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Sommer in Altona – Zappeln im Zelt

Festival mit Hippie-Charme am Nobistor.

Sommerzeit ist traditionell Festivalzeit, und in dieser Zeit sticht der „Sommer in Altona“ aus dem Meer von Festivals allein schon in optischer Hinsicht heraus. Ab Ende Juli verwandelt sich der Park am Nobistor für vier Wochen wieder in einen großen Zirkus, denn der Schauplatz des „Sommer in Altona“ ist keine gewöhnliche Bühne, sondern ein Zirkuszelt. Akrobatik und Zauberei werden dort zwar nicht im eigentlichen Sinne zur Schau gestellt – allerdings sorgen dafür nationale und internationale Pop-Künstler für akrobatische Gesangseinlagen und Sprachzauber in (hoffentlich) warmen Sommernächten. Im Herzen Hamburgs, nicht weit von Kiez, Hafen und Reeperbahn entfernt, stehen dann insgesamt 20 hochkarätige Kulturveranstaltungen auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk liegt dabei wieder auf der Konzertreihe.

Den Anfang des sehenswerten Line-ups machen am 28. Juli die Briten von Deaf Havana, deren jüngste Platte „All These Countless Nights“ Platz fünf der britischen Charts erreichte und auch in Deutschland für Aufsehen sorgte, wie die fast ausverkaufte Deutschland-Tour im vergangenen Frühjahr und Herbst demonstrierte. Am 31. Juli folgt der Singer-Songwriter Moritz Krämer mit seiner Band. Im August folgen weitere Schmankerl wie die Berliner Künstlerin Amanda, die in ihrer Musik Rap, Soul und Pop verbindet sowie die Singer-­Songwriterin Madeline Juno, die letztes Jahr ihr erstes deutsch­sprachiges Album veröffentlichte und die Hamburger-Schule-­Heroen Die Sterne. Außerdem: Mount Kimbie, Yo La Tengo, The Dead South und lilly among clouds & Tex sowie Lesungen von SICK – Shore, Stein, Papier. So wie es sich für ein Fes­tival gehört, ist in Form von Getränkeständen und Food-Trucks natürlich auch für kulinarische Verpflegung und Biergarten-Atmosphäre gesorgt.

Text: Ulrich Thiele
Beitragsbild: Alexander Schliephake

27.7.-31.8.2018; www.sommerinaltona.de

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Dann hier entlang 👉 www.szene-hamburg.reservix.de

 


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juli 2018. Das Magazin ist seit dem 29. Juni 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 



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Blurred Edges – Klangpuzzle

Überall Musik beim blurred edges 2018: Analoge und elektronische Sounds rieseln in Form von Performances, Installationen und Ausstellungen über die Stadt.

Das gängige Prozedere eines Festivals geht so: Ein Kura­tor oder eine Kuratorin haben die Zügel in der Hand, lenken den Inhalt in ihrem Sinne, gestalten und walten, wie sie eben wollen. Nicht so bei blurred edges. Auch in der 13. Ausgabe besteht der Festivalreiz hier in einer enor­men Offenheit. Verschiedene Kollektive und Einzelpersonen aus der Hamburger Musikland­schaft stellen eigenständig ein Programm auf die Beine, immer mit dem Fokus auf das Haupt­ziel von blurred edges: die Auf­hebung von Grenzen.

Nicht nur Genres werden miteinander ver­woben, auch die Auftrittsorte va­riieren an den 17 Festivaltagen. 29 Locations stehen zur Verfügung, etwa die Hörbar, die Hanseplatte, der Golden Pudel Club, der Kulturdeich Veddel, das Centro So­ciale und das Künstlerhaus Fak­tor. Es gibt analoge sowie elek­tronische Sounds in Field­Recording, Film, Performances, Komposition, Improvisation, In­stallationen und Ausstellungen. Auf den Bühnen werden neben Hamburger Künstlern auch eine ganze Reihe spannender inter­nationaler Musiker stehen, u. a. aus Großbritannien, Spanien, Ös­terreich, Schweden, Norwegen und den USA. Zu den Highlights zählt die abstrakte Show von Franz Hautzinger an der Viertel­tontrompete (Foto; 30.5., Faktor, 20 Uhr), gespickt mit Luftgeräu­schen und Mikrotönen, beglei­tet vom TonArt Ensemble. Auch erwähnenswert: die Preispolitik von blurred edges. Bei einigen Konzerten können nämlich die Besucher über die Höhe der Ein­trittsgelder entscheiden.

