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Selig? Und ob. 5 Fragen an Jan Plewka

Immer noch oder wieder Selig? Am 3. November erscheint das 7. Studioalbum der Hamburger Band Selig.  „Kashmir Karma“  heißt es, aufgenommen in Schweden, erstmals ohne den langjährigen Keyboarder Malte Neumann, der sich 2014 von der Band trennte. Wir haben Sänger Jan Plewka 5 Fragen zum Album gestellt.

Selig

Selig: Neue, alte Freundschaft auch im Viererpack. Jan Plewka, Christian Neander, Leo Schmidthals und Stephan „Stoppel“ Eggert. Foto: Mathias Bothor

SZENE HAMBURG: Jan, Kashmir Karma: Schöne Alliteration. Aber was genau meint der Titel?

Jan Plewka: Kashmir Karma ist die Beschwörungsformel für ein friedliches Miteinander und die Idee einer hellen warmen Zukunft durch ein freundliches Handeln im Jetzt.

Selig Kashmir Karma

Keine Zeit mehr für Experimente. Foto: Mathias Bothor

Klingt das Album so flauschig wie der Titel?

Flauschig. Krautig. Psychedelisch. Sphärisch laut und lyrisch heiter und tief im typisch seligen Soundgewand.

Also typisch Selig. Gibt es hörbare Entwicklungen und Veränderungen auf der neuen Platte erleben?

Nach all den Jahren der musikalischen Experimente besinnen wir uns wieder auf unsere Wurzeln und retten den Hippiemetaltraum rüber in die neue Zeit.

Welchen Stellenwert hat Selig in deinem Leben?

Selig ist meine Basis, mein Grundakkord, die Mutter aller Möglichkeiten.

Butter bei die Fische. Was gibt Selig dir, was dir die anderen Projekte, die du am Laufen hast, nicht bieten?

Leo, Christian und Stoppel


/REM /
Beitragsbild: Mathias Bothor


Selig Kashmir Karma Album Art WorkKashmir Karma erscheint am 3.11.17. Hier könnt ihr das Album vorbestellen.

Am 12. & 13. November 2017 treten die Jungs in der Hamburger Großen Freiheit 36 auf. Tickets ab 35,60 Euro gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kilians. Comeback dank WhatsApp

Vor zehn Jahren erschien „Kill The Kilians“, das erste Album der blutjungen Dinslakener Band um Sänger Simon den Hartog. Der Beginn einer Achterbahnfahrt von einer Karriere: Thees Uhlmann übernahm das Management, Universal lieferte den Major-Deal, die Kilians gingen mit Coldplay auf Tour. So steil es bergauf ging, so rasant ging es auch wieder bergab.

Das Musikgeschäft hatte die Gruppe müde gemacht. 2013 gaben die Kilians ihr Ende bekannt. Für eine – vorerst – einmalige Tournee zum Debüt-Jubiläum ist sie nun zurück. Am 2. Juni werden sie im Hamburger Schanzenzelt spielen.  Ein Gespräch mit Simon (Foto Mitte) übers frühe Rockstarleben, Kapitulation und Comeback

 SZENE HAMBURG: Simon, was musste passieren, damit ihr euch wieder für eine Tour entscheidet? Ging es euch ums Geld? Um Aufmerksamkeit? Oder etwas ganz Anderes?

Simon den Hartog: (lacht) Um Geld ging es uns auf jeden Fall nicht, auch Geltungsdrang war kein Grund. Es war vielmehr so, dass sich ein sehr guter Freund von uns gewünscht hatte, drei Songs von uns auf seiner Hochzeit im letzten Jahr zu hören – und zwar live. Wir aus der Band hatten uns lange nicht gesehen, kamen dort wieder zusammen und haben darüber gesprochen, wie es uns mit dem Ende der Kilians so geht.

Und?

Wir waren alle Meinung, dass der Schlussstrich an sich richtig war, es aber doch sehr schade ist, dass wir seitdem gar nicht mehr so viel miteinander zu tun haben. Wir haben dann eine WhatsApp-Gruppe gründet und angefangen, an der Idee von neuen Konzerten zu arbeiten.

