17.1. | Theater | Bodyrule | Hamburger Sprechwerk

Der Hashtag „#MeToo“ und die daraus entstehende Bewegung gegen sexuelle Übergriffe war in den letzten Jahren so präsent wie kaum eine andere – trotz der großen Welle an Solidarität zog die Me- Too-Debatte aber auch einige Kritik auf sich. Auch auf der Bühne des Sprechwerks wird diese Diskussion ausgefochten: In „Bodyrule“ trifft Lila, die ihren Ex-Chef der sexuellen Belästigung beschuldigt, auf Maureen, eine ehemalige Pflichtverteidigerin, die einen ehrlichen Diskurs über ein sensibles Thema fordert.

/ SHE

Hamburger Sprechwerk
17.1.2020, 20 Uhr


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16.1. | Theater | The Great Report | Kampnagel

Ölverschmutzungen im Niger-Delta oder Müllmanagement in Beirut – der Hamburger Choreograf Moritz Frischkorn, der Fotograf Robin Hinsch, die Filmemacherin Paula Hildebrandt und die Sound-Künstlerin Nour Sokhon haben auf einer langen Reise über die weitreichenden Auswirkungen globaler Handelsgeflechte recherchiert.

Die mitgebrachten Erkenntnisse, Videos, Fotos und Sound-Installationen inszenieren sie mit „The Great Report“ als begehbare Installation mit Tanz-Performance auf Kampnagel.

/ SHE

Kampnagel
16.1.2020, 19 Uhr


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16.1. | Film | Lindenberg! Mach dein Ding! | Abaton

In gewisser Weise hat der Mythos „Udo Lindenberg“ 1973 begonnen – mit dem Album „Alles klar auf der Andrea Doria“. Und was dann kam, Votan Wahnwitz, das Panik-Orchester, Panische Zeiten … das wissen wir alle. In diesem Film wird in die Zeit gereist, als Udo Lindenberg 17 Jahre alt war, ein talentierter Schlagzeuger, der ein Jahr lang in Tripolis für die US-Soldaten gekloppt hat. Als er mit Peter Herbholzheimer gespielt hat, mit Klaus Doldinger.

Aber dabei immer träumte er, seine eigenen Songs zu singen. Und wenn’s geht, auf deutsch.
Also: zurück in die späten Sechziger und raus in die Clubs auf der Reeperbahn.

/ IR

Abaton Kino
16.1.2020, 19:30 Uhr


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15.1. | Film | Spelunken-Kino | Hafenbahnhof

Der Hafenbahnhof verwandelt sich heute wieder ins Spelunken-Kino: In uriger Kneipenatmosphäre zeigt Filmaltonale-Kuratorin Julia Meyer-Grieben zur Location passende Filme. Heute: „Tödliches Comeback“ von Hermine Huntgeburth, eine feine Hamburger Gaunerkomödie, unter anderem gedreht in Altona und Wilhelmsburg. Plot: Der kleinkriminelle Musiker Roy möchte seinen Sohn Bruno dazu bewegen, in die alte Band einzusteigen. Der ist Kripobeamter und hat ganz andere Prioritäten …

/ MAS

Hafenbahnhof
15.1.2020, 20 Uhr


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15.-18.01. | Musik | Klub Katarakt | Kampnagel

Seit bereits 14 Jahren präsentiert das Hamburger Festival Klub Katarakt internationale experimentelle Musik. Einst aus dem Verein Katarakt entstanden, der in den neunziger Jahren von Kompositionsstudierenden gegründet wurde, erreicht das Festival heute ein breites heterogenes Publikum. In den letzten Jahren waren KünstlerInnen wie Alvin Lucier, Rhys Chatham oder das europäische Ensemble zeitkratzer vertreten. Seit einigen Jahren werden auch Künstler aus Hamburg vorgestellt.

Von Mittwoch bis Sonntag gastiert Klub Katarakt auf Kampnagel – mit täglich wechselnden Programmschwerpunkten: Der Eröffnungstag steht ganz im Zeichen raumbezogener Musik. Drei Hallen werden gleichzeitig geöffnet und das Publikum kann sich durch die Räume bewegen und sich verändernde Klänge individuell wahrnehmen. Am zweiten Veranstaltungstag können sich Besucher auf zwei Konzerte der schwedischen Komponistin Ellen Arkbro freuen. Am Freitag geht es weiter mit dem Splitter Orchester. Das Orchester ist ein Kollektiv von bis zu 24 international renommierten Musiker*innen, die als Improvisator*innen, Komponist*innen und Performer*innen hervorgetreten sind. Anschließend präsentiert klub katarakt die Hamburger Erstaufführung von Morton Feldmans ca. 90-minütiger Komposition Piano and String Quartet von 1985. Am letzten Tag werden neue Kompositionen und Experimentalfilme aus dem katarakt-Netzwerk vorgestellt.