/ Text: Erik Brandt-Höge

25.5.-10.6.2018; Infos unter www.blurrededges.de

 


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2018. Das Magazin ist seit dem 28. April 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Die Highlights des Kurz Film Festivals – 7 Tage, 7 Tipps

Das Internationale Kurz Film Festival zeigt vom 5. bis 11. Juni Mutiges, Experimentelles und Berührendes aus der Welt der Kurzfilme. Diese Tipps legen wir euch wärmstens ans Herz.

Di, 5.6. Feierlich-groovige Festivaleröffnung
Mit einer Kurzfilmauswahl zur Huldigung des Sonderprogramms „Disco“; Zeise Kinos, 19.30 Uhr

Mi, 6.6. Deframed
Radikale, experimentelle, abstrakte, höchst kunstvolle Kurzfilme im Wettbewerb; Kino „Lampenlager“ im Festivalzentrum, 19 Uhr

Do, 7.6. Hamburger Wettbewerb 1 und 2
Die besten Kurzfilme aus und über Hamburg! Kino „Lampenlager“ im Festivalzentrum, 19 und 21.15 Uhr

Fr, 8.6. Sonderprogramme China 1 und 2
Der chinesische Kurzfilm ist hierzulande fast unsichtbar. Eine einmalige Chance, welche zu sehen! Filme im Spagat zwischen politischen Direktiven und privater Ausdruckssuche. Metropolis Kino, 19 und 21 Uhr

Im neuen Festivalzentrum gibt’s reichlich Raum für Freunde des Kurzfilms.

Sa, 9.6. Open Air: You Spin Me Round
Musikalische Merkwürdigkeiten und sonderbare Auftritte des Post-Disco-Zeitalters von Finnland bis Ungarn; Open Air hinter der Halle H (Festivalzentrum), 22.15 Uhr

So, 10.6. Best-of Deutsch und International
Die Besten der Besten aus Tausenden eingereichter Kurzfilme; Zeise Kinos, 17.30 und 20 Uhr

Mo, 11.6. Preisrolle
Alle Preisträger des Festivals in einer Rolle; Zeise Kinos, 19 Uhr


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Juni 2018. Das Magazin ist seit dem 26. Mai 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Hamburgerin des Monats: Barbara Barberon

Auch, wenn ihr Name so klingt, Barbara Barberon (50) ist keine waschechte Französin, aber eine im Herzen. Das von ihr mitgegründete „arabesques“ Festival (bis 7. März 2018) vereint Künstler aus beiden Ländern, um die deutsch-französische Freundschaft zu stärken und solidarisch über die Grenzen hinauszuschauen

SZENE HAMBURG: Barbara, woher kommt deine enge Bindung zu Frankreich?
Barbara Barberon: Durch die Familie. Meine Großmutter war Wahlfranzösin und mein Vater hat seine Kindheit dort verlebt. Ich habe sieben Jahre in Chinon, einem gemütlichen mittelalterlichen Städtchen im Val de Loire, gelebt und meine Kinder wurden dort geboren.

Und wie bist du 2012 dazu gekommen, ein deutsch-französisches Festival hier zu initiieren?
Damals hat Nicolas Thiébaud, der Solo-Oboist an der Staatsoper ist, eine Konzertreihe veranstaltet und mich gefragt, ob ich Lust hätte, ergänzende Kulturveranstaltungen zu organisieren. Im ersten Jahr haben wir mit 25 angefangen, im zweiten waren es bereits 55, ein Mix aus Lesungen, Konzerten, Theater und Debatten.

