01.10. | Film | Aloners | Studio Kino

Am Donnerstag den 30.09. feiert das Filmfest Hamburg große Eröffnung. Am Freitag nimmt es mit siebzehn verschiedenen Kinofilmen dann richtig Fahrt auf. Mit dabei ist auch der Südkoreanische Spielfilm “Alnoners“. Protagonistin ist die Callcenter-Mitarbeiterin Jina. So distanziert und entfremdet sie ihre täglichen Telefonate führt, so einsam ist auch ihr Alltag. Eine unreelle Begegnung bringt sie dazu, ihr kontaktloses Leben zu hinterfragen. Gezeigt wird der Streifen im großen Saal des Studio Kinos. um 19:00 Uhr. Tickets gibt es online ab 9,50 Euro.

/ HL

Studio Kino
01. Oktober 2021, 19:00 Uhr


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30.09. | Konzert| Mona M | Schanzenzelt

Macht Platz für Mona M! Seit 10 Jahren ist ihr Motto “Do it yourself”. Egal ob als Gesangslehrerin, Türsteherin oder Backgroundsängerin bei Haftbefehl. Ihre Songs knallen für gewöhnlich mit Druck und Message aus den Boxen. Zusammen mit dem Produzenten Eso.Es hebt sie ihren Sound jetzt nochmal auf eine ausgereifte, smoothe Ebene. Am Donnerstag kommt Mona M für ein Konzert ins Zirkuszelt im Schanzenpark. Tickets gibt es für 13,60 Euro. Um 20 Uhr ist Beginn.

/HL

Schanzenzelt 

30. September 2021, 20:00 Uhr


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29.09. | Literatur | Laeiszhalle | Sven Regener

Glitterschnittler” was soll das denn sein? Wer den letzten Roman von Sven Regener gelesen hat, der kann da nur schmunzeln. Denn nicht nur sein neuster Roman heisst so, sondern auch die Band um die es in “Magical Mystery” ging. Die Nebenfigur, Karl Schmidt, die sich durch mehrere seiner Romane zieht, tritt auch jetzt wieder mit Bohrmaschine und Betonklotz auf. In einer turbulenten, verrückten Geschichte geht es um tiefe Emotionen und große Träume. Schaffen Charlie, Ferdi und Raimund ihren lang ersehnten Durchbruch? Vielleicht öffnet ihr Konzert beim leerstehenden Friseurladen “Intimfrisur” neue Türen?

Sven Regener, der auch Gitarrist, Trompeter, Frontmann und Texter der Band Element of Crime ist, kommt am Mittwoch im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals nach Hamburg. Im großen Saal der Laeiszhalle liest er aus seinem neuen Roman “Glitterschnittler” vor. Los geht es um 20 Uhr. Tickets gibt es ab 12 Euro.

/ HL

Laeiszhalle
29. September 2021, 20:00 Uhr


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28.09. | Film | Sneak Preview | Abaton Kino

Kinoüberraschung für kleines Geld – das gibt es traditionell jeden Dienstag im Abaten Kino. Für alle die noch nie dabei waren: Bei der Sneak Preview läuft ein Streifen kurz vor dem offiziellem Kino-Start. Welcher Film auf die Leinwand kommt, wird erst kurz vorher auf Facebook bekanntgegeben. Bespaßt werden die Zuschauer on top durch einen Filmqiz und Gratis-Popcorn en masse. Tickets gibt es für faire 5 Euro.

/ HL

Abaton Kino
26. September 2021, 22:30 Uhr


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27.09. | Musik | Mayberg | Knust

Bei Mayberg am Montag im Knust sind noch Plätze frei. Der junge Liedermacher aus Kassel kombiniert treibende Beats und intelligente Texte. Handgemachte Musik trifft bei ihm auf eine charismatische Stimme. Nicht umsonst vergleicht man das Talent oft mit Henning May. Poesie und Melancholie gehen bei beiden Hand in Hand. Aus der Corona-Tristesse kommt der 23-Jährige jetzt auf die Bühne auf dem Lattenplatz. Einlass ist um 17 Uhr. Tickets gibt es für 13,60 Euro.

