zwischen ihrem ersten und zweiten Album satte 16 Jahre Zeit lassen, müssen schon sehr besonders sein – ansonsten wären Anhänger der ersten Stunde kaum so lange bei der Stange zu halten.

The Avalanches aus Melbourne, die 2000 mit ihrem Mix aus Soul-Samples und French-House berühmt wurden (Debütalbum „Since I Left You“), sind tatsächlich so speziell, dass man ihnen im vergangenen Jahr sofort wieder ein Ohr schenkte, als sie ihr Langspiel-Comeback namens „Wildflower“ veröffentlichten. / EBH / Foto- Steven Gullick

Mojo Club
29.6.17, 20 Uhr

(29.6.) Musik, Plewka & Schmedtje: Between the Bars, Schanzenzelt, 20 Uhr

Mit seiner Band „Selig“ gehört Jan Plewka seit Mitte der 90er Jahre zum Erfolgreichsten, was die deutschsprachige Musikszene zu bieten hat. Mit BETWEEN the BARS hält er nun Rückschau, gemeinsam mit Marco Schmedtje, seinem Freund und langjährigen musikalischen Weggefährten, der ihn kongenial an der Gitarre begleitet.

Plewka und Schmedtje lassen sich musikalisch durch die Jahrzehnte treiben. Sie spielen Lieder von Ton Steine Scherben und Rio Reiser, eigene Stücke aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Zinoba und Simon & Garfunkel – Songs aus ihrer Sound of Silence – Produktion, Lieder von Jan Plewkas Solo-Album und von Schöne Geister, dem ersten Album von Marco Schmedtje.

Und das Ganze stilecht unterm Zelthimmel inmitten der noch friedlichen Schanze.

/ Foto: Sven Sindt

Schanzenzelt
29.6.17, 20 Uhr

 

BierSZENE. Zisch & weg: Meine Top 4 Festivalbiere

Sommer, Sonne, Festivals – vor uns liegt die schönste Zeit des Jahres! Gut, während ich das in die Tasten tippe, schlagen fette Hagelkörner gegen mein Fenster, aber hey … #sommerinhamburg

BierSZENE

Nicht immer da, aber wenn sie kommt, geht’s ab: SONNE!

Bevor ihr also eure sieben bis siebenundsiebzig Sachen fürs Hurricane am Wochenende oder für Melt, Deichbrand, MS Dockville und Co packt, kommt hier meine ultimative Top 4 der Festivalbiere 2017 für den perfekten Craft-Groove.

Mein Motto: Alles außer langweilig!

1.Backyard Beach Summer Ale von Ratsherrn

BierSZENE

Beach Gefühl fürs Festival: Foto: Ratsherrn

Wenig Alkohol (4,5 %) und trotzdem extrem hopfig – mit diesem naturbelassenen Summer-Ale-Träumchen kann man auch bei 30 Grad noch ganz entspannt der Hopfendröhnung frönen. Richtig gut: Ratsherrn ist mit seinen Bieren auch auf vielen kleinen Festivals in Norddeutschland direkt vor Ort. Die Schlepperei kann man sich also sparen.

2. Go To IPA von Stone Brewing Berlin

BierSZENE

Das Trio zum Glück:Wasser, Bier, Musik

Zelt steht, Mukke läuft: Jetzt erst einmal ein schööönes Dosenbier. Und zwar in richtig gut mit dem Go To IPA von Stone Brewing Berlin. Das bitter-spritzige Ding lässt deine Festivalträume dreifach hochleben: Die Dose ist leicht und bruchsicher, lässt sich mega schnell runterkühlen und löscht mit Grapefruit und Zitrone in Nullkommanix selbst den hartnäckigsten Bierdurst.

3. Landgang von Hopper Bräu

BierSZENE

Hopper macht auch Pils. Foto: Jennifer Meyer

Kein Festival ohne Bier, kein Norddeutscher ohne Pils. Pünktlich zum Festivalsommer hat Hopper Bräu unsere allerliebste Lieblingssorte komplett neu aufgelegt: Das Landgang ist nordisch herb und malzig-süffig zugleich; das schockt und rockt jeden Festivaljunkie.

4. überNomalNull von Kehrwieder Kreativbrauerei

Hopfensüchtig, aber verkatert? Drei Tagen wach und trotzdem Bierdurst? Kein Problem! Dope dich mit überNormalNull (ü.NN), dem alkoholfreiem IPA von der Kehrwieder Kreativbrauerei. AL-KO-HOL-FREI-ES IPA? Aber hallo und was für eines! Randvoll mit fantastischen Aromahopfensorten bringt es dich wieder auf Spur. Möge der nächste Act kommen …

BierSZENE

Prost und eine schöne Festival-Feierei

In diesem Sinne: Prost!

