29.06. | Film | American Graffiti | Autokino Heiligengeistfeld

Dieser Oscar-nominierte Klassiker „American Graffiti“ entstand unter der Regie von George Lucas und wurde von Altmeister Francis Ford Coppola produziert. Der Film zeigt die Geschichte von vier Teenagern an der Schwelle zum Erwachsenwerden und ihrem letzten Sommerabend vor Beginn der Collegezeit und läuft heute im Autokino „Bewegte Zeiten“.

Der Film ist ein nostalgischer Rückblick auf die frühen Sechziger, die Dragster Rennen und Drive-Ins. Der Soundtrack erweckt die zeitlosen Rock-‘n’-Roll-Hits jener Ära erneut zum Leben.

/ IR

Autokino Heiligengeistfeld
29.6.2020, 21:30 Uhr


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29.06. | Film | Brot | Zeise Kinos

Brot ist eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel – und ein Kulturgut, das längst auch in die Sprache Einzug gefunden hat, wie die Sentenzen „Unser täglich Brot gib uns heute“, „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, „brotlose Kunst“ oder „sich seine Brötchen verdienen“ verdeutlichen. Brot ist aber nicht gleich Brot. Das zeigt Regisseur Harald Friedl („What Happiness Is“) in seiner gleichnamigen Dokumentation und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zu Herstellern und Bäckern in Frankreich, Österreich, Deutschland und Belgien. Exemplarisch weist er hierbei auf die fundamentalen Unterschiede hin, die vom klassischen Handwerk bis zur industriellen Fließbandproduktion reichen.

Während auf der einen Seite noch die Liebe zum Brot und zum Backen aufflammt, stehen auf der anderen Technologie und Massenherstellung im Mittelpunkt. Beim Handwerk kommen die Grundzutaten Wasser, Mehl und Salz zum Einsatz, in den Fabriken und Laboren auch diverse Zusätze, wie Enzyme und Weichmacher. Das macht nicht nur geschmacklich einen Unterschied, sondern auch gesundheitlich, wie der Film kritisch zu bedenken gibt.

Zwei Jahre lang recherchierten Regisseur Friedl und Autorin Eva­-Maria Bachinger zum Thema. Herausgekommen ist ein lehrreicher Film, der nicht der Versuchung erliegt, belehrend oder manipulativ zu sein. Highlight ist der Auftritt von Hans-­Jochen Holthausen, Geschäftsführer des im Jahr 1688 in Altona gegründeten Unternehmens Harry-­Brot. Trocken – und ohne mit dem Montblanc zu zucken, offenbart er, dass es ihm immer nur um „Wachstum, Wachstum, Wachstum“ gegangen sei.

„Brot“ ist eine Dokumentation, die zum Nachdenken anregt und so manche zukünftige Kaufentscheidung im Su­permarkt infrage stellt. Der Kon­trast zwischen In­dustrie und Kleinbetrieben ist ausdrucksstark, durch die geringe Anzahl an Beispielen ent­steht jedoch der Eindruck, dass in Deutschland fast ausschließlich die industrielle Massenanferti­gung vorherrscht, während in Frankreich nur leidenschaft­liche kleine Boulangerien be­trieben werden. Hier hätten weitere Beispiele oder die Zu­hilfenahme von Statistiken si­cher nicht geschadet, um dem etwas einseitigen Eindruck entgegenzuwirken.

Die heutige Sondervorstellung des österreichischen Dokumentarfilms findet mit anschließendem Regiegespräch mit Regisseur Harald Friedl in den Zeise Kinos statt.

/ Marco Arellano Gomes

Zeise Kinos
29.06.2020, 20 Uhr


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28.06. | Kunst | Fragile Orte | Frappant e.V.

Während 2020 Covid-19 die Notwendigkeit der Raumerschließung des Unmittelbaren und einer gleichzeitigen Ausgrenzung von Sehnsuchtsorten stark spüren lässt und vielleicht mit bisher selten gekannter Dringlichkeit die Frage stellt: „Wie lebe ich, wie will ich leben – und wie real ist der Ort im Jetzt?“ verbindet die Ausstellung „Fragile Orte“ das Motiv der Suche nach Herkunft und der der Beheimatung. Gezeigt werden Fotografien, Videos und Installation von Hayley Austin, Constanze Flamme, Bärbel Praun und Mika Sperling im Frappant.

/ IR

Frappant e.V.
28.6.2020, 14 Uhr


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27.06. | Sonstiges | Silent Demo | Jungfernstieg

! Die Demo wurde verschoben. Neuer Termin: 04. 07.2020 !

In etwa 25 deutschen Städten fanden vor zwei Wochen schon sogenannte Silent Demos statt. Unter dem Motto „Nein zu Rassismus! Black lives matter“ hatten 14.000 Hamburger still ihre Fäuste in die Höhe gehoben, um so ein Zeichen gegen Hass und Rassismus zu setzen. Hintergrund ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis.

