(14.12.) Kunst, Rundgang: „Kunst meets Kommilitonen“, Hamburger Kunsthalle, 19 Uhr

Wie ungezwungen es im Museum zugehen kann, weit weg vom ehrfürchtigen Bilderstudium, aber mitten rein in das Thema, zeigen die Jungen Freunde der Kunsthalle regelmäßig in ihrem „Kunst meets Kommilitonen“-Rundgang. Der heutige führt sie durch die Retrospektive von Anita Rées (1885-1933) und hinein ins Hamburg des frühen 20. Jh. Von vibrierenden Landschaften bis zu Porträts reicht das Oeuvre der Malerin (Abb.: Paar (Zwei römische Köpfe), 1922–1925), die sich auf Sylt das Leben nahm.

/ SD / Foto: Christoph Irrgang

Hamburger Kunsthalle
14.12.17, 19 Uhr

(14.12.) Nachtleben, 10 Jahre Freundlich + Kompetent, 19:30 Uhr

Wohoo! Das Freundlich + Kompetent wird zehn Jahre alt! Grund genug, um drei Tage lang zu feiern, bis die Hütte brennt. Los geht’s am Donnerstag mit einem Act, der unsere nostalgischen Herzen sicherlich sofort zum Schmelzen bringen wird: The Rockhouse Brothers waren nämlich die allererste Band, die damals in den heiligen Hallen des F+Ks gespielt hat, genau wie Aussenborder. Am Freitag steht Die Rakede mit einer Soundsystem-Show auf der Bühne, am Sonnabend Q-Bic und ein Special Guest, der noch nicht verraten wird. Und natürlich wird das Minifestival auch von diversen Residents begleitet, wie Oh my Deer und Crish! & Looneytunes. Wir haben Bock, ihr hoffentlich auch!

/ IV

Freundlich + Kompetent
14-16.12.17, 19:30 Uhr / Freitag und Samstag ab 20 Uhr

(14.12.) Musik, Welcome Music Session, Zinnschmelze, 20 Uhr

Wenn etwas Menschen zusammenbringen kann, dann ist es die Musik – vor allem, wenn man sie gemeinsam spielt. Heute begrüßen wieder talentierte Musiker in der Zinnschmelze Geflüchtete in der Nachbarschaft mit einer Jam Session. Dabei ist es ganz egal, ob man zum Zuhören, Mitmachen oder einfach zum Schnacken vorbeikommt. Arne Theophil wird den Abend moderieren, der in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater und der Initiative Welcome to Hamburg Barmbek stattfindet.

Der Eintritt ist frei!

/ MT 

Zinnschmelze
14.12.17, 20 Uhr

(14.12.) Literatur, Hafenlesung_13, Golem, 19 Uhr

Mit Literatur ein letztes Mal die Atmosphäre des Golem genießen: Das geht bei der 13. Hafenlesung, für die der Club am Fischmarkt noch einmal seine Türen öffnet. Die Lesereihe wartet mit einem vielfältigen Programm auf, denn Autoren werden Texte ganz verschiedener Gattungen auf Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch, Schwedisch und Deutsch vortragen. Mit dabei sind unter anderem die Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer sowie die Lyrikerinnen Dagmara Kraus und Aurélie Maurin. Außerdem stellt Christian Bernhardt sein Buch „Jana, Jana, Jana“ vor, in dem acht Frauen Geschichten von einem sehr bedeutenden Tag in ihrem Leben erzählen: dem ersten Schultag.

/ MT

Golem
14.12.17, 19 Uhr

(13.12.) Sonstiges, Die bunte Welt der Sterne, DESY, 19 Uhr

Sterne leuchten weit entfernt am Himmel und ziehen einsam ihre Bahnen. Dass sie trotzdem eine große Bedeutung für Menschen haben und ein wichtiges Forschungsfeld sind, davon spricht Dr. Marc Hempel heute im Forschungszentrum DESY. In seinem Vortrag erklärt der Wissenschaftler, dass Menschen sogar aus Sternenstaub bestehen – oder aus nuklearem Abfall von Sternen, wenn man es weniger romantisch ausdrückt. Die kleinen Lichter am Himmel sind dabei nicht weniger als Laboratorien im Kosmos, die Energie erzeugen und chemische Elemente herstellen.