Wie stemmt ihr das?
Anfangs haben wir alles zu zweit gemacht. Mittlerweile sind wir in unserer Organisation etwas breiter aufgestellt. Ich bin für die Programmplanung verantwortlich, also im ständigen Austausch mit Künstlern und Veranstaltungspartnern im In- und Ausland. Trotz Unterstützung einiger Stiftungen, sind wir leider institutionell noch nicht fest aufgestellt. Wir bekommen durch die Kulturbehörde eine jährlich neu zu beantragende Projektförderung, die sehr hilft, aber noch keine sichere langfristige Planung zulässt. Diese Festival-Ausgabe steht unter dem Motto „Gegenwelten“.

Was bedeutet der Begriff?
Ich gestalte jedes Jahr ein Thema, um zu vermeiden, dass das Festival in eine inhaltliche Beliebigkeit rutscht. Wir wollen eine Bindung erzeugen und zeigen, dass wir uns kulturpolitisch für ein Ziel einsetzen. Zu dem Thema „Gegenwelten“ gibt es noch den französischen Zusatz „repenser le monde“, also die Welt noch einmal anders denken. Für mich ist es sehr wichtig, den Mut zu haben und sich der Kraft bewusst zu sein, dass wir die Welt auch immer wieder ganz anders gestalten können. Dazu gehört natürlich die Stärke der Solidarität, des Sicheinsseins in dem Willen, etwas aktiv zu verändern. Wir müssen nicht feststecken – wir können hinterfragen und selbst eine Richtung angeben, kommunizieren, gestalten.

Wie ziehst du von der Systemkritik den Bogen zur deutsch-französischen Beziehung?
Bei der Programmgestaltung gehen wir von der deutsch-französischen Freundschaft aus, denn die Zusammenarbeit dieser beiden Länder ist essenziell für den Frieden in Europa. Wir arbeiten viel mit französischen Künstlern und Institutionen in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Partnerländern zusammen. Es geht um die Idee, gemeinschaftlich über die Grenzen hinauszuschauen.

Welche Konzepte fördern eine stärkere Solidarität in der Gesellschaft?
Wenn ich auf die Welt blicke, ist für mich ein fehlender Zusammenhalt das Erschreckende, aber auch das Herausfordernde.

Welche Veranstaltung findest du besonders erwähnenswert?
Ende Januar findet ein sehr schönes Projekt in der Klangmanufaktur statt. Dort wird der Komponist und Pianist Thierry Pécou mit seinem Musiker-Ensemble ein sehr besonderes Programm mit Klarinette, Saxophon und Klavier spielen. Sie spüren der Groupe des Six nach, den Klängen von Tango, Disco und Jazz im Paris der 20er. Am Tag darauf werden die Musiker mit Schülern in einem Kompositionsworkshop zusammenkommen.

Die Klangmanufaktur ist ja für sich schon ein schönes Projekt …
Ja, ich finde die Idee und Vision großartig. Ausgehend von dem Gedanken, dass sich viele Künstler und Kulturstätten keinen so guten Flügel leisten können, restaurieren ehemalige Steinway-Mitarbeiter alte Steinway-Flügel. Investoren können, anstatt vielleicht eine Wohnung zu kaufen, einen dieser Flügel erwerben, der dann vermietet wird. Es gibt so viele bezaubernde Kulturstätten, die sich sonst keinen guten Flügel leisten können.

Was bedeutet die 60-jährige Städtepartnerschaft von Marseille und Hamburg für unsere Stadt?
Sie ist ein Symbol dafür, über seine Grenzen hinauszusehen und eine Aufforderung, sich mit der Kultur des Nachbarlandes zu befassen. Das ist nicht überall sichtbar, aber eine sehr schöne Möglichkeit, gemeinsam kulturelle Projekte ins Leben zu rufen und in beiden Ländern zu präsentieren – wie wir es beim Eröffnungskonzert tun werden. Das Ensemble arabesques widmet sich, unter der Leitung von Nicolas Thiébaud, gemeinsam mit Musikern des „Institut des vents français“ südfranzösischen und deutschen Komponisten. Dazu arbeiten wir eng mit dem Goethe-Institut zusammen und planen im Juni ein gemeinsames Hamburg-Marseille-Filmfest im Metropolis.

