Erdmöbel-Weihnachten im Knust

Erdmöbel sind wieder auf Weihnachtstournee und präsentieren ihre Jahresendlieder. Am 22. Dezember sind sie im Hamburger Knust zu sehen

Es ist eine liebgewonnene Tradition der Band Erdmöbel, ein sogenanntes Jahresendlied zu veröffentlichen. Inklusive gehörigem Videoclip stellt das ganze immer einen ganz eigene Kommentar zur Weihnachtszeit dar. Auch in diesem Jahr pflegen die Kölner um Sänger und Songwriter Markus Berges dieses Ritual. Der Titel „Weihnachten im Weltall“,  Maria und Josef  im Raumfahreranzug erleben.

Am 22. Dezember sind Erdmöbel in Hamburg im Knust zu Gast und werden für weihnachtliche und vor allem gute Stimmung sorgen. 

Denn: Erdmöbel-Weihnachten ist unkompliziert. Lustig, melancholisch, ironisch, lästerlich und doch ernsthaft feierlich. Ein echtes Fest. Genauer: eine Party!

22.12.2016, Knust, Einlass 20 Uhr, Tickets 22 Euro (Vorverkauf) 

Hamburg feiert in Weihnachten rein – mit Frittenbude!

10 Jahre Frittenbude! Das wird gefeiert. Mit der „10 Jahre Filmriss“-Party am 23. Dezember im Uebel & Gefährlich

Ein Jahrzehnt Elektro-Gefrickel der Premium-Klasse gepaart mit schlauen Texten und bester Laune. Dass Frittenbude als Band so lange durchhält, hätten Martin Steer, Johannes Rögner und Jakob Häglsperger nicht gedacht. Haben sie aber. Und erfolgreich sind sie auch. In der Heimatstadt ihres Labels Audiolith, hier in Hamburg, machen die Jungs im Rahmen ihrer „10 Jahre Filmriss Party“ kurz vor Weihnachten Station. Am 23.12. um 23 Uhr steigt die Party im Bunker an der Feldstraße. Wir haben der Band im Vorfeld ein paar Fragen zu den Themen Alter, Krisen oder Katerstimmung gestellt. Sie haben brav geantwortet. Einhellig, als Band. Ein Gespräch mit FRITTENBUDE.

Interview: Regine Marxen / Fotos: Paul Aidan Perry

10 Jahre Frittenbude. Mal ehrlich: Fühlt ihr euch alt?

Ja, auf jeden Fall. Die letzten zehn Jahre kommen uns vor wie mindestens zwanzig. Es ist viel passiert, unser Leben hat sich mehrmals geändert und auf den Kopf gestellt. Wir waren grad raus aus der Pubertät und umschippern jetzt direkt die Midlife Crisis.

Wie klappt nach zehn Jahren Bandgeschichte noch das gemeinsame Durchfeiern?

Einer schläft immer.

Seid ihr drei Freunde jenseits der Bühne oder Bandkollegen? Was verbindet euch?

Das hängt immer von unser momentanen Verfassung ab. Wir sind im weitesten Sinne schon sowas wie Freunde, aber auch irgendwie wie ein altes Ehepaar. Viel Knatsch, wenig Sex.

Frittenbude Szene Hamburg Interview

Foto: Paul Aidan Perry

Wie würdet ihr die einzelnen Charaktere in Frittenbude kurz beschreiben. Was zeichnet euch einzeln aus in dieser Band?

Wenn Frittenbude eine Körper ist, dann ist Martin die Leber, Jakob der Bauch und Strizi die Leber.

Gab es im Laufe der 10 Jahre jemals das Gefühl, ihr müsstet euch trennen oder etwas ändern in der Band?