Am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) wird mit verschiedenen Anlagen für die Teilchenbeschleunigung Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften betrieben, unter anderem zu den Eigenschaften von Photonen und Materie.

/ MT / Foto: NASA

DESY, Notkestraße 85
13.12.17, 19 Uhr

6 tolle Geschenkideen für Family und Friends

Eltern, Partner, Bruder, Schwester, Oma, Opa, Kinder, Freund oder Freundin – hier findet ihr die schönsten und kreativsten Geschenke für eure Liebsten.

Damit ihr dieses Jahr nicht schon wieder Socken, irgendein Buch oder praktische Haushaltshelfer verschenken müsst, haben wir hier ein paar Geschenk-Ideen für euch gesammelt. Mehr Geschenke-Tipps findet ihr im neuen SZENE HAMBURG Kauft ein, das ab sofort im Handel und im Onlineshop erhältlich ist.

 

1. Eltern: Wrenkhs Kochkurse

Zusammen schnippeln, braten, kochen und genießen. Bei Wrenkhs kulinarischen Events kann die ganze Familie zusammenkommen und den Kochlöffel schwingen. Damit es auch jedem schmeckt, kann man vorher aus einem der acht Menüs wählen. Zum Beispiel gibt es „Typisch Österreich“ mit Wiener Schmankerln, „Traumfänger Menü“ mit orientalischer Küche oder auch nordische Spezialitäten beim „Willkommen Zuhause“. Wer an Silvester noch nichts geplant hat, kann die Sause in Wrenkhs Kochsalon verlegen und dort aufs neue Jahr anstoßen.

Kochevent bei Wrenkhs Kochsalon, um die 100 Euro p.P., Max-Brauer-Allee 251 (Altona-Nord)

Ein Kochevent bei Wrenkhs Kochsalon in Altona-Nord.

 

2. Partner: Polaroid Kamera

Klick. Ein Foto ist mit dem Smartphone schnell geschossen, doch versauert dann meist auf der Speicherkarte. Viel schöner wäre es doch ausgedruckt auf Fotopapier. Mit einer Polaroid Kamera hält man die eingefangene Szenerie bereits nach wenigen Minuten voll entwickelt in den Händen. So kann man die schönsten Momente ganz einfach festhalten. Die Kamera gibt es von Fujifilm in fünf verschiedenen Bonbon-Farben und ist kinderleicht zu bedienen.

Fujifilm Instax Mini 8 Sofortbildkamera, ca. 70 Euro, zum Beispiel bei Conrad, Hahnenkamp 1(Ottensen)

Die Polaroid Kamera Fujifilm Instax Mini 8 gibt es u.a. bei Conrad in Ottensen.

 

3. Geschwister: Oldschool Fahrradklingel aus Kupfer

Die Karen Bell Copper ist Japans liebste Fahrradklingel. Das klassische Design und die hohe Qualität von Material und Verarbeitung machen sie zu einem minimalistischen Accessoire für Fahrradliebhaber. Im Vergleich zu anderen Standardklingeln hat die Crane Bell einen angenehmen und trotzdem nicht zu überhörenden lauten Ton.

Karen Bell Copper, ca. 18 Euro, zum Beispiel bei Pushi Schmidtkes Radsalon, Dorotheenstraße 176 (Winterhude)

Die Oldschool Fahrradklingel aus Kupfer gibt es auch in Puschi Schmidtkes Radsalon in Winterhude.

 

4. Großeltern: Der Original-Füller von ganz früher

Anfang des 20. Jahrhundert schon, genauer 1911, entstand mit dem Kaweco Sport etwas ganz Besonderes. Der stilvolle Taschenfüllhalter hat geschlossen nur eine Größe von 10,5 Zentimetern und passt damit ohne Probleme in Hemdtasche, Clutch oder Lederetui. Perfekt für Omas oder Opas, die immer noch gern Briefe schreiben – oder für die Unterschrift des nächsten Schecks gern das eigene Schreibgerät benutzen. Mit umgesteckter Kappe hat er eine bequeme Schreibgröße von 13 Zentimetern. Ein Allroundtalent mit waschechtem Nostalgie-Charakter.