Kommenden Samstag, am 27. Juni, wird erneut zum stillen Protest aufgerufen. Um 14 Uhr wird sich wieder am Jungfernstieg versammelt. Über den Instagram-Kanal der Veranstalter sollen alle weiteren Infos mitgeteilt werden.

Silent Demo
27.6.2020, 14 Uhr


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25.-27.06. | Sonstiges | Goodbye POPupSHOP | RGNRK

Die Entstehung der Marke und der Wortherkunft basiert auf einer nordischen Mythologielegende, die als Ragnaroek bekannt ist, der Saga der Apokalypse und dem daraus resultierenden Aufstieg der neuen Welt. Die Kombination aus Chaos und Neuerfindung beeinflusste den Designprozess und die Markenidentität von RGNRK, kurz für Ragnaroek.

Zwei Köpfe haben sich in Hamburg zusammengetan, um die Vision zu verfolgen, den urbanen Lebensstil in ein Qualitätsprodukt zu verwandeln. Die DNA von RGNRK besteht darin, zeitlose Klassiker einzubeziehen und das gegenwärtige städtische Leben zu beobachten. Mit einem bewussten Ansatz wird jedes Stück unter Verwendung der vorhandenen Ressourcen hergestellt.

Corona hat das Label nun in die Knie gewzungen und daher findet vom 25. bis 27. Juni ein Goodbye POPupSHOP mit Kollektionsabverkauf statt. Das Label wird es im Anschluss so nicht mehr geben. Also heute nochmal alles (aus)geben!

/ IR

Bernstorffstraße 139
25.-27.62020, 12 Uhr


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26.06. | Kunst | The 3rd of June | MOM art space

Als Künstlerin und Aktivistin Eythar Gubara lässt mit ihrer Ausstellung „The 3rd of June“ im MOM art space tiefgreifenden Eindrücke und Erlebnisse zusammenfließen und teilt ihre Erfahrungen als Teil der Sudanesischen Revolution 2019.

Eythar Gubara engagiert sich im vom Islam geprägten Land. Ihr Werkzeug ist die Kamera und ihre Themen sind politisch. So setzt sie sich für die körperliche Selbstbestimmung der Frauen und Mädchen und für die politische Freiheit der Menschen in ihrem Land ein.

/ IR

MOM art space
26.06.2020, 15 Uhr


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26.06. | Musik | Revolverheld | SEAT Cruise Inn

Sie gehören zur Spitze der deutschsprachigen Künstler: Revolverheld. Mit ihrem aktuellen Album „Zimmer mit Blick“ präsentieren sich die Hamburger in auserwählten Autokinos 2020 und machen heute Halt auf der Heimatbühne im SEAT Cruise Inn.

SEAT Cruise Inn
26.06.2020, 20 Uhr


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25.-27.06. | Essen + Trinken | Baba Liza | Hobenköök

Vom 25. bis 27. Juni 2020 ab 18.30 Uhr wird im Hobenköök ein Sechs-Gänge-Menü unter dem Motto „traditionelle russische Heimatküche trifft Moderne“, serviert: Das russiches Pop Up Restaurant Baba Liza zieht für drei Abende ein! Es müssen Tickets gekauft werden um an einem Abend an dem Gaumenschmaus teilnehmen zu können.

/ IR

Hobenköök
25.-27.6.2020


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25.06. | Film | Lovemobil | Zeise Kinos

Die Zeise Kinos öffnen ab heute wieder ihre Türen für Gäste und starten das Comeback mit einem echten Highlight: Kameramann Christoph Rohrscheidt ist heute Abend bei der Vorstellung des Films „Lovemobil“ dabei.

Eine triste Landstraße in Niedersachsen. Autos rauschen hier entlang, vorbei an Wohnmobilen, deren bunte Lichter in die Dunkelheit blinken: Hier leben Sexarbeiterinnen. Elke Margarete Lehrenkrauss ist es durch jahrelangen Einsatz gelungen, Zugang zu diesem Mikrokosmos zu erhalten. Ebenso ästhetisch wie respektvoll porträtiert sie in „Lovemobil“ drei der Frauen – die Langeweile, die Kälte, die Einsamkeit und Angst.

Zeise Kinos
25.6.2020, 20 Uhr


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24.06. | Theater | Moby Dick | Thalia Theater

Das Thalia Theater zeigt heute online das bekannte Theaterstück „Moby Dick“ nach dem Roman von Herman Melville. Ismaels Flucht zur Seefahrt ist die Seelenreise eines Ausgestoßenen hinein in die großen Fragen des Menschseins.

Denn warum ist die Welt wie sie ist? Inspiriert vom Alten Testament, von den Werken Shakespeares und vom Walfang sowie unzähligen weiteren Zeitzeugnissen, schreibt Melville mehr als nur einen Abenteuerroman über die Mannschaft, die unter Ahabs Führung den Weißen Wal töten will, um das Böse aus der Welt zu vertreiben; er schreibt einen Roman über die Sinnhaftigkeit, ein Mensch zu sein. Die Inszenierung dieser Geschichte durch den Regisseur Antú Romero Nunes ist ebenso gewaltig.

Thalia Theater
24.6.2020, 19 Uhr


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