Folgten darauf strikte Proben? Die letzten sind ja schon eine Weile her.

Sagen wir es mal so: Man verlernt zwar nie das Fahrradfahren, aber durch die längere Pause fehlte uns natürlich die Routine. Deshalb hat erst mal jeder für sich seine musikalischen Hausaufgaben gemacht, und danach haben wir gemeinsam am Repertoire gefeilt. Jetzt freuen wir uns, dass es los geht und glauben an wirklich tolle Konzerte.

Habt ihr bei aller Euphorie auch wieder Gedanken an das Musikgeschäft, das euch damals so ermüdet hat? Du selbst hast es ja einst als „menschenfressend“ bezeichnet.

Das stimmt, aber ich meinte damit ja nur die Industrie, nicht die Musik und auch nicht das Touren. Gemeinsam unterwegs zu sein, fand ich immer total schön, und im Moment denken ich und die anderen auch nur daran.

Wagen wir doch mal einen Blick zurück. In einem Satz zusammengefasst, könnte man wohl sagen: Eure Karriere nahm von Beginn an ruckzuck an Fahrt auf, es ging steil bergauf, ebenso steil bergab und kam schließlich zur Stagnation.

Ja, so kann man es formulieren. Aus heutiger Sicht erscheint einem der Start tatsächlich als sehr steil. Damals haben wir das allerdings kaum realisiert. Ist ja oft so: Vom Aufstieg bekommt man selten etwas mit. Was einem von einer bestimmten Lebensphase eher in Erinnerung bleibt, ist das Gefühl von eben dieser Stagnation, vielleicht sogar Kapitulation vor den Mechanismen der Industrie und ein bisschen auch vor sich selbst. Uns fehlte am Ende einfach der letzte Push. Wir waren mit unserer Unzufriedenheit irgendwann zufrieden.

Zwischendurch jedoch muss es wie ein Rausch gewesen sein, etwa als ihr mit Coldplay auf Tour gegangen seid. Kamen da Gefühle von unkaputtbaren Rockstars auf?

Klar hat sich irgendwann etwas verändert. Als wir erfolgreicher und in der Öffentlichkeit erkannt wurden, sind wir in unserer jugendlichen Naivität auch mal abgedriftet, haben die Bodenhaftung verloren. Wir haben zu allem „ja, klar“ gesagt und überall gespielt, wo wir spielen konnten. Wir waren kleine Jungs auf einem riesigen Spielplatz. Wir haben uns wie Rockstars benommen, uns aber ehrlich gesagt nie wirklich wie welche gefühlt.

„Wir können jetzt ganz unbedarft an alles herangehen“

 

Bereut ihr etwas?

Wir würden manches sicher nicht wiederholen. Trotzdem finde ich: Man ist nur einmal jung, und in dieser Zeit darf man auch bestimmte Erfahrungen machen. Wenn man zum Beispiel auf einer Veranstaltung ist, auf der man sich nicht wohl fühlt, darf man sich auch mal daneben benehmen. Und wenn man jemanden scheiße findet, darf man ihm das auch sagen.

Vielleicht bewirken die Erfahrungen von damals auch eine gewisse Entspanntheit, wenn ihr jetzt wieder zusammen auf die Bühne geht.

Bestimmt. Wir haben in den frühen Jahren nichts versäumt und deshalb auch nicht mehr den unbedingten Drang, bestimmte Dinge erleben zu müssen. Wir können jetzt ganz unbedarft an alles herangehen.

Könnte dabei womöglich doch noch ein neues Album entstehen?

(überlegt lange) Wir spielen jetzt erst mal die Konzerte, und dann sehen wir weiter.