Kaweco Sport, 20 Euro, zum Beispiel bei Carl Dames, Eppendorfer Land- straße 9 (Hoheluft)

Den Füller von Kaweco Sport hat etwa Carl Dames in Hoheluft im Sortiment.

 

5. Kinder: Obstgarten Brettspiel

Der Spieleklassiker von Haba mit leicht verständlichen Spielregeln ist geeignet für Kinder von drei bis sechs Jahren und stärkt das Wirgefühl der Kleinen. Gemeinsam ernten sie die Früchte – und müssen dabei schneller sein als der Rabe. Obstgarten ist ein liebevoll gestaltetes Brettspiel, das schon ganz junge Kinder verstehen: Nach dem Würfeln legen die Mitspieler eine farblich passende Frucht in ihre Körbe, das schult das erste Erkennen und Zuordnen von Farben. Zeigt der Würfel jedoch den Raben, wird eines von neun Raben-Puzzleteilen auf den Spielplan gelegt. Schaffen es die Kinder das Obst zu ernten, bevor das Rabenpuzzle komplett ist, haben sie gemeinsam gewonnen.

Obstgarten, 30 Euro, z. B. über Otto F.K. Koch, Eppendorfer Landstraße 104 (Eppendorf)

Das Brettspiel von Haba gibt es beispielsweise über Otto Koch in Eppendorf.

 

6. Freunde: Porzellan Fräulein

Die Freunde haben nur ödes Geschirr im Schrank? Frischen Wind bringt Porzellan Fräulein. Denn in ihrem Atelier in Winterhude kann man vom Frühstücksteller bis zur Butterdose alles aus Keramik individuell gestalten. Erst vorzeichnen, bemalen und zum Schluss brennen. Nach einer Woche darf das eigene Schmuckstück mit nach Hause genommen werden. Für alle, die selber nicht zeichnen können, gibt es eine Vielzahl an Schablonen. Damit fällt die Gestaltung ganz leicht. Also genau das richtige Geschenk für eine Freundin oder einen Freund, um einen Nachmittag lang dem Hamburger Schietwetter zu entkommen.

Porzellan Fräulein, Keramik gestalten ab 16 Euro, Preystraße 8 (Winterhude), vorher unbedingt reservieren

Eigene Keramik gestalten bei Porzellan Fräulein in Winterhude.

Text: Jenny V. Wirschky


Mehr Adressen, Inspirationen und Geschichten rund um das Thema Einkaufen und Schenken gibt es im neuen Shopping Guide „SZENE HAMBURG kauft ein“. Ab sofort im Handel und im Onlineshop erhältlich.

Leben mit Assistenz: „Ich kann fast nichts allein“

Ein Leben ohne fremde Hilfe ist nicht möglich. Unsere Autorin Anastasia Umrik kennt das nicht anders. Und ist darum heute Arbeitgeberin: Mehr als 40 Frauen haben sie in den letzten zehn Jahren begleitet. Ab 1. Februar ist wieder eine Stelle frei

Keine 08/15 Sache

Kurz vor meinem 21. Geburtstag, kurz vor dem Ende meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau: Seit zwei Minuten fühle ich mich sehr erwachsen: Soeben bin ich in meine erste eigene Wohnung gezogen. YEAH! Der Hunger meldet sich und ich überlege kurz, wie noch mal die fremde Person in meiner Wohnung heißt. „Lisa?“, rufe ich den Namen meiner neuen Assistentin noch etwas unsicher. „Kannst du mir bitte die Pizza in den Ofen schieben?“ Ich kann das nämlich nicht allein. Ich kann fast nichts allein.