/HL

Knust
27. September 2021, 17:00 Uhr


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26.09. | Sonstiges | Open Ship mit Führungen | MS Stubnitz

Die “Stubnitz” ist die letzte ihrer Art.  Das ehemalige Kühl- und Transportschiff war früher Teil der DDR-Fischfangflotte. Heute liegt sie im Baakenhafen in der Hafencity. Hier gibt es regelmäßig Kunst, Konzerte und jetzt auch Führungen. Am Sonntag werden die Schiffstüren für alle geöffnet die Lust haben, sich auf dem schwimmenden Denkmal umzusehen.

Eine Führung am Sonntag gibt es um 16:00 Uhr. Dr. Frank-Roland Fließ wird ausserdem einen Vortrag über den Wandel der Berufsfischerei halten. Der ehemalige Fischereibiologe hat sich dazu mühsam durch alle Möglichen Archive gearbeitet und beeindruckende Lebensläufe rekonstruiert. Geführt wird durch das Labyrinth an und unter Deck von alteingesessenen und frisch angeheuerten Crew-Mitgliedern. Kostenlose Tickets gibt es hier.

/ HL

MS Stubnitz
26. September 2021


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25.09. | Theater | Les Contes d’Hoffmann | Hamburgische Staatsoper

Ein Schmaus für Ohr und Auge

Text: Sören Ingwersen

Droht dem Künstler, der zu sehr nach sinnlichen Genüssen trachtet, die kreative Impotenz? Oder feiert die Kunst gerade dort ihren höchsten Triumph, wo sie das rauschhafte, leidenschaftliche Leben widerspiegelt? Mit seiner Inszenierung von Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ an der Hamburgischen Staatsoper unterstreicht Regisseur Daniele Finzi Pasca eher diesen zweiten Glaubenssatz – mit einem Bühnenbild, in dem es vor Spiegeln, spiegelbildlichen Anordnungen und Doppelgängern nur so wimmelt. Dabei stellt er dem Hamburger Premierenpublikum einen Tenor vor, wie man ihn an der Dammtorstraße nur selten zu hören bekommt.

Der Franzose Benjamin Bernheim ist ein wahrer Glücksgriff für die Rolle des Dichters Hoffmann, der in Luthers Bar seinen Promillewert nachhaltig in die Höhe schraubt, während Mezzosopranistin Angela Brower in Gestalt der Muse die schöpferischen Kräfte ihres Schutzbefohlenen wieder reaktivieren will. Hoffmann erzählt derweil von seinen katastrophalen Liebesabenteuern mit der Automatenfrau Olympia, der Sängerin Antonia und der Kurtisane Giulietta, die allesamt nur Projektionen seiner männlichen Fantasie sind und den Anforderungen der Wirklichkeit nicht standhalten. In Anbetracht seiner jeweils tödlich endenden Amouren singt Bernheim seinen Hoffman fast zu schön, nahtlos fließend und mit einer Leichtigkeit, die dem Ohr mit jeder Silbe schmeichelt. In den drei Frauenrollen sowie als Stella in der Rahmenhandlung lässt Olga Peretyatko derweil ihren herrlich gelenkigen Sopran aufleuchten, der ihr besonders bei den fein abschattierten Koloraturen der Olympia zugutekommt, während sie als eingesperrte kranke Sängerin Antonia im Turmzimmer vor einem Spiegel sitzt, die Wände ausstaffiert mit präparierten Schmetterlingen. Ein sinnfälliges Bild ist auch ihr eigenes Flügelkostüm für den Tod, der sie ereilt, nachdem sie die Schönheit ihrer Stimme noch einmal aufblühen lässt. Als finsterer Todesbote überzeigt indes der Italiener Luca Pisaroni, der als Hoffmanns diabolischer Gegenspieler in den Rollen von Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Dr. Miracle überall dort seinen beherzten Bass-Bariton und seine spindeldürren Vampirfinger im Spiel hat, wo Böses ausgeheckt wird.

Generalmusikdirektor Kent Nagano dirigiert die Philharmoniker dabei mit sicherer Hand und lässt den Sängern Raum zum Atmen, während Hugo Gargiulos famoses Bühnenbild nach Öffnen des Vorhangs zum vierten Akt sogar zu einem Zwischenapplaus Anlass gibt: Auf der Drehbühne formen venezianische Statuen ein riesiges Karussell, während die Chorsänger in Taubenkostümen über die Tierkreiszeichenscheibe am Boden huschen. Ein riesiger Deckenspiegel doppelt das prächtige Bild in der Vogelperspektive, wobei hier nicht zum ersten Mal aus der Luft Darsteller in die Szene einschweben. Eine akrobatische Reminiszenz an den Cirque de Soleil oder Olympische Zeremonien, von denen Regisseur Daniele Finzi Pasca schon mehrere inszeniert hat.