/ Interview: Erik Brandt-Höge /Alexander Malecki

 Save the Date: Schanzenzelt, 2.6.17, 20 Uhr

Interview: Captain Capa. „Runter vom scheiß hohen Ross“

Captain Capa, das sind Marco Pilzecker, Mario Saegling und Hannes Naumann. Ihre Mission: Pop-Musik. Bei Audiolith erschien jüngst ihr aktuelles Album: This is forever. Am Sonnabend, 13.5.17, treten die Jungs im Molotow auf. Wir haben mit Hannes (Foto Mitte) über das neue Album und seine Hamburg-Höhepunkte gesprochen

Hannes, Hand aufs Herz: Auf deiner persönlichen Lieblingsstadt-Skala in Deutschland: Wo steht da Hamburg?

Hannes Naumann: Definitiv ziemlich weit oben! Wir verbinden mit Hamburg schon etwas spezielles – als wir zum ersten mal her gekommen sind, um unser Debut-Album aufzunehmen, war das für uns ein riesiges Abenteuer und die Stadt hat uns total fasziniert. Außerdem hat Marco eine Zeit lang hier gewohnt, der fühlt sich immer noch ein bisschen zuhause.

Wo trifft man euch, wenn ihr in Hamburg zu Gast seid? Beim Feiern, Chillen, Essen?

Wir landen zu später Stunde irgendwie immer im Molotow – da sieht man so viele bekannte, nette Gesichter und der Laden ist einfach super. Nach der Feierei darf es gerne was fettiges in der Kleinen Pause sein! Wir versuchen außerdem, seit Ewigkeiten im Grilly Idol zum Burger-Futtern vorbei zu kommen, aber immer kommt irgendwas dazwischen. Vielleicht klappt’s bei unserem Besuch am 13.5. endlich!

Wichtig ist auch immer ein Stopp im Audiolith-Büro, ein Schnappi in der Mudder und einmal durch die Sternschanze wackeln.

Die Welt braucht Musik einfach generell, um nicht komplett durchzudrehen

Für euch als Band: Was hat sich nach Maik Biermanns Weggang musikalisch verändert? Er war schließlich von Beginn an dabei. Habt ihr euch als Band neu gefunden?

Wir mussten erst mal lange rumprobieren und experimentieren, bis wir wussten, wo die Reise zu dritt für uns hingehen soll. Wir haben dann festgestellt, dass wir am besten funktionieren, wenn jeder seine ganz eigenen Einflüsse und seinen eigenen Musikgeschmack unpoliert mit einbringt und wir uns von Genre-Grenzen oder irgendwelchen Erwartungshaltungen komplett frei machen.

So konnte unser neues Album ‚This Is Forever‘ so wild und abwechslungsreich werden, wie es jetzt ist. Aber am Anfang mussten wir natürlich erst mal einen „Workflow“ entwickeln, wie man so sagt (lacht). Außerdem haben wir uns, wie gesagt, noch mal viel weiter geöffnet, was Experimente und Spielereien angeht.

Ein Captain Capa Song muss jetzt nicht mehr nach bestimmten Regeln funktionieren, er muss uns nur einfach kicken.

Captain Capa

Holen den Pop runter vom hohen Ross: Hannes Naumann, Mario Saegling & Marco Pilzecker (von l.). Foto: Tim Roth

Wie würdet ihr euer neues Album in zwei Sätzen beschreiben?

„This Is Forever“ ist einfach, glaube ich, eine brutal unterhaltsame Platte geworden, auf der es trotzdem um echte Gefühle geht. Man hört raus, dass wir uns Zeit genommen und ausgetobt haben und darauf sind wir diesmal ganz unbescheiden sehr stolz.

Warum braucht die Welt Pop-Musik?

Die Welt braucht Musik einfach generell, um nicht komplett durchzudrehen, und Pop steckt in so viel mehr Platten und Songs drin, als die meisten wahr haben wollen – ohne Popmusik geht eigentlich nix.  Wie ging der Spruch? „Erst wenn das letzte Majorlabel gesprengt und die letzte Autotune-Spur gelöscht wurde, werdet ihr sehen, dass man Popmusik nicht fressen kann“ oder so?

Warum braucht die Welt Captain Capa?