Ja, wir haben uns schon 1000 mal aufgelöst. Gerade in der harten Anfangsphase derOchsentour Zeiten war es nicht leicht und daher umso schwerer. Gag…  Geändert haben wir über die Jahre auch einiges. Früher waren wir ein demokratisches Bandgefüge, also gab es oft Situationen in denen 2 gegen 1 gestimmt haben. Das war nicht gut. Wir haben das dann aber schnell gemerkt und geändert, seitdem müssen immer alle dafür oder dagegen sein – wir sind Kommunisten, irgendwie. Seit 2015 spielen wir live mit einem Drummer und einem Keyboarder. Das war schon auch eine krasse Veränderung, da wir davor ja nie wirklich aus den Strukturen der Songs ausbrechen konnten, da die Loops im Drumcomputer oder dem Laptop vorgegeben waren. Für 90 Prozent aller Bands ist das normal. Für uns war das neu.

Habt ihr solo neben Frittenbude derzeit noch weitere Projekte laufen? 

Wir machen alle nebenbei noch anderen Kram, jeder hat mindestens ein weiteres Projekt und Martin und Strizi betreiben jeweils noch ein Musik Label. Aber Frittenbude ist unser Nabel, der Rest ist Beiwerk und wird hier auch unter den Tisch gekehrt.

Ihr steht für Party, aber eben auch für schlaue Mucke mit schlauen Texten, die teilweise auch politisch sind. Wie seht ihr die aktuelle politische Lage in Deutschland angesichts der Wahlerfolge der AFD?

In Deutschland hat sich eigentlich in den letzten Jahren nichts geändert. Die Menschen waren doch schon immer so. Es fällt einfach mehr auf, da die Idioten in den sozialen Netzwerken ihren Hass verbreiten und nicht mehr nur in ihren Gruppierungen, den Vereinen oder an den Stammtischen. Sei das nun direkt auf irgendwelchen Seiten oder indirekt in den Kommentarspalten. Das ist so grauselig, das kann nicht mal Jung von Matt schönreden. Am besten ist einfach man geht woanders hin, wo es besser ist. In die USA oder nach Österreich.

Was ist Audiolith für euch?

Audiolith ist eine Krake mit 3 Köpfen und 15 Armen auf stöckeligen Schuhen in Bomberjacke und Säbel am Gürtel. Sowas wie die Mutter quasi.

Eure „Mutter“ Audiolith kommt aus Hamburg. Was bedeutet euch diese Stadt? 

Es ist schon auch ein bisschen zu Hause. Wir haben hier auch viele Freunde, da hat sich schon was entwickelt über die Jahre. Ausserdem sind auch Viva Con Agua auch aus Hamburg, Das ist auch wie Familie mit denen. Auch alles stabile, geile Leute wie man so sagt. Hamburg unsere Perle.

Was ist euer Place to be in Hamburg?

Unser Place to be ist meist das Uebel & Gefährlich, aus beruflichen Gründen. Manchmal gehen wir dann direkt auch auf den Dom, wenn der gerade ist. Wir sind keine Hamburger, daher dürfen wir das. Geil ist auch Grilly Idol. Das Zwickl Bier vom Fass ist dort phänomenal und die Burger sind großartig.

Eure Bubu-Party am 23. Dezember: Was dürfen wir erwarten? Und was werden eure Gäste mit euch auf der Bühne zeigen?

Wir ballern auf jeden Fall ausgewogen Songs von allen fünf Alben, haben einen Gast mit dabei und uns obendrein noch Ludger, Rummelsnuff und T.Raumschmiere als „Support“ eingeladen. Das sind alles Musiker die wir mehr oder weniger vergöttern und daher wollten wir mit ihnen unseren Geburtstag gebührend feiern. Ralf Köster vom Golden Pudel legt am Anfang auch noch etwas Swing auf und geht dann aber früher nach Hause, wie das Väter so machen.

Was ratet ihr uns im Publikum: Sollten wir eine Runde vorpennen, um den Abend durchzuhalten?

Schön was essen vorher, denn es wird Schnaps geben. Wir freuen uns auf euch!

Save the Date: Frittenbude, 23.12.2016, 23 Uhr, Uebel & Gefährlich, Tickets ab 22 Euro

Wir verlosen 2×2 Gästelisten-Plätze für diesen Abend. Einfach eine Mail senden an verlosung@vkfmi.de mit dem Betreff „Frittenbude“. Einsendeschluss: 19.12.16 um 10 Uhr. Viel Glück!