Zehn Jahre später: „Was ist gelb und weht im Wind?“, fragt die junge Frau, die bei mir als Assistentin arbeitet, und macht gerade den Wasserkocher an. „Weiß nicht …“, sage ich und grinse, ahnend dass es einer dieser Witze ist, bei dem man Augen rollend schmunzelt. „Eine Fahnaneee!!!“, sagt sie und lacht laut auf. Wir haben den gleichen Sinn für doofe Witze, uns beiden stehen Lachtränen in den Augen. Es klingelt an der Tür, der Postbote wahrscheinlich. Mein lautloses Handy blinkt ununterbrochen, der Wasserkocher ist fertig, die Musik dudelt im Wohnzimmer, ich erinnere mich an meine To-do-Liste … Der neue Tag hat begonnen, der Alltag hat mich wieder. Ich bewege mich Richtung Wohnzimmer und schließe die Tür – und erkläre meiner Assistentin nicht warum, was bei mir heute alles auf dem Zettel steht, und warum ich unsere morgendliche Unterhaltung so abrupt unterbrechen musste. Das muss sie nicht wissen, ich rufe sie, wenn ich ihre Hilfe benötige.

Keine 08/15-Managerin

In den zehn Jahren, in denen ich allein wohne, haben mich über vierzig verschiedene Frauen im Alltag unterstützt. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Berufsbranchen: Studentinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Mütter. Sie sind mutig und wollen etwas Neues ausprobieren, sie suchen nach Sicherheit und gleichzeitig Flexibilität – beides kann ich ihnen bieten – und sind körperlich in der Lage, meine muskelschwachen Arme durch ihre zu ergänzen. Alle mich betreffenden Entscheidungen fälle ich selbst: Wie möchte ich meinen Tag gestalten? Wo? Mit wem? Was ist mir dabei wichtig? Lediglich das Warum erkläre ich selten. Hier habe ich für mich meine persönliche Grenze beschlossen.

Jede vermeintliche Kleinigkeit muss ich kommunizieren und sehr transparent mit meinen Bedürfnissen und Emotionen sein. Aus welchem Glas ich trinken und welchen Kugelschreiber in der Hand halten möchte. Wie das Essen gewürzt sein soll und ob die Kerzen auf dem Tisch angezündet werden sollen. Ich formuliere, wie ich die Wäsche gewaschen haben möchte, und sage sehr genau, auf welche Art und Weise die Fenster geputzt werden sollen. Durch die klare Kommunikation habe ich zu vielen Sachen auch eine klare Meinung, die musste ich mir allerdings einst erst bilden. Auch über meine emotionale Verfassung spreche ich meistens sehr offen, um keine Missverständnisse entstehen zu lassen: „Ich möchte heute lieber allein sein, eine geschlossene Tür wäre mir lieb.“

Professionalität, Grenzen und gleichzeitig herzliche Offenheit war für mich von Anfang an ein großes Thema. Wie nah darf oder möchte ich meine Assistentinnen an mich heranlassen und wie viel möchte ich aus deren Leben überhaupt wissen? Ich mag alle Menschen, die ich meine Wohnung betreten lasse, und ich verquatsche mich unheimlich gern mit ihnen. Meine Assistentinnen sind eine Inspirationsquelle für mich. Durch die unterschiedlichsten Lebensweisen und Altersklassen nehme ich sehr viel mit, erfahre über neue Welten und habe dann das Gefühl, selbst ein Stück von ihrem Alltag gelebt zu haben. Bei all dem großartigen Austausch darf ich nicht vergessen, dass mein eigenes Leben, gefüllt mit vielen tollen Freunden, einem sehr spannenden Beruf und einer viel zu kurz kommenden Freizeit, weiterhin gelebt und erfahren werden will.

Das Leben mit Assistenz gleicht einer Unternehmensführung. Und zum Chefsein gehören klare Kommunikation und Grenzen, aber auch das Können, den Mitarbeiter*innen zuzuhören und sie ernst zu nehmen. Ach, und die Einsatzpläne wollen erstellt, die Abrechnungen gemacht und das Geld überwiesen werden.