Weil wir das Mysterium „Popmusik“ von seinem scheiß hohen Ross holen und in einem Rahmen damit spielen, in dem sich auch Technokids, vergessene Emo-Liebhaber und Antifa-Punks wohl fühlen können, wenn sie sich trauen.

Und: Was ist der perfekte Popsong für euch?

„Nightwings“ von Captain Capa kommt schon nah ran! Aber im Ernst: Sehr, sehr schwierig! „All The Things She Said“ von tATu ist ein guter Anwärter – dicht gefolgt von Ariana Grandes „Into You“. Wenn’s etwas unbekannter sein soll – „Fiona Coyne“ von Skylar Spence.

/ Interview: Regine Marxen / Foto: Tim Roth

 Captain Capa, Molotow, 13. Mai 2017, Einlass: 19.30 Uhr

Wir verlosen 1×2 Karten für das Konzert am 13. Mai. Einfach eine Mail senden an verlosung@vkfmi.de, Betreff: Captain Capa, Einsendeschluss Freitag, 12. Mai 2017, 9 Uhr. Viel Glück!

Gern allein: Fayzen

Am 12. Mai erscheint Fayzens neues Album „Gern allein“. Das kann er am selben Abend mit seinen Fans feiern, bei seinem Konzert im Terrace Hill. Auf einen Song mit Fayzen – Wir fragten den Hamburger, welche Songs ihn berühren und wie er lässige Zeilen textet.  

SZENE HAMBURG: Fayzen, du bist unser Mann für Poesie! Hast du einen spontanen Zweizeiler für uns, der zu den immer länger und wärmer werdenden Tagen passt?

Fayzen: „In die Sonne gucken und egal wem danken, in die Sonne gucken und Vitamin D tanken. Mit dem Rad durch den Stadtpark oder einen VW-Bus zocken und dann Abfahrt.“

Kannst du eigentlich jederzeit so einen raushauen? Sieht man dich womöglich auch ständig durch die Straßen laufen und Einfälle in dein Songbook schreiben?

Ich tipp eigentlich immer irgendwelche Zeilen ins Handy. Ich kriege oft Sprüche von wegen: „Ey, Du bist ja voll das Handy-Opfer“, aber es ist ja nicht so, dass ich Pokémon oder Snake spiele. Wir haben früher in der Schulzeit so viel gefreestylt, dass ich im Kopf eigentlich die ganze Zeit im Freestyle-Modus bin.

Hast du so etwas wie eine Lieblingszeile aus deinen eigenen Texten? Bist du auf etwas ganz besonders stolz?

Ich habe bei der Arbeit an meinem neuen Album jede Zeile ausgetauscht, die ich nicht perfekt fand. Perfekt bedeutet für mich, dass eine Zeile so genau wie es geht das sagt, was ich denke. Das ist gar nicht so leicht, weil Gedanken oft nicht so richtig rational formuliert sind. Noch schwieriger wird es, wenn man versucht, ein Gefühl in Worte zu packen. Meine Kumpels – unter anderem die, die meckern, dass ich zu viel am Handy bin – sagen, dass diese Zeile voll zu mir passt: „Ich bin wieder auf der Suche nach dem perfekten Lied, ohne zu wissen, ob es überhaupt so etwas gibt, und ich such weiter! Immer, immer weiter!“ Damit wollen die Jungs wohl sagen, dass ich besessen bin (lacht).

Und welchen Song eines anderen Künstlers findest du lyrisch besonders gelungen? Eine Empfehlung, bitte!

Ich liebe das Lied „Melancholie“ von Gisbert zu Knyphausen. Einfach nur krass, wie er es geschafft hat, so ein abstraktes Gefühl wie die Melancholie zu portraitieren. Das ist so ein Lied, bei dem ich fast neidisch bin, dass ich es nicht geschrieben habe (lacht). Gisbert, falls du das hier liest: Ich bin ein rieeeeeeesen Fan von Dir!