 

(10.12.) Kunst, BUNKERHILLGalerie-Eröffnung, Feldstraßen-Bunker, 17 Uhr

Die BUNKERHILLGalerie featured by Hilldegarden e.V. ist eine Produzentengalerie im 5. Stock des Feldstraßenbunkers, die vornehmlich Hamburger und „junge“ Kunst in all ihren Ausdrucksformen und Schattierungen präsentieren möchte. Die Räumlichkeiten sind ideal, sie hat eine lichte Höhe von gut 4 Metern und ist ca. 270 Quadratmeter groß. Ein neuer Austauschort für Kunst und Kultur an einem historischen Ort, der einst nur zur Abwehr erbaut wurde. 

Am Samstag eröffnet die Galerie mit einer Doppelausstellung von Errkaa und Jean-Claude Mondot.

Der Eintritt ist  frei!

Bunker Feldstraße
10.12.2016, 17 Uhr

Horror – Ein Bühnenstück wie ein Albtraum

Die Liebeserklärung an den Horrorfilm kommt Anfang Januar nach Hamburg zurück

Liebhaber des Horrorfilms sollten dieses Theaterspektakel auf die Karte heben. Das neue Werk des schwedischen Regisseurs und Film besessenen Jakop Ahlbom und seines Theaterensembles feierte im August 2016 Deutschlandpremiere. Jetzt kommt Horror zurück. Als Liebeserklärung an den Horrorfilm weist Ahlboms Werk auf den gesamten Reichtum dieses Genres hin – von „House on Haunted Hill“, über „Rosemary’s Baby“ bis zu „The Ring“. Gleichzeitig ist es ein eigenständiger psychologischer Thriller, der vom Erforschen eines Kindheitstraumas handelt.

Horror Szene Hamburg Theatertipp

Horror, das Erfolgsstück von Jakop Ahlbom, kehrt nach Hamburg zurück. Foto: Sanne Peter

Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die in das Haus ihrer sadistischen Familie zurückkehrt, in dem sie gequält und misshandelt wurde. Sie wird dort mit ihrer unterdrückten Vergangenheit konfrontiert. Der einzige Weg zu überleben, ist, der schrecklichen Wahrheit ins Auge zu sehen. Ein menschenleeres Haus, eine stürmische Nacht, ein gespenstisches Mädchen mit Seelen stehlenden Augen. Was mit unheimlichen Schatten an der Wand beginnt, eskaliert in einem atemberaubenden Blutbad; Ahlbom verwebt diese für das Genre so typische Textur von Angst und Farce mit wilden Zombie-Kämpfen und viel herumspritzendem künstlichem Blut in einer nervenaufreibenden dramatischen Handlung, verstärkt durch eine Atmosphäre ungreifbarer Realität.

Horror Szene Hamburg Theatertipp

Der Horror ist auf Kampnagel zuhause. Foto Sanne Peper

Intelligent, ernsthaft, gruselig, komisch, absurd und absolut unterhaltsam – und obendrein schauspielerisch top besetzt. Vielleicht eine Geschenkidee zum Fest? 

Fotos: © Sanne Peper

Kampnagel, K6
Vorstellungen: 05.01. – 12.01.2017, jeweils 19.30 Uhr
Preise: 34,50 – 49,50 €
Vorverkauf: Ticket-Hotline: 040 / 47 11 06 33 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Oder hier.