Das Modell der persönlichen Assistenz ist für mich die größte Freiheit, die ich mir jemals hätte erträumen können. Ich reise, ich gehe aus, ich arbeite, ich treffe Freunde, ich führe meinen Haushalt und kann meine ganz persönlichen Gewohnheiten ausleben. Mir begegnen hier Menschen, die hätte ich in einem Leben ohne Assistenz niemals getroffen, nie hätte ich diese Dinge gelernt und erfahren, die ich hier – einfach so – hören darf.

Kein 08/15-Job

Wie jeder Job hat auch dieser Vor- und Nachteile. Das Besondere bei diesem Job ist die Gelegenheit, etwas Sinnvolles für Geld zu tun, einen Einblick in ein neues Lebenskonzept zu bekommen und durch die finanzielle Sicherheit mehr Zeit für die Verwirklichung der eigenen Projekte zu haben. Hier lernen alle Beteiligten in erster Linie etwas über sich und ihre Grenzen, aber auch über die Kommunikation und die 1:1-Zusammenarbeit.
Für mich arbeiten immer fünf bis sieben Assistentinnen gleichzeitig in wechselnden Schichten. Eine normale Schicht beginnt gegen Mittag und dauert in der Regel 24 Stunden. Die Aufgabe der Assistenz: Sie muss in dieser Zeit mein verlängerter Arm sein. Es ist nicht leicht, denn es erfordert ein Höchstmaß an emotionaler Flexibilität. Ob ich zu Hause bleibe oder viel auf dem Programm steht, bei guter oder schlechter Laune, unabhängig vom Wetter und eigenen Bedürfnissen: Bestimmte Dinge müssen gemacht werden. Die aktive Teilnahme an Diskussionen oder Events ist für die Assistentin nicht möglich, denn sie ist lediglich ein Schatten, der immer in die Sichtbarkeit rückt, wenn er gebraucht wird.

Als ich Ewgenia frage, was ihr die Arbeit mit mir bedeutet, überlegt sie nicht lang: „Für mich liegt die Herausforderung dieser Arbeit darin, mich, meine Befindlichkeiten, Meinungen, und Vorstellungen selbst zurückzustellen und dabei trotzdem authentisch zu bleiben. Und das ist gleichzeitig auch das Schönste – nicht die hohe Sicherheit der Anstellung, die hohe Flexibilität und genug Zeit für Eigenes, sondern genau diese Balance, die es erlaubt, dass zwischen uns eine besondere Kommunikation entsteht. Sie gibt mir das Gefühl, ein Teil von etwas Größerem zu sein und wirklich zu helfen.“ Seit fast drei Jahren ist sie nun schon bei mir. Ob wir Freundinnen seien, werde ich oft gefragt. Darüber müssen wir beide immer schmunzeln, weil wir inzwischen ein gutes Team miteinander sind, viele Dinge funktionieren wortlos über Augenkontakt, sodass wir synchron nebeneinander wirken.

Ich lehne das Prinzip „Freundschaft“ nicht partout ab. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich mag, wenn man über die gleichen Dinge lacht und ähnliche politische Ansichten hat. Auch der ähnliche Stil ist nicht unwichtig, schließlich begleiten mich die Assistentinnen den ganzen Tag. Dennoch darf die Freundschaft nicht die Priorität sein, wenn man den Arbeitsvertrag unterschreibt. Es ist in erster Linie ein Arbeitsverhältnis, das Ziel ist klar: Die Absicherung unserer beider Leben. Es ist wie mit der Liebe: Es ist wie es ist, manchmal entstehen Dinge und Gefühle, dagegen sollte man sich nicht sträuben, finde ich.

Ab 1. Februar ist wieder eine Stelle frei. Bewerbungen an info@anastasia-umrik.de

Text: Anastasia Umrik / Foto: Philipp Jung

 


Mehr Geschichten rund um das Thema Inklusion gibt es in unserem Special „Vielfalt leben“, das zusammen mit der Dezember-Ausgabe der SZENE HAMBURG erschienen ist. Hier geht’s zum PDF der aktuellen Ausgabe.