Hamburgische Staatsoper
25. September 2021, 19:00 Uhr


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25.09. | Anzeige | Haspa Musik Stiftung | Reeperbahn Festival

Endlich wieder Live-Musik auf dem Reeperbahn Festival vom 22. bis 25. September 2021: In der besonderen Atmosphäre der Haspa Filiale (Reeperbahn 70) stehen am Samstag, 25. September, bei dem Konzert „Nordlichter – Musik für Hamburg“ drei der diesjährigen Preisträger:innen von KRACH+GETÖSE auf der Bühne, dem Music Award von Haspa Musik Stiftung und RockCity Hamburg e.V.

Los geht’s um 17:30 Uhr mit WHT?!. Die Band hat das fast vergessene Genre Glam-Funk der 80 Jahre für sich fast als Parodie zurückerobert und das mit einer Fusion aus Humor, Funk, New Wave und Glam Rock. Bei Liza Ohm alias klebe trifft dann um 19:10 Uhr lässiges Schlagzeug analoge Synthies mit treibenden Gitarren. Chöre umschmeicheln das Ohr. Das Hamburger Trio Schorl3 kredenzt einen Shake aus funkelnden Disco-Vibes, Funk-Beats und den besten Augenblicken eines maximal unerwarteten DIY-Ohrwurms und bildet um 20.45 Uhr den Abschluss an diesem Abend.

Haspa Musik Stiftung
Reeperbahn Festival, 22.-25. September 2021


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24.09. | Musik | Adam Carpels | Moondoo

Der Franzose Adam Carpels lädt im Rahmen des Reeperbahn Festivals 2021 auf eine Reise von Bass Music zu organischer Electronica, aber auch TripHop ins Moondoo ein. Nachdem der Künstler für verschiedene Musikprojekte gearbeitet hat, startete Carpel im Pandemie-Jahr 2020 seine Solo-Karriere.

Und das erfolgreich: Cineastisch ist nicht nur die ausgefeilte Ästhetik von Tracks á la „Ulysses“, sondern ebenso die urbanen Panoramen seiner Videos und eindrucksvollen in Echtzeit gesteuerten Visuals, für die er mit dem VJ Sofian Hamadaïne-Guest kooperiert. Am Festival-Freitag spielt Adam Carpels im Rahmen seiner aktuellen Tour im Moondoo, während seine neue Single „Dune Noire“ gerade in den Startlöchern steht.

Moondoo
24. September 2021, 22.40 Uhr


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24.09. | Musik | Haiyti | Elbphilharmonie

Sie war Deutschraps erste Frau auf dem Cover des JUICE-Magazins überhaupt. Seit ein paar Jahren schon mischt die Hamburger Rapperin Haiyti die Szene mit ihrem ganz eigenen Stil auf. Der liegt irgendwo zwischen Kunststudium und Gangster-Rap, zwischen Langenhorn und Schanze. Grenzen sind bei ihr fließend. Sie selbst beschreibt ihren Sound als Gangster-Pop.

Der spaltet die Gemüter von Feuilleton-Journalisten. Musikblogger Henry Lührs schrieb mal  über sie: “Die Langhorner Rapperin, die eigentlich nur kreischend erklärt, dass sie noch nie im Berghain war wird plötzlich zur Projektionsfläche für Sozialkritik. Und das ist auch gut so!”

Jetzt sprengt die Rap-Prinzessen sogar die Grenzen zwischen Hoch- und Subkultur. In der Elbphilharmonie läutet sie die Reihe “Made in Hamburg” ein. Raus aus den Clubs, rein in den kleinen Saal der Elphi ist hierbei das Motto. So bekommen auch Künstler fernab klassischer Musik die Chance in dem Wahrzeichen zu musizieren. Beginn ist um 20:30 Uhr. Tickets gibt es ab 22 Euro.

Elbphilharmonie
24. September 2021, 20:30 Uhr


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