10 Jahre Diynamic: „Lieber selber machen“

Diynamic, das Hamburger Label  für elektronische Musik, feiert sein 10-jähriges Jubiläum im Bunker und übernimmt für ein Wochenende das Nachtleben der Stadt

Vor über zehn Jahren bildeten sich jeden Samstag auf einem Hinterhof in der Bartelsstraße lange Schlangen. Vorbei an Garagen der umliegenden Wohnhäuser, verschwand die Menschenschlange hinter schwarzen Vorhängen. Ein Stockwerk höher, zwei Stahltüren später, stand man auf der bassdurchfluteten Tanzfläche des zu der Zeit wichtigsten Hamburger Underground-Spots für Techno- und Housemusik. Jedes Wochenende wurde in den tagsüber als Kita genutzten Räumen, das Mobiliar beiseite geräumt, der Teppich eingerollt und mit nationalen und internationalen Szene-Größen bis in die Morgenstunden gefeiert. Getauft wurde das Projekt auf den Namen Ro.DIY e.V. – ein Zusammenspiel aus der im Erdgeschoss liegenden türkischen Großbäckerei Rodi-Brot und den hier stattfindenden DIY-Partys von Adriano Trolio und Mladen Solomun. Der Verein legte den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte die in diesem Jahr ihr Jubiläum feiert: Diynamic.

Nachdem das Ro.DIY Anfang 2006 wegen Ärger mit Mitbewerbern und behördlichen Problemen schließen musste, zog man als Veranstalter ins Uebel & Gefährlich und gründete fast zeitgleich das heute wohl einflussreichste Hamburger Label für elektronische Musik.

Diynamic

„Wir hatten damals angefangen, erste eigene Tracks zu produzieren. Kai Fräger von Wordandsound meinte zu uns, gründet doch einfach ein Label dafür“, erzählt Solomun. „Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden, weil wir getreu unserer DIY-Attitude keine große Lust hatten, anderen Labels Musik zu schicken, in der Hoffnung, dass es ihnen gefällt. Nein, dann lieber selber machen!“ Nach dem gleichen Prinzip wurde kurze Zeit später die hauseigene Booking-Agentur eröffnet. Jungs der ersten Stunde waren neben Solomun die befreundeten Künstler H.O.S.H. und Stimming, sowie Wunderkind David August, der mittlerweile eigene Wege geht. Heute gehören Acts wie Kollektiv Turmstraße oder Deichkinds DJ Phono zum Label. Mit Solomuns Schwester Magdalena als Chefin – die seit ein paar Jahren ebenfalls hinter Plattentellern steht – folgte 2009 das EGO in der Talstraße.

 

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg trägt Labelboss Solomun selbst bei. 2012 kürte ihn das einflussreiche Mixmag Magazin zum DJ of the year. Resident Advisor führt ihn mittlerweile auf Platz 13 der besten DJs weltweit. Erst kürzlich beendete er seine diesjährige Residency-Saison im Pacha auf Ibiza. Bei den Solumun+1 Nächten lädt er Gäste wie Richie Hawtin oder Sven Väth zu sich in die DJ-Kanzel. So erstaunt es wenig, dass das 10-jährige Bestehen des Labels ebenfalls groß ausfällt.

„Zu ein paar Städten haben wir als Diynamic Music eine enge Beziehung und deshalb wollten wir dort auch etwas besonderes machen“, erzählt Trolio. Da mittlerweile viele Künstler zur Familie gehören die alle Lust haben zu spielen, kam Solomun auf die Idee sogenannter Städte-Take-Over’s. Alle unsere Acts spielen in verschiedenen Clubs, so dass man seine Lieblingskünstler in einer Nacht gleich mehrfach sehen kann.“

In Amsterdam, Ibiza, Berlin, Zürich, Paris und demnächst London wurde so bereits gefeiert. Zudem kam im September die 10-Years-Diynamic Compilation mit unveröffentlichten Tracks von Solomun, Adriatique, H.O.S.H., Kollektiv Turmstrasse, Stimming, Karmon, NTFO, Thyladomid, Ost & Kjex, Magdalena, Johannes Brecht, Undercatt und Lehar heraus. Mit genau diesem Lineup ist man Ende November in Hamburg. Die Clubnachbarn Uebel & Gefährlich und Terrace Hill, sowie das PAL für die Aftershow, stehen bereit.