WohnSZENE: Die Weihnachtspuristin

(Sponsored) Interior-Bloggerin Sarah Ramroth gibt auf www.wohnfreude.de – dem informativen Lifestyle-Blog der Sparda-Bank Hamburg – Inspirationen für eine puristische Weihnachts-Deko.

Die Tage werden kürzer, die ersten Weihnachtsmärkte haben schon geöffnet, der Glühwein wärmt, überall wird darauf hingewiesen, dass der 24. Dezember dieses Jahr auf einen Sonntag fällt und man keine Last-Minute-Geschenke kaufen kann. Was lässt all das erahnen? Natürlich: Weihnachten, und damit die gemütlichste Zeit des Jahres steht vor der Tür!

Und genau diese schöne Jahreszeit spaltet die Nation in verschiedene Lager! Ist man eher Typ A, der schon Ende September den ersten Adventskalender im Supermarkt kauft? Oder Typ B, der erst im Dezember zu Hochtouren aufläuft und seine Kisten mitWeihnachtsdeko aus dem Keller holt? Oder aber ist man – wie ich – Typ C, der meist auf den letzten Drücker loszieht, um bei Media Markt einen Gutschein zu kaufen. Jedes Jahr nehme ich mir auf’s Neue vor, rechtzeitig loszugehen, um für meine Liebsten innovative Geschenke zu besorgen und meine Wohnung etwas weihnachtlicher zu gestalten. Bisher bin ich kläglich daran gescheitert, aber ich habe das Gefühl, dass ich dieses Jahr eine Kehrtwende hinbekommen könnte!

Sarah, die Weihnachts-Puristin

Mein minimalistischer Lebensstil bestimmt auch meine Haltung zu Weihnachten! Oder anders gesagt: ich bin in dem Punkt zwiegespalten. In meiner Wohnung findet man maximal einen Kiefernzweig. Ich erwarte allerdings, sobald ich für die Weihnachtstage zu meinen Eltern fahre, einen Tannenbaum und viel weihnachtliche Deko.

Kitschig, bunt und „a little too much“ sind die ersten Worte, die mir in den Kopf kommen, wenn ich an Weihnachtsdeko denke. Während der Adventszeit versuche ich die Innenstadt zu meiden, was dann dazu führt, dass ich zu den Menschen gehöre, die am 24. Dezember noch losziehen um die letzten Geschenke zu besorgen. Warum innovativ sein, wenn man Gutscheine kaufen kann? Früher hab ich die nur allzu gerne gebastelt. Irgendwann sind meine Eltern allerdings dahinter gekommen, dass sie die wohl nie einlösen können und ich musste mir was Neues überlegen.

Da ich den minimalistischen Stil sehr ansprechend finde, bin ich ein großer Fan davon, nicht zu viel Deko rumstehen zu haben. Ich investiere lieber in ausgewählte Stücke, von denen ich lange etwas habe. Dementsprechend sucht man bei mir vergeblich nach Weihnachtsdeko. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal einen Adventskranz der etwas anderen Art gebastelt. Das war’s dann aber auch schon. Aufgrund von Läden wie Søstrene Grene und H&M Home ist es mittlerweile möglich, für wenig Geld Weihnachtsdeko zu kaufen. Da ich mir allerdings sicher bin, dass ich die Sachen nach Weihnachten wegwerfen würde, gebe ich erst gar kein Geld dafür aus.

Sobald ich allerdings für die Feiertage zu meinen Eltern fahre, fühle ich mich wieder wie ein Kleinkind und liebe es, mit meiner Ma zusammen den Tannenbaum zu schmücken und „Last Christmas“ zu hören. Sowohl der Süßigkeitenteller als auch das jährlich gleiche Essen am 24. Dezember gehören für mich zum weihnachtlichen Charme dazu. Denke ich an Rituale in der Weihnachtszeit, fällt mir nur ein, dass meine Ma mir jedes Jahr in der Weihnachtszeit Plätzchen schickt und meine Schwester und ich uns jedes Jahr im Wechsel einen selbstgebastelten Weihnachtskalender schenken. Da werde dann selbst ich kreativ.

