(18.4.) Literatur, Herzlich Willkommen, Altonaer Theater, 20 Uhr

Mit „Herzlich Willkommen“ schließt das Altonaer Theater die vierteilige Bühnenadaption von Walter Kempowskis „Deutscher Chronik“ ab. Im letzten Teil der Saga gelangt der junge Kempowski nach acht Jahren Haft im Zuchthaus Bautzen zurück in die Freiheit. Trotz des Traumas der Gefängniszeit, versucht er in Göttingen zurück in eine Normalität zu kehren. Für Zuschauer, die die ersten drei Teile verpasst haben, zeigt das Altonaer Theater die komplette Kempowski-Saga an zwei Wochenenden im April.

/ SHE / Foto: G2 Baraniak

Altonaer Theater
18.4.19, 20 Uhr


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(17.4.) Musik, Nilüfer Yanya, Nochtwache, 20 Uhr

Eingängige Pop-Melodien, minimalistische Beats zwischen R & B und Trip-Hop, dazu eine raue Stimme zwischen Lo-Fi-Rock und Soul und beeindruckende Skills an der Gitarre – bei Nilüfer Yanya kommt alles zusammen. Zu Recht wird die 23-jährige Londonerin mit türkischen, barbadischen und irischen Wurzeln deshalb von der britischen Musikpresse seit geraumer Zeit als großer Geheimtipp gehandelt. Dieser Tage veröffentlicht Yanya endlich ihr Debütalbum „Miss Universe“. Ob das zu hoch gegriffen ist? Keineswegs! 

/KGR
/ Hollie Fernando

Nochtwache
17.4.19, 20 Uhr


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(17.4.) Literatur, Elbschlosskeller – kein Roman, Reederei Abicht, 19 Uhr

Seit seinem 18. Lebensjahr arbeitet Daniel Schmidt als Wirt im Elbschlosskeller, einer der härtesten und rauesten Kneipen Deutschlands. Zu den Gästen gehören Obdachlose, Prostituierte, kaputte Gestalten, aber auch Millionäre, Sozialpädagogen und Anwälte. In „Elbschlosskeller – kein Roman“ hat Schmidt seine Erfahrungen niedergeschrieben und somit eine Parallelwelt festgehalten, deren Düsterheit fasziniert und in der sich neben aller Schroffheit auch zutiefst menschliche Szenen abspielen.

/ UT

Landungsbrücken (Reederei Abicht, Brücke 4-10)
17.4.19, 19 Uhr


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(16.4.) Film, Border, 3001 Kino, 19 Uhr

Kleine Regungen mit großer Wirkung! Immer dann, wenn die äußerlich deformierte Protagonistin im zweiten Spielfilm des im Iran geborenen Ali Abbasi („Shelley“) mit der Nase zuckt und ihre Mundwinkel leicht verzieht, müssen sich ihre Mitmenschen warm anziehen. Denn die schwedische Zollbeamtin Tina (Eva Melander) ist mit einem schier übernatürlichen Geruchssinn gesegnet. Spielend leicht kann sie Gefühle wie Angst, Schuld und Unruhe erspüren und zieht stets treffsicher all jene Reisenden aus dem Verkehr, die Unlauteres im Schilde führen. Im Stich lässt ihre Gabe sie jedoch, als sie dem geheimnisvollen, ähnlich grobschlächtig aussehenden Vore (Eero Milonoff) begegnet, dessen animalisches Wesen eine immer größere Anziehung auf Tina ausübt.

Der 2018 in Cannes uraufgeführte „Border“ basiert auf einer Kurzgeschichte von John Aj­vide Lindqvist und erweist sich als höchst ungewöhnlicher ­Genre-Mix. Abbasi, der auch am Drehbuch mitschrieb, verknüpft skandinavische Folklore mit Krimi-Elementen, einer eigenwilligen Liebesgeschichte und einem Charakterdrama, das manch aufwühlende Überraschungen bereithält.

Aufgrund ihres grotesken Erscheinungsbildes hätten Tina und Vore schnell lächerlich wirken können. Der Regisseur zeichnet ihre langsame Annäherung trotz einiger bizarrer Momente aber erstaunlich feinfühlig nach. Die Vermischung von düsteren und absurd-komischen Passagen erzeugt eine seltsam faszinierende, rätselhafte Atmo­sphäre. Und mehr als einmal verleiten die Gespräche der beiden Außenseiter den Betrachter dazu, über gesellschaftliche Vorurteile, Konventionen und die menschliche Zerstörungswut nachzudenken.

Ein besonderes Lob verdient zweifelsohne Hauptdarstellerin Eva Melander. Obwohl sie unter einer dicken Maske steckt (hierfür erhielt die schwedisch-dänische Koproduktion sogar eine Oscar-Nominierung), bringt sie die schmerzhaften Erkenntnisse auf dem Weg von Tinas Selbstfindung kraftvoll und mitreißend zum Ausdruck. 