Woran hängt dein Herz mehr, Hamburg oder Frankreich?
Das kann ich gar nicht sagen. Hamburg war und ist meine Wahlheimat, ich habe hier schon studiert. Ich liebe die Stadt und als ich in Frankreich war, habe ich viel an Hamburg gedacht. Von hier aus habe ich immer Heimweh nach Frankreich. Und dann trage ich auch noch Celle im Herzen, die Stadt, aus der ich komme …

An welchen Ort in der Stadt gehst du, wenn dich die Sehnsucht packt?
Ein für mich wichtiger Ort, seit ich hierher zurückkam, ist das Lycée français geworden, an dem meine Kinder zur Schule gehen. Aber auch das Ensemble Voix de Femmes, in dem ich jeden Mittwochabend singe – ein sehr privater französischer Ort, den Rémi Laversanne geschaffen hat. Und wenn man genau hinsieht, findet man hier überall Frankreich wieder – im Theater, im Kino, in den Konzertsälen …

Das klingt, als würdest du nie Feierabend machen?
Doch, durchaus. Aber da treffe ich auch auf Frankreich: Meine Kinder sind Franzosen, in Frankreich geboren, es war ihre erste Heimat. Jetzt sind sie auch Hamburger, aber eben mit französischen Wurzeln.

Wenn dir mal alles zu viel wird, hast du dagegen eine Strategie?
Die Stille genießen. Und ich reise unglaublich gern, nicht nur nach Frankreich!

Interview: Hedda Bültmann

Foto: Michael Kohls

7. Deutsch-Französisches Kulturfestival arabesques, 22.Januar 2o18 – 7. März 2018, verschiedene Veranstaltungsorte in und um Hamburg; www.arabesques-hamburg.de

 


 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, Januar 2018. Das Magazin ist seit 22. Dezember 2017 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Klub Katarakt – Spannung durch Sprengung

Marktorientierung machen andere: Das Internationale Festival für Experimentelle Musik präsentiert auf Kampnagel Kunst unangestrengt, offen, zugänglich.

Experimente kann jeder, sie der breiten Masse schmackhaft machen wird schon schwieriger. Den Machern des Hamburger Festivals klub katarakt gelingt genau das seit nunmehr zwölf Jahren. Musikalische Wagnisse werden von ihnen dermaßen spannend gestaltet, dass damit mehr als nur ein Fach- und Nerd-Publikum angesprochen werden. Die teilnehmenden Künstler: Größen ihres Genres. Die allgemeine Festivalatmosphäre: offen, spannend wie entspannend.

1992 von Kompositionsstudenten der Hamburger Musikhochschule als Verein katarakt gegründet, damit die Kompositionen der Mitglieder auch außerhalb der Hochschule aufgeführt werden konnten, entstand 2005 erstmals das gleichnamige Festival. Bisherige Gastkünstler mit Porträtkonzerten, Vorträgen und Präsentationen waren u. a. Marc Sabat, Gerard Pape, Marko Ciciliani, Christian Wolff, Alvin Lucier und Charles Curtis. Auch Hamburger Komponisten werden regelmäßig vorgestellt, diese Ausgabe des Festivals bietet etwa Alexander Schubert eine Bühne.

Höhepunkte beim diesjährigen klub katarakt gibt es gleich zu Beginn mit der Konzertinstallation, die das Schweizer Insub Meta Orchestra in Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung vom klub katarakt in einem vorausgehenden Arbeitsprozess präsentieren wird. Hierbei geht es auch um neue Formen der Musikvorführung, etwa die Auflösung von festen Plätzen und das Zusammenfinden von immer neuen Gruppierungen an unterschiedlichen Orten. Am zweiten Festivaltag folgt dann Alexander Schubert mit der Erstaufführung seines einstündigen Werks „Supramodal Parser“. Musikalisch und szenisch erinnert hierbei alles an die Techno- und Ravekultur: Keine Stuhlreihen, keine Bühne, stattdessen eine Kulisse wie ein Club, in dem das israelische Ensemble Nikel und die Hamburger Sängerin Mohna die Klangästhetik bestimmen. Die Sprengung der typischen Konzertformen in Vollendung. Tag drei steht dann ganz im Zeichen der Blechbläser. Das Tubisten-Trio Microtub und die drei Trompeterinnen, die sich zusammen Tritop nennen, treten auf. Und am vierten und letzten Festivaltag gibt es noch die „Lange Nacht“ mit allerhand Erst- und Uraufführungen aus der Hamburger Szene sowie die abschließende Party mit Nikae und F#X.