Text & Fotos: Sarah Ramroth

 Dieser Text ist ein Auszug aus Sarahs Beitrag „So schmückt sich Hamburg zu Weihnachten!“ für www.wohnfreude.de, der informative Lifestyle-Blog der Sparda-Bank Hamburg eG rund ums Bauen, Wohnen, Finanzieren.


Who the fuck is…

Sarah Ramroth gibt auf wohnglueck.hamburg und  @wohnglueckhamburg (Instagram) seit über einem Jahr praktische Einrichtungstipps und verbindet sie mit ihrer Liebe zu Hamburg. Ihr Markenzeichen: ungezwungener Plauderton, Querdenken, ausgefuchste Methoden und große Geschmackssicherheit! Sarah berichtet einmal pro Monat über Hamburger Wohnthemen für www.szene-hamburg.com und www.wohnfreude.de, den Wohn-Blog der Sparda-Bank Hamburg.

Türchen Nummer 4: Mediterrane Köstlichkeiten von Foodeleo.com

Heute im Adventskalender: Eine Gourmet-Box mit drei Sorten Olivenöl  im Wert von zusammen rund 30 Euro

Ein neuer Online-Shop mit exklusivem Sortiment geht an den Markt: foodeleo.com. Die bunte Produktpalette enthält allerhand mediterrane Köstlichkeiten, die ebenso qualitativ hochwertig wie superlecker sind. Ein Highlight: Die drei Aroma-Öle „aegisGOURMET“, die ab dem 4.12. auf foodeleo.com und in ausgewählten EDEKA-Märkten (Winterhude, Barsbüttel, HafenCity) erhältlich sind. Entwickelt wurde „aegisGOURMET“ von Gourmetköchen in Griechenland. Es unterscheidet sich von anderen Ölen vor allem darin, dass keine Aromen in einem fertigen Öl hinzugefügt wurden. Die Oliven wurden vielmehr zusammen mit auserlesenen Früchten und Gewürzen kaltgepresst.

Gewinnen Sie heute eine Gourmet-Box mit drei Sorten Olivenöl im Wert von zusammen rund 30 Euro.

 Tipp: In der aktuellen Print-Ausgabe der SZENE HAMBURG finden Sie alle Gewinne schon jetzt auf einen Blick.

Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff  „Adventskalender Tür 4“  an verlosung@vkfmi.de. Einsendeschluss ist der 3.12.2017 um 24 Uhr. Um 10 Uhr morgens am 4. Dezember 2017 findet die Verlosung statt. Der Gewinner wird auf unserer Facebook-Seite oder per Mail benachrichtigt. Bitte geben Sie für den Versand der Gewinne immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Viel Glück!

 

Türchen Nummer 3: Dinner in the Dark 2.0

Heute im Adventskalender: 1×2 Gutscheine für ein Dinner in the Dark 2.0.

Lust auf eine Hamburg-Hotspot-Tour in Kombination mit einem absoluten Abenteuer von einem Abendessen? Dann ist das Dinner in the Dark an einem Freitag ihrer Wahl (19–22.30 Uhr) genau das Richtige. Wohin es geht? Wird nicht verraten. Die Hamburg-Dinner-Tour startet in der Ausstellung Dialog im Dunkeln zwischen 19 und 20 Uhr alle 20 Minuten, und dann gibt es nur noch schmecken, riechen, fühlen. Ein tolles Erlebnis inklusive bester Kulinarik.

Gewinnen Sie heute 1×2 Gutscheine für ein Dinner in the Dark 2.0., mit Überraschungsmenü und Hamburg-Tour (Barrierefrei; Preis:69 Euro p.P inklusive Aperitif, Espresso o. Digestif).

 Tipp: In der aktuellen Print-Ausgabe der SZENE HAMBURG finden Sie alle Gewinne schon jetzt auf einen Blick.

Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff  „Adventskalender Tür 3“  an verlosung@vkfmi.de. Einsendeschluss ist der 02.12.2017 um 24 Uhr. Um 10 Uhr morgens am 3. Dezember 2017 findet die Verlosung statt. Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt. Bitte geben Sie für den Versand der Gewinne Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an.