Euer Daniel


Daniel Elich

Foto: Altes Mädchen

Daniel Elich (33) ist Biersommelier im Alten Mädchen. Seit 10 Jahren in Norddeutschland, seit 3 Jahren in den Schanzenhöfen, seit 2 Jahren Biersommelier: Das Leben von Daniel Elich dreht sich um Bier – jeden Tag. Ab sofort trinken wir mit ihm die besten Biere, besuchen mit ihm befreundete Brauer und erkunden mit ihm die Bierszene. Alle 14 Tage neu. Alle 14 Tage anders. Wein kann ja jeder. Ps: Auf Instagram trägt Daniel den Namen @bieronkelHH_ und postet beharrlich rund ums Thema Bier. Macht Spaß!

Kunst-Feierei: Die Millerntor Gallery#7

Die Millerntor Gallery steht bereits zum siebten Mal in den Startlöchern. Vom 29. Juni bis zum 2. Juli verwandelt sich das Millerntor-Stadion wieder in eine offene Plattform für Dialog und Austausch auf interkultureller Ebene – mit zeitgenössischer Kunst und vielen Music Acts

Millerntor_Gallery

Das Stadion wird zur Galerie. ©Stefan Groenveld

Utopien sollen auch dieses Mal wieder reichlich Platz bekommen. Das Social Art Festival, initiiert von Viva con Agua und dem FC St. Pauli steht diesmal unter dem Leitthema „Wasser für alle“ – mitdenken und mitgestalten sind gefragt.

100 internationale und lokale Künstler werden in der Millerntor Gallery ausstellen

Bei der Aktivierung für kreatives Engagement haben die Millerntor Gallery und der FC St. Pauli bereits den ersten großen Schritt gemacht: Gemeinsam hatten sie erstmals die größte und wichtigste Wand der Ausstellung im Millerntor-Stadion öffentlich zur Gestaltung ausgeschrieben. Der Siegerentwurf soll nun das bisherige Kunstwerk des Künstlerduos Herakut ablösen.

Millerntor Gallery

Kunst macht Laune. Foto: ©Stefan Groenveld

Zudem werden rund 100 internationale und lokale Künstler in der Millerntor Gallery ausstellen – darunter unter anderem Okuda, Andreas Preis, Katie Armstrong, MadC, Nychos und Pum Pum.

 

Waren auch schon mal dabei: Max Herre und Clueso. Foto: ©Stefan Groenveld

Das Bühnenkonzept verspricht dazu Großartiges: Fettes Brot, Bela. B. und DJ Mad haben als Bühnenpaten das Line-up für je einen Tag erstellt.

Die Millerntor Gallery setzt auch dieses Mal auf ein interaktives Kulturprogramm: Dazu gehören unter anderem Discover Football, die Mädchenfussballworkshops anbieten, und Tatkräftig e.V., die zeigen, dass auch ein Kurzzeitengagement nachhaltige Effekte bringen kann.

/ ILO / Fotos/ Beitragsbild:  ©Stefan Groenveld

29.6.-2.7.17, Millerntor Gallery im Millerntorstadion, www.millerntorgallery.org

(28.6.) Musik, Rap for Refugees, Markthalle, ab 13 Uhr

HipHop und Politik – das gehört seit Bestehen des musikalischen Genres zusammen. Unzählige Rapper haben sich bereits engagiert, ob für Minderheiten und Außenseiter oder gegen Ausgrenzung und Gewalt. Rap for Refugess ist nun ein Hamburger Benefizkonzert, bei dem Künstler wie DISARSTAR, Jin, Kayeah und BOZ antreten, um Geflüchteten ein Gefühl von neuer Stärke und Selbstbewusstsein zu geben.

Vor den Konzerten (ab 20 Uhr) wird es Workshops in den Bereichen Grafitti, Breakdance und Beatbox geben (13-15 Uhr), deren Ergebnisse in die Abendshows integriert werden.

Spendenempfänger ist die Organisation „basis und woge e.V.“, die Hilfe durch Bildungs- und Eingliederungsmaßnahmen für unbegleitete minderjährige und jugendliche Flüchtlinge gibt und sich darüber hinaus um Straßenkinder kümmert. Ein starkes Projekt, das erst der Anfang sein soll für einen gleichnamigen, eigenständigen Verein.

„Rap for Refugess“, das soll künftig für noch mehr Workshops und Konzerte stehen. Geplant sind eine Show in Hamburg pro Jahr sowie eine weitere in einer anderen Stadt, in Kooperation mit einer lokalen Flüchtlingsorganisation.

/ EBH/ Foto: Rap for Refugees

Infos unter: www.rapforrefugees.org

Markthalle
28.6.17, ab 13 Uhr

(28.6) Theater, Billy Elliot, Mehr Theater, 19.30 Uhr

Erinnern Sie sich an den Film? Ein richtiger Junge muss boxen lernen, das findet jedenfalls sein Vater. Aber Billys Herz schlägt für das Tanzen. Als er heimlich den Boxring gegen die Ballettstange tauscht, flippt sein Vater aus.

Familienkonflikte und das Unverständnis seines Umfeldes, machen Billy das Leben schwer. Doch mit Unterstützung seiner Tanzlehrerin kämpft er für sein Recht auf Selbstbestimmung.

Billy Elliot

Tanzen statt boxen. Henry Farmer als Billy Elliot. Foto Alastair Muir

Ein Musical, das die ganz eigene Familiendynamik, die Genderthematik und die Eigenverantwortung für sein Leben auf rührende Weise aufgreift, vor dem Hintergrund des Minenarbeiterstreiks von 1984 in Nordengland. Seit seiner Uraufführung 2005 im Londoner Victoria Palace Theatre, wurde das Musical, mit der Musik von Elton John, unter anderem mit zehn Tony Awards ausgezeichnet. Die Produktion wird in in der englischsprachigen Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Tickets und Infos gibt es hier

Mehr! Theater
28.6.17 (bis 23.7.17), 19.30

(28.6.) Musik, The Twang, Knust, 21 Uhr

The Twang zählten Ende der 1990er Jahre zu den Pionieren der Countryfication-Szene, machten also aus bekannten Pop- und Rock-Stücken von u.a. Ramones, Abba und Adele teils sehr spannende Cowboyversionen.

Richtig spannend wird es aber erst jetzt, wenn die Gruppe sich auf ihrem ersten deutschsprachigen Album „Wüste Lieder“ Songs von etwa Fettes Brot, Seeed und Tocotronic widmet – und von letzteren dafür hoch gelobt wird. Auch die Gäste auf „Wüste Lieder“ können sich hören lassen: Bela B und Jon Flemming Olson.

/ EBH

Knust
28.6.17, 21 Uhr

(27.6.) G20. Trumps Weltordnung, Golem (Bar), 19 Uhr

Autoritarismus und Antifeminismus im Denken des Donald Trump. Vortrag und Diskussion mit Laura Flanders, Journalistin und Publizistin, feministische Aktivistin aus den USA. Moderation: Margret Geitner

Der Aufschwung rechter, nationalistischer Bewegungen in der ‚westlichen‘ Welt hält seit einigen Jahren an. Sie alle verbindet ein breites Spektrum gemeinsamer Werte und Ziele, unter anderem die Feindseligkeit gegenüber Einwanderern und Muslimen und gegen genderpolitische Themen. Mit der Wahl Donald Trumps hat dieser weiße, patriarchale Nationalismus einen neuen Höhepunkt erreicht.

Die Journalistin und Publizistin Laura Flanders beschäftigt sich seit Jahren mit der US-amerikanischen Politik und kritisiert Republikaner als Partei weißer Männer mit einer überholten Ideologie patriarchaler Werte.

Sie ist Autorin des Buches Bushwomen: Tales of a Cynical Species und Mit-Herausgeberin von The W Effect: Bush’s War on Women und The Tea Party. Sie moderiert ihre eigene wöchentlich ausgestrahlte Interviewshow The Laura Flanders Show (www.lauraflanders.com) und schreibt für The Nation und das Yes! Magazine.

Flanders wird über die Situation in den USA nach der Übernahme der Präsidentschaft durch Donald Trump berichten. Sie analysiert die Veränderungen, Trumps Vorgehen gegen die liberalen Medien und gegen das sogenannte „Establishment“. Ein Schwerpunkt wird dabei ihr Blick auf die antifeministische Haltung Trumps und seiner Anhänger sein. Zugleich soll es auch um die Perspektiven des Widerstands gegen diese Politik gehen.

Was zeichnet die Stärke der neuen feministischen Bewegungen in den USA aus, die gegen Trump massenhaft auf die Straße gehen? Wie kann aus den unterschiedlichen anti-autoritaristischen Bewegungen gegen Trump ein Netzwerk des Widerstands werden? Und welche Handlungsmöglichkeiten hat eine Linke, die sich für demokratische und soziale Rechte für alle einsetzt? Flanders gibt einen Blick von innen und steht für das „andere Amerika“. Die Uhr tickt. Für wen, das wird sich zeigen!

Golem
27.6.17, 19 Uhr