18.6. | Film | Mamacita | 3001 Kino

Als José Pablo Estrada Torrescano sein Filmstudium beginnt, muss er seiner extravaganten, fast 100-jährigen Großmutter „Mamacita“ versprechen, ihr Leben zu verfilmen. Er ahnt nicht, welche düsteren Geheimnisse er im Laufe der Dreharbeiten enthüllen wird. Ein spannendes Porträt einer mexikanischen High-Society-Familie – über fünf Generationen hinweg. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur und Isabel Navarro vom Instituto Cervantes statt.

/ MAS / Foto: Screenshot Trailer

3001 Kino
18.6.19, 19 Uhr


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17.6. | Musik | Midnight Oil | Stadtpark

Kann nicht jede Band von sich behaupten, einen Minister am Mikro zu haben. Bei Midnight Oil ist das so. Auch wenn Peter Garrett in seinem Heimatland Australien längst kein politisches Amt mehr bekleidet. Dafür steht der Mann nun wieder auf der Bühne. Und haut Songs wie „Blue Sky Mine“ und „Power & The Passion“ raus. Klar, auch das unausweichliche „Beds Are Burning“ wird sicher durch den Stadtpark schallen, das lief ja in den späten 80ern gefühlt auf jeder Party. Damals schienen die Jungs den Weg zum Weltruhm angetreten zu haben. Bevor Garrett irgendwann entschied, dass es wichtiger ist, Wale zu retten. Guter Mann.

/ AND / Foto: Dana Distortion

Stadtpark Open Air
17.6.19, 20 Uhr


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17.6. | Literatur | Ja heißt ja und | Thalia Theater

Carolin Emcke, die 2016 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, stellt ihr neues Buch vor. „Ja heißt ja und“ ist ein Kommentar zur #MeToo-Debatte. Welche Bilder und Begriffe strukturieren unsere Vorstellungen von Lust und Unlust? Welche Strukturen festigen Normen? Welche Hautfarben, welche Körper werden in Zonen der Ohnmacht und des Schweigens verwiesen? Mit scharfsinnigen, zornigen und heiteren Miniaturen nähert sich Emcke dem großen Thema Sexualität an.

/ IGA / Foto: Andreas Labes

Thalia Theater
17.6.19, 20 Uhr


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16.6. | Sonstige | Fahrrad-Sternfahrt | versch. Routen

Der Verein „Mobil ohne Auto“ veranstaltet wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Juni eine Fahrradsternfahrt. Gemeinsam wird eine Tour zum Rathausmarkt gemacht, um ein Zeichen zu setzen. Auf fünf verschiedenen Routen liegen über 80 Startpunkte, an denen Fahrradfahrende dazustoßen können. Ihre Forderungen sind unter anderem eine bessere Lebensqualität durch weniger Verkehr. Sowie der Ausbau der Fahrradnetze. Die Startpunkte und Zeiten, um selber teilzunehmen, sind auf der Website detailliert zu finden.

/ AG

Diverse Routen – Ziel: Rathausmarkt
16.6.19, 15 Uhr


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16.6. | Nachtleben | Pudel Garden | Golden Pudel Club

Was erwartet einen beim 2. Pudel Open-Air des Jahres im Garten des Neu-Wiederaufbaus? Polyrhythmen, losgelöst von jedwedem kulturellem Background: eine Kollaboration von Burnt Friedman & Mohammad Reza Mortazavi aus Berlin. Zur Einstimmung höre man YEK, vier Tracks, die 2017 auf Friedmans Label Nonplace erschienen sind. Die Electronica-Größe produziert seit nun fast 40 Jahren zeitlose, experimentelle Klänge, unweigerlich befruchtet von der Zusammenarbeit mit niemand Geringerem als Can-Schlagzeuger Jaki Liebezeit – und nun von Mortazavi, ein Virtuose an den persischen Percussions. Mit dabei: Nina & Snow.

/ LMN

Golden Pudel Club
16.6.19, 15 Uhr


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15.6. | Märkte und Feste | Schröderstift Sommerfest

Ein Sommerpflichttermin wie er lauter und schöner kaum sein könnte. Neben dem obligatorischen Kinderfest und einem neuen Infomarkt von Wohn- und Stadtteilinitiativen steht natürlich auch wieder die Musik im Mittelpunkt: Dieses Jahr stehen Tuten & Blasen, Kapelle Herrenweide, Narcolaptic und Rantanplan auf der Bühne, bevor Hein Boggie und Ben Jones am Mischpult übernehmen. Während sich Tuten & Blasen Jazz, Afro und Latin verschrieben haben, geht’s bei Rantanplan zum Thema Punk zur Sache. Allen vier Acts ist gemein: Sie sind die ideale Besetzung für ein Sommerfest der genreübergreifenden Sorte.