Wie sich Diynamic in den nächsten Jahren entwickelt bleibt spannend. Weltweite Festivals sind in Planung. „Einen eigenen Club in Hamburg wird es vermutlich im nächsten Jahr nicht geben, meint Solomun, „aber wir planen Dinge in Hamburg, über die wir noch nicht reden können. Egal wo wir sind oder was wir machen, wir werden der Stadt ohnehin immer ganz besonders verbunden sein.“

 

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Text: Ole Masch. Der Text ist ein Auszug aus gleichnamigen Artikel, erschienen in der November-Ausgabe von SZENE HAMBURG

Fotos: Diynamic

 10 Jahre Diynamic. Die Party am  26.November 2016, Uebel & Gefährlich und Terrace Hill, 22 Uhr; Afterhour im PAL

 

Hamburg Noir. Ein Bildband von Tom Krausz

Der Hamburger Fotograf Tom Krausz zeigt in seinem Schwarz-Weiß-Bildband HAMBURG NOIR, wie lässig der raue Charme unserer Hansestadt ist

Begleitet werden die urbanen Aufnahmen von einer kurzen Kriminalgeschichte um den Privatdetektiv Paul Ness, der auf einer abenteuerlichen Tour durch Hamburg das Rätsel um eine verschwundene Frau löst.

SZENE HAMBURG sprach mit dem Hamburger Fotografen Tom Krausz über die Ästhetik des Dreckigen, Film-Noir-Helden und die unbekannten Ecken Hamburgs. Zu lesen gibt’s das Interview in unserer Dezember-Ausgabe.

Tipp: Am Donnerstag, 24.11., liest Tom Krausz gemeinsam mit dem Schauspieler Peter Buchholz im Abaton-Kino ab 19 Uhr aus dem Buch. Ab 20.45 zeigt das Abaton den Filmklassiker „Der dritte Mann“ mit Orson Welles. Beide Veranstaltungen kosten jeweils 8 Euro. Wer zu beiden Veranstaltungen will, zahlt nur 12 Euro für das Kombi-Ticket.

Fotos: Tom Krausz

Titel Buch Hamburg NoirHamburg Noir – Die verschwundene Frau, gebundene Ausgabe, 144 Seiten, 24,95 Euro

Die Dezember-Ausgabe der SZENE HAMBURG erscheint am 26. November 2016

Hamburger Musikpreis HANS

Namhafte Stars und Nachwuchskünstler sind in diesem Jahr für den Hamburger Musikpreis HANS 2016 nominiert. 

 In insgesamt sieben Kategorien hat die Jury jeweils vier Künstler, Acts oder Teams für den HANS 2016 nominiert. Unter den Finalisten sind sowohl etablierte Künstler wie Udo Lindenberg als auch Newcomer wie Small Fires. In vier Kategorien gehen die Beginner, die in diesem Jahr ihr Comeback feierten, an den Start. Enno Bunger und Lina Maly sind in jeweils zwei Kategorien nominiert. Weitere Künstler, die sich Hoffnung auf einen HANS machen können, sind zum Beispiel Bosse, Digitalism und auch der Singer/Songwriter Johannes Oerding.

Am Mittwoch, 23. November, wird der Musikpreis ab 20 Uhr im Musikclub Markthalle verliehen. Moderiert wird die Veranstaltung vom Deine Freunde-Sänger Lukas Nimscheck (Foto © Public Address). 500 Gäste aus der Musik- und Kulturszene sind geladen. Tickets gibt es hierfür nicht zu kaufen.

Johannes Oerding trat 2015 live auf der Hans-Verleihung auf. Foto: public-address

Johannes Oerding trat 2015 live auf der Hans-Verleihung auf. Foto: public-address

 

Die Kategorien und Nominierten in der Übersicht

„Nachwuchs des Jahres“

  • Gatwick
  • Haiyti
  • Lina Maly
  • Small Fires 

„Künstler des Jahres“

  • Beginner
  • Enno Bunger
  • Samy Deluxe
  • Udo Lindenberg
Die Beginner gehen in vier Kategorien an den Start. Foto: Universal