Text: Erik Brandt-Höge 

Beitragsbild: Jamasp Jhabvala

Kampnagel
17.–20.1.18

 


 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, Januar 2018. Das Magazin ist seit 22. Dezember 2017 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Operation Ton #11. Das Festival für musikalische Zukunftsfragen

Unbändige Vorfreude jetzt! RockCity lädt vom 3. – 4. November zum 11. Mal die Crème de la Crème der musikalischen Szenen zum Festival für musikalische Zukunftsfragen nach Hamburg: Start frei für die Operation Ton

Operation Ton #11

Teil des Loop Session-Teams: Leila Akiny

Blick zurück: 2007 startete Operation Ton als lokaler Szenetreff. Elf Jahre später, sprich heute, hat sich dieses Format zu einem spannenden bundesweit in dieser Form einmaligen Festival gemausert.

Operation Ton, so die RockCity Hamburg e.V.-Crew um Geschäftsführerin Andrea Rothaug, ist popkultureller Aufschlag, Denktank, Entdeckerformat und Gegenstrombecken zugleich, nie gefällig und erfrischend nah am Herzschlag einer dissonanten Popkultur.

Oder anders: Einfach BÄM.

Killing me softly lautet das diesjährige Motto des Festivals.  Überall Krise, Klick sticht Inhalt, Qualität ist nicht relevant, das Musikbusiness windet sich. Ja, ein harter Wind bläst da draußen. Aber nein, hier wird nicht gejammert, sondern mit Sendungsbewusstsein aufbegehrt. Kreativität hat keine Grenzen. Nieder mit der Depression und den Ängsten, Netzwerke spinnen, Inspirationen suchen und gemeinsam Lösungen erdenken und erkunden, darum geht’s am 3. & 4. November.

In diesem Jahr präsentiert sich die bundesweite Festivalkonferenz mit neuer Mainstage im resonanzraum. Der OP-Plan ist gut gefüllt: Ein umfangreiches Programm aus Talks, Diskussionen, Konzerten, DJ-Sets, Demochecks, Performances, Installationen und ein erweitertes Workshop-Programm erwartet die Teilnehmer.

Operation Ton #11

Heimspiel: Der Hamburger Musiker Enno Bunger. Foto: Benedikt Schnermann

Neben handfesten Themen wie KSK, GVL oder Social Marketing behandelt das Festival für Musikmacher*innen auch kritische Fragen des Musikgeschäfts wie u.a. „How to survive prekäre Kunst“, „Artificial Intelligence“, „Ohne Noise keine Zukunftsmusik“ oder „Get Paid – The Technology behind Bitcoin“.

Operation Ton #11

Margarete Stokowski zündelt mit Worten

Lässige und kundige Speaker wie Josh Hall, das feminist punk Quartett Dream Nails, eine Lesung der wortstarken Kolumnistin und Autorin Margarete Stokowski inklusive Talk mit Linus Volkmann sind Teil des Programms. Weitere Appetizer:  ein intimes Konzert des Hamburger Songwriter-Paares JaKönigJa und die erstmals im Norden gastierenden LOOP Sessions mit Tribes Of Jizu, Pierre Sonality, Pöbel MC, Milli Dance (Waving the Guns), Mine, Maniac (Demograffics) & Keno (Moop Mama).