Klub Katarakt
15.-18.01.2020


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14.1. | Musik | LeRiche | Freundlich+Kompetent

Die Briten haben sein Talent bereits erkannt: LeRiche stand beim Showcase-Festival The Great Escape auf der Bühne. Zu Hause ist der Sänger und Songschreiber, der mit seinen mal süß-melancholischen, mal enorm aufhellend wirkenden Popsongs bereits Streaming-Millionär ist, in einem Hafenstädtchen auf Neufundland. Dass er mit seiner Musik früher oder später die breite Masse erreichen kann, und zwar international, belegt seine neue Single „Connected“, deren Ohrwurm-Refrain schon stark nach Radiorotation klingt.

/ EBH

Freundlich + Kompetent
14.1.2020, 20 Uhr


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14.1. | Literatur | Die Kahans aus Baku | Jüdischer Salon

Europäische Geschichte aus der Sicht einer jüdischen Unternehmerfamilie: Die Kahans kamen auf den Ölfeldern von Baku zu Vermögen, mussten aber vor der Herrschaft der Bolschewiki nach Berlin fliehen. Neustart: Firmengründungen, Engagement für Flüchtlinge, Rettung von Verlagen und abermals die Flucht, diesmal vor den Nazis. Die Historikerin Verena Dohrn recherchierte in staatlichen Archiven und im Familienarchiv. Ihre daraus entstandene Biografie „Die Kahans aus Baku“ präsentiert sie im Jüdischen Salon.

/ IGA

Jüdischer Salon am Grindel
14.1.2020, 19 Uhr


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13.1. | Musik | Hundreds | Elbphilharmonie

Nach ihrem Elbphilharmonie-Debüt im Dezember 2017 kommen Hundreds zum 10-jährigen Bandjubiläum wieder in die Elbphilharmonie, dieses Mal in den Großen Saal. Bei „Hundreds in a Decade“ wird das Hamburger Elektropop-Duo von den Berlin Strings begleitet. Die Geschwister Eva und Philipp Milner haben neue Songs im Gepäck, aber auch alte Stücke neu arrangiert.

/ IR

Elbphilharmonie
13.1.2020, 19 Uhr


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13.1. | Musik | Dives | Hafenklang

Die Band Dives wurde im Februar 2016 gegründet und in kürzester Zeit waren die drei Musikerinnen fest im Netz des Wiener Underground eingewoben. Startpunkt dieser fantastischen Formation war das Girls Rock Camp 2015, wo sich die Protagonistinnen kennenlernten. Voller Selbstvertrauen sperrten sich Dives im Mai 2017 gemeinsam mit dem Wiener Soundtüftler, Musiker und Produzenten Wolfgang Möstl ins Studio um ihre ersten Songs einzuspielen. Das Ergebnis sind die sechs Titel ihres ersten Releases, dem nach der Band selbst benannten Minialbum Dives. Dives schaffen es ein markantes Statement zu setzen, sich nicht an aalglatter Popphantasie zu orientieren.

/ IR

Hafenklang
13.1.2020, 20 Uhr


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12.1. | Theater | Willkamen – Willkommen | Ohnsorg Theater

Political Correctness vs. Komfortzone – nach „Extrawurst“ geht es auch in der neuen Produktion des Ohnsorg Theaters wieder um eine derzeit heiß dis­ kutierte Frage: Können (und wollen) wir im Sinne einer besseren Welt praktizieren, was wir predigen? Die Frage stellt sich, als Benny beim WG­-Abend­essen verkündet, sein Zimmer während eines Auslandsjahrs einem Geflüchteten zur Verfügung stellen zu wollen.

Eine hitzige Debatte über Willkommenskultur entbrennt, und nach und nach fallen die moralischen Masken … Erstaufführung des Stücks von Lutz Hübner und Sarah Nemitz „op platt“, inszeniert von Harald Weiler.

/ KJ

Ohnsorg Theater
12.1.2020 (Pre-miere), bis 29.2.2020


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