Die Beginner gehen in vier Kategorien an den Start. Foto: Universal

„Musiker des Jahres“

  • Matthias Arfmann
  • Farhot
  • Christian Naujoks
  • Johann Scheerer

„Song des Jahres“

  • „Ahnma“ – Beginner
  • „Schön Genug“ – Lina Maly
  • „Wo bleiben die Beschwerden?“ – Enno Bunger
  • „Utopia“ – Digitalism

„Hamburger Künstlerentwicklung“

  • Chefboss
  • Johannes Oerding
  • Schnipo Schranke
  • 187 Straßenbande

„Bestes Imaging“

  • David Aufdembrinke für „Es war einmal“ – Beginner (Video)
  • Phillip Meier für „Kraniche bei den Elbbrücken“ (Club)
  • Lorin Strohm und Maximilian Bartsch  für Artwork „Interzone“ – Trümmer (Album)
  • Studio Braun für „Drei Farben Braun“ (Buch)

„Album des Jahres“

  • https://youtu.be/_Wg3FRG8x3cAdvanced Chemistry“ – Beginner
  • „Engtanz“ – Bosse
  • „Kindsköpfe“ – Deine Freunde
  • „Matthias Arfmann Presents Ballet Jeunesse“ – Matthias Arfmann

Über den HANS

Entscheidendes Kriterium für die Vergabe des HANS sind kreative und innovative Leistungen – unabhängig von kommerziellem Erfolg. Alle Preise sind undotiert. Einzige Ausnahme ist der Preis in der Kategorie „Nachwuchs des Jahres“. Dieser wird von der Haspa Musik Stiftung verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert.  

Diesjährige Jury-Mitglieder sind: Alexander Maurus (Jury-Vorsitz; Wanderlust Entertainment), Christoph Becker (Studio Bass, Constantin Film), Kim Frank (Videoproducer), Sonja Glass und Valeska Steiner (Musiker, BOY), Norbert Grundei (N-JOY Programmchef), Lukas Nimscheck (Musiker, Deine Freunde), Tom R. Schulz (Pressesprecher Elbphilharmonie und Laeiszhalle), András Siebold (künstlerische Leitung des Internationales Sommerfestivals Kampnagel), Smudo (Musiker, Die Fantastischen Vier), Martin Schumacher (Neverland Music), Caro Schraeer (Brandmanager Warner Music Germany), Roland Spremberg (Musikproduzent), Jens Thele (Kontor Records) und Christian Wiesmann (FKP Scorpio).  

 


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Verlosung – Winter Beer Day in den Schanzenhöfen

Es ist das Event für Anhänger der hochklassigen Braukunst: Der Winter Beer Day  am 19. November! Wir verlosen 3×1 Bier-Entdecker-Liebhaber-Paket!

 18 Brauer aus Deutschland und der Welt treffen sich in den Hamburger Schanzenhöfen, um ihre neuesten Winterbierkreationen zu präsentieren. Eine Art vorweihnachtliches Fest der Bierkultur, eine Netzwerk-Veranstaltung für Braumanufakturen und ein Treffpunkt für Hopfenfans und Bier-Trinker.  

Das Portfolio an dargebotenen Bieren ist breit und vielfältig: Hopfig-herb, malzig-süß, kaltgehopft und heiß geliebt: Neben der Ratsherrn Brauerei bringen unter anderem die Bierkönner von Stone Brewing Berlin, Hopper Bräu und Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg sowie Birrificio Indipendte Elav aus Italien das Beste mit, was ihre Braukessel zu bieten haben. Außerdem auf dem Programm: Workshops zum Thema Craft Beer, gutes Essen und musikalische Highlights aus dem Clubkinder Klanglabor.

Fotos:  Henning Angerer

 

Wir verlosen ein Paket, das Craft Beer-Liebhaber-Herzen im Sturm erobern dürfte! Wir verlosen 3×1 ultimatives Bier Paket! Und das schaut so aus:

1×2 Gästelistenplätze für den Winter Beer Day 2016 in den Schanzenhöfen

ein 4er-Träger mit bestem Craft Beer aus dem Craft Beer Store 

1 T-Shirt von den Craft Beer Days

1 Bierglas und lecker Brot vom Braugasthaus Altes Mädchen 

Wie können Sie mitmachen? Ganz einfach: Schreiben Sie eine Mail mit dem Betreff  „Winter Beer Day“ an verlosung@vkfmi.de. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen an. Einsendeschluss: Freitag, 18. November 2016, 10 Uhr. 

Viel Glück!

Winter Beer Day
Samstag, 19. November von 
12 bis 23 Uhr
Hamburger Schanzenhöfen

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10. altonale Kunstherbst steht in den Startlöchern

Der 10. altonale Kunstherbst findet am 5. und 6. November 2016 im Ex-Englandfährterminal statt

Kunst und Künstler aus Hamburg und der Region, aber auch aus dem Ausland finden an diesen Tagen auf im Rahmen des altonale Kunstherbstes in Hamburg eine Bühne für ihr Schaffen. Rund 50 Künstlerinnen und Künstler stellen ihre aktuellen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Fotografie nicht nur aus, sondern bieten sie vor allem auch zum Kauf an.

Die freakheads sind ein kleines Hamburger Kunstprojekt. Jeder freakhead ist ein Unikat.

Die freakheads sind ein kleines Hamburger Kunstprojekt. Jeder freakhead ist ein Unikat.

 

Alle Künstler sind persönlich vor Ort, einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr der Bereich Objekt & Skulptur. Hier fallen die Holzarbeiten von Benjamin Fock ins Auge. Der geborene Nordfriese besuchte in Flensburg die Werkkunstschule. Nach einer fünfjährigen Studienreise als Bildhauer hat er sich nun im Norden wieder niedergelassen. Als freischaffender Künstler erschafft er hauptsächlich figurative Skulpturen aus Holz.

Am Sonntag ab 15 Uhr wird außerdem Auktionator Gerhard Fiedler wieder einige Kunstwerke unter den Hammer bringen. Die Hälfte des Erlöses kommt dem altonale Freundeskreis e.V. zugute, der mit dem Geld die Kulturveranstaltungen der altonale unterstützt.

 5.11.2016: 11 – 19 Uhr / 6.11.2016: 11 – 18 Uhr; Ex-Englandfährterminal, Van-der-Smissen-Straße 4
Tagesticket 6 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kombi-Ticket für beide Tage 8 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei

Liam Tanzen ist Fans der Millerntorgallery wohl bekannt. Der Teenager hatte mit seinen Fußballer-­ und Starzeichnungen inzwischen schon Ausstellungen im europäischen Ausland.

Der Künstler Liam Tanzen ist Fans der Millerntorgallery wohl bekannt. Der Teenager hatte mit seinen Fußballer-­ und Starzeichnungen inzwischen schon Ausstellungen im europäischen Ausland.

(17.1.) Musik, Kevin Devine, Nochtspeicher, 19 Uhr

Kevin Devine ist das Leben zwischen den Welten gewohnt. In den letzten 14 Jahren oszillierte der Singer/Songwriter aus Brooklyn zwischen den A’s und B’s: intime akustische Momente und bombastische Rocksongs; tiefgehend introspektive Lyrics und sozio-politische Ausbrüche. Kevin Devines neuntes Studioalbum und ist das Resultat einer aufregenden Zeit: Neben zwei Alben mit Bad Books veröffentlichte er 2013 das über Kickstarter finanzierte Doppelalbum BUBBLEGUM/BULLDOZER und startete 2015 die ambitionierte DEVINYL SPLITS 7“ Serie mit Künstlern wie Jesse Lacey von Brand New, Meredith Graves von Perfect Pussy oder Matthey Caws von Nada Surf.

Devine ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler und changiert vom beißenden Power-Pop  über das kantige Nirvaneske  bis hin zum wunderschön Gezupften. Es ist diese Fähigkeit die sowohl seine Alben als auch seine Live-Shows so ansprechend macht: Selbst wenn Devine über die Welt als Ganzes schreibt, spiegelt er sich in ihr wieder. Foto: Shervin Lainez

NOCHTSPEICHER
17.01.17, 19 Uhr
Tickets: 15 Euro