/ Interview: Erik Brandt-Höge / Foto: Caren Detje

Konzert: 12.5., Terrace Hill, 20 Uhr; „Gern allein“, das neue Album von Fayzen, erscheint am 12.5. (Vertigo Berlin/Universal)

Auf einen Song mit … Wanda-Sänger Marco Michael Wanda

Jeden Monat treffen wir uns mit unterschiedlichen Künstlern „Auf einen Song…“, um von Ihnen die Tracks ihres Lebens zu erfahren. Einige dieser Kolumnen lest und hört ihr hier. Dieses Mal: Marco Michael Wanda

 

SZENE Hamburg: Marco, welcher Song ist für dich wie ein Rausch?

Marco Michael Wanda: „The End“ von den Doors. Das Lied ist gewaltig. Wenn er am Ende seinen Vater töten und seine Mutter ficken will, fahre ich jedes Mal aufs neue aus mir heraus. Weiter und höher kam niemals ein Sänger in dieser kleinen dummen Gesangskabine.

 

Und wenn der Rausch schon vor der Musik da war: Nenn uns doch bitte deine drei Lieblingssongs für solche Momente.

Mozarts „Reqiuem in D-Moll“. Wenn ich es höre, kann ich von vorne bis hinten kaum mehr atmen. Nirvana: „Aneurysm“. Sein Riffing bei dem Lied ist wie die Mühle des Wahnsinns, herrlich. Beatles: „A Day In The Life“. Man musste das Orchester lange dazu überreden, mitzuspielen. Drei Musiker haben vor den Aufnahmen gekündigt, weil ihnen die Musik der Beatles zu „nieder“ war. Der Rest ist Musikgeschichte.

 

 

 

Ist es eigentlich auch dein Ziel beim Songschreiben: Mit den Songs später Menschen berauschen? Und gibt es dafür ein Songwriting-Rezept?

Es gibt überhaupt kein Ziel beim Liederschreiben, da es ein wortloser, zeitloser und vollkommen glückselig ambitionsloser Zustand ist. / Interview: Erik Brandt-Höge / Bild: Vertigo Berlin

 

 

LenaLove: Jannik Schümann im Interview

Drei Fragen an den Hamburger Nachwuchsschauspieler Jannik Schümann

Jannik Schümann, 24, stand bereits als Elfjähriger das erste Mal vor der Kamera. Seitdem kamen etliche Auftritte in Filmen und Serien (u.a. „Tatort“) hinzu. Von 22. September an ist er in Florian Gaags knallhartem, spannendem Kinofilm „LenaLove“ zu sehen. Schümann spielt darin Tim, den Schwarm der 16-jährigen Lena, die einem gefakten Datingprofil auf einem Internet-Portal und so den Cybermobbing-Attacken zweier Mitschülerinnen zum Opfer fällt. Nach „Homevideo“ (2011) ist es Schümanns zweiter Film zum Thema Cybermobbing.

SZENE HAMBURG: Warum ist dir das Thema Cybermobbing ein Anliegen? Hast du Erfahrungen damit gemacht?

Jannik Schümann: Über Cybermobbing aufgeklärt zu werden, ist für die Generation 12+ wahnsinnig wichtig. Ich bin froh, das mit dem Medium Film tun zu können. Sowohl in „LenaLove” als auch in „Homevideo“ zeigen wir Jugendlichen, bis wohin Mobbing führen kann und dies in einer sehr harten und direkten Weise, sodass man wirklich sehr schockiert aus diesen Filmen rausgeht.

Was hälst du von Online-Dating?

Ich bin weder Pro noch Contra. Aber ist es nicht viel schöner, direkt auf der Straße angesprochen zu werden oder jemanden anzusprechen und sofort im direkten Augenkontakt mit der Person zu stehen? Das muss sich wieder mehr getraut werden!

Dein noch nicht realisiertes Herzensprojekt?

Ich freue mich auf alles was noch so kommt, auf tolle Kollegen, spannende Drehbücher und abgefahrene Drehorte.

Interview: Ulrich Thiele

Foto: Verleih