/ MF / Foto: Schröderstift

Schröderstift
15.6.19, 13 Uhr


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15.6. | Nachtleben | Astronaut Entertainment | The Mad Hatter

Nach der Wiedereröffnungsfeier vom The Mad Hatter (ehemals Hasenschaukel) im Mai, steht der Kiez-Bar in diesem Monat ein weiteres Highlight bevor. Der Wahl-St. Paulianer Dennis Löchter feiert den Release seiner ersten Single „Astro“ und die Gründung des eigenen Labels Astronaut Entertainment.

Löchter, der als SIN hinter den Plattentellern steht, kam zum Tontechniker-Studium nach Hamburg und produziert seitdem elektronische Musik. Mit dem eigenen Label geht er jetzt nach draußen und erfüllt sich damit den Traum, Künstlern aus allen Bereichen des Genres eine Plattform zu bieten. „Jeder soll sich individuell entfalten und die Freiheit haben, sich künstlerisch zu entwickeln“, meint Löchter. „Sie sollen den Kopf frei haben, ich bringe meine Producing-Erfahrung mit ein und kümmere mich um Dinge wie Booking oder Cover.“ Für Letzteres hat er SUTOSUTO mit ins Boot geholt. Das Künstlerpaar stellte mehrfach in der Millerntor Gallery aus und wohnt praktischerweise im gleichen Haus.

Weitere Releases und eine kleine Tour durch Clubs und Plattenläden der Republik sind mit dem Labelartist Terrapoid geplant. Doch zunächst wird mit allen im Mad Hatter angestoßen.

/ Ole Masch / Foto: Christian Spies

The Mad Hatter
15.6.19, 21 Uhr


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15.6. | Theater | Chaim & Adolf | Kammerspiele

Chaim, Israeli mit deutschen Wurzeln, vermisst im Wanderurlaub in Schwaben nur eins: einen Schachpartner. Gastwirt Martin verkuppelt ihn also mit dem einzigen Schachspieler des Dorfes – und der heißt ausgerechnet Adolf, traditionsgemäß benannt von seinem Großvater. Am Kneipentisch beginnen die beiden bald mit einem intellektuellen Schlagabtausch über Zwangsarbeiterschaft im Dritten Reich und die Schuld der Nachkriegsgenerationen am Holocaust, decken so die Details ihrer Familiengeschichten auf. Schnell wird klar, dass auch Adolfs Vorfahren keine reine Weste hatten …

/ SHE / Foto: Frank Pieth

Hamburger Kammerspiele
15.6.19, 20 Uhr


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13.-30.6. | Anzeige | ThaliaCampus | Thalia Theater

Studis aufgepasst: Der Juni im Thalia Theater hält besonders für Studentinnen und Studenten einige spannende Programmpunkte bereit. Nicht nur Deutschlands Nachwuchsregisseurinnen und Regisseure sind beim Körber Studio Junge Regie zu Gast im Thalia in der Gaußstraße – am 13. Juni beginnt außerdem das Theaterfestival ThaliaCampus. Über zwei Wochen können Studis für einen reduzierten Preis von 8 Euro alle regulären Vorstellungen auf dem Spielplan besuchen.

Am letzten Festivalwochenende öffnet das Theater außerdem seine Türen für einen einmaligen Blick hinter die Kulissen: In mehreren Workshops lernen Teilnehmer, welche Arbeit nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne geleistet wird. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Comic-Theater-Workshop zu „Rom“ mit Dramaturg Matthias Günther oder ein Termin, bei dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Beispiel von „Eine Familie“ erleben können, wie Bühnentechnik funktioniert. Das gesamte Programm von ThaliaCampus gibt’s unter thalia-theater.de/campus.

SHE / Foto: Krafft Angerer

Thalia Theater und Thalia in der Gaußstraße
13.-30.6.19


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14.+15.6. | Stadtleben | Mind the Progress | Oberhafenquartier

Mind the Progress geht in die zweite Runde: In diesem Jahr widmet sich der Kongress erneut dem vielschichtigen Verhältnis von Kreativität und Digitalisierung. Unter dem Leitgedanken „Facing Complexity“ kommen Quer- und Vordenker/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft zusammen.

Die Wahrnehmung von eben jenen Themen wie Politik, Gesellschaft, Medien und Wissenschaft wird zunehmend komplex. Wachsende Datenmengen, selbstlernende Algorithmen, Technologien, die immer selbstverständlicher in den Alltag hineinwirken. Wie fügt sich Kreativität, Denken und Handeln in diese Entwicklung? Diese und andere Fragen werden bei Mind the Progress gestellt und durch gegenwärtige und historische Ansätze beantwortet. Keynotes, Vorträge und Panels mit namenhaften Speakern werden durch ein künstlerisch-technisches Rahmenprogramm ergänzt und machen den Kongress so zu einem Must-Go.

/ IR / Foto: Selim Sudheimer

Oberhafenquartier
14.+15.6.19, ab 10 Uhr


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