Operation Ton #11

Poebel MC. Foto: Jonas Friedrich

Weiterhin bestätigt für Abendprogramm, Workshops und Konferenz: Anna Schürmer, Booty Carrell, Blurry Future, Cosmic DJ, Die Achse (Farhot + Bazzazian), Fabian Reifarth, Gunnar Astrup, Hilde Kappes, Jan Dietrich, Joachim Griebe, Louise Vind Nielsen, Manuel Schwiers, Martina Mahnke, Marven Burchert, Michelle Leonard, Nils Finkeisen, Pfadfinderei, Tim Neuhaus, …, und, und, und.

Wir raten: Geht auf Entdeckungstour und lasst euch anstecken von einem Aufbruchsgeist voll knallbuntem Spaß und echter Inspiration.

Facts

  • Operation Ton #11 – Festival für musikalische Zukunftsfragen / Fr, 03.11.2017 + Sa, 04.11.2017
  • Orte: resonanzraum, Feldstr. 66 / Terrace Hill / Uebel & Gefährlich / Hamburg School of Music / SAE Institute Hamburg / Just Music / Groove City
  • Eintritt (beinhaltet Vorträge, Workshops und Festivalprogramm): 2-Tagesticket: 24€ zzgl. Gebühren // 1-Tagesticket: 15€ zzgl. Gebühren
    Tickets unter: www.operationton.de

/REM / Beitragsbild: Tim Rosenbohm

Gewinnt 2×2 Konzertkarten für Kapelle Herrenweide & Shred Kelly/Sommer in Altona

Sie sind wohl eine der energiegeladenste Kapellen Hamburgs: Kapelle Herrenweide.  Und am 24. August treffen die Jungs auf mehrfach Award-ausgezeichneten Powerpop aus Kanada: Shred Kelly!

Beide Bands verbinden tanzwütigen Off-Beats und grenzenloser Spielfreude. Während die Kapelle Herrenweide die lokale Szene seit vielen Jahren mit intelligenter, deutschsprachiger Punkpoesie und euphorisch-positiver Melancholie bereichert, setzen die Kanadier Shred Kelly für ihre Pophymnen auf temporeiche Banjo-Riffs und Mehrstimmigkeit. 

Sommer in Altona, Kapelle Herrenweide & Shred Kelly, 24. 8.17, 19.30 Uhr

 

Wir verlosen 2×2 Gästelistentickets für Kapelle Herrenweide und Shred Kelly

Wie könnt Ihr mitmachen? Na so:

  • Mail senden an verlosung@vkfmi.de
  • Betreff: Kapelle Herrenweide & Shred Kelly
  • Einsendeschluss: 22.8.17, 10 Uhr

Bitte gebt euren vollständigen Namen an. 

Sommer in Altona: Kultur im Biergarten

Das Zirkuszelt am Nobistor feiert Bergfest. Knapp zwei Wochen hat der Sommer in Altona jetzt schon auf dem Buckel – jetzt kommt die Kultur in den Biergarten – für lau und open air!

Klar ist: Das Konzept begeistert. Das Festival aus Musik und Kunst hat sich schon in die Herzen der Hamburger gespielt. Für sie gab’s laue Nächte im Zirkuszelt, unter anderem mit Tinariwen, Ronja von Rönne, Lambchob oder Me And My Drummer.

Jetzt legt das Sommerfestival noch einen drauf:

Neben den Konzerten im Zelt gibt’s ab nächster Woche jede Menge toller Events im Biergarten:

Mo, 14.08. Tim Jaacks / Hamburger Küchensession gehen raus!
Mi, 16.08. Leserpistole (Lesung)

Do, 17.08. OVE / Hamburger Küchensession gehen raus!

Sa, 19.08. „Zwei wie Ironie & Sarkasmus“ / Geschichten aus der Hölle des Alltags: Ein Biergarten-Abend mit Viktor Hacker und Jan Turner

Di, 22.08. Sebastian Hackel / Hamburger Küchensession gehen raus!
Sa, 26.08. Joe Astray

Eintritt: Ein Experiment – jeder gibt das, was es ihm wert ist.

Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr.

 

Sommer in Altona, 30.7-30.8.17, www.sommerinaltona.de

 


Diese Konzerte im Zelt solltet ihr auch nicht verpassen: