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Neuer Podcast: Das Hamburg Gespräch

SZENE HAMBURG goes Radio: Gemeinsam mit der Gute Leude Fabrik und dem Radiosender 917 XFM produzieren wir ab sofort den eigenen Podcast „Gute Leude – das Hamburg Gespräch“

Text: Hedda Bültmann

 

Seit 1973 flattert die SZENE HAMBURG zuverlässig durch die Postschlitze der Stadt, reiht sich im Kioskregal oder in der Auslage der Buchläden – seitdem berichtet das Magazin über die Themen, die Hamburg bewegen, beantwortet Fragen, die jedem Hanseaten unter den Nägeln brennen und erzählt von Menschen, die unsere schöne Stadt jeden Tag, im Großen und im Kleinen, noch ein bisschen schöner machen. Das passiert ab sofort nicht mehr nur im Print und auf unserer Website, sondern wird auch in einem anderen, spannenden Medium fortgeführt. Wir haben uns mit der PR Agentur Gute Leude Fabrik und dem Radiosender 917 XFM an einen Tisch gesetzt. Was dabei herausgekommen ist? Ein eigener Podcast.

Auf dem Programm stehen: 50 Minuten „Gute Leude“ im Gespräch. Hamburger Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Politik und Kultur kommen hier vor das Mikrofon und erzählen: Unbekanntes, Unbequemes, Unglaubliches. Zweimal im Monat wirft sich der ehemalige Journalist und Chef der Gute Leude Fabrik Lars Meier in die Diskussion, bei der es nur eine Regel gibt: Ausweichen gilt nicht! Auf jede Frage gibt’s eine Antwort.

 

„Ansichten, Meinungen, Anekdoten – das alles will ich wissen“

 

Worum es geht? Natürlich um unsere Lieblingsstadt, aber vor allem um die Menschen, die diese gestalten: Was macht eigentlich Frank Spilker nach der Hamburger Schule-Ära? Welche Vision hat Melanie Leonhard von einem gerechten Hamburg? Und was sagt Hamburg eigentlich zu streikenden Schülern und zum HSV? Sitzt Katharina Fegebank in ihrer freien Zeit lieber an der Elbe oder an der Alster? Hat sie überhaupt Freizeit? Was macht DJ Mad verrückter: E-Roller oder SUVs? Was treibt all die Macher, Denker, Künstler Hamburgs Tag für Tag an? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sind zu hören in Gesprächen, die mal an der Oberfläche kratzen, mal unter die Haut gehen.

„Ich bin immer noch neugierig auf die Menschen in dieser Stadt“, sagt Lars Meier, „ihre Ansichten, Meinungen, Anekdoten – das alles will ich wissen, zumindest 50 Minuten lang.“ Den Anfang macht unser Bürgermeister Peter Tschentscher, der seit 2018 im Amt ist und im Interview mit Lars Meier Rede und Antwort zu den wichtigsten Themen der Stadt steht. Außerdem dabei sind HSV-Präsident Marcel Janssen, Fernsehmoderation Bettina Tietjen – und viele weitere, spannende Gäste, die Hamburg jeden Tag prägen.

„Gute Leude – das Hamburg Gespräch“: Jeden zweiten Montag um 22 Uhr auf 917XFM (Wiederholung am darauffolgenden Sonntag um 10 Uhr) oder direkt hier:

 

Folge 1: Hamburgs Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher im Gespräch

Folge 2: HSV-Präsident und Unternehmer Marcell Jansen im Gespräch

Folge 3: Köchin, Moderatorin und Unternehmerin Cornelia Poletto im Gespräch


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Meet the Resident – SR DJ Hermo

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: SR DJ Hermo (23, guuc) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

 

SZENE HAMBURG: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

SR DJ Hermo: Die Mischung macht es! Viel House, viel Techno, gerne HipHop, Italo, Afro, Disco. Viele verschiedene Einflüsse! Hier gilt eher: Wie spät ist es und wo befindet man sich?

Was war dein größter Moment als DJ?

Auf einem Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf. Wir waren eine achtköpfige Gruppe. An diesem Wochenende war selbst die Zugfahrt legendär! Und kürzlich habe ich bei einem 3Floor Riesen-Rave im Volt das Opening gespielt. Die Atmosphäre war überwältigend.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Die Leute!

Und die Schwächen?

Weitere Bars mit guter Anlage würden der Stadt gut tun.

 

Heat on the dancefloor!

 

Auf wen sollte man momentan ein Auge haben?

Auf jeden Fall Baxmann & 11Schnull. Baxmann als DJ ist extrem empfehlenswert. Von 11Schnull können wir uns auf eine richtig gute EP freuen. Checkt seine Soundcloud-Seite. Und für die DJs da draußen: Die Tracks sind heat on the dancefloor!

Welchen DJ würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Zum Beispiel Detroit in Effect, Booty Buster, Bell Towers und Moodymann – neben vielen anderen.

Deine schrecklichste Gast-Frage?

Ob ich „Wonderwall“ von Oasis spielen könnte – das fand ich aber ziemlich lustig. Schlimm ist es, wenn Leute ihren Wunsch umschreiben: „Kannst du mal was Melodisches spielen, so „funky“? – aber trotzdem mit „Pep“!, eventuell mit Gesang?“

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Besonders sind für mich natürlich die Guuc-Nächte, da ich dann selbst DJs einladen darf. Einer meiner Lieblings-Gigs war auf jeden Fall der mit Baba Stiltz. Aber DJ Seinfeld im Nachtasyl war auch krass!

Wo kann man dich als nächstes hören?

5.9. auf RedLightRadio Amsterdam und am 13.9. bei F4F in der Uni (die Party schmeißt Han Duo und ist ein GreenEarthSoliRave). Außerdem sind weitere Nachtasyl-Partys geplant.

 

Ein aktuelles Set von SR DJ Hermo hört ihr hier


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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SZENE HAMBURG im September 2019: Titelthema Mobilität

Lest in unserem Editorial, auf welche Geschichten ihr euch im September freuen könnt

Foto: Kevin Grieve via Unsplash (Symbolbild)

Aufreger des Monats: die überall rumliegenden E-Roller. Quer über den Bürgersteig, auf Verkehrsinseln, vor Eingängen und Ausfahrten. Und in den Sperrzonen. Unabhängig von deren Sinnhaftigkeit, sollte es erkennbar sein, dass ein irgendwo fix hingeschmissener Roller für andere Menschen nervig bis gefährlich sein könnte. Den momentanen ökologischen Wert der Roller mal ganz beiseite. Aber: Die E-Roller sind ein weiterer Versuch die Mobilität in der Stadt zu verändern, zu erweitern – und das ist gut.

Denn die bisherigen Maßnahmen scheinen sich auszuzahlen. Statistiken zeigen, dass die Leute seit 2002 immer weniger Strecken in Hamburg mit dem Auto zurücklegen. Wir sind zwar noch weit entfernt von einer Fahrradstadt wie Kopenhagen, aber es tut sich eine Menge. Immer mehr Velorouten durchziehen die Stadt, mehr Stadtrad-Stationen sollen kommen und die Bike+Ride-Stationen werden ausgebaut. So erzählt es die Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue im Interview.

 

Das Umdenken ist im Gange – der Verkehr im Wandel

 

Das kommt (nicht nur) den Bewohnern in Altona entgegen. Diese haben sich mit der Initiative Cities4People zusammengesetzt und Ideen für die Umgestaltung des Verkehrs gesammelt. Einstimmig war der Wunsch nach mehr Raum für Fahrräder. Dem würde bestimmt auch Alex zustimmen. Unser Redakteur war einen Tag lang mit dem Fahrradkurier unterwegs und hat unterwegs zwischen Autos und Fußgängern einiges erlebt.

Das Umdenken ist im Gange, der Stadtverkehr im Wandel – noch ist alles natürlich nicht optimal, an einigen Stellen, wie bei den Kosten für die Nutzung von alternativen Verkehrsmitteln, muss geschraubt werden und sich zurechtruckeln – aber es wird!

Text: Hedda Bültmann, Redaktionsleitung SZENE HAMBURG


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Foto: Sophia Herzog

Hedda Bültmann, unsere Redaktionsleiterin, hat den Kopf voller Ideen und bei der SZENE HAMBURG das Ruder in der Hand. Mit ihrem Spirit, Tatendrang und ihren Ideen prägt sie unser Stadtmagazin. Lust auf Austausch? Ihr erreicht sie unter hedda.bueltmann@vkfmi.de


Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, September 2019. Titelthema: Mobilität – Das bewegt die Stadt. Das Magazin ist seit dem 29. August 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Burger Invasion: Indie- und Punk-Party im Molotow

Das kalifornische Label Burger Records kommt erneut für eine Präsentation ihres Katalogs ins Molotow und veranstaltet mit der Burger Invasion eine Club-Party mit Live-Musik und kunterbuntem Punk-Merch

Text: Erik Brandt-Höge
Foto: Pooneh Ghana

 

Fullerton, Kalifornien, 2007. Im immer sonnigen Palmentstädtchen haben zwei High-School-Kumpels die Idee von einer eigenen Plattenfirma, und zwar einer sehr speziellen. Sean Bohrmann und Lee Rickard wollen ein Label, das unbekannten Garagenrockbands eine Plattform bietet und sich gleichzeitig einem, nun ja, etwas aus der Mode gekommenen Tonträger widmet: der Kassette. Im industriellen Teil des Küstenortes mieten sie Büroräume und richten sich ein, mit zerknautschten Sofas und Sesseln, Bandpostern als Tapeten und unzähligen, wackligen Regalen – die ziemlich fix voll werden sollen.

Burger Records, wie Bohrmann und Rickard ihr Unternehmen nennen, signt wie verrückt, auch weil die Burger-Philosophie Indie- und Punk-Bands aus der Seele spricht und sie geradezu magnetisch anzieht. In den ersten zehn Jahren kann das Duo mehr als 1.000 Veröffentlichungen realisieren, natürlich vornehmlich auf Tapes.

 

Club-Partys rund um den Globus

 

Eines der Burger-Release-Highlights: Die Punk-Superstars Green Day erlauben ihnen, das legendäre „Dookie“-Album von 1994 auf Kassette herauszubringen. Und neben dem bestens laufenden Tonträgergeschäft veranstalten Bohrmann und Rickard bald sogar ein Burger-Festival. Im nicht weit entfernten Santa Ana lassen sie ihre Künstler auftreten und verkaufen ihren Katalog, gewinnen immer mehr Anhänger und Marktanteile.

Und weil das alles so prima klappt, setzen die Burger-Jungs noch einen drauf: „Burger Invasion“ nennen sie ihre Club-Partys, die sie rund um den Globus veranstalten. Zum dritten Mal kommen sie nun schon ins Molotow, präsentieren Punkrock, kunterbuntes Burger-Merchandising von Shirts über Plakate, Sticker und Buttons, und, eh klar, die Prestigeobjekte des Labels: Kassetten.

Bohrmann: „Lee und ich lieben unser Festival in dieser Stadt. Geradezu surreal zu sehen, dass unser Logo mittlerweile an in so vielen verschiedenen Orten zu sehen ist, vor allem in einer Stadt namens Hamburg.“

Auftreten werden am Burger-Tag im Molotow auf den drei Bühnen des Clubs u. a. die New Yorker Gruppe Surfbort (Punk), Fruit Tones aus Manchester (Garage), die Kasseler Suck (Punk), Jealous aus Berlin (Post-Punk) und – regelmäßige Molotow-Gänger kennen sie längst – die Lokalmatadoren Swutscher (Indie-Rock).

 

 

Burger Invasion: 17.8., Molotow, ab 15 Uhr


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Botanical Spirit: Allrounder-Schnaps aus Altona

Auch wenn es so aussieht, in den Flaschen aus der NordCraft Destillerie steckt weder Gin noch Wodka. Botanical Spirit steht für sich – und ist so zwar kategorie-, aber keinesfalls charakterlos

Text: Laura Lück

 

Mit Präzision schenkt Mario Gallone ein klares Kräuterdestillat ins Glas, das er mit sprudelndem Tonic aufgießt. Außerdem unumgänglich: Eiswürfel. Ein guter Drink ist eben eine ernste Sache. Dass auch das Schnapsbrennen in der Manufaktur im Altonaer Hinterhof kein Hobby, sondern echtes Handwerk ist, wird schon beim Betreten der Nordcraft Destillerie klar.

Hier hat jemand investiert. In eine Idee, an die er glaubt. Rainer Hosie ist Geschäftsführer des Hamburger Spirituosen-Traditionshauses Charles Hosie und hat mit Destillateur Mario ein kreatives Labor geschaffen – mit geradlinigem Interieur aus warmen Holztönen, kupfernen Deko-Elementen und glänzenden Brennblasen.

 

Hanseatische DNA

 

„Botanical Spirit ist weder Wodka, noch Aquavit oder Gin. Er ist etwas komplett Neues“, betont Mario und verleiht dem Botanical Tonic mit einem frischen Dillzweig den letzten Schliff. Dill ist neben Gurke und Petersilie geschmacklicher Hauptakteur des Destillats und entscheidender Teil seiner hanseatischen DNA. In der Antike galt die Heilpflanze als Symbol für Lebensfreude – heute setzt ihr herb-süßes Aroma vor allem bei typisch nordischen Gerichten Akzente.

Handwerk_Gallone-nordcraft

Eine Frage des Details: Mario bei der Zubereitung

Regionalität zeigt sich auch bei den Zutaten in Bioqualität. Sie stammen aus Hamburg und Umgebung und werden in der knapp 200 Quadratmeter großen Destille frisch angesetzt. Zu der komplexen Rezeptur gehören neben den oben genannten Kräutern auch 22 weitere Botanicals von Kümmel über Kurkuma bis Rosenwasser, die dem Endprodukt seine ganz eigene feinwürzige Note verleihen.

Die vielen Rezeptideen aus dem Hause Nordcraft zeigen, dass Botanical Spirit ein echtes Allroundtalent ist – einsetzbar als Cocktailklassiker-Variation von Sour über Martini bis Bloody Mary oder auch pur als gekühlte Sipping-Spirituose.

Wer mehr über den Zaubertrank erfahren möchte, sollte sich seine Flasche in der Destille besorgen, denn mit Glück kann man Mario bei der Arbeit über die Schulter gucken und sich Tipps und Tricks abholen. Wer über den Webshop bestellt, sollte bei der Zubereitung zwei Dinge beachten: Sparen Sie beim Mixen bitte nicht an der Qualität der Zitronenlimonade. Und Eis nicht vergessen! Sonst bricht es Mario das Herz.


NordcraftSummer_CupRezept: Nordcraft Summer Cup

 

  • 4 cl Dry Botanical Spirit
  • 8 cl Hausgemachte oder klare Zitronenlimonade
  • Auf Eis im Aperitifglas servieren und mit einem Dillzweig und einer Zitronenscheibe garnieren

 

 

 

NordCraft Destillerie: Holstenstraße 194c (Altona-Nord)


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Aushilfen für Recherchen und Veranstaltungen gesucht (m/w/d)

Die SZENE HAMBURG sucht ab sofort eine oder mehrere Aushilfen, die regelmäßig bei diversen Recherchen und Veranstaltungen unterstützen

 

SZENE HAMBURG informiert und unterhält nicht nur mit einem monatlichen Stadtmagazin zahlreiche Leser in und um Hamburg, sondern auch mit beliebten Sondereditionen, zum Beispiel unserem Gastro-Guide SZENE HAMBURG Essen+Trinken, dem Sommer-, Living- oder Shopping-Guide.

Für diverse Recherchen und tatkräftige Unterstützung bei Veranstaltungen suchen wir eine oder mehrere Aushilfen.

 

Dein Profil

  • Gute MS-Office- und Internet-Kenntnisse
  • Kreativität und Teamfähigkeit
  • Kommunikationsstärke und ein offenes Auftreten
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Wir bieten

  • Eine abwechslungsreiche, vielseitige Tätigkeit
  • Flache Hierarchien in einem engagierten Team
  • Leistungsgerechte Vergütung

 

Interessiert?
Dann sende uns gerne eine Mail, in der du dich kurz vorstellst, an:

Christine Büttner
VKM Verlagskontor für Medieninhalte GmbH
Gaußstraße 190c
22765 Hamburg
Christine.Buettner@vkfmi.de

 

Hier entlang für noch mehr freie Stellen in unserem Verlag →

Top 10 – Leckere Pizza in Hamburg bekommt ihr hier

Knuspriger Teig, Käse und unendliche Möglichkeiten beim Belag: Dafür lieben wir den italienischen Klassiker Pizza. Wo ihr leckere Originale und Kreationen voller Temperament findet, erfahrt ihr hier

Foto (o.): Lukas Bato via Unsplash

Sortierung alphabetisch und nicht nach Platzierung – zuletzt aktualisiert 7/2019

 

1) Die Pizzeria – Der perfekte Teig

Klein und fein ist es und isst es sich bei Die Pizzeria in Eppendorf. Nur wenige Plätze gibt es in dem Laden und die sind aus gutem Grund immer belegt. Statt langer Karte gilt hier nämlich Konzentration aufs Wesentliche: Pizza und Pasta. Das lohnt sich, denn der Teig ist ein Gedicht und die Zutaten harmonieren wunderbar miteinander.

Die Pizzeria: Eppendorfer Landstraße 165 (Eppendorf)


2) Farina meets Mehl – Die Zutaten machen’s

Kein Geld, um nach Italien zu fliegen, aber schlimmstes Fernweh? Da ist ein Besuch im Farina meets Mehl das beste Heilmittel. In dem entspann­ten Restaurant könnt ihr euch einfach zurücklehnen und in Antipasti und Pizza schwelgen. Besonders die original italienischen Zutaten wie echter Parma­schinken oder San­-Marzano­-Tomaten sind zum Dahinschmelzen.

Farina meets Mehl: Gaußstraße 190 (Ottensen)

 

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3) Jill – Knusprig und knackig-frisch

Slow Food kann auch Pizza sein. Bei Jill in den Schan­zenhöfen gibt es sogar eine Variante, die viele noch nicht kennen: Neapolitanische Pizza, bei der der Teig drei Tage geht und dann nur ganz kurz bei großer Hit­ze gebacken wird. Dadurch wird der Teig schön kross und die Zutaten obendrauf bleiben knackig­-frisch.

Jill: Bartelsstraße 12 (Sternschanze)

 

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4) La Terrazza – Eine Prise Italien

Allein für einen Abend im La Terrazza solltet ihr dem schönen Hamburg-Niendorf einen Besuch abstatten. Die herzliche Chefin Dahlia wuchs in Florenz auf und führt das Restaurant bereits in zweiter Generation, während Lebensgefährte Vassillios in der Küche auf hohem Niveau Pizza und andere italienische Köstlichkeiten zaubert.

La Terrazza: Adlerhorst 18 (Niendorf)


5) Pizza Bande – Spannende Eigenkreationen

Pizza können viele, aber die wohl außergewöhn­lichste St. Paulis gibt es bei der Pizza Bande. Neben klassischen und veganen Pizzakombis werden hier spannende Eigenkreationen wie Pizza mit Süßkar­toffelcurry, Joghurt und Studentenfutter zubereitet. Klingt komisch, schmeckt aber super.

Pizza Bande: Lincolnstraße 10 (St. Pauli)

 

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6) Pizza Social Club –Eine runde Sache

Wenn es mal etwas edler sein darf, ist der Pizza Social Club die richtige Adresse. Location und In­neneinrichtung sind ebenso stylish wie die Zutaten auf den Pizzen handverlesen. Bei einem Angebot zwischen Klassikern wie Pizza Salami und Eigen­kreationen beispielsweise mit Kürbissugo fällt die Wahl ziemlich schwer. Da lohnt sich ein Wieder­kommen auf jeden Fall.

Pizza Social Club: Mühlenkamp 29 (Winterhude)


7) Puro Pizza – Pizza-Puristen

Frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ reduziert das Team bei Puro Pizza das italienische National­gericht auf seine Grundbestandteile und verwendet diese in bester Qualität. So kommen vom Mehl bis zu den Tomaten die Zutaten entweder direkt aus Italien oder aus Hamburg und Umgebung. So muss Pizza schmecken …

Puro Pizza: Hoheluftchaussee 49 (Hoheluft-West)

 

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8) Tazzi Pizza – Außergewöhnliche Zutaten

Was haben Mexiko, Indien und Italien gemeinsam? Wissen wir auch nicht, aber im Fall des frisch eröff­neten Tazzi haben dessen Besitzer Erfahrung mit allen drei Landesküchen. Diese Gastro­-Erfahrung spürt man. Denn die neapolitanischen Pizzen sind unfassbar gut und zum Teil außergewöhnlich belegt. Und der Service? Absolut herzlich!

Tazzi Pizza: Rendsburger Str. 14 (St. Pauli)


9) Via Vai Pizza Al Taglio – Von allem etwas bitte

Hier ist nicht nur die Pizza besonders, sondern auch die Art, wie sie serviert wird. Denn am Tresen be­stellt ihr einfach alle Varianten, die ihr gerne probie­ren möchtet. Stück für Stück wird dann mit der Schere so viel ihr mögt von der jeweiligen Riesen­pizza abgeschnitten. Tschüss, Qual der Wahl!

Via Vai Pizza Al Taglio: Bahrenfelder Str. 223 (Ottensen)

 

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10) ZweiPunktNull – Pizza aus Leidenschaft

Reisen öffnet den Weg für Neues. Die Inhaberin des ZweiPunktNull brachte eine Weltreise auf die Idee, ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Gedacht, getan: Mit Gastro-­Erfahrung, einem echten Itali­ener am Ofen und besten Biozutaten aus dem Hamburger Umland hat sie eine Traumkombi für echt gute Pizza zusammengestellt.

ZweiPunktNull: Friedensallee 20 (Ottensen)


Ab dem 3.4.2019 im Handel: Der neue SZENE Hamburg GastroguideDer Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist seit April 2019 für 9,90 Euro im Handel und zeitlos im Online-Shop erhältlich!


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Appetit auf mehr?

SZENE HAMBURG im August 2019: Wie sozial ist Hamburg?

Lest in unserem Editorial, auf welche Geschichten ihr euch im August freuen könnt

Sich sozial zu engagieren, gehört heutzutage schon fast zum guten Ton. Die letzte Statistik aus dem Jahre 2014 besagt, dass 36 Prozent aller Hamburger ab 14 Jahren ehrenamtlich tätig sind. Und das war ein Jahr bevor die Anzahl der Geflüchteten anstieg und viele Initiativen in der Stadt gefühlt über Nacht entstanden sind. Aber: Wer kein Ehrenamt ausfüllt, muss sich jetzt nicht schlecht fühlen. Denn genauso wichtig ist das soziale Verhalten im Miteinander. Den Darwinismus ignorieren, die Augen aufmachen, hinhören – der ältere Nachbar im Haus freut sich vielleicht über eine vom Einkauf mitgebrachte Tüte Milch, oder einen kleinen Schnack. Die Tür für den Hintermann aufhalten und nicht vor der Nase zuschlagen. Denn je besser man sich behandelt fühlt, desto besser behandelt man andere, klar. Und einer muss ja den Anfang machen.

 

Mit dem Herz am rechten Fleck

 

Um Anfänge geht es auch in einigen unserer Geschichten. Wir porträtieren drei Kitas mit individuellen Ansätzen. Sie sind meist die erste institutionelle Erfahrung, die Kinder machen, und tragen einen Teil dazu bei, wie sie in die Welt starten und vielleicht auch, was sie auf ihre Reise mitnehmen. Eine andere Form von Neubeginn unterstützt der Fürsorgeverein, der ehemaligen Strafgefangenen Wohnraum und eine Begleitung zurück in den Alltag bietet. Stichwort: Resozialisierung. Ein großes Wort und ein großes Unterfangen. Warum es an vielen Stellen noch hakt, erzählt unsere Geschichte „Die Last der Freiheit“. Eine Straftat hinterlässt meist auch einen Geschädigten. Wie es den Opfern danach und wie es für sie weitergeht, erleben die Mitarbeiter vom Weißen Ring täglich. Seit 40 Jahren ist die Institution in der Stadt tätig.

In allen Bereichen, ob Kultur, Sport oder bei gesellschaftlichen Themen, zeigt sich: Die Hamburger sind Macher, voller Tatendrang und mit dem Herz am rechten Fleck.

Text: Hedda Bültmann, Redaktionsleitung SZENE HAMBURG


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Foto: Sophia Herzog

Hedda Bültmann, unsere Redaktionsleiterin, hat den Kopf voller Ideen und bei der SZENE HAMBURG das Ruder in der Hand. Mit ihrem Spirit, Tatendrang und Ideen prägt sie unser Stadtmagazin. Lust auf Austausch? Ihr erreicht sie unter hedda.bueltmann@vkfmi.de


Szene-Hamburg-August-2019-TitelDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, August 2019. Titelthema: Wie sozial ist Hamburg? Das Magazin ist seit dem 27. Juli 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Off The Radar: Das gemeinnützige DIY-Festival

Vier Tage lang wird beim Festival Off The Radar auf einem alten Hof in der Nähe des Dorfes Negenharrie wieder getanzt, gestaunt, relaxed und geravt

Text: Ole Masch
Foto: Benzin

Wenn am letzten Juli-Wochenende die Sonne hinter den Maisfeldern der schleswigholsteinischen Pampa untergeht, erleuchtet der alte Gutshof Ovendorf nördlich von Hamburg in prächtigen Farben. Zu diesem Zeitpunkt findet bereits zum dritten Mal das alternative Off The Radar Festival statt und damit der Höhepunkt eines Veranstaltungsmarathons, den der gleichnamige Verein in diesem Sommer durchführt. Off The Radar ist seit ein paar Jahren auch für die Tube Box auf der Fusion zuständig und veranstaltet zudem Ende August auf dem Schröderstift-Gelände ein großes Sommerfest.

Drei Monate, drei Festivals. Malte Struck, Gründungsmitglied des Kunstverein St. Pauli, ehemaliger Off The Radar-Vorsitzender und heute mit Kollegin Meike in der künstlerischen Leitung, erzählt: „Das ist schon krass, aber wir sind alle verrückt und haben kein Privatleben (lacht). Aber im letzten Jahr war es fast noch krasser, denn da hatten wir zudem noch die Ruhr Triennale mit Schorsch Kamerun und einem Theaterstück bespielt. Dagegen ist dieses Jahr fast entspannt.“

 

„Es gibt kein Sponsoring. Alles ist DIY“

 

Eine Zusammenarbeit, von der die Gäste in diesem Jahr profitieren. Schorsch Kamerun spielt mit seinen Goldenen Zitronen auf dem Festival, das sich von Beginn an durch seine Verbindung von elektronischer Tanzmusik, alternativen (Punk-)Bands, Kunst und politischem Engagement auszeichnet. „Normalerweise könnten wir uns die gar nicht leisten“, meint Malte.

„Viele Acts wissen aber, dass wir als eingetragener Verein keine Gewinnabsichten haben, es kein Sponsoring gibt und alles DIY und ausschließlich ehrenamtlich geplant wird und keiner angemessen Geld verdient.“ Trotzdem oder gerade deswegen sind im Line-up Frittenbude, das Hamburger Slowhouse Trio Sutsche, Knarf Rellöm und zig weitere bekannte und zu entdeckende Acts vertreten.

 

 

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Und das gute Feedback der letzten Jahre zeichnet sich langsam aus. Wer ein Ticket im Vorverkauf erwerben möchte, sollte sich ranhalten. Der Kartenverkauf läuft gut und damit kommt man einem weiteren Ziel näher, welches sich Off The Radar schon seit Gründung auf die Fahne schreibt. „Wir haben das Festival unter anderem dafür gemacht, um Gelder zu sammeln“, erklärt Malte. „Das hat finanziell in den ersten Jahren leider nicht geklappt.

Aber Off The Radar ist zu 50 Prozent auch wohltätige Arbeit. Wir arbeiten sehr eng mit der NGO Cadus zusammen. Teile unserer Crew waren in den letzten Jahren jeden Winter in Flüchtlingscamps oder auf der Balkanroute und haben dort gekocht und geholfen.“ Eine Crew, die sich aus Umfeld von Hafenklang, Kogge, Golden Pudel und Uebel & Gefährlich zusammensetzt und ebenso gute Verbindungen in die Schweiz hat.

„Wir sind sehr eng mit Leuten aus Basel und Zürich“, freut sich Malte. „Die machen in der Schweiz viele tolle Sachen und diese enge Freundschaft ist auch der Grund, warum es Rock & Wrestling seit letztem Jahr in Zürich gibt.“ Das Spaßcatchen im Hafenklang findet in diesem Jahr wieder am selben Wochenende statt, doch Malte verrät: „Diesmal wird es am Sonntag erstmals ein Rock & Wrestling Reste wresteln geben. Die Wrestler, die nach zwei Tagen Hafenklang noch leben, kommen zu uns und geben sich den Rest.“

Off the Radar: 25.-28.7, Ovendorf 4, Negenharrie


Szene-Hamburg-Juli-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Juli 2019. Titelthema: Schmelztiegel St. Georg.
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