/ Christopher Diekhaus
/ Foto: Wild Bunch Germany

3001 Kino
16.4.19, 19 Uhr


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(16.4.) Musik, Kakkmaddafakka, Fabrik, 20 Uhr

Die Band ist eine Bank. Einmal, weil die norwegische Formation um die Brüder Axel und Pål Vindenes seit mehr als zehn Jahren enorm zuverlässig melodiösen Indie-Pop abliefert. Und dann, weil sie neue Songs in einer enormen Schnelligkeit veröffentlicht. Lässt vermuten, dass diese Band sich im dauerhaften Arbeitsmodus befindet, immer auf der Suche nach dem nächsten Sing-A-Long-Chorus und mit der riesigen Fan-Gemeinde im Blick.

/EBH

Fabrik
16.4.19, 20 Uhr


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(14.4.) Film, Fantasy Filmfest Nights, Savoy Filmtheater, ab 12 Uhr

Zeit für Blut und Tränen: Im Savoy Filmtheater wird es Mitte April wieder wunderbar durchgeknallt und grauselig, wenn bei den Fantasy Filmfest Nights an zwei Tagen (13.4. & 14.4.) insgesamt zehn Filme über die Leinwand flimmern. Darunter die abgefahrene Sci-Fi-Komödie „Nekrotronic“, das weltweit ge­feierte Serienmörder-Biopic „The Angel“ (Foto) oder auch der Mystery­thriller „The Witch Part 1 – The Subversion“.

/ MAS

Savoy Filmtheater
14.4.19, ab 12 Uhr 


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(14.4.) Premiere, Adam sien Appeln, Ohnsorg-Theater, 19:30 Uhr

Wer findet Gott? Der dänische Film „Adams Äpfel“ aus dem Jahr 2005 über den Neonazi Adam, der zur Teilnahme am Resozialisierungsprojekt von Landpfarrer Ivan verdonnert wurde, sollte wie die Bibel zur philosophischen Grundausstattung eines jeden Reli­gionsunterrichts gehören. Denn womit, wenn nicht mit dieser köstlich grotesken Melange eines alkoholkranken Kleptomanen, eines muslimischen Tankstellenräubers, eines Neonazis und eines todkranken Pfarrers, könnte man eine Antwort auf die Frage finden, ob es einen Gott gibt? Oberspielleiter Murat Yeginer inszeniert nach seinem Riesenhit „Romeo un Julia“ die Bühnen fassung am Ohnsorg-Theater. 

/ BIE 

/ Foto: Sinje Hasheider

Ohnsorg-Theater
14.4.19 (Premiere), 16 + 19:30 Uhr


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(13.4.) Kunst, Fuzzy Dark Spot, Sammlung Falckenberg, 12–18 Uhr

Der Künstler Wolfgang Oelze ist einem noch gut mit seiner Schau „the qualm“ vor ein paar Jahren im Kunsthaus im Kopf. Jetzt betätigt er sich als Kurator und zeigt ­Videoarbeiten von Hamburger Künstlern aus fast 50 Jahren und die Eröffnung heute dürfte ein kunterbunter Selbstgänger sein. Wer sich über den Titel „Fuzzy Dark Spot“ wundert: Er stammt aus einem Internetforum über Schimmel auf Kameralinsen.

/ SD

/ Abb.: Rosanna Graf, Stab und Fleisch, 2015

13.4.19, 12-18 Uhr

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(13.4.) Theater, Extrem laut und unglaublich nah, Schauspielhaus, 19 Uhr

Nachdem sein Vater beim An­schlag auf das World Trade Center, ums Leben gekom­men ist, findet der neunjäh­rige Oskar einen Schlüssel in seinem Kleiderschrank. In sei­ner Trauer versucht Oskar die­ses letzte Geheimnis zu lüften: In welches Schloss passt der Schlüssel, und was hatte sein Vater damit zu tun? Auf seiner Reise quer durch New York City schließt er nicht nur un­gewöhnliche Bekanntschaften, sondern stößt auch auf seine ei­gene Familiengeschichte. Jona­than Safran Foers Erfolgsroman wird im Schauspielhaus für ein Publikum ab 13 Jahren insze­niert. Zuletzt brachte Regisseur Alexander Riemenschneider hier das Stück „Ellbogen“ auf die Bühne.

/ SHE

Schauspielhaus
13.4.19, 19 Uhr


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(10.4.) Film, Magenta VR-Tour, Zeise, 17 Uhr

Anzeige | Im Frühjahr 2019 bringt die Telekom gemeinsam mit den Zeise Kinos Hamburg einzigartige Virtual-Reality-Erlebnisse in die Hansestadt. Die Virtual Reality Kinotour wird präsentiert von Magenta VR, der interaktiven VR-App der Telekom. Ausgestattet mit hochwertigen VR-Headsets erleben die Zuschauer 360°- und VR-Filme aus einer völlig neuen Perspektive – mittendrin im Geschehen, Auge in Auge mit liebevoll animierten Charakteren, wilden Tieren und in mystischen Sphären.

Zeise Kino
10.4.19 (bis 14.4.19), ab 17 Uhr


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